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Jüdische Wochenschau · 1961-02-03 · 1850 (3.2.1961) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1850 (3.2.1961)
Date
1961-02-03
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Viernes, 3 de Febrero de 1961 L A SEMANA ISRAELITA Año XXII. — No. 1830 — 7 /¡KAyemiiT CÍISAAEC PP «£v Die Winzer von Cibeon COMITE CENTROEUROPEO Corriente* 3294 — VI. Stock — T. E. 4S-3695. 48-56SÎ Ckamischa Asar b’Schwat-Feier des KKL Wie angekündigt, führten (vir die Feier des 15. Schwat — das Fest der Bäum; — tm vergangenen Sonntag, ien 29. Januar, auf allen Weekendplätzen der uns angeschlossenen Organisationen und Gemeinden und twar: der JKG in Olivos and Banfield, des „Bar Kochba” in Moreno und der Mueva Comunidad Israelita tn Olivos durch. Die Feier verlief symbolisch mit dem Anstecken von Mau-weissen Blümchen durch unsere freiwilligen Mitarbeiter, sowie durch d'e Unterstützung aller Vorstände der genannten Weekerdplätze. programmässig and kann als moralischer, ¡.owie finanzieller Erfolg beieichnet werden. Am Weekendplatz der JKG in Ghvos leiteten die Durchführung Herr Hugo Strauss und seine Gattin, sowie Herr Samuel MarguUes mit einem Endergebnis von 4.200 Pesos; in Banfield übernahm die Durchführung Frau Ana Marbach mit einem Ergebnis von t 4.230.—; hier wurde auch die symbolische Pflanzung von zwei, von den Herren Steinmetz und Herz gespendeten Bäumchen — unter der Leitung von Herrn Otto Wurmann und bei begeisterter Beteiligung der Jugend — vor genommen. Herr Anspach sprach dabei sehr passende und aufklärende Worte. Hierbei soll unser besonderer Dank den Damen und! Herren des Vorstandes der JKG ausgesprochen werden, I die Frau Marbach bei der; Erfüllung ihrer Aufgabe auf j entgegenkommendste Weise tatkräftig unterstützt haben. | Auf dem Platz der NCI hatte die Durchführung i Herr Siegfried Baruch mit! einem Ergebnis von 1.700.— i Pesos inne und bei „Bar; Kochba” in Moreno die | Herren Nadelreich und Zimk merspUz mit einem Ergebj eis von t 1.090.—. j Unser Propagandamaterial: das Heft „Karnenu” in | spanischer Sprache, mit der! aktuellen Ueberschrift und; Foto auf der ersten Umi Schlagseite: „Pflanze einen I Baum mit eigener Hand”,!sowie andere sehr schöne I Hefte mit Farbfoto-Aufnahmen über die Entwicklung I des Aufbaus in Israel, wurden von der älteren wie | von der jüngeren Genera- , tion dankbar entgegengenommen. I Wir danken allen Vorständen, sowie allen Spendern für ihre M.iarbeit. In der palästinensischen Archäologie haben heute zwei Fundorte unbestritten Vorrang: die biblischen Städte Hazor, westlich des Hule- Sees, und Gideon, zwölf Kilometer nördlich von Jerusalem in Transjordanien. | Während die israelischen | Forschungsgruppen unter Professor Jadin in Hazor die | Bauten Ahabs und Salomos ' und in den tieferen Schichten eine mächtigere Kanaai näerstadt mit ihren Befestigungen und Tempeln freilegf ten, haben die amerikanischen, von Prof. J. B. Priehard geleiteten Grabungen in Gideon insbesondere die : Wasserversorgung und das Wirtschaftsleben — genauer I aie Weinproduktion — dieser bereits im Buche Josua vieli genannten Stadt aufgeklärt. , Von diesen letzteren Ent- 1 deckungen während der GrabimgsKampagne 1936/57 1 und 1959/1960 soll hier berichtet werden.! Einst stritten, wie uns im t Buche Samuel erzählt wird, in einem tödlichen Zwei- ■ kampf je zwölf Parteigän-! ger der feindlichen Feldhauptleute Joab und Abner 1 — der eine zur Gefolgschaft . Davids, der andere zu der I Sauls gehörig — am „Was- . serbehälter von Gibeor“ Gegeneinander. Unter r m j Tomatenfeld in el-Jib, wie der Ort heute heisst, fanden i die Amerikaner 195S diese I zu ihrer Zeit offenbar weithin berühmte Anlage wieder. Sie entdeckten ein« vertikal | in den gewachsenen Felsen getriebene zylindrische Röh- 1 re von elf Meter Durchmes-; däischen Kleinkunst iu Form ser und zenn Meter Tiefe zu ' farbiger Vcgelbilder, den deren Boden man einst auf Siegelzylinder eines Offiziers einer spiralförmig in die ' der assyrischen Besatzungs- Innenwand geschnittenen macht aus dem achten oder Rampe hinabstieg. Von , siebten Jahrhundert und vor da an war eine ebenfalls 1 allem üppige Belege einer , spiralig abwärtsführende, ausgedehnten Weinindustrie, durch zwei Schächte mit [ Sechzig Krughenkel von;! Licht und Luft versorgte tönernen „Weinflaschen“ Treppe weitere fünfzehn Mesamt passenden Tonkorken | ter tief geführt werden; sie und Einfülltrichtern trugen \ endete in einem aus harten in althebräischen Schriften Kalkstein gern eisselten Bas- Firmenbezeichnungen — | sin. ' echt biblische Namen der! Nachdem der die Anlage j Winzer — dazu hier und da i bis zum Rand füllende Schutt, ' den Vermerk „Gibeon“ und entfernt worden war, begann ein Wort das wohl „um- , sich — nach 3000 Jahren — mauerter Weingarten“ bei der Behälter aus den Ritdeutet und als Giitebezeichzen des Gesteins alsbald ( nung zu werten sein dürfte;; wieder mit Wasser zu irül- ' 70 andere wiesen das soge-! len. Dieser „Teich vor. Girannte Königssiege1, das i beon“ harte im zweiten und | ersten Jahrtausend v. d. g.! Z. die Stadt auch in Not- und auf Kronbesitz hinweist, und zuweilen die Namen von ju- ¡ däischen Städten wie Jeri-'j Belagerungszeiten zuverläsj eho, Sukkot oder Ziph auf, sig mit frischem Trinkwasfür die che Weine bestimmt ser versorgt. j waren. i j Die Schuttmassen waren; Die Ausgrabungskampagj , offenbar absichtlich einge- [ nen von 1959 1980 führten füllt worden, und zwar war | auch zur Entdeckung der [ dies nach dem archäologii Kellereien, die sich nördlich sehen Befund zu Anfang des 1 und südlich des Wasserte-; sechsten Jahrhnundertc v. bälters befunden hatten. Man j d. g. Z. geschehen, wie man j fand 66 iu den Felsgrund ge- , | annimmt auf Befehl Nebu- ' hauene Kammern von run- \ i massen auch bei grösster j Sommerhitze 18,3 Grad Celsius nicht überstieg. In ähn- I licher Weise wird der Wein . noch heute von den Trappi-! sten in den Felskelleveien von Latrun verwahrt. ln einem der Keller hatte sich, auf der Seite am Beden liegend, piner dieser Krüge heil erhalten: er fasste gut 40 Liter. Insgesamt schätzt . man die Fassungskraft alfei i bis jetzt wiedergeiundenei:; Magazine auf 2270 Hektoliter. Einige der Keifer dienten offenbar als Kelter, in denen bis zu drei Personen Platz hatten, um die Trauben auszutreten; zwei andere waren mit einen undurchlässigen Wand- und Bodenbelag versehen und stellten vermutlieh Gärbottiche dar. Gibeons Wein war berühmt und wurde weiterhin exportiert. Ein wiederentdeckter persischer Goldring mit Tierdarstellungen und eine Bronzestatuette des ägyptischen Gottes Osiris geben vielleicht Hinweis auf weitab wohnende Liebhaber der gibeonischen Weine. Der in der Bibel gerühmte Wohlstand der Stadt beruhte gewiss in erster Linie auf ihrer Weinproduktion, der - man nun, nach 3000 Jahren, wieder auf die Spur kam. j kadnezars II.. der dadurch! der Form und etwa 2vvei i : im Rahmen seiner „Beine-! Meter Tiefe und Durchmes- I dungsaktion” die bedeuten- ■ ser, deren enge Oeffnungen | de Judäerstadt Wirtschaftj durchschnittlich 73 Zenti- , | lieh lahmlegen wollte. j meler Durchmesser hatten j Der Auffüüschuit bietet j und mit flachen Steinen oder , den heutigen Archäologen passenden runden „Stein ' (reiches Fundmaterial — tö-i pfropfen“ verschlossen wernerne „Astarten“, Skarabäen \ den konnten. Hier wurden ( ) ägyptischer Herkunft, gedie gefüllten Weinkrüge auf- : ( flügelte Sonnenscheiben, j bewahrt — bei einer Tem- | reizende Zeugnisse der juperatur, die naehgewiesener-' CSR-Kredit für Syrien Wien. — Die svrische Provinz der VAR erhält von drr Tschechoslowakei einen über fünf Jahre laufenden Kredit in Höhe von 12 Million.* n Mark. Geliefert werden sollen dafür vor allem Ai:'agen für Wasserleitungen und für die Stromversorgung sowie Fahrzeuge und Strassenbaumasehir.en. (AWZ) Aus unserer Arbeit Anlässlich der Barmizwahfeier von Enrique José Seblein ergab die Sammlung zu Gunsten des KKL durch die Mitarbeit der Damen: Frau Elli Aronsohn und Frau Margot Wolf, die Summe von $ 5.000.—; Enrique José wird in das „Sefer Barmizwah” eingetragen, und ausserdem wird ein „Gan” auf den Namen seiner Eltern, Herrn Gerardo und Frau Miriam Schiein, geh. Kesten, gepflanzt. Bel der Brith Milah des Snhn« des Ehepaares Walter and Hanne Pollaek, geh. Tischler in Bernal, wurde die Summe von $ 710.— für den KKL gesammelt; auf den Namen des Kindes, Eduardo Ruben, werden Bäume in Israel gepflanzt. Bei der Barmizwahfeier von Raul Lais Karpf in La Lucila ergab die durebgeführte Sammlung den Betrag von ♦ 450.—; auf den Namen des Barmizwah werden Bäume in Israel gepflanzt. BESTE BUECHSEN IM MCNAT JANUAR; Aranka Blauhorn, Leon Blonder, Ruth Böhm, Elli Cahn, Enrique Dawidsehn, libor Ducasz, Oskar Ebel, José Isaî.k, Bertoldo Kahn, Maximo Kaufmann, Rodolfo Kolodzinsky. Kinderheim Vidal 2957, Martha Müller, I David Neuberger, Walter Philippsohn, Felix Popper, Grete Sehmer, Juan Silberstein. Dr. Paul Stern, Alfret do Sternberg, Leopoldo Sternberg, Eduardo Stier, | Efta Streit, F, Tentler, Georg Zellner. [ Wir danken allen Spen- . dern und Mitarbeitern.! I Unser j Telegrammdienst j Télégramme und Baumj spenden bei jeder Gelegen- ' heit, bitten wir. unter nach- | folgenden Telefon Nummora ( aufzugeben: I 70 9931 | 73-491« «6-7004! «4-390« | 54-320« I 4«-5083 l 46-3695 Sekr-ta-i* CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL BEVOR SIE IN DIE F Elli EN gehe»! die EINHEITSKAMPAGNE ERWARTET IHRE BEISTEUER BLAUE BUECHSE DES FUFB Enrique Fuchs, Bertoldo DIE BRUECKE ZWISCHEN Beymann, Rafael Hönisch, f UNS UND ISRAEL, IST DIE LU ACH (Kalender) Freitag, den 3. Februar 17 Schwat Sonnabend, Jen 4. Februar 18. Schwat Parschat YITRO 2. B. M. XVIII 1 — XX 23 Haftara Yeschayahu VI 1 — VII 7, IX 5—6 Sonntag, den 5. Februar 19. Schwat Montag, den 6. Fenmar 20. Schwat Dienstag, den 7. Februar 21. Schwat Mittwoch, den 8. Februar 22. Schwat Donnerstag, den 9. Februar 3. Schwat Freitag, den 10. Februar 24. Schwat Sonnabend, den 11. Februar 25. Schwat Parschat MISCHPATIM 2. B. M. XXI 1 — XXIV 18 Parsehat SCHEKALIM 2. M. B XXX 11 — 1« Haftara II Könige XII 1 — 17 .v Adar ü.; AUFBAU und IN It A I ANNAHMESTELLEN : campaña unida pro Israel. Comité e*ropeo. Sarmiento 2376. 3*. T. E; *7-2520 und sämtlich« Sekrcictricrte der angefcehlos- ' ' . Ji. ••»«* Organisationen .und Gemeinden. ... .yi| —iv vmmnniuii

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