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Jüdische Wochenschau · 1961-01-13 · 1844 (13.1.1961) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1844 (13.1.1961)
Date
1961-01-13
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Viernes, 13 d« Enere de 1961 LA SEMANA ISRAELITA Año XXII. — Ne. 1S44 _ K£*£n n pp «SJ&Sw Neue Bücher; NACHRICHTEN AUS ISRAEL COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI Stock — 1. E. 48-3695. 48.568Î Zwei neue Landstaedte in Galilaea Zwei „landwirtschaftliche Städte”, die jede von einem Kranz kleiner Dörfer umgehen werden, sollen vom Keren Kayemeth Leisrael in Zentral- und Westgaliläa errichtet werden. Dies gab Herr Joseph Weitz, Leiter der Bodenentwicklungs-Behörde, bei der Abschluss- Sitzunz der Jahreskonferenz des KKL - Lehrerrats bekannt, welche in der neuen Siedlung Jodfat in Unterga- Jitäa abgehalten wurde. Indem er über Entwicklungspläne in Galiläa berichtete, sagte Herr Weitz, dass in den beiden Zentren Biranit und Jodfat etwa 800 Wohneinheiten erbaut werden sollen. Diese „landwirtschaftlichen Städte” werden eis Mittelpunkt Dutzenden von Dörfern dienen, welche auf einer Fläche von 65.000 Dunam zwischen der libanesischen Grenze und dem im Herzen Untergaliläas liegenden Beth-Netofa-Tal errichtet werden. Während der ersten Zeit sollen die Einwohner bei Aufforstung, bei Anpflanzung von Johannisbrot- Baumplantagen, bei Urbarmachung von Bocel und bei verschiedenen landwirtschaftlichen Experimenten Beschäftigung finden. Nach dem Anhören des Berichtes von Herrn Weitz, beschlossen die versammelten Lehrer, einer Wald zu stiften, der den Namen der ersten Siedlungsgruppe in Jodfat, „Juvalim’, tragen soll, welche sich aus Abiturienten von Gymnasien aus verschiedenen Städten des Lindes zusammensetzt. Aus unserer Arbeit Air lässlich der Brüh Milah des Sohnes des Ehepaares Arnolde and Lea Reseahlatt, Florida, ergab die Sammlung zu Gunsten des kKL die Summe von 4.280 Pesos; das Kind, Franklin Daniel, wird in das „Sefer Hajeled” eingetragen; ausserdem wird ein „Gan” auf den Namen der Eltern gepflanzt. Bei der Brüh Milah des Sohnes des Ehepaares Lothar «ad Irene BUriteff, geh. Litfinski, ergab die dnrchgefüferte Sammlung den Betrag von $ 2.279.—; <hrs Kind, Roberto Maxime, wird in das „Sefer Hajeled’' eingetragen; ausserdem werden Bäume auf den Namen der Ettern gepflanzt. AntiiasHch der HoehieHsfeier ven Herrn Enrique AffMtillUcIl« Tatfristoii Tel Aviv. — 150 junge Menschen aus Argentinien kamen als Touristen nach Israel, wo sie mit grossem Enthusiasmus empfangen wurden. Sie werden ein Jahr in Israel zu Ausbildungszwecken bleiben. Es handelt sieh um die grösste Gruppe von Touristen, die jemals aus Argentinien nach Israel gekommen Ist. Aufhebung des Müitaerregimes gefordert Die Aufhebung des Militärregimes und die Wiederherstellung der Bürgerrechte im Sudan forderten mehr als 20 sudanesische Politiker in einer Note an Staatschef General Abdul. Es hiess darin, der Ausnahmezustand solle aufgehoben werden und die Armee zu ihren normalen Pflichten zurückkehren. Das Regieren gehöre nicht zu den Funktionen einer Armee, und ein neues Parlament seile eine neue Verfassung entwerfen. Ifcimenrath und Frl. Hilda Balieh führte Herr Jorge Heimearath eine Sammlung für den KKL durch, welche die Summe von 2.450.— Pesos ergab; auf den Namen des jungen Paares werden Bäume in Israel gepflanzt. Bei der Heehxel tsfeier von Herrn Aldo Felix Rapoport and Frl. ZiHa Ratz eigab die Sammlung für «ec KKL durch die wertvolle Mitarbeit der Herren Ahjon Pasternak und Welfgang Levy die Summe von 8 1.650.—; auf den Namen des jmtgen Paares werden Bäume in Israel gepflanzt. Anlässlich der Feier des 78. Geburtetages ven Herrn W»y Köhler ergab die durehgeführte Sammlung die Summe von $ 1-800.—; auf den Namen des Jubilanten werden Bäume in Israel gepflanzt. Wir danken allen an seren Spendern and Mitarbeit*». Eine jüdische Zeitschrift. In den Vereinigten Staaten erscheinen eine Anzahl sehr guter jüdischer Zeitschriften, z. B. Commentary und Midstream. Commentary (herausgegeben vom American Jewish Committee) hat keine ausgesprochene Tendenz. Es handelt sich um eine gut geleitete Zeitschrift, die sich aber nicht nur mit jüdischen Problemen beschäftigt. Midstream wird von der Theodor Herzl Gesellschaft he: ausgegeben und vertritt die zionistische Idee in hervorragender Weise. Ihr Chefredakteur ist Schlomo Katz. Zu den Mitarbeitern zänlen bekannte Schriftsteller wie J. Schechtmann, bekannt durch seine Biographie Jabotinskys, ferner i J. Treller, Robert Gordis | und Professor Spicehand- | 1er, über dessen Besuch in Argentinien die Jüdische! Wochenschau kürzlich bej richtet hat. In der uns vorj liegenden Nummer (Winter | 1960) findet sich eine interessante Arbeit über das! Weizmann-lnstitut von R. Calber. Das Problem der orientalischen Juden in Israel erörtert R. Petai. Aufschlussreich ist der Aufsatz von R. Gordis über die Religion von Woak. Buchbesprechungen aus der Feder von Ezrah Spicehandler und anderen Autoren halten über die neuesten Erscheinungen auf dem jüdischen Büchermarkt auf dem lau-;fenden. j Der Zeitung Midstream I ist eine grössere Verbrei- | tung in Argentinien zu wünschen. Dr. C. Vogel I DAS JUBILAEUM [ VON DAGANIA i Der fünfzigste Jahrestag! der Gründung von Dagania gestal-ete sich zu einem 1 Test der ganzen Kibbuz-Be-! v.’tgung in Israel. Dagania i bedeutet ja den Anfang ei-! ner grossen genossenschaft- : liehen Bewegung, die sich im Laufe der Jahre über das ganze Land verbreitete und eine so wichtige Aufgabe bei der Verwurzelung der Juden im Boden, der Besiedlung und Verteidigung des Landes zu erfüllen berufen war. Die Männer der dritten Alija, die Pioniere, die nach dem ersten Weltkrieg nach Erez Israel kamen, verhalfen der Kibbuzbewegung zu einem mächtigen Aufschwung: sie machten sie zu einem entschiedenden Faktor in der Entwicki luog des Landes, aber die j ersten und entscheidenden | Schritte auf diesem V'ege wurden gegen Ende des! Jahres 1910 in Um Juni, i am östlichen Jordanufer, I dem späteren Dagania, uni ternommen. ZWEITES CHABAD-DORF Einige Dutzend Familien v«a Chafead-Chassidim werden in Bälde ein zweites Chabad-Dorf, zwischen dem ■ersten und Jasur gründen. Es wind eine Fläche von fast 1.000 Dunam bedecken. Die Mehrzahl der Siedler wird aus dem Ausland nach Israel kommen. Wirtschaftlich wird das Dorf .auf Landwirtschaft so- ■wie Handwerk und Industrie ÖJ.säeren. Jede Familie wird 8 bis 10 Dunam Zitruspflanzangen erhalten. Die Bewäsi serung wird aus einem lokalen Brunnen sowie durch gereinigte Abwässer erfolgen. GRUENDUNG VON KFAR WISCHNITZ Nach längeren Verhandlungen wurde endgültig beschlossen, „Kfar Wischnitz” im Süden des Landes, in der Nähe von Beer Scheba, zu gründen. Sechzig Häuser stehen bereit, um die ersten Siedler aufzunehmen. Die wirtschaftliche Basis der neuen Siedlung werden sowohl Landwirtschaft als auch einige Industriezweige bilden; vor allem denkt man an eine Diamantenschleiferei. Man nimmt an. dass sich in Kfar Wischnitz in erster Lmie die Zöglinge der verschiedenen Jeschi wot von Wischnitz niederlassen werden. Man glaub:, dass das Dorf zusammen 300 Familien zählen wird. BOBOV-WOHNSIEDLUNG Alle bisher in der Bobov- VVohnsiedlung bei Bat Jam errichteten Wohnungen sind bereits von Bobover Chassidim besetzt worden. Dieses neue Wohnviertel entwickelt sich zusehends: vor kurzem ist sein Anschluss an das Elektrizitätsnetz beendet worden, und jetzt bereitet man den Bau von weiteren Wohnhäusern vor. DAS LAND BRAUCHT 60—88.688 EINWANDERER IM JAHR Dr. G. Josephstal, der Arbeits - Minister, erklärte, dass Israel jährlich 60.000 Die Wirtschaft Israels Jerusalem. — Die nationale Produktion, die im Jrhre 1960 um 10 Prozent erhöht werden konnte, wird, wie man annimmt, im Jahre 1961 mindestens die gleiche Erhöhung erfahren. Dies ergibt sich aus einem Bericht der israelischen Nationalbank und des Finanzministeriums. Ferner erfährt man, dass die Exporte um 17 Prozent gesteigert werden konnten, während die Einfuhr von Waren um 10 Prozent gesenkt wurde. Hierdurch konnte der Bestand in ausländischen Devisen erheblich erhöht werden Die Preise in Israel dürften um etwa 3 Prozent steigen, die Gehälter sollen um 5 bis 6 Prozent erhöht v/rrden. Dii Sparguthaben werden um 5 Prozent höher w erden. bis 80.000 Neueinwanderer, darunter viele Fachleute brauche, damit die Entwicklung des Landes ungehemmt in vollem Schwünge fortschreiten könne. Indem er die Probleme der gesellschaftlichen Einordnung der Einwanderer analysierte, sagte Dr. Josephstal, dass diese in den neuen Städten in Sntwieklungsgebieten sowie in landwirtschaftliche*» Siedlungen rascher vonstatten gegangen sei, als inmitten der alteingesessenen Bevölkerung in den Städten. In jenem. Milieu sei unter den Einwanderern eine neue Führerschicht entstanden, die den Prozess der gesellschaftlichen Eingliederung sehr erleichtert und beschleunigt. II Wichtige Mitteilung: Wegen Urlaub des Personals wird unser Büro vom 9. bis 20. Januar nur nachmittags, von 14.30 bis 18.30 geöffnet sein. Unser Telegrammd ienst Telegramme und Baumspenden bei jeder Gelegenheit, bitten vir. unter nachfolgenden Telefon-Nummern aufzugeben: 70-9931 73-4610 88-7004 04-2888 84-3808 48-3695 Sekr*tari*t DIE BRUECKE ZWISCHBN URS UND ISRAEL IST DIE ■LAUE BÜCHSE DBS KKL ISRAEL - BRIEFMARKEN AR WIEDERVERKAEUFER — ALLE HEUAUSGA- | BEN ZUM OFFIZIELLEM PREIS Agencia Filatélica oficial del Estado de Israel, V1AMOKTE 5S0, I/B — Bueno* Aires, Rep ArgeniiM UNIDA PRO S»ML SIE ERHALTEN AGUINALDO ZAHLEN SIE EINHEITSKAMPAGNE WEIL ES IHRE PFLICHT IST ANNAHMESTELLEN : campaña unida pro Israel Comité Centroe uro peo. Sarmiento 2376, 3C. T. E.; *7-2320 und sämtliche Sekretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden.

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