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Jüdische Wochenschau · 1961-06-06 · 1882 (6.6.1961) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1882 (6.6.1961)
Date
1961-06-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Tjfc und KUNST ■n und Judentum V0B */£<ßFAERBEH ^'IZltát e»i„L Sauf,rf¿5 ,ruPl>en und órc! fOPagation of ¡ ' Wl®M'ta.vÏ SemeS t*«** Se,n mU Befürworter.. der' ves Juaeatums 'Sprach Kategorie. Er erklärte, dass er dem Judentum innere Sicherheit und Weltverständnis verdanke.“ Von rabbinischer Seite wird das Hauptgewicht r darauf gelegt, dass man dem i3Hn Kandidaten das Judentum nicht „billig“ machen dürfe. dass er sich des Ernstes Schrittes' bewusst sein müsse, und dass es ideelle Beweggründe sein müssen, die ihn zum Judentum ziehen, und nicht etwa materielle Interessen. S Pr/iM* materielle initressci Adresse m ' Bekannt ist. dass in San Mut 4' Nicandro die TO Einwohner , mv **r<ari ^e' dieses italienischen Dorfes iei üi u ,ft 1932 zuni Judentum überen tratenobwohl damals ge- , ,Judehtuittg rade die ersten antijiidischen «en anderen Massnahmen des Mussolinifn Broselyten- Regimes begannen, und dass terverständlich Eoklionäre ihsi? 1950 in Israel einwan. derten, und sich für ständig nen es aktiv und hier niederlLssen. reibeOi *a$ im Bekannt ist auch, dass es heute in Japan, wo die , . . .. ehemalige Staatsreligior.. htfn ist die Lieder Shintoismus. abbröckelt udentum - und und sein ganzes Gebäude zu einem Juden“ zusammenstürzt. grosses ,vh Lauter die Interesse für das Judentum gibt. Prof. Abraham Kotsulicht der Fall ist. api-Kriierium lör eines Rabbiners. n geistige Auf. ji, der während seines Isludeofums durch 1 nicht materiel rael-Besuehes Jude wurde und im ..Institut für das inde. Nie aber Studium der hebräischen Religion“ lehrt, und ein Bruder des Kaisers. Prinz Mikasa, der Hebräisch und on Marilyn Monilärung über ihig zu einer jüilegenheif oder Judaica ernstlich studiert, ¡sehen Problem wenn er auch nicht zum Jurs war es mit dentum übertrat, sind Beispiele für diese Tendenz. Die Gerüchte über eine Massenbewegung von Japanern. die Juden werden wollen, sind allerdings stark übertrieben, wenn auch heute noch nicht abzusehen ist. wie sich die Dinge noch lor: sie such, ensphilosophie im Judentum, ertitin ist für; wertvoll. Sie ich mit der jü- Sammv Da-; in die gleiche raelisehen Gesang bewiesen — während sie ihren individuellen Charakter und das Erbe ihrer früheren Wohnorte bewahrten. Viele Gruppen arabischer und drusischer volkstümlicher Musiker werden jetzt aktiv durch dieses Comité unterstützt. Ein Höhepunkt seiner Tätigkeit w;.r das Treffen von arabischen, drusischen und jüdischen Orchestern und Instrumental - Ensembles, das vor einigen Monaten in Akko unter lebhafter Teilnahme der gemischten Einwohnerschaft dieser Stadt staltfand. Es war eine Kundgebung der Bereitschaft zur fr'edlichen Zusammenarbeit der verschiedenen Bevölkerungsteile. In letzter Zeit wurden Prüfungen zur Gewährung von Stipendien für Klavier, Geige, Cello und Gesang abgehalten, die das Kultur-Institut zur Verfügung stellt; es gab etwa fünfhundert Bewerber, und es wurden vielversprechende Talente unter der jüngeren Generation entdeckt. 70m- Marken \euifl‘e'ten “T rmutieos’ g MARKEN M IT PLATTEN, f onMptfLTE BOGEN (planchas) —x 3 ' catV0LLE AUSGABEN — ERSTE - ^Ee"nSV#rd|GE BERATUNG ruaii»cacl|f 2351, <lep. 2 V esq. CABILDO entwickem werden. da in weiten Kreisen in Japan die Meinung vertreten ist, dass die Japaner Nachkommen der verlorenen zenn Slämrne der Hebräer seien. Unter den spanischen und portugiesischen Marianen ist eine nicht zu unterschätzende Bewegung ..Zurück zum Judentum ’ zu bemerken. Die Agudas lemsan Gerej Zedek befasst sich laufend mit dieser Frage und steht mit einigen Gruppen von Kandidaten in Verbindung. Ein besonderes Problem, bilden die anj Judentum grenzenden Voiksstämme. die Falaschas in Abessinien, die Bnej Jisrael in Indien, die Karäer und in gewissem Sinne auch die Samaritaner. Ihnen gegenüber sollten die zuständige’« rabhinischen Behörden ihre Einstellung, soweit dies nötig und irgend möglich erscheint, revidieren. Zu verschiedenen Zeiten haben repriisertative Rabblnate sich zur Frage der Aufnahme solcher Grenzfälle ins Judentum positiver eingestellt, als dies heute in Israel der Fall ist, und man könnte, hei gutem Willen, jene Rabbinatsentsc-heidungen als Präzedenzfälle anerkennen. So kontrovers die Frage der Wiedererrichtung des S.vnhedrions ist. und so unmöglich es momentan scheint, ausreichend viele und genug repräsentative Rabbiner zu finden, die das Synhedrion bilden könnten, gerade heute, in «iner Zeit, da es fast überhaupt keine von allen Parteien anerkannten Spitzenpersönlichkeiten in der religiösen Snhäre gibt, so dass noch nicht einmal die Steilen der Oberrabbiner und des Religionsministsrs in Israel besetzt werden konnten — fällt es doch schwer zu verstehen. weshalb Raw Maimons Initiative zur Wiedererrichtung des Syr.hedrions so ganz und gar versanden musste. Das in religiösen Kompetenzfragen weniger bewanderte Volk glaubt, vom Wieder-Erstehen des Synhedrions oder einer sonstigen allseits anerkannten obersten religiösen Instanz die Lösung mancher Fragen erhoffen zu dürfen: ur.d zu diesen Fragen gehört auch die Klärung des Verhältnisses zur Aufklärung der Welt über das Judentum, die ja keineswegs eine offizielle Propaganda für Konversion sein soll. Es widerspricht nun einmal dem jüdischen Gefühl und der Tradition des Judentums, für den Uebertritt zu seiner Religion zu werben. Das aber schliesst keineswegs eine grossangelegte Bewegung aus, die anderen Vö ker über Wesen und Inhalt des Judentums aufzuklären. In vielen Ländern Amerikas und selbst im Herzen Europas weiss man nur wenig von den Juden und ihrer Lehre, in manchen Völkern sind völlig abwegige Missdeutungen verbreitet, die dem Antisemitismus Auftrieb gegeben haben. Es wäre eine in der Zeit gelenkter Beeinflussung der öffentlichen Meinung nur naheliegende Aufgabe, wenn von Jerusalem nicht nur Aufklärung über Staat und Volk Israel ausgehen würde sondern auch Aufklärung über Glauben und Bekenntnis Israels, wie sie in der Musik in Buenos Aires Literarische Notizen HANS MÜLLER KRAY DIRIGIER! NATIONALES RUNDFUNKORCHESTER Die ersten Konzerte, die der 52-jährige Dirigent im Verlauf eines Zyklus mit dem LRA-Orchester dirigierte. machten uns mit keinem genialen, sondern lediglich zuverlässigen Orchesterleiter bekannt der seine Untergebenen mit Autorität zu führen weiss. dessen Interpretationen sich jedoch selten an die Partitur-Angabe halten und seirer Phantasie weitesten Lauf lassen. Dieser offensichtliche Mangel wurde besonders heim Spiel der erster, und dritten Symphonio von Johannes Brahms sowie fler siebenten“ von Beethoven bemerkbar. Dagegen kann man Vorbereitung. Durchführung und Wiedergabe der Mozart-Variationen von Max Reger als geglückt betrachten. wenn auch die Schlussfuge nicht recht - durchsichtig gehandhabt wurde. Müller-Kray schloss ln jedes Programm j* ein Werk eines argentinischen Komponisten ein: ' “Preludio, Adagio y Fuga” yon Roberto Caamaño. ein kontrapuriktlich gekonntes. ideenreiches. sich auf der Ebene der gemässigten Moderne bewegendes Opus: Die dreisätzige. halb atonal, halb zwölftenal '■'esebriebene ..In. vención Sinfónica”. von Veerhof. deren lärmende In strumentierung den Mangel an Eigenem nicht zu verdecken vermag- und die bekannte. originelle Konzertouvertüre von Alberto Ginastera. zum ..Fausto Criol’o” von Estanislao Del Camnn. Seine Meriten sind lediglich als Begleiter zu suchen: Er sekundierte dem grossartigen Fagottisten Pedro Chiambaretta heim (apokryphen? i Mozart - Konzert (K. V. 290?) und Antonio De Raceo. ebenfalls bei Mozart No. 27. K. V. 595. bei welchem aer solide Pianist trotz von Note.i Spi? en einmal heftig ..herauskam“. Erwähnenswert ist noch der ,.Till Eulenspiegel“ von Richard Strauss, der eine sehr gute Wiedergabe seitens Mül er-Kra.v und seinem ihm aufmerksam folgenden Orchester erfuhr. Wie immer in der Aula der Rechtsfakintät so gab es bei jedem dieser Konzerte frenetischen Beifall. WAGNER1ANA QUARTETT MIT FRANK GLAZER IM COLON Das .vorzehn Jahren ins Leben gerufene Streichquartett der „Asöciacion Wagneriana”. welche sich noch immer aus seinen Gründern Isaac Jose Weinstein, Alberto Vgrady. -iVio.incn), Francisco Molo 'Bratsche) und Jos« Puglisi (Celle) zusahnmensetzt, vereinigte, sieh, mit dem kürzlich niei besprochenen Pianisten Frank Glazer zu einem sehr gelungenen Kammerkonzert. Es war erstaunlich, festzustellen. wie sich <H« fünf InstriHnentisten trotz geringer Herausgeber „Zionist Record" lm Alfer von 75 Jahren starb David Dainow. der frühere Herausgeber des „Zionist Record”. Journalist:. Schriftsteller und ge. suchter Redner über jii- Proben-Möglichkeit ergänzten und zu einander landen, sodass das Resultat ein solides Zusammenspiel war. Schuberts Forellenquintett opus 114 eröffnete den Nachmittag. Zu den erwähnten Instrumentisten gesellte sich hei Fortfall der 2 Geige der Kontrabassist Faustinc Del Hoyp. Es war ein ungetrübtes. freudiges Musizieren das den Eindruck aui ein beifallsfreudiges Auditorium nicht verfehlen konnte. Dasselbe Ergebnis zeitigte das, berühmte. abgeklärte Brahms-Quintett f-moll, op.' 34, dessen aufwühlender Romantik das Quartett und Glazer -einfühlsam Rechnung trugen. Zwischen beiden Werken spielte das Wagneriana- Quartett das von ihm schon oft interpretierte f-dur-Qitartett von Maurice Ravel. Wir hattendas Opus;n dieser Besetzung schon oft lobend besprochen und wiederholen Unsere Zustimmung. der sich.auch das Publikum *nsch'oss. disch-kultureiie und zior.i snsche Themen. Er stamm t* aus dem Londonei East End. jebte lange in Südafrika. düvon 29 Jahre als 1L rau gehör des .Zionist Record”. und ging dann nach Israel, wo er als Koricspondent wirkte, bis <r sich in Jerusalem zurückzog. Er starb während ei. nes Besuches in Johannesburg. Pianistin Die israelische Pianislin Vera Lengyel gab am 27. März in Bern eir. Konzert', das von der Gesellschaft für neue Musik v°ranst» te.t wird und dessen Prrsramm zur Hälfte mit Werken israelischer Komponisten bestri-ten wird. Erster Preig Rabbi Lr Immanuel Ja-, coöovits, der frühere Ober, rabbinc’r von Irland und jetzige Rabbinerder Fifih Avenue Synagogue. erhielt den ersten Preis der Gesellschaft der orthodoxen jüdischen Wissenschaftler. Der I reis galt insbesondere seinen Vorträgen über .'.Medi. ca! Halacha” vjr der medizinischen Gruppe der Ges* llscfiaft, d'e die philosophischen und praktischen Piobleme auf dem Gebiet von Wissenschaft und Ju. demum behandelt. HEbllEO SIN MAESTRO ■■ eo* AHARÖiN ROsßN fábrica bet jaio shel •rra S* .100 vosotros,Uds.(tcm.) a-ten .101 n®*7n haec (in.s.) J02 despexts '"inx 107 o-se a-jaré ellas in .'08 t¿rde7 visj-icra t-rev .103 - Heiligen Schrift zum Ausdruck kommen. In vielen Ländern der Welt besteht in dieser Generation, die einen schrecklichen Weltkrieg mitgema^ht hat und vor möglichen Verwicklungen in der Zukunft zittert, ein latentes Interesse an Religionsproblemen. Es ist geradezu unglaublich und unwahrscheinlich, wieviel Briefe aul’s tiefste interessierter Menschen aus den entlegendsten Ländern auf Zeitungsartikel reagieren, die Fragen der jüdischen Religion ansehnciden. Immer wieder von neuem wird man von der darin zum Ausdruck gebrachten Sehnsucht der Menschen überrascht, den Weg zu einem tieferen Verständnis des Weltgeschehens und zu einer religiösen Ueberbriickung der Kluft zwischen Zeitgeschehen und Unendlichkeit zu findeii. Was dazu getan werden kann, die Probleme der versprengten, ans Judentum angrenzenden Stämme, die sich selbst als Juden fühlen, von rabbinischer Seite aber nie’*' offiziell anerkannt sind, zu lösen, sollte mit gutem Wille-1 versucht werden. Vcr allem sind die Probleme der Karäer und der indischen Bnej Jisrael dringlich. Der Welt der Fremden gegenüber sollten das Oberrabbinat und das Religionsministerium, aber auch die verschiedenen jüdischen Verbände und Organisationen aller Länder nicht etwa Konversions - Propaganda, wohl aber grosse Aktionen zur Aufklärung über das Judentum eröffnen, denn tieferes Verständnis des Judentums kann auch in den Herzen der Gläubigen anderer Religionen den Weg zur Verinnerlichung und zum Verständnis universeller Menschlichkeit erleichtern. hen mañana bc-ker .109 trabaja (m.s.) o-ved *7 ais .101 íi noa, camina (m.s.) ho-lej .no termina (m.s.) go-mer *7pia .105 mtas? ,-iöix nrx rr: - T T - T .n?na rons nxi?nVns r : t t : t : cv rvnar rv’n?‘Iz? .nahnnTpaa nnann .a-'sa ïs?kt t : I v - ‘ t : \ r.ins nr¡x na nnxi - V T - T T *" i ’ -?aT*n V V T •inçK'n1? tpin ■us - .•ripiTFip ropin x*? ■’ikcn fo,H,r ■’$ rvaa :*v;n nr onaipi crini? .rraa jnpx-ji ,rinais ,r>nniy «nax .riñáis ]n .3CT ,*70157 ,”1373 ia“S73 Fvris *fx m - V 7 V * T .a*75?n nnaiy.umx-? Fimis Finan stën nstfa - ....... T T J Fináis p )*x ytfn nsÿa îrmasn nx t t riñáis *3X1 nnn - ,D*Ftr ns®a Ftfnnn"rv,aa nniasn nx ninais isnsxi .ansa ntj?s nstfa V V T V V T T :?i¡?33 míns ]fx nai- Fi*7ai1? n¡?áa - Fi'PiS .137X3 t : \ t rrn^ .Fiíüin T .miáis ansai : v v r FiPilí t; rrnas t nx» fx .Fiunn ni'Pis1? Material de lectura et; hebreo jñ'-il coo prn'uactôtt y tamh.êr. material para achí ant ad os. se!■:: solicitar a la Organización Hebreo en su pais o dirigirse a: Ldi hui Olamit, P.O.B. /111, ¡tínsaicui, Israel. r f Publiod» ¡«oí ei Brit Iviit Ol.imit Hebraeisch 101 Ihr (weibl.) 102 macht (männl. Einzahl) 103 M>“nd 104 arbeitet (männl. Einzahl) 105 beendet (männl. Einzahl) 106 Fabrik 107 nach, hinter 108 sie (weibl. Mehrzehl) ohne Lehrer 109 Morgen 110 geht (rt.nnr.l. Einzahl' lia'eii.» — heule a^c>-d. Uth»> di- Gegcnw‘-.rt,-lorm-,n cier Vc:L<->: iiaeh oim an*. Schliss der I. k tic« angegeben«.n Beisp:-«.

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