Mannheim
Compact Memory

Jüdische Wochenschau · 1961-04-25 · 1871 (25.4.1961) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1871 (25.4.1961)
Date
1961-04-25
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German, Spanish
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/9616703-9612115-9612398--1279-9612402
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

Archaeologie der Makkabaeerzeit Die hellenistische Periode der die Makkabäer-Zeit an_ gehört, war eine Epoche grosser Bautätigkeit. Bedeutende Gebäude, Festungsanlapen, Theater, Gymnasien und dergleichen wurden in grosser Zahl gebaut. In vielen Ländern sind für die Wissenschaft wertvolle Ruinen davon erhalten geblieben. Sie stellen für die Forschung hervorragendes Ergänzungsmaterial zu den literarischen Quellen dar, abgesehen davon, dass sie ihre» Eigenwert als Denkmäler der Baukunst besitzen. Kaum ein Volk, dass den He:!enisierunstsprozess mite'.ebte, hat so bleibendes historisch-religiöses Interesse an den Ereignissen der Epoche wie das jüdische Vcik. Der Makkabäeraufst*r.d. der Kampf gegen die Il'-llenisierung, die Selbstabgrenzung des Judentums ge. geB fremde Einflüsse haben Geschichte und Weser, des jüdischen Volkes entscheidend geformt. Gross ist daher unser Interesse an Resten der materieüeit Kultur der hellenistische:; Periode und speziell der Makkabäerzeit in Israel. Und berechtigt sind Bedauern und Enttäuschung darüber, dass solche Reste kaum vorhanden sind. Es lässt sich schwer entscheiden, cfc im Lande danta.? wirklich so viel weniger neu gebaut wurde als anderswo, oder ob die Zerstörung in den vielen Kriegen. die das Land heimsuchte.i so gründlich war, dass se.bst für den Archäologen erkennbare Ruinen nur in kleinem Ausmasse existieren und Monumente, die den ime ’essierter. Laien erfreuen würden, so gut wie nicht erhaten sind. Es ist wohl angebracht, ein Wort über die Kriege zu s«gen, die auf palästinensischem Boden zwischen dem Erme des dritten Jahrhunderts v. d. g. Z. stattgefunden haben. Die Seleukiden kämpften um die Wende des Ili und II. Jahrhunderts v. d. g. Z. gegen die Ptolomäer, denen sie schliesslich Palästina abgewannen. Die Hasmonäeraufstände dauerten mit weehselvollem Kriegsglück über ein Jahrzehnt. Es folgten ihnen eine Re.he von Versuchen der Seleukiden, die verlorene Herrschaft über das Land wieder zu gewinnen. •Später kamen andere von W. A. FRAEJSKEL blutige Auseinandersetzungen unter Führung der verse hiedeeen. sich bekämpfenden Mitglieder der Hasmonäetdynaslie. denen Pompejus durch Besetzung des Landes ein Ende bereitete. Es folgten weitere Kriegshar.dlungen der Römer im Cr.«ten Jahrhunderts v. d. g. Z. Schliesslich gewann Her'des das Erbe der Hasmonäerdynastie durch Krieg. Wir übergehen einige weniger wesentliche Kämpfe, um nur noch zwei grosse kriegerische Auseinandersetzungen von verheerender Wirkung zu erwähnen, näm- 1-eh den sogenannten Jüdischen Krieg, der offiziell vor. 66—70 d g. Z. dauerte, ir Wirklichkeit aber teilweise <z. B. in Massada) noch fast viel Jahre länger fortgesetzt wurde, und in den dre.ssiger Jahren des II. Jahrhundert den zweiten grossen Krieg der Juden gegen die Römer, der im allgemeinen unter dem bescheidenen Namen Bar Kochba Aufstand bekannt ist. Es ist aber interessant festzustellen, dass die grossen kriegerischen Ereignisse im I. und II Jahrhundert d. g Z. bei aller Gewalt der . Zerstörung doch viele bedeutende Baudenkmäler hcr.sdianischer Zeit übrig gelassen habe. Bei der vollständigen Zerstörung des Tempels liess Titus ein Stück der Aussenmauer aus herodiatiischer Zeit absichtlich s+ehen und überliess damit dem jüdischen Volke ein Erinnerungsmal von einzigartiger religiös nationaler Bedeutung. Dieses Mauerstiiek ist nichts anderes als die Klagemauer. Zahlreiche andere herodianische Bauten in Jerusalem und anderswo im Lande sind für ihr Alter als Ruinen recht gut erhalten. Für das Fehlen adäquater Ruinen aus der hellenistischen Periode haben wir also keine ausreichende Erklärung. Was ist nun an Erwähnenswertem noch vorhanden oder von Archäologen in den letzten Jahrzehnten gefunden und wissenschaftlich untersucht worden? Das künstlerisch schönste Denkmal aus frühellenisti-?(her Zeit ist sicher das Grab des Apollophanes mit ttAIMONIDES *->>> 11*1-1*0* lin^Gedenktoueh VERLAG OMEGA, BUENOS AIRES BURRUCH AGA »89 — T. E. 71-6708 '*u beziehen durch alle einschlägigen Buch, handlungen und durch die JUEDISCHE WOCHENSCHAU PUEYRREDOH *190 1* — T. E. 83 *613 den Naehbargräbern in Marissa (bei Bet Gubrin). Es stammt aus der zweiten Hälfte des III. Jahrhunderts. Damals gehörte Marissa zu dem noch nicht judaisierten L:;nde der Idomäer. Apollophanes war der Vorsitzende des Gemeiderates der phönikischen Kolonie im idomä. i?ehen Marissa. Das Höhlengrab zu Anfang dieses Jahhnnderts von deutschen Forschern entdeck) und beschrieben, war aufs reichste mit Wand- und Decken, fresken verseilen, die bunte Jagd- und Festmahlszetven darstellten. dazwischen kamen mythische Reliefdars'eJungen und Inschriften in Griechisch und Aramäisch. Aus einer Zeit als die Höhle nicht mehr als Grabstätte benützt wurde. stammt weht ein langes erotisches Gedicht, das ein Liebespaar in Wechselreimen in eine Wand der Grabhöhle eingeritzt hat. Von Fresken und Inschriften ist heute kaum roch etwas übrig geblieben, ahei die Höhle selbst ist ein beachtliches Bauwerk, dessen Besuch sich lohnt. Der benachbarte Stadthügel (Tel) von Marissa war das Objekt von Ausgrabungen die ebenfalls zu Anfang dieses Jahrhunderts durchgeführt wurden. Die Forscher Mac Alister und Bliss, haben einen ganzen Stadtben einen kompletten Stadtp.an einer typisch hellenistischen Stadt mit rechtwinklig angelegten Strassen veröffentlicht, und wenngleich die Zuverlässigkeit archäologischer Untersuchungen aus jener Zeit nicht voll gewährleistet ist. macht dieser Plan den Eindruck weitgehender Genauigkeit. Obwohl die Grabung kaum fiefer als diese hellenistische S< hicht gegangen ist, ist heute nichts mehr von den damals freigelegten Baulichkeiten zu sehen. Der Hügel sieht heute so aus, als wäre er kaum jemals vom Spaten e:r>es Forschers berührt werden. Um noch einmal über Begräbnisse aus der Zeit vor den Hasmonäern zu sprechen woden wir eines grossartigen jüdischen Mausoleums Erwähnung tun. Es ist heute roch zum Teil erhalten. Refte der Fassade in typisch hellenistischem Bau. sti: stehen noch, und möglicherweise ist die Inschrift die die Besitzer anzeigt, noch leserlich. Es handelt sich um ein auch historisch interessantes Mausoleum, nämlich das der Familie Tobias, die zu Beginn des 11. Jahrhunderts ausgestorben sein dürfte. Leider ist dieses interessante Baudenkmal für uns unzugänglich — es befindet sich in Arak el Emir in Transjordanien. Die Tooiaden sind aus der nachexiiischen biblischen Epoche bekannt, und die letzten Ge- Rf-h.echter dieser wohlhabender. Statthalter des Distrikts Amman waren Steuerpächter der Ptolomäerkönige. Für die Fähigkeit, grossartig zu bauen, sprechen die mächtigen Befestigungen aus früher hellenistischer Zeit in Samaria. Dort wurde eine Reihe gewaltiger Rundtürme ausgegraben, die längs der alten israelischen Stadtmauer errichtet waren und wahrscheinlich zwischen 323 und 321 auf Veranlassung des Perdiccas gebaut worden siro. Etwa 150 Jahre später, also zur Zeit des Makkabäeraufstandes, wurde Saraa. ria — Hauptstadt der Samaritaner, die Feide der Juden waren — aufs neue befestigt und bekam eine vier Meier starke Stadtmauer. Auch diese lluiuen zum Teil heute noch sichtbar, sind uns bekanntlich loider nicht zugänglich, denn Samaria- Seba^te liegt im heutigen Trans jo rdanien. Ebenfalls jenseits der Grenze liegt Bef Zur tbei Cbjlehul) nördlich von Hebron. Dieser Ori findet häufig Erwähnung in der Darsre’iung der Hasmonäerkämpfe. Er war eine der wichtigen Grenzfestungen an der Südgrenze Judäas. Bet Zl,r wurde anfangs der drtissiger Jahre von Seilers und Albright teilweise ausgegraben. Vor einigen Jahrer. ist Prof. Seilers noch einmal zu seiner alten Liebe zuc’iekgekehrt, um durch eine kurze Zusatzgrabung die Ergebnisse der früheren Untersuchung zu kontrollieren. Auch in Bet Zur wurden grosse Teile der hellenistischen Stadt freigelegt, so dass ein fast kompletter Strdtplan rekonstruiert werden konnte. Ausserdem wurden drei Festungsanlagen ausgegraben, eine ist sicher dem Juda Makkabäus zuzuschreiben, während eine spätere vom syrischen General Bacchides um 160 erbaut worden ist. Besonderes Interesse erweckt im Zusammenhang mit der Makkabäergeschichte natürlich der auf israelischem Gebiet/hart an der transjordanischen Grenze gelegene Heimatort der Makkabäer — Modiin. Eine Ausgrabung der Dorfruinen dürfte zwar unergiebig sein, während Gräber vielleicht wertvolles epigraphisches Material enthalten könnten. Tatsächlich existieren Gräber aus hellenistischer Zeit bei Modiin. Sie sind bisher nicht wissenschaftlich untersucht worden. Soweit man ihren Bestand aufgenommen hat. ergeben sie jedenfalls keinen wesentlichen Befund. Ganz anders steht es um die hervorragende Zufallserüdeckung eines hellenistisch-jüdischen Grabes in der Alfasistrasse in Jerusalem. Da das von der Altertums-Abteilung restaurierte Grab dem Publikum zugänglich und wahrscheinlich vielen Lesern bekannt ist, bedarf es keiner Beschreibung an dieser Stelle. Jedenfalls sei darauf hingewiesen, dass die frühesten Begräbnisse in der Höhle aus dem Beginn der Hasmoräerperiode stammen. Den Brennpunkt unseres Interesses stellt der Platz des Tempels dar, dort wo die Auseinandersetzungen zwischen Hellenismus und Pharisäertum ihren kultischen und geistigen Höhepunkt erreichte, wo Entweihung und Wiederweihung des Heiligen stattfand der Ort, auf den die Erzählung vom l ichtwunder sich beziefct. Weiche Reste dieses Tempels könnten wir wohl sehen. wenn der Tempelplatz nicht jenseits der Grenze läge? Oder was haben Warren, Bliss, MacAlister und andere, die im Laufe der letzten 80 Jahre io Jerusalem Grabungen und andere archäologische Untersuchungen vorgenommen haben, vom Zweiten Tempel gefunden? Die bedauerliche Antwort auf unsere Frage ist völlig negativ. Es scheint, dass beim Umbau des Tempels uni er Herodes dem Grossen die Errichtung der starken neuen Fundamente die völlige Vernichtung der früheren Bauanlage erforderte, u.id so sind alle Versuche, it gendwelche Bestandteile des vorherodianischen Tempos festzustellen, erfolglos geblieben. Etwas anders steht es um die Stadtmauer. Teile der Westmauer aus der Hasmonäerzeit hat Johns bei seinen 15 Ja'hre lang dauernden Untersuchungen der Zitadelle (des sogenannten David Turms) festgestellt. Sie sind überlagert LITERATUR * Besuch hei Man Der Weg von Nizza nach Venedig, dem Domizil von Marc Chagall seit mehr als zehn Jahren, führt an der Küste entlang durch hügelige Städtchen und Dörfer, ruit entzückenden Gassen und Gässchen, an Miniaturpiätzen vorbei, mit gotischen Kirchen, Oliven- und Oranger hainen. In dieser gottgesegneten Gegend vebrachten Renoir, Matisse, Bonard und andere Grössen der französischen Malerei gute Teile ihres Lebens. Man fährt an St. Paul vorbei: einem Städtchen, . das seinen mittelalterlichen Charakter bewahrt hat. Die alte gotische Kirche birgt manche Kunstschätze, darunter eine Statue der Heiligen Jungfrau, die dem Touristenführer nach ihresgleichen nicht in der ganzen Welt hat. Man zollt dem lieben Gott, was ihm zukommt, vergisst aber dabei nicht die irdischen Genüsse. Die Restaurants in St. Paul sind berühmt an der ganzen Riviera. Gourmets scheuen nicht die Reise hierher von Cannes. Monte Carlo. .Nizza und Menton, am die kulinarischen Künste der Köche von St. Paul zu geniessen. Als unser Chauffeur einen Passanten auf der Strasse nach der Adresse von Chagalls Heim fragte: antwortete er temperamentvoll: ..Monsieur Chagall, le peintre? O lala, demandez ‘Les Collines’ ”. Man sieht schon von weitem den Hügel, von Grünem umhüllt. Das Auto schlängelt sich den Kieselv eg hinauf. bis an den Eingang z.tm Haus. Daneben steht eir zweites Gebäude — Chagalls Studio; ferner eine Gr i age. v«n GERSCHOH SWEET Madame Chagall, Tochter eines Anwalts aus dem Kaukasus, von der berühmten russisch jüdischen Familie Brodsky, begrüsst die Ankommenden am Eingang. Chagall ist noch im Studio, kommt aber bald herunter! Der Besucher findet sich umringt von Bildern Chagalls, die auf keiner Ausstellung, geschweige denn in Museen oder Galerien zu «ehen sind. Eines davon, das eine halbe Wand des Raumes schmückt, stellt eine jüdische Hochzeit in der Gebend Chagall? von Vitebsk dar und ist datiert ..Paris, 1910“. Es ist eines jener Buder. die seinen Namen in der Welt berühmt gemacht haher. Er zeigte es im Juni 1914. kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges in Berlin, auf einer Ausstellung, die von der Zeitschrift „Der Sturm“ organisiert worden war. Als der Krieg begann, kehrte Chagall nach Russland zurück, um erst sieben Jahre später, 1921. wieder nach Zentral- und Westeuropa zu kommen. Auf dem Wege nach Paris trelt Chagall sich damals kurz in Berlin auf. wo er Gemälde wiederfand, die er 1914 dort ausgestellt hatte und die ihn inzwischen berühmt gemacht hatten. Ein anderes Gemälde in der Villa in Venee zeigt den Mater mit seiner ersten Frau Bella, die während des zweiten Weltkrieges in New Volk gestorben ist. Chagall tritt ein, mit zwei prächtigen gedruckten Al- An die-"”” er in der züiung, die C rjS bekommt, riens Rede zu Zionistenkong -rusalem gele: ,:em Bericht t tierpräsideni alle Juden. « Israel aus’« gottlos“. ■< Sie" - lachte ciert. Die Hu Jiddisch gesc lautete: >.Jel riot: Dies ist lör Sie. unsere den' Sie sagte ätr Zeitung la: ausserhalb I! ,:nd. So sag! bä«« ich einen zeit habe, um Colt ein jüdisi vas Sie aus r Illustrationen ( ren. - Marc Die Fahrt Nizza nach V< tt«a eine halbe Chagall verlas rur selten, i kaum nach d dieses romat französischen ¡er. Oft ist er Abend in sei» ■ig, und keim dorthin, nicht PUBLIKAT1 von der herodianischen Burgmauer und den Fundamenten des herodianischen Turmes Phasael. So haber vir in Jerusalem wohl gewisse bauliche Ueberreste aus der Hasmonäerzeit, obgleich sie spärlich sind und, keinen Spiegel der Periode darstellen. Zum Schluss dieser Betrachtung sei eine Ruine erwähnt, die 1955 im Galil ausgegraben worden ist. Leber den Ruinen der israelitischen, der assyrischen und der persischen Burg vor. Hazor stand eine kleine isolierte hellenistische Festung, zu der keine angrenzende Stadtsiedlung gehörte. Das genaue Datum dieser Gebäude ist nicht leicht zu ermitteln, aber cs scheint aus dem II. Jahrhundert zu stammen. Welche Rolle hat es wohl in der Geschichte gespielt? — Wir wissen es nicht, aber wir erinnern uns an einen Bericht aus den Makkabäerbücherr. über einen Feldzug Jonathans im Galil. Fs wird berichtet, dass Jonathan mit seiner Truppe am Nordufer des Kir.eretsees Nachtlager gehalten habe und bei Sonnenaufgang nach Norden ins obere Galil zog. In der wasserreichen Ebene von Hazor wurden die Juden aus dem Hinternalt überfallen. Es entwikke'te sich eine Schlacht mit weehselvollem Kriegsglück. Sie endete sek’iesslich mit einem Sieg der Juden. Die Feinde flohen nordwärts und r"‘ieten sieh nach Kadesch. Ob wohl diese feindliche Trappe in der einsamen Eutg in Hazor in Garnison gelegen hat? LEO BAECi J. REGELMAE5I Vf, Jeweils zu Jahresteginn: YE< Books. Year Boot Versehen Vierteljaehrlich «scheint das Bisher erschienen 11 Numme Jede Einzelnummer ist mm Mitglieder kostenlos). II. PUBLIKATIONEN IN — Leo Baeck / Am Drei Jah — Selma Stern Jose! von — S. Adler-Rudel 0$tjndei 1880—194« — Ernst Simon Aufbau im — Margarete Suhdsb Georg Simmtls — Guido Kisch — Kurt R0ej Geschichte dtr E — Leopold und Adelheid 2Ur herausgegihej To„ III. PUO|IKA!IOKHH|| — Leo Baeck / Judaism and introd. by ^alter — Hannah Arendt — Luitpold Walhcl) The thoughl; ([ Li(" BIT AON PuBl| Ramhiu$t. _«PKE'SElXftff.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.