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Jüdische Wochenschau · 1961-01-27 · 1848 (27.1.1961) · p. Seite 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1848 (27.1.1961)
Date
1961-01-27
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German, Spanish
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* — Viernes, 27 de Enere de 1961 LA SEMANA ISRAELITA Afie XXII No. IMS ,S3Ek"’ W!XP*a¡K*MSídWv-d^&lffl ereine Abschied von Jakob Caban lE¿iA«tíí<á*'Xys:ii?:>1?.; ' rs«*: Nueva Comunidad Israelita Sscretaria: ARCOS 2319 — TE. 73 0281 Sinagoga Chain: Wenmenn: ARCOS 2319 Rabino Hann* Harl T E. 73 3180 GOTTESDIENSTE CHAIM WEIZMANN SYNAGOGE: Tiiglichpr Gottesdienst: Morgens: 7 Uhr Abenas: 19 Uhr Sonntags u. staatl. Feiertag«: Morgens: 7 Uhr SO Aoends: 19 Uhr Gottesdienste: Schabbos B’SCHALACH Freitagabenr: 19 Uhr. Ansprache. Schabbosmorgen: 9 Uhr Bar Mizwoh: Jorge Enrique Schiein. Minehaü: 20 Uhr 20 Maariw: 20 Uhr 46. Spiel, Sport, Gymnastik für unsere Kinder Wie im Monat Dezember findet für die Kinder unserer Gemeinde auf unserem Wochenendplatz dreimal wöchentlich unter der Leitung von Fräuie:n Raquel Pome rantz Spiel, Sport und Gym nastik statt, und zwar am Montag. Mittwoch und Frei tag von 9—17.30 Uhr. Die Verpflegung geht zu Lasten der Interessenten. Bürostunden Sekretariat: Während des Monats Januar: Montag bis Freitag von 7.30—11.30 Uhr. Montag und Mittwoch von 19—20 Uhr. Festsäle: Vermietung für Festlichkeiten jeglicher Art. Auskünfte im Gemeindesekretariat. Oekonomie: (KOSCHER) Auskünfte erteilt: Frau Nagel T. £. 70 2245 und Frau ¡Gottfeld T E. 70-0503. ISRAEL - BRIEFMARKEN AJ WIEDERVERKAEUfER — ALLE NEU AUSGA¬ BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica cficial del Estado de Israel, ] VIAMONTE 550, l/B — Bueno* Aire*. R«p Argént ea *77/777/7/7777?7777777/777777?7/77777777777¿77/77777777777777/7/7/?77/77Z7777777777777m7/¿> 1 ■»«aaa—i 4 4 4 t 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4; 4 4 4 Glückwunsch-, Blumen-, Geschenk- und Beileid- ABL0ESUNGEN zu Gunsten der Asoc. Filantrópica Israelita J Asociación Religiös?! Concordia Israelita I Molde* 2 49 — 7’. E 73-6719 ¡ GEBETZEIIEN: Schabtos BESCHALACH Freitag, den 27. Januar: Eingang: 19 Uhr 30 Samstag, den 28. Januar: I Schacharis: 8 Uhr 30 I Gemoro Schiur: 18 Uhr 15 i Raschi Schiur: 19 Uhr 15 I Minchoh: 19 Uhr 45 I Ausgang: 20 Uhr 46. Wochentage: Sonntag Schacharis 7 Uhr. Montag bis Freitag Schacr.aris 6 Uhr 30. Montag bis Donnerstag Minchoh 19 Uhr 50. Der *G'ttesdienst an den Wochentager findet in der Amenabar 2972 statt. Círculo Religioso Israelita BET ISRAEL | Buenos Aires Corde 1345 i Gottesdienst am Schabbat iBESCHALACH I 28.'29. Januar 1961 ■ Freitagabend Mincha 18 Uhr 45. Maariw 19 Uhr. Sonnabenf früh: Mcrgengottesdienst 8 Uhr 30. Beth Haniidraseh CERRITO 774 rEBFTZEITEN: Schabbos BESCHALACH Freitag, den 27. Januar: Eingang: 19 Uhr 30 Samstag, den 23. Januar: Scnaebaris S Uhr Anschliessend an das Gebet Rusehi Schiur. Gemoro Schn:" 18 Uhr Minchoh: 20 Uhr Ausgang: 20 Uhr 46. W ochentagc: Von Sonntag bis Freitag Senacharis 7 Uhr. J Cangallo 1479 1* 3.,-.— i Araoz 2854 T. E. 71-9059 | Am Sonntag, den 29. Januar, wird vom KKL das traditionelle Fest der Bäuj me in Banfield und Olivos n~n- ■; gefeiert werden. Wir erwar- 40-4900 — 40-9530 r j ten eine zahlreiche Teilnah- LlLT.~jT-L-j'i. ur nie unserer Mitglieder. Gorriti 3951 T. E. 87-7559 OMNIBUSDIENST Am Sonntag um 8 Uhr 30 fährt der Omnibus von der ( Corrientes Ecke Uriburu ab, j macht einen kurzen Aufent-! halt Corrientes Ecke J. B. Justo, um dann zur Quinta zu fahren. CHAMISA A3AR b’SCHWAT-FEIER Am kommenden Sonntag findet auf unserer Quinta wie alljährlich die Chamisa Asar b’Schwat-Feier zugunsten des K.KL statt. Von der Jugend wird an diesem Tage die traditionelle Baumpflanzung vorgenommen. SPORT Sonntag findet auf unserer Quinta allgemeiner Sportbetrieb in Schwimmen, Faustball und Ping-Pong statt. Am Nachmittag Fussball der Kadetten. QUINTA Das Uebernächtigen auf der Quinta ist ausschliesslich nur Mitgliedern gestattet. Die C. Directiva sieht sich gezwungen, beim Uebertreten dieser Verordnung Massnahmen gegen die Mitglieder zu ergreifen, die dagegen verstossen. BarmitZiVa in Jerusalem Jerusalem. — In der Jeschurun-Synagoge wurden 18 argentinische Jungen Bar. mitzwa. Sie bilden die erste Gruppe, die von der Abteilung für Toraerziehung der Jewish Agency nach Israel gebracht wurde. Jeder Barmitzva - Junge erhielt ein Buch als Geschenk (ITA) </> KEREn-KAYEHETH DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLA.UE BUECHSE DES KKL Jugoslawischer Besuch London. — In Kairo haben kürzlich wichtige jugoslawisch - ägyptische Verhandlungen stattgefunden. Der Präsident der Vereinigten Arabischen Republik, Nasser, erörterte mit dem stellvertretenden jugoslawischen Ministerpräsidenten Karldelj, der zu einem achttägigen Besuch in Kairo weilte, die weltpolitische Lage. (AWZ) Der kürzlich im Alter von 80 Jahren heimgegangene Dichter Jakob Cahan hat ein umfangreiches Le- .:enswerk hinterlassen, vor allem Gedichte, Originalwerke und Uebersetzungen, darunter „Iphigenie“, „Tasso“ und „Faust”, viele tausend Seiten, die im Laufe von sechs Jahrzehnten nicht nur geschrieben, sondern immer wieder gefeilt wurden. Ueber fünfzig Jahre ist es her, dass Bialik in seinem dann berühmt gewordenen Essay „Unsere junge Dichtung“ die jungen Poeten erwähnte, die damals an der Erneuerung der hebräischen Sprache mitwirkten. Cahan nahm dort die allererste Stelle ein. Bialik sprach über ihn in einem ausserordentlichen Ton, „harach vehamaschuah“ („der Weiche und Gesalbte”). Der Lobgesang ist fast unübersetzbar. Zitieren wir daher nur einige hebräische Worte davon: „hajefefe ve-hameudan, ha-kal ve-hamerafrei.... kulo mesi ve-ruach boker..“. Bialik vergleicht den jungen Dichter mit dem Flug der Schwalbe: so voll von Hochtrieb und Grazie, viel Grazie... Cahan stammte aus Weissrussland, genoss dann aber in der Umgebung von Lodz im reichen Hause seines i geliebten Vaters eine sorg- | faltige Erziehung. Sokolow; entdeckte ihn für die Literatur. Er druckte Cakans i erstes Gedicht vor sechzig | Jahren. Cahan gehörte zu : den gebildetsten unter den Schöpfern der neuhebräischen Literatur. Er studier-! ta in Bern, München und Paris. Er verfasste seine Dektordissertation in deutscher Sprache über Vn Begriff des Genies. Nacn einer umfassenden Tätigkeit auf dem Gebiete des hebräischen Erziehungswesens in Warschau und in Moskau liess er sich in Tel Aviv im Jahre 1934 nieder. Nach dem Tode Tschernichowskys wurde er zum Vorsitzenden des palästinensischen PEN- Klubs gewählt. Er wurde durch die Zuteilung der wichtigsten literarischen Preise geehrt. Es gibt kaum eine literarische Kunstgattung, in der sich Jakob Cahan nicht erprobt und bewährt hat: Lyrik, Epos, Ballade, Volkslied, Gedichte in Prosa, Kinderlieder, Erzählung, Drama, Gleichnis und Legende. Er schrieb etwa zwei Dutzend Dramen, von denen kein einziges aufgeführt worden ist. Er kultivierte, wie er es offen bekennt, das Buchdrama. Er wählte seine Themen aus der Geschichte, Legende und Gegenwart. Er wollte oder konnte nicht plastische Figuren schaffen, legte das Hauptgewicht nicht auf die Handlung, sondern auf die Stimmung. Die Symbolik spielt eine grosse Rolle. In der irrealistischen Stimmung der Stücke werden die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traum verwischt, es bkibt das ewig Menschliche. Er wollte den Midrasch durch gleichnishafte Darstellung zu neuem Leben erwecken. Er dichtete Platos Erzählungen über Atlantis um. Die vorderbare Insel versinkt der Bosheit ihrer Bewohner wegen. Eine seiner Figuren, Ariel, stand seinem Herzen am nächsten, wie die Grabschrift js beweist. Er bat — in seinem Testament, die Worte „Ariel hachos4“, „Ariel der Prophet“, mit grossen Buchstaben auf den Grabstein zu setzen, seinen wirklichen Namen mit kleinen Buchstaben. Er forderte auch dazu auf, einen Klub Bet Ariel in Te' Aviv zu gründen. Ariel ist in jenem Werk Cahans ein Philosoph, Dichter und Visionär, der an die Menschen glaubt und ihren Weg zur Ganzheit, zur Vollkommenheit zeichnet. Ariel ist zweifellos von Nietzsche beeinflusst, ein Idealist, der zu der ganzen Welt spricht, indem er den Menschen und seine Zukunft besingt. Die Schweiz übte auf Jakob Cahan s. A. einen tieferen Einfluss aus, so wie die Gegenden, in denen er auf wuchs. Die drei jungen Dichter, die Bialik vor fünfizg Jahren begriisste, waren Cahan, Schneur und Jakob Steinberg. Nach kurzer Zeit gehörte Cahan einem anderen Trio an, dem Dreigestirn, in dem mit ihm Bialik und Tschernikowsky glänzten. Später wurden ihm die literarischen Preise zuerkannt, die nach Bialik und Tschernikowsky benannt worden sind. Zweimal erhielt er auch den wichtigsten aller israelischen Preise, den Israel-Preis. Er ist von uns gegangen, aber sein Werk wird fortleben. Dr. Emil Feuerstein WIR BITTEN unsere Leser, 1 auf diesem Wege, von der Möglichkeit direkter Ueberg Weisung der fälligen Abono-Gebühren frdL Gebrauch machen zu wollen. 1 Direkte Einsendung des Abono-Betrages:j in SCHECK — GIRO — BONO POSTAL LA SEMANA ISRAEUTA Pueyrred6n 2190, 1* isq. Capital Hierdurch überweiae ich Ihne« de» 1 » S l-u.2. ■*> 150warturg Ihrer Quittung &e*rü—e Jahr 1961 . . Hl$n OVU.- icfc Sie ' ■ ' —r- ' ' 1 . .M i i (Nan>«l *«**ni4 . ( (Adri—e) :■ *riel^n^^ tSkAJUj <Nl<*t rfewfiaiAte TriAm* [jta -- — Iwtte au—Ireto—J 80

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