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Jüdische Wochenschau · 1961-06-27 · 1888 (27.6.1961) · p. Seite 7

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1888 (27.6.1961)
Date
1961-06-27
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Maries, 27 de Juni« de 1»1 LA SEMANA ISRAELITA Alíe XX». — Ne. 1888 — 7 Die antiken Mosaiken Israels NACHRICHTEN AUS ALLER WELT Die Museen Israel werden von begeisterten Amateuren von BERTA GASTER gürliche Darstellungen wie I belagert die glauben einenl , a" die °Pfer Isaaks in Bet-1 Fund gemacht zu ’haben. I farh-KunsMrueke Künstler, die es nicht bis zum Bau ' Alpha, die Arche Noa in Ge- I Der Direktor des Histori-1 Eehr!r.’ uw Studenten und sehen Museums in Haifa, an I 'kim solche, Vorfälle gewöhnf.H Ä2« £ Entwicklung des Technions Ausschusses bekannte Persönlichkeiten aus den USA, | Kanada, Südafrika und Eng- - jland bei, denen Gelegenheit emer Kapelle brachten, we-. ™sa, Daniel m der Löwen-' Tel Aviv. — Ein Budget ' geboten wurde, das Atommgstens ein Kirchenfenster £rube ln Na aran- Auf dem ( von 10.700.000 IL wurde | Zentrum bei Rechowot und oder auch nur eine Fenster-1°sal .v°” der Opferung vom leitenden Ausschuss das Gebiet von Sdom mit war daher zunächst skep- M^erwerken der | scheibe zu stiften. Ebenso I *saak® sieht man sogar in des Technions nach einer ¡seiner Pottasche - Industrie tisch, als er zu einer Bau- * a 1* Cr Lander bekanm‘ konnten im Palästina der[d«n Wolken eine menschli-! einwöchigen Sitzung in Haii zu besuchen. (ITA) machen- | byzantinischen Zeit die £he Hand erscheinen: Die fa bewilligt. Zur gleichen! Die Mosaikkunst ist offenj Christen wie die Juden >h-! ,”d Gottes! So konnten Zeit ersuchte der Ausschuss '• Bfi WathrungsfHSt sichtlich nicht israelischen ire« Kirchen oder Synago-, se,bst d‘e ärmsten Synagodie Regierung erneut um 1 j B Ursprungs. Sie stammt viel-! Sen Mosaiken stiften, die! genbesucher dieses heilige ejne grössere Zuwendung : Bwsse meh aus Griechenland und mit einer entsprechenden Symbol mit Füssen treten. um es dem technologischen! ■ ,, . wurde von den Römern im I Inschrift versehen wurden:!Es scheint, dass zu dieser Institut de« LanHcc zu er Düsseldorf. — Wegen an- ’ ■ 1 *■«- - ..' ’7“i* •»"-=*- , u. “u e1' tisemitischer den Aufgaben wurde e)n stelle gebeten wurde, wo man gerade die Wasserleitung für ein Durchgangslager legte. Als er eine Stunde später sah er, dass die Arbeit ruh- Zuge der Ausweitung ihres . Für das Seelenheil der Zeit. das Zweite Gebot ein möglichen ° den "Aufgaben ^semitischer Beleidigung te. Zwei Dutzend Menschen I Imperium? auch in den Orifrommen Geber” oder „Den I vven,S m Vergessenheit gegerecht zu werden vor 'die i %''U1r.e e)n 30 Jahr* alf«?r lagen auf den Knien und j ent getragen. Zur gleichen j Wohltätern”. raten war. das jede Dares die wachsenden Bedürf- -''rbe!|tIer *n Westberlin ’zu kratzten vorsichtig die Er-! Z«it, als die Strassen ge- _ „ Stellung des Lebendigen unnisse des Staates aut tech- ■ ®rei Gefängnis mit de auf. und darunter sah 1 Plias‘er|- Brücken, öffentli- | j?®®“L UND , tersagte.; alogischem Gebiet und die! Bcw»hrungsfnst verurteilt, man schon den Ausschnitt , cl?.e Bader- Kanaie und Abj Ein weiterer Unterschied grössere wissenschaftliche 1 k]“Sjfld.e™ der Anse‘ «pes Mosaiks erscheinen: I ^f-S®r^shton?e' S|;ulto,und | Die kleinen Steinwürfel 1 zwischen jüdischen und Entwicklung stellen. ein" iüd^rhr!^ AUelfhe,™ Die Umrisse eines Reb- \lllen gebaut wurden, brei-1 selbst entstammen im allchristlichen Künstlern be-1 Ferne, wurde beschlos- , hl J I- A„ Altersh€lm huhns. Die sogleich vorgejte}* slch im Gefolge der gemeinen dem Boden des ^stand in der Behandlung der send'e Errichtung der x Eroth ** nommene systematische 1 ^mischen Adler und unter Landes: Rötlicher und ok-! Motive. Hier traten die Ju- Universitäts-Stadt auf dem Ausgrabung ergab. dass _ es : d<lr" Sc^€ d^ Pax Rokerfarbensr Kalkstein, grau- | den durch eine Art -f-ustika- Karmcl-Berg zu oeschleuni- «■o1-dpCnl"fA\v71^en sich um eioe grossartige mana auch diese I^unstform j er und schwarze, Granit.! Realismus hervor Dießen. Der Tagung wohnten "°,dcn- (A'VZ) ^« Jinn|MSfaik'Arbelt '^n iaSt aus8 Das da> Mittelmeer manchmal mit einer Glas-, Schmuckmotive iedoch wa- »usser den Mitgliedern des hanLup ralm .Quadrat kannte Mnsaiw ft .beJ I «hicht »berzoger.. Sie war-!«» im wesentlichen dieseli isra«hs*h*r handelte. die mit einer kanr,e Mosaik findet sich d f „inem Unfera.nnH ben: ziemlich rätselhaften In-,an der Felsküste von Mas- € Untergiund vergast resentlichen diesel- Vierfiissler. Vögel, I ,.Volkswagen” pph.-ift ■ ä ““ 1 taria in Hp,- h’sm. „ , von Kies und gestampfter 1 Blumen. die Jahreszeiten. ,'Wand- oder Bodenschmuck I ist der OrfISHeen ”HlCr ' des Toten Meeres wc 'ffi 1 Erd« gepflastert. Die mit daSd* oder Ernteszenen. Im! nicht mit den Mosaiken der Haifa- — n Haifa wurde Glücks” Diese 'e‘,gang®nf" ' nJg Herodes kurz vor ziem Gips zusammengehaltenen \ übrigen unterlag aie Orna- Hauptstädte des römischen jde^ Prot°typ eines Israeli, heute h‘ c 6,S ^iOSa»t 1St'Arbruch riec ehrtr h | Tesserae wurden auf einer mentik bei einem Bodenbej Imperiums wetteifern Es ' schen ”VoIkswa£ens” vorge' in ¿if?011 d8i “““■ ¿.ta, Äirn!Be,onufl,er,l»e °der einer'lfg andei'en Gesetzen als sind Werke dir Provinz8 ^-lt Der viertürige Wagen , I rU,htete Das jüngste «mrde I Mlschung v°n Sand und bei einem Wandmosaik. Die naiv, ein wenig bäuerlich, ivvurd<? ,n Zusammenarbeit Entdeckungen dieser Art jn den Ruin;n pj;„s ¡Asche befestigt. Man stellte Motive zeigten sich dem die nur von ferne an die von europäischen Ingemeusind in Israel an der Tages- [ naViiions entdeckt ° isle wahrscheinlich in den Beschauer in der Abfolge Kunst der grossen Städte;ren und Sachverständigen Ordnung Je. mehr Neubauj Fussboden-Mosaiken auc I Werkstätten der ortsansässeiner Schritte. Die Mosaiki gemahnen. Sie naben aber der Ka>ser Fräzer-Automoten entstehen, desto näufi-, ganz einfachen weissen slgen Handwerker dar. Die; kunstler komponierten ihre deshalb nicht weniger Reiz, i bdwerke i ger legt man bei den Erd-! _ , n’| schönsten Kompositionen Werke aber auch in vierek- Man kann sogar sagen, dass keIf- Das arbeiten Mosaiken frei.; würfelförmigen Steinen, den sogenannten Tesserae. I schönsten waren zweifellos das We.k.kig^n Steinbildern in Israel entwik- Auto soll aus in r,L„„ -.sogenannten lesserae wa- ' - —° -i_- , —.. oder sie einen oesonderen Zau-iEuiopa hergestellten Einhenon vor mehr als zwanzig ren damals ebenso üblich I "andernder Mosaikenkiinst-; Rundmosaiken, so etwa die ber ausstrahlen: Sie sind ‘ZClti,Ifn in Haifa montiert kunnt^- man eine wie etwa bei uns heute das lergruppen- Zeichnung und - Häuser” des Tierkreises! menschlicher als die Mowerden. (AWZ) Mu^en S'nd in I Linoleum. Man findet diese , ^otl!e. «ntnahmen sie »n der berühmten Synagonumental-Mosaiken des Os-I c . . .. Mus en. andere behess man Tesserae al Umfassung. haupt?achllch auf Kartons ge von Bet-Alpha. j sias Lukas in Griechenland! S®Wjet-KunStUr Ort nn'V , ..arsprunglicll€n [ von Brunnen und Wein-Kelfb^bildeten Vorlagen, die . Der alte Mönch, der die , od€r in Ravenna Cmfen Anttlau« GelCer SC UebeVSlehdUrCh tern an den° Kara^va^n- I .ubp3P Bömisehen Beich Besuch?r durch die Kkche Schon der naive Ton ihrer j PP oder S hutzÄ wX Ra!tpiiit“n von AbtLi und f "t S',r Tabgha am Ufer des ' Inschriften ist herzbewe-! Tel Aviv. _ Zwei sowj^tiandere^wurdenC*eirifache<i-er ' S°be*la' rnIIten in der i tion"un^Stil^de ahellenfs^Ii-■ ele^h35 ^u6fS WhrtJ Heil und Ge-1 sehe Musiker, der Piamsr gistriert und wieder mit .s.te.ode*; auch, auf den kurz‘! schen Kunst gründeten I freherfef0lt' a" d,;111 der ^dachtnis allen Armeniern. Lev Vlasensko und der Gei- « euer mit ilCh aufgedeckten Strassen , „fau L | Ueberlieferung nach das deren ” -- Sand und bedeckt , ui-d ""'s ^«^asaisi»»; f*£r*n ¿ajarían ä"ä85s-»-- 1 dÍSlH: i I BeH?he"r oS¿"^p-1 ^P£™r^"'tenRlhu- EWK SIÍ». STÄ-Ii:! SS.sÄ.ÄÄ. ¡TÄKTM! i.™— illNFSCO^.^Weltkunst-Beihe Klöstern erhalten, mit de-! den Kult der Synagogen und j zu einem ™Sn°ert "er den Mosai-|nen fromme Stifter das Hei-jselbst Tempels anlehn- Si -lSrMl, gewidmet ist. lige Land übersäten, nach-'ten, _ die Geseueslade men. das an die Pastelllar Von der New York Graphic dem das Christentum als j den siebenarmigen Leuch- Society (in Deutschland Religion des Imperiums of-' ter das Widderhorn, usw. durch den Piper-Verlag) in jfiziell anerkann, worden sie wagten sich auch, an fi- Zusammenarbeit mit der war. UNESCO veröffentlicht, sol- ( Im Europa des Mittelallen diese auserlesenen ters pflegten die Gläubigen, ben der Berge von ludäa bei Sonnenaufgang erinnert. dk> ,1 «iff.8* ° ^E r i n n è r t° eu ch 1 Knesset-Prä sident Kadisch auchr<d€!r*'Handwerker. e*die ¡Luz und andere, hobejsraedieses Werk des Marianos ausführten, lisch* Beamte als Gäste des 1 Sowjet-Botschafters Michail und seines Freilich kann dieser 1 Sohnes Hanina. Bodrow bei. (ITA) jüdische Gemeinden am Aequaior | i * Die jüdische Gemeinde | menkommen; die Kinderl} von Kenya hat beschlossen,. erhalten auch Religionsun- sich dem britischen .Board terricht Die czemeinde hat of Deputies” anzuschlieeinen eigenen Friedhof und ssen”. soweit dieser die Ge_; aus ganz Kenya kommen meinden des britischen hier die Familien am 27. Commonwealth umfasst, j Nissan zusammen, um den Südafrika wird sich wahr-1 jüdischen Welttrauei tag zu | scheinlich. nachdem es das begehen. j Commonwealth verlassenl In der Nähe von Nakuru f hat. auch vom Board of De-1 befindet sich Gilgil, wohin puties trennen. ',272 jüdische ..lerroi isten Am Aequator gibt es zwei I aus dem damaligen Man- Städie. Kitale und Eldoret.' datsgebiet Palästina verin denen zusammen 12 jü-; bannt worden waren. Bei disebe Familien leben. Als ■ ihrer Rückreise im Jahie vor einigen Jahren nie. 1948 wurde ein giosser mand zu finden war. der i Kaktus, der wie eine sieden Gottesdienst am Jom j benarmige Menora aussieht Kippur hätte führen kön-' und als Symbol des israelinen. wurde beschlossen, eischen Staates betrachtet ne Anzahl Grammophonwurde, auf den Friedhof platten zu beschatten, um von Nakuru verpflanzt., mindestens aut diese Weise j Kampala hat die grösste etwas vom Jomtow zu hö. j jüdische Gemeinde in die- I ser Gegend. Sie besteht aus Dieses Gebiet ist dasjeni-1 20 Familien, die aus Indien ge, das Joseph Chamber- Deutschland. Gibraltai, Aelain im Jahre 1902 Herzl für gypten und Polen stammen, eine jüdische Siedlung offej Die Tage dieser Gemeinde, . vierte und das als ,,Ugandie auch einen eigenen da-Pvojekt” in die zionisti-1 Friedhof besitzt, sind gesebe Geschichte einging. zählt, weil die meisten Ju- In Nakuru. etwa 50 km! den Beamte der englischen entfernt, befindet sich eine Regierung oder von Gesell- I EINHEITSKAMPAGNE 1961 Geben fuer Israel geben fuer sich bedeutet selbst jüdische Gemeinde, die vor etwa 20 Jahren durch deutsche Flüchtlinge gegründet wurde. Hier besteht eine kleine hölzerne Synagoge für dio ca. 25 Familien, die jeden Freitagabend zusamschaften waren, di« sich jetzt zurückziehen, nachdem Kenya selbständig geworden ist. In ganz Kenya leben nach den Angaben des . Board of Deputiss” etwa 1.000 Juden. [ Im BariMZwah-lahr Israels: I Mobilisierung der Herzen und Taschen ANNAHMESTELLEN: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL, COMITE CENTROEUROPEO Sarmiento 2376, 3? — T. E. 47-3820 und sämtliche senretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden i&ti

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