Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1852 (10.2.1961)
- Date
- 1961-02-10
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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1*5* J „V0B ten l"3^ ir ,S(aaltn n auf 60.000 ^UEHf..v Wurden 2Um aSS6kilhe S h"1 Luft've iandel‘e sieh dunä Ci "“Mieauf hM die*m -hteten Fiug diese Sen. nn eines jv «sekühen in dbe darstellt, CH \ Ausfuhr hat sich im dreifacht und Ular erreicht „ eine Seiu To"nen Kali 300.000 Dol- Hafen Elat Je. sieben Matrug der Ex. stralien eine Dol)ar. aiso ■it mehr als 1059. in dem mtivert der Lisfuhr nach 350.000 Dolat. i.VG Oktober sind Eimvanderer troffen. wäh-?r bisherigen Einwandeder Jewish ivanderungsiber 2000 ist. AHL nde Oktober Einwohner, 24 Juden - .100 Juden AUS ‘ HAFT Viernes, 10 de Febrero de 1961 LA SEMANA ISRAELII A Añc XXII. — Ne. 1852 — 7 Minister! Jemenitische Prinzen verhaftet von Dr. EMIL FEI7ERSTEM Der erste von John Kennedy ernannte Minister war , Abraham Ribicoff, der Gouverneur des Staates Connecticut. Amerika ist fast ¡ hundertmal so gross wie Israel, aber trotzdem liegen drei wichtige Portefeuilles, I das tonen-, Gesundheits- ,und Wohlfahrtsininisterium ¡ in einer Hand. Ein einziger Minister ist verantwortlich ¡ für alle drei. Allerdings hat Amerika weniger Parteien , als Israel und benötigt des- | halb weniger Minister (Wo auf der Welt existiert heute noch ein .Polizeiminister” I wie in Israel?) - PIE GLOCKEN LAEUTEN 1 Rihicoff ist ein wichtiges Mitglied der demokrati- | söhen Partei. Er ist heute fünfzig Jahre alt. Connecti, j eut gehört nicht zu den grossem Staaten Amerikas. Es ¡ %uit nur 2,2 Millionen EinvwftHier, aber seine zentrale L.$ge -und entwickelte Industrie lassen für (den kleinen Staat «ine viel grössere | Reite als seine heutige vor- ■»useefoen. > Die Arbeitsweise von <ä*>a»»eE»eur Ribicoff kann ¡ .mit ider folgenden, charak-; itenistischein Episode be- Aeacbiet werden. Die Indu-1 sfcnie graviert in Amerika wem Norden nach dem Sü. 1 säen, weil es dort bessere Anlagemöglichkeiten gibt. ■ Ribicoff erfuhr eines Tages, 1 dass die grösste Fabrik in , Thompson ville, die Bigelow- Sandford Carpet Corporation, ihre dortige Filialeschliessen wollte. Diese Fa. Jurik war seit 1828 in dem ¡ Städtchen tätig. Der Be- : «ehhiss hätte der Bevölke-, rung einen schweren Schlag; versetzt; denn es ist nicht; leicht, -neue Arbeitsplätze 1 für zweitausend Arbeiter zu finden. Ribicoff beschloss j die Angelegenheit in die Hand zu nehmen und fuhr ’ nach New York. Es gelang ihm nach langwierigen Ver. Umbeltung von Toten ans der Nazizeit U8 jüdische Mädchen und Frauen, die in einem Rüstungsbetrieb der Nazis ar. | ■beiteten, waren beim Vor- , marsch der Alliierten in ei- , oen Güterzug verbracht und ziellos umhergefahren wor. : den; in letzter Stunde vor dev Befreiung wurden sie von .einer Bombe getötet. , Ein englischer Soldat, ein ■ Jude, liess sie an Ort und -Stelle, in der Nähe von Euj tin, begraben und ihnen einen Grabstein setzen. In je. dem Jahr wurde dort am ' Todestage Kaddisch gesagt.! Jetzt sollte durch die Grab- \ statt« die Bahnlinie gezogen j werden und man beschloss.; sie auf dem alten Friedhof von Lübeck-Moisling zur ■ewigen Ruhe zu betten. Un. j ter .grosser Beteiligung bannte 'Landesrabbiner Grünevald die Zeremonie j ■durchführen. handlungen die Direktion des Unternehmens umzustimmen. Als der Gouverneur mit der guten Nachricht zurückkehrte. herrschte eine solche Begeisterung, dass die Kir. chenglocken zu seinen Ehren geläutet wurden. Die Arbeiter beschlossen, das Büro des Gouverneurs auf ihre Kosten neu zu möblieien und tapezieren. Ribicoff arbeitet überhaupt mit ungewohnten Methoden. Im Laufe des Wahlkampfes für den Posten des Gouverneurs versprach er, oie Zahl der Beamten zu., verkleinern. Nach seinem Amtsantritt begann er denn auch mit Entlassungen, gerade in seinem Büro. ,Jch brauche keinen Anwalt“, sagte er. „Ich bin selber einer .. Was die Entlassung betrifft, ich zahle lieber grössere Gehälter für weniger Beamte. Es hat keinen Sinn, eine Armee von schlechtbezah-ten Beamten zu unterhalten.“ Als Ribicoff seine Abteilung „für öffentliche Beziehungen“ auflöste, die über.- *11 in Nordamerika eine so wichtige Rolle spielte, erregte der Beschluss eine Sen. srtion. „Wenn jemand Informationen über irgendetwas haben möchte, soll er sich an mich wenden“, erklärte der Gouverneur. So etwas war in den USA noch nicht dagewesen. Das Interessan. te dabei ist, dass die Presse Ribieoffs Tätigkeit mehr Aufmerksamkeit widmete als früher. Ribicoff hat dauernd Neuerungen eingeführt. Die Hauptstadt Connecticuts ist Hartford. Wenn ein Städtchen Probleme hat, pflegt es eine Delegation nach Hartford zu entsenden. In oen meisten Fällen kehrte diese Delegation zurück, ohne das Problem gelöst zu haben. Ribicoff hat auch hier eine umwälzende Neuerung eingeführt. Er nahm führende Persönlichkeiten ■Hartfords mit sich und be suchte die Städtchen, um an Ort und Stelle Beschwerden anzuhören. PRAEZE BENZLOSER SCHRITT Als Ribicoff zum ersten Mal als Volksvetreter in den Kongress gewählt wurde, suchte ihn eine Deputation auf und bat ihn, zwei Dinge clurchzusetzen: eine Subvention für Tabakpflanzer und einen Staudamm, der 32. Millionen Dollar kosten sollte. Der neue, frischgew.ählte Deputierte hörte die Sache an und antwortete, dass beide Vorschläge jeder Grundlage entbehren. Sollte man ihn zwingen, sie dem Haus vorzulegen, werde er es tun. aber er würde dann gegen seine eigenen Anträge s+im. men. Und so geschah es. Als Ribicoff dennoch veranlasst wurde, diese Anträge zu stellen, stimmte er ge. gen sie. Dies v;aT ein prä. zedenzloser Schritt in der Geschichte des Kongresses. | Abraham A. Ribicoff ist ein „selfir.ade man“ im wahrsten Sinne des Wortes. Sein Vater. Sam, emigrierte aus Polen und verdiente sein karges Brot mit phvsischer Arbeit. Abraham ar. beitete seit früher Jugen.i, sein Vater weigeue sieh aber, die Verdienste des Sohnes anzunehmen Er! legte das Geld zur Seite, um dessen Studium dami* zu ii nanzieren. So wurde Ribicoif Anwalt. , Im November 1948 wurde er zum ersten Mal in den , Kongress gewählt und 1 m achte auf die Administration Trumans einen glünzenden Eindruck. Er wur-! re Mitglied der Ausseipo. , htischen Kommission in die sonst nur viel ältere, mit weitaus grösseren Erfahrungen ausgestattete Abgeord nete gewählt werden. Ende 1940 unternahm Ribicoff eine grosse Rundreise in Europa. 1950 wurde er erneut in den Kongress gewählt und spielte wieder eine be. deutende Rolle im Außenpolitischen Ausschuss. Im 1 Jahre 1952 unterlag er hei •den Neuwahlen und ke’u ie zu seiner Praxis als Anwalt zurück.! Ribiooff ist seit jeher rin stolzer Jude, ein wahrer Freund Israels. Seit Henry Morgenthau sass kein Jude im amerikanischen Kabinetc. , Ribicoff hat den wichti -“,i I Fosten ehrlich verdient.! London. — Unter dem Verdacht, einen Stacts- Mreich gegen den Herrscher des Jemen, Imam Ahmed, geplant zu haben, wurden vier jemenitische Prinzen verhaftet. Sie sollen vor em : Gericht gestellt und, falls! für schuldig befunden, - —-—-emreh das Schwort hinge. NEUES AUFFORSTUNGS-PROGRAMM : ’ uif Nachricht van den ' Verhaftungen stammt aus jemenitischen Kreisen Kairos. (AWZ) COMITE CEKTROEUr.OJCO Corrientes 2294 — VI. Siock — 4. E. 48-3835. '1E-5G8Î Sechstausend Dunam un. wivtlicher Felshänge zwischen dem Karmelgebirge irr Westen und den Gilboaberger im Osten werden während der nächsten Monate vom Keren Kayemeth Leisrael mit 1.700.000 Waldbäumen bepflanzt werden. Hunderte Arbeiter sind momentan daran, die für die Aufforstung vorgesehenen Flächen, die sämtlich als ungeeignet für jede landwirtschaftliche Nutzung angesehen weiden müssen, tür d>e Pflanzung vorzube. ieiten. Bulldozer und andere schwere Maschinen wer. der, eingesetzt, um tiefsitzende Felsen auszuheben und .Zugangswege zu den Aufforsturgsflüehen zu bahnen. 1.300 Arbeiter heben über Iv-t Millionen Pflanzgruben auf Bergrücken und -hängen aus, die täglich aut Lastwagen des KKL zu den Pflanzstätten transportiert werden. Unter den Arbeitern kann man Nmieinw.and.erer aus verschiedenen Ländern sehen, die hier ihren ersten Arbeitsplatz im Land ge-! tunden haben, sowie Ang-- hürige ider drusischen Minderheit, che vor kurzem ihrer. Militärdienst absolviert . haben. Ans unserer Arbeit Anlässlich der Brith Milah des Sohnes des Ehepaares Benjamin und Margot Wassermann, geh. Strauss, ergab die Sammlung zu Gunsten des KKL die Summe von £ 3.725.—; das Kind wird in das „Sefer Hajeled” eingetxagen, und ausserdem wird ein „Gan” auf den Namen der Eltern rn Israel gepilanzt. Bei der Barmizwahfeier von Daniel Jakob war das Ergebnis der durchgeführ ten Sammlung der Betrag von S 1.700.—; Daniel xvird in das „Sefer Barmizwah” eingetragen. AUS UNSEREN KOLONIEN Unser Vertreter in der Kolonie „La Juanita” ,in Las Palmeras. Santa Fe, Herr Rudi Wildau, übersandte uns einen Scheck über die Summe von 1.516,80 Pesos; hiervon sind 1.456.80 von Büehsenleerungen und 8 60.— für Telegramme; die Leerung der Büchsen haben freiwilig durrhgefuhrt: Golda Dina Nussbaum und Doris Wildau. Wir danken allen unseren Spendern und Mitarbeitern. Unser I Telegrammdienst ] Telegramme unc n„ u m~ i spenden bei jeder Geleger.- i.heit, bitten wir. untei nach«; folgenden Telefon-Numir.ern!auizugeben: i 70-9931 73-41116 1 «S-7004 64-2066 j 54-3208 I 46-6683 j 48-3395 Sekr-ta’dat DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL, IST. DI» BLAUE RUECHSE DES KÍK.L. TEIJE1 i$n 150.- .$n 300.- * Ï Î LUACH (Kalende r )! l Freitag, den 10. Februar 1 £4 Sch-wat ' Í 'Sonnabend, den 11. Februar 25. Schwat 1 j. Parschat MISCHPATIM 2. B M. XXI 1 - - XXIV 18;!;■ 'Parschat SCHEKALIM 2. M. B. XXX 11 — 16 í i Kaftara II Könige XII 1 — 17 Neumondankündigung Adar r ■Sonntag, den 12. Februar 26 Sch vest? Montag, -den 13. Februar 27, Schwat i Dienstag, den 14 Februar 28 Schvvai t ■ 1 Mittwoch, den 15. Februar 29. Schwat Donnerstag, den 16. Februar 30 Schwat * 1. Tag Rosch chodesch Adar i m ANNAHMESTELLEN: campaäa unida pro Israel. Comité Centro- : •uropoo, Sarmiento 2376, 3°, T. E : 47-2320 1 «sid sämtlicp» Sekretariate der ancjeschloBms*q Organisationen und Gemeinden. Ü ....