Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1880 (30.5.1961)
- Date
- 1961-05-30
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/9616703-9612115-9612483--1364-9612487- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
I — M»rt*s, 36 de May« de IMI LA SEM A HA ISRAELITA AS« XXII. -u. Xe. MM Ereignisse der Woche | Schmelzung von Olim aus 72 I Ländern zu einem einzigen jStaatsvoik. Die israelische AUSSPRACHEABEND IN DER ACIBA nur diejenigen ausgenommen GENERAL AVIDAR, ISRAELS BOTSCHAFTER, BEi DEN ZENTRALEUROPAEISCHEN JUDEN Um der die íjührigeii Campaña Ui ida pro Israel einen starken Auftrieb zu geben, hatte rieh das Präsidium unseres zentraleuropäisehen Comités um eine Zusammenkunft des neuen israelischen Botschafters in Argentinien. des Generals Josef Avidar mit allen Mitarbeitern und den Vorständen der Gemeinden und Organisationen bemüht. Am Ausgang des i-chawuotfestes konnte dieser Abend durchgeführt werden, der fast alle Präsiden'en, Sekretäre und Vorstandsmitglieder, die Herren Rabbiner Harf, Blum und Rosenberg, alle aktiv mitwirkenden Personen unseres Sprachsektors ii: harmonischer Weise vereinigte. Im hell erleuchteten Saal der “Ciudad de la Paz’. der mit den argentinischen und israelischen Fahnen geschmückt war, wurde der Botschafter mit seiner Begleitung durch etwa dreihundert Damen und Herren, Chavverot und Chawerim. die bereits Platz genommen hatten, herzlichst begrüsst. Dr. Hardi Swarsenky. Präsident des zentraleuropäi. sehen Subcomites der C. U., richtete an den Gast kluge und schöne Worte, mit denen er unsere Mtnsehen dem Vertreter Israels vorstellte: Die C. U. sei die einzige Gruppierung unseres Kreises, dis alle Gemeinden und Organisationen umfasse und als legitime Repräsentanz der zentraleuropäischen Juden anzusehen sei. Indem der Redner die historische Entwicklung knapp skizzierte. wies er «.ui die Lebenskraft unserer Gemeinschaft hin. die hier, im neuen Lande, kaum, dass sie nur ein wenig hatte Fuss fassen können, an den Neuaufbau von Synagogen. Schulen. Institutionen gegangen waren. Dr. Swarsenky erklärte dem Botschafter die hervorragenden Leistungen auf sozialem. humanitärem und kulturellen Gebiete, die z. B. der Hilfsverein und die Jüwünscht Argentinien die Assimilierung der In der vergangener. Woj von dem .Jugend kenne kaum noch che fand ein Aussprache- ■ Mitglieder Unterschiede zwischen se-j abend der ACIBA in der ¡werden sollten, bei denen es sephardisehen und asehke- Casa Suiza statt, zu dem j feststeht, dass sie nicht in nasischen. östlichen und j etwa 200 Mitglieder erder Lage seien, sich finan. westlichen Juden. Militär' schienen waren und der j ziell an dem Bauvorhaben unserer und Schule würden die jun-1 sich mit Themen von gro. j zu beteiligen und d) alles gen Menschen zu wertvollen sser Aktualität beschäftigte, zu tun, den Bau in der vor. Biirgern formen. Kurz die | In seinen einleitenden , geschlagenen Form in kürzester Zeit durchuzufUhren, indem jeder einzelne versu. chen werde, den vorgeschlagenen Mindestbetrag zu überbieten und daran mitzuhelfen dass auch andere Mitglieder und Freun. de der ACIBA sich in entsprechender Form am Bau zu beteiligen. Die Mitgliederversammlung liess Keinen Zweitel daran, dass sie gegen alle ,Aprovechadores’ und Avi. vatos’ energisch vergehen werde und auch nach Ferdische Kulturgemeinschaft aufzuweisen hätte, die kon- | struktive Tä'igkeit Gemeinden, die sämtlich ■ heute vor dem ernsten Problem stunden die Jugend zu I militärische Ki aft des jun-! Worten sprach der Pxäsi- , gewinnen. die sich hierzu.; gen Staates erwähnend, verdent, Herr Prof. Dr. Günlaiide weitgenerdst assimi-' Wies der Botschafter auf die : ther Ballin, von dem Opfer, liieren könne. Warnend uns taktischen Erfahrungen des das es für jeden Gehaltsdtes in Euiopa, wenn wir es : Sinaifeldzuges die an vielen empfänger bedeute, Vor. ehrlich versuchten miss-j Militärakademien ein Un- Standsmitglied einer jüdi- ■ lang, weil das deutsche Volk terrichtsfach bilden und auf sehen Organisation zu sein, dies nicht .wünschte,. die Notwendigkeit, dem en-1 Wenn er sebst — gegen , gen russisch . ägyptischen seine persönlichsten Interessen — die Präsidentschaft der ACIBA angenommen hat, so deswegen, weil er ' sich einen ' gewissen Plan gemacht halte, der allerdings noch nicht verwirk. l-"-•<= Jugend an | Zusammenwirken etwas das Land. . Gleichwertiges entgegenzuj Zionismus «ei bei uns kei-' setzten. Nich. die Zahl, sonne Frage der Diskussion j dern die Qualität sei ausmehr, und cie Arbeit für schlaggebend. ..Wer den ¡Israel werde von uns allen j Frieden wirklich wolle. ohne Vorbehalt mj) Enthu-; müsse stark sein, um keine licht wäre. Es handelt sich siasmus geleistet. Mit der Verlockung zum Angriff zu vor allem um die Sichertigstellung des Baus, der Bemerkung, oass die C. U.- bieten.“ 1 Stellung der Zukunft der soweit vorgetrieben »er- Arbeit letzten Endes die j Man vergesse nicht führ. Organisation, ein Problem, den soll, dass man das 25- , Verbindung mit Israel durch fe der Redner weiter aus* öas eng mit dem der Ju-! jährige Jubiläum der JGK die Arbeit für das iüdisebe dass das israelische Budget genderziehung verbunden ' bereits im neuen Haus fei. , yolk sei. sch oss der Leiter '■ für 1961 rund 1000 Millionen >sei- , ern könne, verhindern Werder Veranstaltung seine all.1 Dollar aufweise. dass aber! Jugend ist nun einmal de, dass Leute, die niemals gemein sehr herzlich aufge- und dies sei sehr srmutirommenen Ausführungen, j gend, die Alijah vom April denen sich der Präsident der dieses Jahres drei Mal °rös- Gesamtcampaña Don Jiz weder sentimental noch tra-, etwas für die ACIBA getan ditionell gesinnt. Sie geht; hätten, später für eine kleiim allgemeinen dorthin, wo ne Eintrittsquote in den Beman ihr am meisten biete. I sitz aller V irteile gelangen Daher sei es von grosser könnten, die oie Mitglieder Wichtigkeit für die Institu. in 25 Jahren mit Opfern aut. tion, ein tugenddeparta- ] gebaut hätten. In der Versammlung spra- ARNOLD ZWEIG Bilanz der deutschen Judenheil Erste in Deutschland erschienene Ausgabe mit einem Nachwort von Achim von Barries. 328 Seiten — DM 16,80 (gebunden) HANS K0HN: . a* " "" assis MARTIN BUBER Sein Werk und seine Zeit 2te um ein Geleitwort des Verfassers und ein Nachwort von Dr. Robert Weltsch vermehrte Auflage ca. 500 S gr. 8’, Leinen gebunden DM 24.80. MARGARETE SL’SMAN Frauen der Romantik 3. veränderte und erweiterte Ausgabe 178 S. mit 16 Bildnissen auf Kunstdruckpapier, tn Leinen gebunden 12,80 DM. FLAVITJS josephus Geschichte des jüdischen Krieges Ueberietzt und mit Einleitung und Anmerkungen versehen vor, Dr. H. Ci-EMENTZ Kl 8V, W6 Seiten, 2 Karlen aul nolzfr. Papier in Leinet) geb. DM 25.— Joseph Melzer Verlag, Koeln MOZARTSTRASSE 13 ser sei als die des Vorjahehak Lewin. anschloss. ¡res. Man kenne heute praki Im Namen des Direktotisch kaum eine Arbeitslo. I riums richte’e Herr Lewin sigkeif und benötige neue einen herzlichen Gruss an Menschen: andererseits gäbe , merl5 z.u schaffen, das un- I die Versammelten und ver. I es viele Juden, die aus geabhängig sei von dem! wies auf die Tatsache, dass wissen Ländern fort — und Funktionieren der übrigen | der jüdische Name durch in Israel einwandern wollen. | Aktivitäten. Israel einen neuen guten Der Botschafter ging kurz 1 Gewiss ist die Meinung Klang' erhalten habe Denauf das Problem der Assi-1 richtig, dass eine gemeinsa-, ¡noch müsse weit mehr ge- ■ milation ein und unterstrich me Anstrengung aller Or_ schehen. da -ich bedauerli-; die Wichtigkeit des Lernens, ganisationen gewisse sehwie. | usw- .. j cherweise die Juden Argen, j Der Bericht des israeli-1 Probleme. die heute . stand ausser dem Prasiden. ¡tiniens in ihrer Leistung für sehen Botschjfters. ohne alal,e ünsere Organisa-; ten der Vizepräsident Ansden Keren Hajessod unter je Fragen behände n zu Itionen hätten, vermeidlich Pach. A11f Anwesenden den letzten Beisteuernden können, dürfte doch in seigemacht hätte: auf der anschlossen sich den oben gej aus 66 Ländern der Welt bener Zusammenfassung den deren Seite aber schaffe j machten Empfehlungen an. ¡fänden, was weder ihrer Anwesenden eine Fülle wichdie individuelle Anstren. I dle Versammlung ging zahlenmässigen noch öeko-! tiger Informationen- Gegeben Sun§ jeder einzelner dieser , >n v0*ler Harmonie ausein. ¡nomischen Bedeutung ent.! haben, die von einem hohen ' Vereinigungen mindestens; nachdem mehrere spricht. Auf Dcllarbasis er-! Verantwortungsgefühl «etra- Quantitativ mehr als auf' Mitglieder dte günstige Gechen u. a. die Herren Juan R. Zweig, Butterwieser. Dr. José Weil, Usansky Hahn, Dr. Kost, Meyer (Mataderos), Walter Böhme, Feld, mann, Dresel, Frau Samet und für den Vor.; rechnet, sei der Beitrag 1 gen waren In seinem ' andere Weise gebaut werlegenheit benutzt hatten, ihren Beitrag zum Hausbau zu leisten. nicht höher als im Jahre Schlusswort erinnerte Dr. .den könnte- .1948, und dies gäbe zu den- Hardi Swarsensky an die! Die Mitgiiederversammj ken. Jizchak Lewin erinj „Stimme Israels“, die wir lun§ lauschte interessiert nerte an seine Reise nach heute abend hörten aus dem den Ausführungen und (Israel zum .etzten Keren . Munde eines Militärs, der ¡kam zu dem Ergebnis, a)! Hajessod-Kongress und ap- . zu der neuen jungen Diplo. e*ne ausserordentliche Ge- I pellierte an die Vertreter unj matie Israels zähle und dem neralversammlung in kür. ¡seres Sprachsektors. sich wir dafür danken, dass er zester Zeit durchzufül.ren. ganz der Grösse der Aufgabe ejn neues echtes Gespräch b) die von dem Architek. I bewusst zu werden. j eröffnet oder dazu beigetraten Ing. Mond voreelegten gen habe, dass wir m der und erläuterten Pläne zu í €rfreute s¡ch in diesem Jah- ,,Campaña Unida“ nicht nur billigen, c) der Generalver-! re auch in der ACIBA eines Lernen in der Schowuaus-Nacht Die altehrwürdige Tradition des Lernens in der Nacht zum arsten Festtage, von allen Gemeinden unseres Sprachkreises gepflegt, Die Ansprache ■ des Botschafters ein materielles Instrument Sammlung | . ' erblicken müssen, sondern einen für j Alsdann ergriff Botschaf- , letzten Sinne eine grosse. ter General Josef Avidar | jüdische und menschliche das Wort, um zunächst ganz Leistung zunT Wohle unseres allgemein über die Fort verbindlichen Zuschuss zu schritte Israels in diesem Barmizwa-Jar.r zu berichten. Mit Stolz könne gesagt werden, dass sieh die allgemeine Produktion des Landes gegenüber 1948 um das Dreifache, diejenige der Industrie sich gegenüber dem Vorjahr um 14 cc erhöht habe (dabei 7 T mehr Arbei-jBüste ter beschäftige) und auch die Landwirtschaft trotz einiger regenarmer Jahre einen Aufstieg von 4 % zu vierzeichnen habe. Der Gesamtexport ist im Jahre 1960 um 25 nen Dollar Volkes und dei Menschheit. Mit dem Gesang der ..Havorzuschlagen, ganz besonderen Zuspruchs, ade Mitglieder jn enger Anlehnung an die ®a.u,^os,en" Ueberlieferung. doch ein wenig aufgelockert, wie es schon die Landesbedingun. gen erfordern, da hier im Winter nicht bis zur Morbeschliessen. feierlichen Zeremonie auf tikwa“ schloss der sehr geden Weg gebracht. Der argendämmerung gewacht und lungene Abend. , gentinisehe Innenminister gelernt werden kann, wur- C. W. ^r- Vitolo war bei dieser ¿p ¿|er Abend von etwa 70 ■ Feier in Vertretung der' Teilnehmern Desucht und in San Martin-Buesie ¡Regierung zugegen, an der ' den schönen Räumen der auch Mitglieder der Ver. g'ne Brith.Logen durchge- Eine von üer argentini- { waltung. des Par.aments führt, sehen Judenneit gestiftete und anderer hoher Behörj Herr Anspach hatte das des Befreiergejierals den teilgenommen haben. Lernen gut vorbereitet, und San Martin wurde In Re. ■ Ferner hatten sich damals die Damen trugen zum zweiehovot (Israe.) am Vor. die Leiter des Instituto San- \ ten_ dem geselligen. Teil abend des 25 de Mayo ent- \ martiano und Beauftragte ' durch eine festliche Behü 111. Auf diesem Wege der israelischen Botschaft wirtung bei. Dr. Carlos Voschloss sich Israel den Feieingefunden . 'gel, in seinem einleitenden. |ern der argentinischen Un. j Die neue San Martin-Bö. ' gUt’ durchdachten Lehrvor-?Uf 35t) Mitiiolabhängigkeit omch di^ DAIA ' ste ist ein Werk des betrag stellte die Gesetzgebung an un<f bestätigt in der Er-! kannten Bildhauers Israel bei der Ortschaft Mara und düngen zwischen den beiden Ländern. Wie erinnerlich wurde diese Büste vor Jahresfrist mit dem französischen chovvoth zur Aufstellung, felgten Sinaioffenbarung und An der Enthüllungsfeier- Erteilung der Lehre gegenlichkeit nahm der argenti- ¡¡her und knüpfte hieran ionisch» Botschafter in Isra- (eressante Bemerkungen el, Dr. Roge.io Rafael Tri_ Schiff Provence in einer stany teil. — (Fortsetzufig auf Seite 5) eine sehr beachtliche Zilfer ¡¡merung an S? n Martin die Hoffmann. Sie kommt im! die dortige Prüfung des Vol darstelle. . ¡engen Beziehungen und I San Martin-Gebäude des bes durch" den Ewigen der Aber auch das wissen, freundschaftlichen Verbin- Weizmann.Instituts in Rewenige Wochen später erschaftliche and kulturelle - ...... - ( ° Niveau nehme zu. D'e Tatsache von i200 neuen Büchern, im letzten Jahre herausgebraeiit. spreche eine deutliche Sprache. Die technisch-ökonomische Zusammenarbeit oegrenze sich keineswegs nur auf die neuen afrikanischen und asiatischen Staaten; mit 37 Ländern stünde Israel in einem besonderer Expertenaustausch in diesem Zusammenhang erwähnte Generäl Avidar besonders das sehr bedeutungsvolle Entsalzungsprojekt. Immer mehr bemühe sich der Staat Israel, aus einer gewissen poetischen Isolation herauszikommen. Das Kernproblem sei die Ver- Israel - Marken und Marken aller Laender — Neuigkeiten “Temdticos | ln groesster Auswahl: u. a. VIERERBLOCKS - MARKEN MIT PATTEN- K NUMMERN — MARKEN MIT BAND - KOMPLETTE BOGEN<plancl?a,!' / VOLLSTAENDIGE SAMMLUNGEN - WERTVOLLE AUSGABEN - ERSTE j SERIE VORHANDEN — VERTRAUENSWUERDIGE BERATUNG [4 ALFONSO MORITZSON Guanacachf 2351, dep. 2 1 esq. CAB1LDO _I; --