Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1863 (24.3.1961)
- Date
- 1961-03-24
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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N \\ I Viernes, M de Mars» de 1%1 LA SEMANA ISRAELITA A Sa XXU. — No. 1863 DIE EREIGNISSE DER WOCHFPui»iiu_PrierinTelAyiv — T~-! kleinen Im'biss Botschaftsrat Mosche Drori Mosche Drori. der vom israelischen Aussenministerium zum Direktor für Ver. waltungsfragen aller diplomatischen Vertretungen Israels in Lateinamerika mit dem Rang eines Botschaftsrats ernannt worden ist, traf jetzt in Buenos Aires ein und hat seine Tätigkeit in der Israel-Botschaft bereits aufgenommen. Herr Drori ■wird seinen ständigen Sitz in Buenos Aires nehmen und von Zeit zu Zeit in die verschiedenen Länder Südamerikas reisen. Mosche Drori wurde in Dwinsk (Lettland) im Jahre 1909 geboren und lie-ss sich 1929 in Israel nieder. Während der ersten sechs Jahre arbeitete er in einem Kibbuz. Später war er im Arbeiterrat von Tel Aviv tätig, trat in die Hagana ein. wo er sich mehrfach ausr.eiehnete. und war während des Befreiungskrieges Zweiter Kommandant von Tel Aviv. Als die Hagana in eine reguläre Armee umgewandelt wurde, wurde er Bataillonsführer. Der neue Botschaftsrat studierte an der Hochschule für Staatsbeamte, die eT im Jahre 1951 absolvierte. mo Schlesinger erschienen, i bei einem Vor dem Anschlägen der 1 zusammen Mesusoth hielt der Präsident Prof. Dr. Günther Ballin eine kurze, aber herzliche Ansprache. Er führte Das provisorische Haus der ACIBA auf der Höhe Cabildo 500 ist durch den Eifer und die Arbeit mehreu. a. aus, dass bei aller Be. rer Vorstandsmitglieder in scheidenheit diese Feierstunde dennoch einen bedeutenden Meilenstein auf dem Wege der ACIBA bedeute. Das alte Eigenheim sei der ACIBA zu klein geworden, wie ein Kind aus einem Anzug herauswächst, und man haben den Schneider rufen j bracht müssen, um der Organisa-; grösserer I tion ein neues Gewand an. { zumessen. Bis dieses fertig j sei. würde der Vorstand al- | lerhand Sorgen haben, aber j eine der grössten, nämlich j die Frage, was inzwischen mit den Mitgliedern gesche-! her. solle, sei nun durch das ‘ Haus in der Maure einigermassen glücklich behoben.! Man habe gesagt, es wä- I re sicherlich besser gewe. sen, wenn alle Organisationen, die heute Bau- und Er-! weiterungspläne hätten, sich zusammengetan hätten, um ■ etwas wirklich Repräsentatives für alle Menschen un. seres Sektors aufzubauen. So richtig dieser Gedanke an einen höchst wohnlichen Zu stand versetzt worden. Es sind zwei Stockwerke, geeint durch eine schön geschwungene Treppe, die den ganzen Flur ausfüllt. Unten sind Administration, Küche und Speiseräume untergezwischen denen ein Raum mit eigenem Eingang zur Strasse für kleinere Veranstaltungen dienen mag. Im ersten Stock sind mehrere grössere Räume. Zu dem Haus gehört ausserdem eine Art Garten, der um das ganze Haus herumgeht und bei warmem Wetter den Mitgliedern gestatten wird, im Freien zu sitzen. Im ganzen gesehen fehlt nur der grosse Saal, um etwa dieselben Bequemlichkeiten bieten zu können wie das inzwischen verlassene Haus in der Strasse Aräoz. Alle Besucher der Einwei. hungszeremonie zeigten sich sehr befriedigt über das sich sei, müsse man doch provisorische Heim und erklärten fast übereinstimmend, das§ sie es sich s0 | freundlich und bequem nicht vorgestellt hätten. E. E, Obwohl 18 Jahre seit dem ausruhen heroischen Aufstand des i bedenken, dass man nicht einfach 25 Jahre Geschichte unserer Organisationen überspringen könne, um Hierauf begann er seine Tä- | wieder bei ,,foja 0’’ anzutigkeit im Aussenministe-; fangen. Ausserdem habe dier f - ipn rium. Während der folgen-! se so beklagte „Konkur- Gedenkfeier fue den den zwei Jahre war er Errenz” unter den Organisa.; Qheitoaufsland ster Sekretär der Israel-Lej tionen wenigstens den einen gation in Rumänien. Seit! Vorteil, dass keine auf lhseiner Rückkehr na«h Is- , ren Lorbeeren ausruhen rael im Jahre 1954 bis. jetzt, könne, sondern sich ständig | Warschauer Ghetto verganwo er auf seinen äugen-; bemühen und vorwärts stregen sind, so hat die Zeit die. Wirklichen Posten berufen ber. müsse. i se Manifestation jüdischen Kalender der Ghetto-Auf-I U wurde, hatte er ein leiten- Alles wäre gut, wenn dies Märtyrertums und jüdischen stand seinen Anfang nahm. | 4 , - — ■ 'in brüderlichem Geist ge- , Heldentums nicht abge- ,; i 1 schehe d. h. wenn diese ' schwächt, sondein m 3 schaftsrat Drori ist verheij ^Konkurrenz” eine freund. I dem Jahr wachst die ratet und kam in Begleitung ' schaftliche und freundliche Bedeutung d e*r E g seiner Gattin Esther geh. ' sei Wenn unsere Kinder ■ von puhsc-ten Opfern gegen Kuzba nach Argentinien. ' am Lagerfeuer sängen: Hindie überwältigende rg Das Ehepaar hat zwei erne mah tow umanajim seheder Knegsmaschi , wachsene Söhne, die in Is- , wet achim gam jachad” die damals zu ihrer hoen sorischen Hauses des Amt im Büro des Ministerpräsidenten inne. — Bot. Aehnliche Veranstaltungen werden in den Städten des Landesinnern abgehalten | werden. Die Vorbereitungen j hierfür liegen in den Hän- | den der Zweigstellen der i DAIA in Zusamenarbeit mit den lokalen Gemeinden. der ACIBA Am vergangenen Mittwoch hatten sich Mitglieder und Freunde der ACIBA, etwa 70 Personen im ganzen, zu einer kurzen Feierstunde zusammen gefunden, um das ' Heimstätte für alle Menprovisorische Haus der; sehen unseres Sektors sein BA gesprochen und entspräche dem Motto, unter das das neue Haus gestellt werden solle. Mit dem Dank an die Erschienenen und dem Wunsch, dass auch das provisorische Haus eine ACIBA in der Strasse Maure einzuweihen. Unter an_ deren waren die Herren Rabbiner Drs. Nathan Blum. Hanns Harf, Joseph Oppenheimer und Guillermöge, schloss Prof. Ballin seine Ansprache und lud die Herren Rabbiner ein, die Mesusoth anzubringen. Danach blieben Mitglieder und Freunde noch längere Zeit Jüdische Wochenschau in iy i^uav Einzelnummer 50 Centesimos i takomben. der polnischen 1 Hauptstadt hausten, sich : den deutschen Truppen zu;! stellen. Sie wussten, dass sie ihr Leben hingaben, und doch begannen sie den unj 1 gleichen Kampf, weil sie fühlten, dass ihre Würde als , 1 Juden dieses Opfer von ih- nen forderte. Inmitten de-s ’ von den Nazis besetzten und > versklavten Europas war | dies ein dramatischer Aufruf zum allgemeinen Wi-! 1 derstand, ein jüdisches j j Glaubensbekenntnis, das ein j unauslöschliches Kapitel im : Ringen des Menschen um j seine Freiheit darstellt. Wie alljährlich wird dieses Tages auch in diesem | Jahr in Argentinien gedacht ' werden. Ukie Sondorkom- : mir-Twi i'cr DAIA arbeitet STAPELLAUF Paris. — Der israelische Frachter ,,Nurith”, der auf einer französischen Werft gebaut wurde, ist vom Stapel gelassen worden. Er ist 141 Meter lang und hat 13.600 Tonnen. Er wurde von dêr ..Société des Forges et Chantiers de la Méditerranée” für eine israelische Gesell. Schaft konstruiert. Der offiziellen Veranstaltung wohnte Botschafter Walter Eytan bei. Das Schiff soll im Mai in Dienst gestellt werden. Diese r.eue Erwerbung für die israelische Fïoùe bildet eine Bestätigung der >• " ”■ .1 Politik, d'ii «UPBmüAD’-n Hotel-Restauranf ESCHEL Inh. L M. WAJSBEKIER nos ït?3 GEOEFFNET 4AR DEL PLATA T. E. 2 - 2170 GASCON 2065 *** i~irww VERBRINGEN SIE nC£ 1 IM MODERNSTEN HOTEL M. FLAMM unter Aufsicht S. Ehrw. des Herrn Oberrabbiner Dr. J. 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V." die inikisehc Nachrichtenagentur meldete, streckt d»e Tschechoslowakei den begünstigten irakischen Firmen und In. stitutionen insgesamt zwölf Millionen Dinar vor. Dieser Betrag soll später in acht Jahresraten zurückgezahlt werden. Nach dem Abkommen hilft die CSR beim Aufbau der Oelraffinierungs - Industrie, -der -chemischen Industrie und von Elekfr.o-Was. serkraftstationen. <AWZ) | SIERRÄ3 DE C02DCIA — Casilla Correo 34 | Restaurant «Paso ” IKO — T. E. 87-9259$ Harabonim der Kehilla MITTAGS- und ABEXDTISCH von jetzt an auch Sonntag abends geöffnet Anrichten von kleinen Festlichkeiten und Banketten I Paso 452 (al fondo) < Unter Aufsicht des Vaad 7. .***-{l>- •j.vr: