Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1851 (7.2.1961)
- Date
- 1961-02-07
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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DIE SYNAGOGE IN von SCHALOM BEN-CHORIN Zu Chol - Hamoed - Sukkot trat in Tel Aviv zum ersten Mal der vor einem halben lahr gegründete Landesverband israelischer Synagogen „Iggud Bathej Knesset be-Jisrael“ zu einer Landestagung zusammen, um die Position der Synagoge In Israel zu stärken und auszubauen Nach vorsichtiger Schätzung g *>t es heute viertausend jüdische Andaehts. Stätten im Lande. Wir wählen dieses Wort, da die Bezeichnung .Bathej-Knesset“ oder Synagogen weit übertrieben wäre. Es gibt heben den regulären Synagogen, die in eigenen Kultbauten untergebracht sind Betsäle und ..Stijolach“. Klausen und Privat-Minjanim ohne Zahl. Schon die«? Erscheinung stimmt nachdenklich Wo. her kommt es, dass hier eine solche Vielzahl von oft äusserst primitiven Beistätten entstand die in Zimmern und Hütten untergegebracht sind, in lichtlosen Hinterhöfen vegetieren oder in Räumen ein Dasein fristen, die tagsüber ganz anderen profanen Zwecken dienen? (So gibt es viele religiöse Kibbuzim, die ih. re Gottesdienste im Speisesaal abhalten und keine eigene Synagoge haben.) Die Vermengung von Bethaus und Lehrhaus, von Bet Hairidrash mit Bet-Haknesset ist. in anderen Schichten, vcr allem im jerusalemer alten Jischuw ganz selbst, verständlich. Andererseits nimmt hier niemand daran Anstoss, dass in den meisten Synagogen des Landes Tische stehen, an denen . gegessen wird, da es der Ritus so erfordert: die osteuropäischen Juden pflegen unter ehassidischem Einfluss ein drittes Sabbat- Mahl meist in der Synagoge zu improvisieren. Die Sefarden lieben es. am Jahrestag etwas Arak und süsse Kuchen zum Morgengottesdienst mitzubringen, und nach der Andacht wird dieses Frühstück eingenommen. Selbst die Karäer verteilen hartgesottene Eier nach dem Schabbat-Gottesdienst und essen sie noch in der Synagoge. Für den westlichen Juden hingegen ist diese Vermengung von Essen und Andacht im Gotteshaus kaum vorstellbar. Damit haben wir ein Detail von v*elen herausgegriffen. Israel ist das Land des Kibbuz Galujot, der Sammlung der Zerstreuten Israels, und wir haben erkannt, dass dem Kibbuz Galujot ein Misug Galujot, eine Angleiehung und Verschmelzung der Landsmannschaften folgen muss, damit wir aus einem Volk wirklich ein Volk werden. Auf keinem Gebiet ist das aber so schwierig, wie gerade auf dem jüdischen Gebiet unseres Lebens, nämlich dem synagogalen. Der Kult ist immer konservativer als das profane Leben. Das ist eine allgemein anerkannte Grund-These der Rojigionsgeschiehte. Als man schon längst das gesäuerte Hefe-Brot kannte, blieb im Kult (nicht nur des Pessach-Festes) der ungesäuerte Fladen dominierend. Als man schon längst Kerzenlicht kannte, wurde im Kult noch Oel gebrannt, und heute, da man elektrisches Licht benutzt, wird im Kult noch die Kerze bevorzugt. Das zeigt uns. wie schwer es ist. hier auf diesem Gebiet Aenderungen und Angleichungan vorzunehmen. Während sich das Hebräische z. B. als Umgangssprache in sefardischer Aussprache durchgssetzt hat, wird noch in vielen kleinen Beisälen und Synagogen die aschkenasische Aussprache f'V Gebet und Thora-Vorle. sung gebraucht, was natürlich wiederum auf die Jugend befremdlich wirkt. Aber die ältere Generation kann sich /on den liebgewordenen Lauten des .,Au“ und ,.Oj“ nicht lösen und empfindet ein sefardisches Hebräisch aiS fremdartig, als nicht „heimisch“. Und was für die Aussprache gilt, gilt für die Melodien, die für das Gefühlsleben der Beter oft wichtiger sind als die Worte. Wer achtet z. B. auf die trockene juristische Formel der „Kol-Nidrej"? Die Melodie ist es, die uns ergreift. Wer kann sich ein Chanukka ohne „Maos Zur“ in der uns ganz selbstverständlichen Melodie vorstellen? Aber für unsere sefardischen Brüder sind diese Melodien unbekannt und fremdartig: sie sagen ihnen also nichts. Und der Ritus? Eine „Kedtluscha“ ohne „Kether" (Eine Krone reichten DIR die Himmlischen und die Irdischen) is, fiir Chassidim undenkbar. Mithnagdim aber und westeuropäische Juden kennen diese mystische Einleitung ebenso wenig wie die anderen Kawwanot des lurjanischen Gebetbuches, die wir bei Sefarden und Chassidim unter kabbalistischem Einfluss finden, der im Westen nie sehr stark war. Wenn der Betrachter von aussen glaubt^ dass es hier einen sefardischen und einen aschkenasischen Ritus gibt, dann irrt er sich gewaltig. Unter den Sefarden gibt es wiederum grosse Ritusunterschiede, man denke nur an den römischen Ritus italienischer Synagogen einerseits und die orientalischen Riten von Jemen bis Aden andererseits, von Bucharen und Babylonien, Kurden und Marokkanen ganz zu schweigen. Oft kommt es bis zu Tätlichkeiten, und die Polizei muss einschreiten, wenn in einer jemenitischen Synagoge Vorbeter Bräuche aus Aden zur Geltung bringen wollen. Der Partikularismus ist hier unbegrenzt. Wir sprechen dabei nur von orthodoxen Synagogen und lassen das v el tiefere Problem formgemeinden, die es im Ansatz nun auch im Lande bereits gibt, ganz ausser der konservativen und Reacht. Diese Unterschiede haben die Vielzahl der Synagogen und „Stijblaeh“ zur Folge. Hinzu kommen persönlicher Ehrgeiz und leider auc’ politische Gruppierungen: Synagogen des Hapoel Hamisrrehi, Synagogen der Poa. lej Aguda- Israel und Agudat Israel, die einander die ,,'Jempelpforte“ sperren, Spannung zwischen Anhängern des Oberrabbiners und des Religionsministers, des Rabbi von Gur und des Postministers Benjamin Minz . Trotzdem haben sich bereits 250 unter 4000 Synagogen, zumeist nun wirkliche Synagogen, dem neuen Verband angeschlossen. Obwohl in Israel noch keine Trennung von Religion und Staat besteht, sind di« Synagogen als solche aber nicht staatlich . und meist auch nicht munizipal verwaltet, sondern eigentlich Privatvereine, die z. T. staatliche und örtliche Subventionen erhalten. Das Oberrabbinat und die Ortsrabbi. nate sind mit den Synagogen nicht organisch verbunden und so entstand auch der neue Dachverband auf private Initiative und will von Cberrabbinat und Religionsministerium, von den Munizipalitäten und vor allem von der Parteien völlig unabhängig sein. Die treibende Kraft hinter diesem durchaus sinnvollen Versuch einer Zusammenfassung zum Zweck der Stärkung ist ein Lehrer in Aschkalon, M. Avniel, der vor seiner Alija (1948) in Montevideo unter dem Namen Rosenmann als Rabbiner einer deutsch-jüdischen Emigrantengemeinde amtiert hat, aus Hamburg stammt und seine rabbini. sehe Ausbildung an Jeschivot in Deutschland genossen hat. Kein Zufall, dass ein Mann dieser Herkunft zur Stärkung und Vereinheitlichung der Synagogen im Lande aufruft. Der Vorsitzende von Jerusalems grösster Synagoge „Jeschurun“ Adv. Levanon, ein Mann, der seit Jahrzehnten im Lande lebt, hat den Vorsitz des neuen Verbandes übernommen. Die Vielzahl und Vielfäl. tigkeit der Synagogen hat zu einer Verzettelung der Kräfte geführt. Kürzlich konnte man im „Maariv“ die bewegte Klage des bekannten Kantors Leib Glanz lesen, der den völligen Niedergang der Chasanut, des kantoralen Gesanges im Lande beklagt. Kantoren finden hier kaum ihr Brot, d. es überall Amateure gibt, Baalej-Thephilla, die irgendwie versuchen, das hohe Amt auszuüben, das in Europa und Amerika zu gediegenen Kunstleistungen entwickelt wurde. Hand in Hand mit diesem k*AIMONIDE$ sCÄ. 11*5-1*04 finjCcdcnkbuch S £50,— VERLAG OMEGA. BUENOS AIRES GURHUCHAGA 2289 — T. E. 71 6708 Zu DeziJhen durch alle einschlägigen Such, / Handlungen und durch die ZU ED ISCHE WOCHENSCHAU PUEYKHEDON 2196 1’ — I. E. *3 2613 Niedergang geht die äussere Verwahrlosung der Syna. gogen. Wir haben die herrlichsten Kinos, die prächtigsten Kultur-Säle (Hejchal Hatharbut und Bet Zionej Amerika in Tel Aviv; Binjanej-Hauma in Jerusalem usf.) Luxus.Hotels von höchsten Standard wachsen aus dem Eoden des Landes, aber an wirklich repräsentativen Synagogen ist Israel mehr als arm. Wo gibt es hier ein Gotteshaus das dem Tempel Emanuel von New York vergleichbar wäre. oder auch nur der einstigen liberalen Synagoge in der Oranienburger Strasse in Berlin oder der streng orthodoxen an der Friedberger Anlage in Frankfurt a. M.? Ueberall auf der Welt. von Rom bis Warschau von Zürich bis Buenos Aires haben Juden prächtige Synagogen errich, tet, aber im Lande Israel ist das nicht der Fall. Tiefer aber noch geht das sozioligisch - geistige Problem: In der Gola ist die Synagoge stets das Zentrum jüdischen Lebens gewesen. Sie wurde von Lehrhaus und Gemeindezentrum umgeben, aber in Israel fristet die Synagoge ein peripheries Dasein. Darüber darf der Massenbesuch an den Hohen Feiertagen nicht hinwegttäuschen. Der neue Verband will nun Wege su. chen, um die Synagoge wieder zentral zu machen, er will die Jugend zurück gewinnen, er weiss, dass die Gotteshäuser Israels im jüdischen Land und Staat nicht verkümmern dürfen. Er hat sich bereits mit Grossverbänden im Ausland die der United Synagogue, von Grossbritannien und den Orthodoxen und konservativen Synagogenverbänden in den USA (leider nicht auch mit der „Union of American Hebrew Congregations“ der Reform) in Verbindung gesetzt. Gemeinsam wollen die Männer des neuen Verbandes die Rolle der Synagoge in Israel stärken. Wer an der religiösen, geistigen, erzieherischen und kulturellen Entfaltung des Landes interessiert ist, wer um den jüdischen Charakter des jüdischen Staates bemüht ist, wird diesen neuen unabhängigen und unparteiischen Versuch sicher begrüssen. Die Gestalt des Der vor 10 Jahren in London verstorbene Dr. Her. mann Sinsheimer, der als Regisseur, als Theater- und Literatur - Kritiker der „Münchner Neuesten Nachrichten“, als Chefredakteur des „Simplicissimus“ und als Feuilletonehef am „Ber. liner Tageblatt“ bekannt geworden ist. hatte in seinem kargen Gepäck, als er sein Vaterland verlassen musste und nach England emigrierte, ein Manuskript das eine recht seltsam tragische Entstehungsgeschichte hat. Nachdem Sinsheimei einen zwei Jahre währenden Kampf um die Befreiung eines Bruders geführt hatte, der vom NS-Regime wegen angeblichen Landesverrats eingesperrt worden war. und nachdem dieser Bruder Ende 1935 endlich freigesprochen wurde, versuchte Sinsheimer, Deutschland zu verlassen. Aber dies misslang ihm, wie so vielen anderen seiner Leidensgenossen. Sinsheimer äusserte sich in seiner ..Vorgeschichte“ dieses Werkes darüber: „In meiner äusseren und inneren Bedrängnis beschloss ich. wenn ich schon nicht aus dem verpesteten Land entkommen konnte, so doch wenigstens aus der verpesteten Zeit zu fliehen. Auf dieser „Flucht“ in das Abenteuer der Literatur und der Geschichte begegnete mir — fast zwangsläufig — Shylock, das Spiegelbild des europäischen Juden, wie er niemals war, und Widerspiel alles Jüdischen, wie es wirklich war.“ Sinsheimer beschloss damals, „während die Nazis ringsum ihre blutrünstigen, barbarischen Shylockiaden inszenierten“, die Figur des Shylock zu ergründen, „die Gefilde Shakespeares und der jüdischen Geschichte“ aufzusuehen. Sein Manuskript fand — etwa 1937 — einen Verleger, einen jüdischen natürlich, denn zu der Zeit durfte ein Touristen, die ISRAEL besuchen Wichtiges Informationsmaterial und alle mündlichen Informationen zwecks Einreise und Aufenthalt, sowie über alle wichtigen Gebiete zur Orientierung in Israel stehen zu Ihrer Verfügung. DIE OEKONOMISCHE ABTEILUNG DER ARGEN¬ TINISCHEN ZIONISTISCHEN LANDESORGANISA¬ TION ERWARTET SIE IN IHREM BUERO LARREA 744 (2. Stock) LUACH (Kalender) Dienstag, den 7. Februar Mittwoch, den 8. Februar Donnerstag, den 9. Februar Freitag, den 10. Februar Sonnabend, den 11. Februar 21. Schwat 22. Schwat 23. Schwat 24. Schwat 25. Schwat Parschat MISCHPATIM 2. B M. XXI 1 — XXIV 18 Parschat SCHEKALIM 2. M. B. XXX 11 — 16 Ilaftara II Könige XII 1 — 17 Neumondankündigung Adar Sonntag, den 12. Februar 26. Schwat Montag, den 13. Februar 27 Schwat Dienstag, den 14 Februar 28. Schwat Mittwoch, den 15. Februar 29. Schwat Donnerstag, den 16. Februar 30. Schwat 1, Tag Rusch chudesch Adar Jude nur in einem jüdischen Verlagshaus veröffentlichen. Nach Genehmigung der Nazi-Behörden veranstaltete der Verleger eine Subskription und übergab das Manuskript einer Druckerei - in Munkacz. Tschechoslowakei. Und so kam das Frühjahr 1938, „die Ungarn besetzten — von Hitler ermuntert — die Stadt Munkacz und bliesen der dortigen jüdischen Druckerei das Lebenslicht aus“. Zu dieser Zeit gelang es Sinsheimer, nach London zu entfliehen. Er bot dort sein Manuskript einigen Verlegern an. Da aber „nicht nur das Interesse, sondern auch das Papier knaop wurde“, musste sein Buch über Juden warten. bis wieder Friede sein würde „So bekam“ — beschreibt Sinsheimer den WerHegans; des Buches —, ..mein Manuskript seinen Teil vom Londoner Bombenreffen ab. Hh selbst begab mich wieder auf eine .Flucht' — rieht aus London, sondern in eine lanco Krankheit. Nun war wirklich keine Zeit fi'r Shvlock!“ Nach B°endiffnne des Krieges nahm sieh der bekannte enedische Verleger Victor Gollancz des Manuctriptes an. das von ihm 1947 — wenn auch gekürzt — veröffentlicht wurde. Nun legt der Net-Tamid- Verlag. Mönchen, den Originaltext m de’^scher Sprache vor (’10 seiten. Ganzleinen. 16.80 n^D. und man muss ihm dafür wirklich dankbar sein. Das Buch ist durchaus ein ..aktuelles“. Ich möchte hierzu, noch einmal den Autor zitieren, der in seiner kurzen Einleitung vom März 1937 erklärte: „Es ist mm rjeht bekannt dacs •etwa ramsche Staats¬ und Hofmänner aueh heute noch als ceSch\.vätziffe Poloniusso geben oder Mohren als eifersüchtige Othellos. Aber die Juden, auch wenn s!e weder habgierig noch grausam sind. «mlten immer noch als Shvloeks. Richti. gpr; Shvlock ffilt fi'r sie. Somit ist dieses Buch aktuell.“ Die berühmte, viel umstrittene rfa”otgestalt aus dem ..Kaufmann von Venedig“ wurde von Heinrich Heine, von Heinrich Graetz, von R. v Umring. Julius Bah. Gustav Landauer und vielen anderen zum Gegenstand ihrer Untersuchungen genommen, aber wohl nie. mand — ohne einem der genannten Dichter. Kulturhistoriker oder Juristen zu nabetreten zu wollen — hat die Geschichte der Figur so gründlich und tiefgründig untersucht wie Hermann Sinsheimer. Die ausseror- Ehrenvolle Ernennung Franz Ollendorff. Professor für die Ausbildung von Elektroingenieuren am Technion in Haifa, und einer der verdientesten Lehrer und Forscher an diesem Institut, ist zum Vizepräsidenten des Instituts der Radio-Ingenieure I. R. E. in den Vereinigten Staaten ernannt worden. Die I. R. E„ eine der grössten Organisationen ihrer Art, hat ln die Welt eine nach Tausenden zählende Mitgliederzahl. Juedische Zeitung Die „Jewish Times“ von Sydney, die vor 70 Jahren als Jewish Standard gegründet wurde, wird künftig von Ernest J. Burger, einem bekannten Journalisten, herausgegeben werden. dffntliciso^ dri <äes Stil«*- Lr tischen Rf ■ formen s0*^-n(((eD sehichilich Ljeic stehuni spie^fjL Geschichte des-ff mus arider. sein -en sehen Voraussetzunge Bevvegg^'^ ie Kennerder Ma,en aufschiussrerehe, schaftich fundierte te. Der Name Shylock de von ShakesPeare alte Anekdote euigefui von eine® du^el) , der Anspruch auf ein Fleisch nächst dem t seines Gläubigers e weil «r einen Schuld in Hängen hält. Die J tung des Wortes 8 wird verschieden aus; die einen meinen, da auf die Bestandteile d mens in englischer S zurückgeht. auf Loch“, andere vertre Ansicht, ihm Hege e bräische Wurzel — lach das Deinige gründe. Der Hauptstreit u lock aber war diese: Shakesoeares V« seine Forderung au mitisthe oder jude liehe Einstellung? I Sinsheimer Dar]/ gelesen, dann weis.1 sehr wohl, dass die Stelling zeitbedingt > dass man keinesfal kespiare des Anti mus bezichtigen ka Dichter Shakespeari lieh - so analysier heinoer. alten Stoffe Stücken den Adel de heit. Das adelige Ni shakespearisch. abe ebenso elisabethani humanistisch. Shvlc venedanische Jud Recht und Macht d' tes -Venedig in die ken jefordert. Darai sich ein Konflikt, d Politik weder zu lös zu begreifen ist. ser Politik steigt d päiseke Schicksal c die Welt verstreute a uf. ln Shylock hat pean seinen Zeiti ein Bildnis des i Volkes dargeboten.' IM v»r t wen fiera toiili« Disertd Iher 1 °te i er^erk rdc i< S Ca & fed