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Jüdische Wochenschau · 1961-02-28 · 1856 (28.2.1961) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1856 (28.2.1961)
Date
1961-02-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German, Spanish
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Judenhass und seine Ueberwindung von Dr. HERMAN WEYL i. Das Flackern und Wiederaufflackern des Antisemitismus in der heutigen Weil, bezieht sich auf alle möglichen Formen des Judenhasses, gleichgültig in welchen Erdlei. len und welchen Ländern Die allerverschiedensten Ursachen werden dafür angeführt Wahrscheinlich ist dieses grandiose Hass-Phänomen nur Teilausdruck des viel weiteren Phänomens des Menschenhasses überhaupt, der Hoifart und der Zertörur.gslust. eine unheimlich-mächtige Tendenz un menschlichen Bewusstsein, das Freude. Genugtuung und Lust Befriedigung am Vernichten, an der Destruktion in jedem Sinn, am sadistisch-grausamen Beherrschen. Niedertreten und Zertrampeln, ebenso auch an den ..leichteren Formen” der Zerstörungs-Technik zeigt. Vom Standpunkt der heutigen Tiefen-Psychologie aus steht dieses umfassende Hass-Phänomen auf der gleichen Stufe wie Kannibalismus wie Lust am Torturieren. wie Inquisition und ähnliche ..leichtere Formen” der Macht. Bekundung, ebenso w'ie die zahlreichen Abarten der sadistisch-masochistischen Lebenshaltungen der Urzeit, aber auch deT Moderne. Im neurotischen Chaos unseres heutigen Zeitalters manifestiett sich das alles erneut, und in erschreckender Weise. — Zunächst glaubt man vor psychologischen Rätseln zu stehen, aber ein tieferes und vergleichendes Nachdenken gibt dann die Möglichkeit, dieses Irrational-Grausame in se ner verhängnisvollen Triebhaftigkeit erst richtig zu c-rke.uen. — IT. Vor allem ist es gewiss, dass in der ungewöhnlichen Ignoranz, die immer wieder von den an ihr interessierten Kreisen gefördert wird, über das, was Judentum und Ju. de-sein eigentlich ist, — dass in solcher Ignoranz eine der Hai’.ptursachen für allen Judenhass und alle Judenverfolgungen gesucht werden muss. — Auch hat es sich gelegentlich gezeigt, dass unter Juden eine Art Abneigung bestehen kann, die dann auf der ungewöhnlich starken Ungleichheit zahlreicher jüdischer Bevölkerungsmassen und auf vielfach sehr differenzierten We'tanscliauungen, Herkmiftsländern und Lebenshaltungen beruhen mag. Dieses psychologisch zu verstehende Phänomen ist dann von gewissen Kreisen als ..auto-destruk. tiver jüdischer Selbsthass” bezeichnet worden, ein allzubilliffes Argument für die Judenhasser aller Zeiten! Bei genauerer Betrachtung ergibt sich nämlich, dass solche Erscheinungen vor: ..Selbsthass” unter fast allen Völkern und Menschengemeinschaften zu allen Zeiten zu finaen sind —, selbst unter den Mitgliedern der gleichen Stammesverbände und Familiengruppen, selbst im engeren und engsten Familienkreis, selbst unter Geschwistern. Kindern und Eltern oder umgekehrt —, alles natürlich sehr alarmierende Lebenskonstellationen . Derartige Vorkommnisse und oie zahllosen anderen Fälle des „innerpolitischen Selbsthasses” können gar nicht verstanden werden wenn man nicht jenes Grundphänomen „Hass” als eine Begleiterscheinung des stets wirkenden und oft uferlosen ..Macht-Triebs” erkennt. Die vorurteilslose und objektive Welt. und Lebensbetrachtung ergibt, dass dem Hass, der Aggression und allen ihren Begleiterscheinungen eine geradezu katastrophal-weite universale Verbreitung zuerkannt werden muss, und dass diese destruktiven Kräfte aller Wahrscheinlichkeit nach eine entscheidende Bedeutung und Wirksamkeit in der gesamten geschichtlichen und sozialen Entwicklung in vielen ihrer fatalsten Perioden besessen haben. — Die wirklichen Zivilisationen beginnen —, wie dieses Wort selbst besagt —. wenn der Gewalt und Brutalität der unkontrollierten Hass-Instinkte und Macht-Triebe der einzelnen die schaffenden und eindämmenden Kräfte der Staaten und der Menschen-Ordnungen entgegengestellt werden, ihrerseits nunmehr mit den Zeichen der Macht und Gewalt, nicht aber mehr mit den anderen der Gewalttätigkeit, der Brutalität, der Willkür und der GrauttAIMONIDE* i i»»»• S MB.— VERLAG OMEGA, BUENOS AIRES GUIMUCMAGA UM — T. E. 71J7M Zu feMiehMi Bur eh alle einschlägigen Buch, handlungen und durch die JUCD ISCHE WOCHENSCHAU PUEYRHEDO!» UM 1« — T. E. H K1I __J samkeit ausgestattet. Nur in solchem fundamentalen Wan. del ist das Wesen jedes modernen gerechten Staates be. gründet. — 1!T. LTm aber «oYhes mi.glich zu machen, ist die verstehende und aufb.'.ve.'fV L'.heushaliung der Staatsmänner i»r.d deren Streb u nach sozialer Gerechtigkeit unbedingte Voraussetzung. Um h erzu zu gelungen, muss vor allem gekannt, gewusst, verstanden, evtmbt und nach ethischen Normen gewertet und gelwuiVt weruen. Was daher in Jen individuellen und kdlektivcn H.iss. Ausbriichen immer wieder geschieht und überrascht, das sind vor allem das fehlende Kennen und Wissen um die anderen, das fehlende Verstehen, das fehlende Erleben, die fehlenden ethischen Werfe und ILmdiuugen. Vor allem besteht das blind Triebt afte. die Leidenschaft der Zerstörung. das Vernichten um des Vernichtens willen. Aus diesen wird ein ganzes ..soziales System” aufgebaut. Jetzt kommen die unheimlichen, auf ganze Moncbengruppen ausgedehnten, „iibeiindividuellen” Ausbrüche von Hass. Aggression. Grausamkeit und Gewalttätigkeit zustande. grauenvolle, triebhafte Massen-Phänomene, die von bestimmten Machtgruppen ersonren. gesät und raffiniert ausgebeutet werden im Dienst bestimmter zerstöre, rischer Zielsetzungen und Machtkämpfe, die aber im all. gemeinen absichtlich verschleiert werden. — IV. Ein historisches Bei ipiel für diese These ist der Judenhass. Aber andere Beispiele gibt es, und immer neue sehliessen sich an. Heute gibt es einen ins Gewaltige wachsenden Hass gegen die Deutschen, ebenso gegen die Engländer, gegen die Yankees, gegen alle Lateiner, seien sie nun Italiener. Franzosen. Spanier, Portugiesen oder die „Südamerikaner” schlechthin, gleichgültig welcher Nation Hass gegen die Nordländer und Hass gegen die Süd. länder. gegen die Araber, die Chinesen und Russen, gegen die Japaner und die Inder, gegen die „Schwarzen” und gegen die „Weissen” in welchem Erdteil auch immer und jetzt besonders in einigen Provinzen Nordamerikas und im Riesenkontinent Afrika. Und tausende Beispiele mehr. Hass überall und um jeden Preis! Stets nur Ausdruck der Macht- und Zerstörungstendenzen im menschlichen Bewusstsein, voller Berechnung und tragischer Schläue in den Dienst von Interessen und Mächte, gruppen gestellt, hauptsächlich mit dem Zweck, diese oder jene politisch-wirtschaftlichen Machtpositionen zu erhalten oder zu erreichen alles Feindliche zu schwächen, zu besiegen und womöglich niederzulrampeln. — Es übersteigt den Rahmen der gegenwärtigen kleinen Studie, dies in allen Einzelheiten auszufiihren. — V. Was den Judenhass betrifft, so kann unmöglich in wenigen Seiten dieses weite sozialpolitische Phänomen erschöpft werden, das praktisch gesehen seit den Tagen des Patriarchen Abraham besteht, also, wie man im allgemeinen annimmt, seit Beginn des 2. vorchristlichen Jahrtausend. das heisst seit nahezu viertausend Jahren. Die Geschichte des Altertums, des Mittelalters und der Neuzeit bis in unsere Tage wird vom Judenhass durchzogen. Viele bedeutende Historiker, Soziologen und Psychologen haben gerade in den letzten Jahrzehnten diesem Problem interessante und vielseitige Studien gewidmet. Was aber die vorliegenden Zeilen bezweeken, ist etwas anderes: dazu beizutragen wie diesem Phänomen .Judenhass” in seinen mannigfachen Aspekten begegnen, wie klärend und aufklärend wirken, wie die richtigen Argumente besitzen und wie sie auszuwerten verstehen; wie aus fremden, selbst fei.idlic-h und gehässig gesinnten Menschen und Mensehengruppen nunmehr verstehende, gerecht abwägende Persönlichkeiten und soziale Entitäten machen; wie aus ihnen gar Freunde und Bundesgenossen gewinnen .. Zu diesen ins Positive gerichteten sozialpolitischen und moralischen Möglichkeiten sollen hier einige, wenn auch nur kurze Anregungen gegeben werden. — VI. Vor allem muss das Wissen um das Judentum Verbreitet werden —, und dies nicht nur in nicht-jüdischen Kreisen, sondern gerade auch in den jüdischen. Auch heute noch liegt die Kenntnis um die Quellen des Judentums, besonders in seinen entscheidenden, grundsätzlichen Epochen, ungewöhnlich im argen. Selbst weiteste jüdische Bevölkerugsmassen wissen kaum etwas über die Ursprünge des Judentums, über seine grundsätzlichen Ideen, seine moralischen und metaphysischen Fundamente. Noch immer ist die Kenntnis der hebräischen Sprache sehr reduziert —, und noch reduzierter die richtige Kenntnis der Heiligen Schiften, ihrer moralischen, sozialpolitischen und geschichtlehen Inhalte, zunächst in ihrer Bedeutung für die Zeit, in der sie entstanden sind, und dann im weiteren Sinne für die gesamte okzidentale Kultur und für die Zivilisation des Menschengeschlechts in allen ihren Phasen. — Die Kontinuität der jüdischen Ideen-Weiten während der letzten drei bis vier Jahrtausende wird ungenügend gelehrt und kaum erfasst. So kann sie auch alle Fragenden und Wissbegierigen kaum gelehrt und ihnen kaum vermittelt werden. So kann auch falschen, böswilligen und gefälschten Darstellungen nicht erfolgreich entgegen getreten werden. — Denn hier genügt nicht allgemeines Wissen um jü. disches „Brauchtum”, ebenso nicht die übliche oberflächliche „Judentums-Kunde”. Nur dann kann ein lebensnahes, fruchtbares Erfassen und ein entsprechendes Wirken möglich sein, wenn zu den eigentlichen Quellen vorgedrungen werden kann, zu den alten und zu den neuen, und wenn von weitsichtigen, welterfahrenen Meistern und kulturellen und politischen Führerpersönlichkeiten die Kontinuität der jüdischen Existenz erfasst und gelehrt wird, seit den Zeiten des Patriarchen Abraham bis auf den heutigen Tag. Nur so kann von positiver Arbeit gesprochen werden. — (wird fortgesetzt) LITERATUR Ein Raw und sein* 74 Jahre ist er. dieser letzte Repräsentant der Rabbiner Litauens und damit einer unwiederbringlichen Vergangenheit. Man sieht dem von weissem Bart und Haar umrahmten Gesicht das Alter an. aber wenn er über sich und sein Werk erzählt, da merkt man »,:eht mehr d.e Runzeln, die seine Stirne durchfurchen, denn sein leuchtender Mund und seine blitzenden Augen strahlen Selbstsicherheit und Gottvertrauen aus; die Müdigkeit des Alters tritt hinter der unbeugsamen, geradezu jugendlichen Kraft seiner Einsatzbereitschaft und seines Leistungswillens zu. rück, und man versteht, dass dieser Mann imstande war, das Werk zu schaffen, in dessen Rahmen wir ihm hier begegnen: Die Ponjeweszer Jeschi wa in Bne Brak, die aus einem weiträumigen, palastartigen Zentralgebäude und aus einem Dutzend grosser Nebengebäude besteht. Man wird selbst von dem Glauben erfüllt, dass er auch fähig sein wird. die. ses grossartige Werk zu vollenden, dessen Plan phantastisch schien, der einem aber jetzt, da man diesem vor seiner Aufgabe durchdrungenen Mann gegenübersitzt, durchaus erreichbar erscheint. Raw Josef Kahaneman wurde bereits 33jährig nach dem Ableben de« Rabbi Itzel zum Roseh Jeschiwa von Ponjewesch, einer bedeutenden Jeschiwa bei Kowno in Litauen, berufen und wirkte dort 21 Jahre lang. In der Ponjewesz.Jeschiwa lernten tausend Kinder und Jugendliche, und Raw Kahaneman bewies damals bereits nicht nur seine grossen Fähigkeiten als Talmudlehrer und Seelsorger, sondern auch als Organisator. denn er schuf rund um seine Jeschiwa eine ganze Stadt, mit allen Institutionen. die dazu gehören. 1923 wurde er in den Sejm gewählt, wo er die Interessen der Judenheit Litauens mit dem ihm angeborenen Charme und dem Stolz der Zielsicherheit vertrat. Er verzichtete aber auf seine Wiederwahl, da er sich seiner Jeschiwa uneingeschränkt widmen wollte. In der Katastrophe der Judenheit Europas gingen alle anderen führenden Rabbiner Litauens zugrunde, und als einziger kam Rabbi Kahaneman ins Heilige Land. IM ANFANG WAR DER BERG Der etwa 55jährige Rabbi Kahaneman war Gast ei. nes Bürgers von Bne Brak, der ihn auf seinem ersten Weg in diesem Ort begleitete Als Kahaneman an einem kahlen Hügel voubeikam, erlebte er eine Vision: Er sah auf diesem Hü. gel eine neue Jeschiwa- Stadt mit tausend Schülern, ein zweites, im Heiligen Land wiedererstandenes Ponjewesz, — und der Er. fiillung dieser Vision widmete er seither sein Leben. Wir lassen uns von ihm jetzt, zwanzig Jahre nachher, seine Geschichte er. zählen. Der erste Antrieb für die Gründung in Bne Brak war der Wunsch, die untergegangene Ponjeweszer Jeschiwa zu verewigen. Er erwarb das Plateau des Hügels für 500 LP. Ein Jahr darauf. 1941, wurde der Grundstein gelegt, und 1943 begann die Errichtung des ersten Gebäudes. Mit 31 von MEIR FAl0liel Kindern fing der Talmud. Thora-U'-terricht an. Jetzt erst. Ende 1960, wurde die alte Hütte abgerissen, die c'rn Kindern zwanzig Jahre vorher als erste Unterkunft gedient hatte. In diesen Jahren haben 1650 Schüler hier gelernt, darunter auch Zöglinge der Jugendalija, und inzwischen wurden auch besondere Waisenhäuser für Kr.aben und Mädchen er. richtet. Alle Absolventen haben sich im Lande eingeordnet und manche haben bereits Enkelkinder. lu”\fin°np^ i1»u. Die Jeschiwah. die Talmud - Hochschule. wurde 1944 mit sechs Studenten er. öftnet. Es ist eine Aufgabe, die das Leben voll ausfüllt, sogt der Raw, eine Jeschivva mit 300 Bachurim zu leiten. In seinem ganzen Leben hatte er nie so sehr das Gefühl des Arbeitsdranges, wie hier, um dieses lebendige Denkmal für Ponjewesz zu schaffen. Für nichts an. ceres hatte er seither Interesse, und nur dieser Aufgabe hat er die Kraft zu verdanken. dass er die schreckliche Zeit der Katastrophe überleben konnte Stolz ist Raw Kahaneman rieht nur darauf, dass sie. btn Absolventen seiner neuen Jeschiwa bereits selbst Roschej Jeschiwot sind, sondern auch darauf, dass die Ponjeweszer Jeschiwa nie Sendboten für Geldsämm. langen herumgeschickt hat. Mit der Aufbringung der Finanzierung dieses gewaltigen Unternehmens befasst sich Raw Kahaneman selbst, und dank seiner würdigen und geachteten Persönlichkeit gelang die Mobilisierung der grossen. Beträge, die für diesen Zweck notwendig sind. 13 Jahre lang litt die Jeschiwa unter Geldmangel, aber seit etwa sechs Jahren ist das Budget gesichert, an dem der Joint mit 25 Prozent beteiligt ist. Neben dem laufenden Budget sind jedoch auch stänedg neue Investitionen erfor. derlich. da in dem Jeschi. wa-Viertel ununterbrochen gebaut wird und fortwährend neue Häuser entsteht n. Raw Kahaneman erzählt eine Anekdote über einen Seiner Misserfolge. Als er oinSt von einem reichen Ju. den keinen Beitrag für die Jeschiwa bekommen konnte ond ihn der Geizhals bereits zur Tür begleitete, bat ihn der Raw. er möge ihn seg. nen. Jener fragte verwundert und beschämt: „Womit kann ich, ein einfacher Mann ohne gute Werke, einen angesehenen, würdigen s£8 IM der * , wiß die kurz *lt . wurden wurde. Cie Jeschiwa monatliches jöOOO Dollar. I düng diese5 De ¡uw Kahanem dsche Begabur es auf J00.0® und organisier wim\ die alüaf Deckung der B eines Tages au dtm sie jahrlu zahlen. Die j,tgt nur dar. salbst jedes J muss, um da< Kassieren, dei nicht kam. eher Mäzen Pachtung. S New York ei .Netziwim Dii tee mit Chaii n Chairman man für die errichtet, dir heit von Kai jährlich stat and natürlich Ummitt.ee mi vielen Ehrei Mitgliedern. Der Natzi'v sam der mori tämer der Jes Tag. den er ff dtm er den Baihurim bez kenn dadurch se den Jahre Eltern würdig Rabbi segnen?” Darauf Raw Kahaneman: „Segnen Sie mich, dass ich nicht vielen so geizigen Menschen begegnen soll, wie Sie einer sind!” Unbegrenzt scheint die Zahl der Geschichten, die der Raw zu erzählen weiss, wenn er von seinen Aktionen zur Geldauföringung spricht: wie er von Juden aus Südafrika 40.000 Pfund Sterling bekam, um angrenzenden Boden kaufen und seine „Stadt” erweitern zu können; wie er vor sechs Jahren allein in New York noch 274.000 Dollar schuldig war; wie Raw Elieser Silver ihm Israel-Bonds im Werte von 55,000 Dollar unter der Bedingung ver. sprach, dass er noch eine« .meschuggenen’ amerikanischen Juden fände, der eilen gleichen Betrag gebe« viirde — und wie ihm aleir. aufgrund der Mittel-

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