Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1842 (6.1.1961)
- Date
- 1961-01-06
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/9616703-9612115-9612125--1009-9612132- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Haifa 1× ep/1047930
OCR text
Viema*. 8 de Enero d« 1961 L à 11RIKLI71 VOX DER? Jüdischen Wochenschau Unser Büro ist in der Zeit vom ä i. Januar bis 15. Januar nur für Eiifälie (Reklamationen, dringende ä§ Auskünfte, Anzeigen) geöffnet. Wir bitten hfl., hiervon Kenntnis nehmen zu wollen. Dr. Braun in Maayan-Zwi K¿*y£*n£T pp COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2234 — VI. Stock — T. E. 46-3695, 46 5663 USSISCHKIN-PREIS VERLIEHEN „Zionismus in Israel heisst Anerkennung der Tatsache, dass der Aufbau des Staates noch nicht zum Abschluss gekommen ist. Dem Bürger Israels liegt es ob, nicht nur den auch in allen anderen Staaten üblichen Verpflichtungen nachzukommen, sondern darüber hinaus seinen freiwilligen Beitrag für Aufgaben des Aufbaus im Lande zu leisten”... dies sagte, unter anderem, Heiy Jakob Tsur bei seiner Ansprache auf der neulich stattgefundenen Zeremonie der Vergebung des Ussischkin- Preises. Die Feierlichkeit fand ins Gebäude des Hauptbüros des Keren Kayemeth in Jerusalem statt, am 19. Todestag von M. M. Ussischkin, dem früheren Präsidenten des Fonds. Der Preis, in einer Gesamtsumme von 1.600 K-. wurde gleichzeitig für die Jahre 5719 und 5720 an vielisraelische Autoren ■vergeben. Der wohlbekannte Schriftsteller Jehuda Burla erhielt ihn für sein Buch „Die Reise des Jehuda Haievi”, der Dichter Jehoschua Rabinow für seinen Gedichtband „Der Sang Amittais”, die Schriftstellerin Schoschanna Scherira für den Roman „Die Tore von Gaza”, der das Leben von Neueinwanderern in einem Uebergangslager im Süden beschreibt, und Herr Jani Avidov für das Buch „Die irakischen Ereignisse”, ein Bericht über seine Arbeit als Sendbote an die irakische Judenheit. Bei der Verlesung der Beschlüsse der Jury, der ausser ihm selbst die Herren Salm an Scbazar und Mosche Meiseis angehörten,. gab Prof. Dav Sedan bekannt, dass diesmal vierzig Werke für den Ussischkin-Preis einge- | reicht wurden. Nachdem die i Preiserapfänger ihrem Dank | Ausdruck gegeben batten.. | umriss Salman Schazar die Persönlichkeit jedes der vier Autoren. Den Lesern der „Jüdischen Wochenschau” ist der Mann, der kürzlich seinen 75. Geburtstag feierte, Dr. phil. Siegfried Braun, kein Unbekannter. Wieder und wieder haben sie sich der kenntnisreichen Beiträge erfreut, die er in unserer Zeitung veröffentlicht hat. Kejn jirbu: die Zahl dieser. Aufsätze möge sich so mehren wie die seiner weiteren Jahre! Bekannt, nein, ungemein beliebt ist er ebenso im Kreise der Chawerim von Maayan Zwi, des schönen, in arbeitsreichen Jahren zu ansehnlicher Konsolidierung gelang, ten Kibbuz an den Hängen des südlichen Karmel, unterhalb Sichron Jaakobs, auf halbem Wege zu der belebten, nach Haifa führenden Chaussee. Dabei erhob er nie den Anspruch, sich als „Magister” hervorzutun, als er vor elf Jahren aus Tel Aviv mit seiner Lebensgefährtin zu einem seiner Söhne nach Maayan Zwi übersiedelte; doch weiss man, darum nicht weniger, was man im dortigen Ulpan der. Lehrtätigkeit Brauns schul- 'dig ist. ' Den besten Typ eines Magisters verkörperte er zeitlebens ebenso, und vor allem bis zum Ende des Jahres 1938, seiner Alija, in Deutsch. AIs allgemeiner und jüdischer Lehrer hatte er seit 1908 erst in einigen je. ner kleinen westdeutschen Städte unterrichtet, darinnen das Gemeindeleben des Frovinzjudentums pulsierte. um in gleicher Eigenschaft später an der kölner städtisehen jüdischen Schule zu wirken, bis er von den nazistischen Behörden mehr oder minder gewaltsam um 1943 mit dem Titel eines zur Disposition gestellten Rektors in den Ruhestand versetzt. ¡worden war. „Jüdische Lehrer” jenes ¡nun längst ins Gewesene versunkenen deutsch _ jüdischen Geschichts-Abschnitts: — es sagt sich leicht hin und mag bei Leuten, die sich dieser Zeit mehr oberflächlich erinnern, vielleicht gar nachträglich ein leicht ironisches Lächeln hervorrufen. Nicht wahr, die „Gemeinde-Gewaltigen” gaben den Ton auch in den jüdischen Schulen an und setzten den Btezügen solcher ¡Lehrer beschämend enge ¡Grenzen. Umso energischer hatten 3ich die Selbstbewussten unter ihnen schon lange, bevor Dr. Siegfried J Braun in die vordere1 Front dieses professionellen Kamplies trat, zur Wahrnehmung ihrer Interessen orgamsato risch zusammengeschlossen. Er gehörte — obwohl verhältnismässig spät — als Redakteur der „Jüdischen Schulzeitung” zu denen, die diesem Stand gemeinde-jä-diischer Beamter zu Ansehen verhalten. Seine vielseitige schriftstellerische Tätigkeit kam ihm dabei zustatten. Auch Ln ¡den Organisationen des da- ■ madigen deutschen .Judentums, anfangs im Central- Goldene Medaille München. — Der Israel- Pavillon der Internationalen Lebensmittel - Austeilung in München erhielt eine Goldmedaille für seine Schaustellung israelischer Produkte. (AWZ) Verein und im liberal-jüdischen Lager, und dann in der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, war er in manchen führenden Ehrenstellungen aktiv gewesen — bis er im Herbst 1931 noch nacti Dachau verschleppt wurde, kurz vor seiner Auswanderung nach Erez Israel. In Israel hat sich Dr. Braun den mannigfachsten jüdisch _ wissenschaftlichen Gebieter als Historiker und Familienforscher gewidmet und machte sich zugleich mit der Landeskunde seiner neuen Heimat bis in feinste Verästelungen beispielhaft vertraut. Was er über all das von Fall zu Fall publiziert hat, legt davon Zeugnis ab. Wer den Jubilar in Maayan Zwi besucht, findet ihn stets .inmitten von Büchern, seltenen Handschriften des deutsch,-.jüdischen und hebräischen Kulturguts, mitten in immer neuen Plänen und Ideen. Kejn jirbu! Año XXII — No 1842 — 7 Ausbildung von Bergwerk. Ingenieuren Tel Aviv. — In Zukunft wird Israel seine eigenen Bergwerks - Ingenieure ausbilden. Zu diesem Zweck hat das Techaion in Haifa einen Spezialkurs eröffnet.,, an dem 12 Studenten teilnehmen können, wenn sie das erste Studienjahr au diesem Institut beendet Haben. Der Mangel an Bergwerk- Ingenieuren machte sich empfindlich, bemerkbar, Vorauf das Entwicklungs-Mmisterium hingewiesen ha’t, das diese Ingenieure zur Durchführung seiner Projekte uor nötigt. (OSA) Technische Hilfe für junge Staate« Jerusalem. — Israel beschäftigt gegenwärtig 18'J Spezialisten und 500' Vertreter von israelischen ’-Wirtschafts-Unternehmen im-Ausland, die im Rahmen der technischen Hilfe tätig sind, die Israel 35 Ländern in- Asien und Afr.kgewährt. Diese Mitteilung maehte Bri. .gadier A. Remes, der Direkt to-r der Abteilung für internationale Zusammenarbeit des A ussenmí nisEériums ISRAEL - BRIEFMARKEN WIEDER VERKAEUFER - ALLE NEU AUSGA¬ BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica eficial del Estado de Israel, j V1AMONTZ SS6. I/B — Bvmi Aire*, R»S» Argén*»» j. Aus unserer Arbeit WIR STELLEN RICHTIG: Beim Empfang anlässlich des 30. Geburtstages ▼»» Frau Paula Hindus führten Marga Nordhäuser und Ines Jakob unter den anwesenden Gästen eine Sammlung für für den KKL durch, welche die Summe von $ 2.010.— ergab; auf den Namen der Jubilarin werden Bäume in Israel gepflanzt. Von der anlässlich der Hochzeitsfeier von Herrn Willi Wolff und Frl. Martha Kalina erzielten Sammlung von % 10.220..— wird das Brautpaar in das „Goldene Buch” eingetragen: -ausser dem werden Bäume auf den Namen des Grossvaters des Bräutigams, Herrn Levi Wallbeimer, und auf den Namen der Gro.ssmutter der Braut, Frau Ana Kofman, gepflanzt. Anlässlich der Barmizwahfeier Tom Daniel Eduard« Piat ergab die Sammlung zu Gunsten des KKL die Summe von $ 1.500.—; der Junge wird in das „Sefer Barmizwa” eingetragen. Beim Empfang anlässlich Bar Fete» der ..Goldenen Hochzeit” des Ehepaares Martin und Selma Marcuse war das, Ergebnis der durchgeführten Sammlung 900.— Pesos; auf den Namen des Jubelpaares werden Bäume in Israel gepflanzt. Anlässlich der Brith Milah Äes Sohnes des Ehepaares Leopoldo und Cilly Sternberg. geh. Fluhr. ergab die Sammlung zu Gunsten des KKL durch. die wertvolle Mitarbeit ve- Frau Ruth Bresler die- Summe von f 3.000.—; das Kind, Andres Esteban wird in das „Seier Hajeled” eingetragen. BESTE BUECHSEN IM MONAT DEZEMBER: Curt Amerikaner, Frau Bettina Anker, Benno Bautberger, Bela Bayern, Enrique Berlowitz, Otto Blumen. bau, Enrique Braun, Enrique Brieger, Frau Ilse Ernanuel, Casa „Everton”, David Fisch, Federico Fleisehmann, Juan Genrich, David Goldberger, Frau Else Goldschmidt, Luis Goldschmidt, Martin Gronich, Guillermo Grünebaum, Pablo Hirsch, Enrique Kiesel, Emüio Klein, Maximo Kleinberger, Frau Hilde Königsbuch, Norbert» ¡Korn, Werner Kroll, Frau Elsa Lewinsky, Rodolfo ¡Lichting, Walter Löb,. Casa I „Los Mellizos” — Wahl jHnos, Enrique Meyer. Wal-;ter Milch, Emesto Oppenheimer, Juan Oppenheimer, Oton Platzer, Sigberto Ranasfelder, Nicolas Rosenberg, Julio Rcsenthal, Rodolfo- Rubin, Walter Scheurenberg, Frau Irma Schlesinger, Eduardo Schönfärber. Isfried Schuster. Siegfried Schuster. ¡Carlos Seelig, Juan Silberi stein, Juan Stern, Federico ¡Stock. Dr. Har di Swarsens- |ky, Juan Levy, Chascomus, ¡Thekla Gütmann und Düna ¡Wolff, San Miguel. | Wir danken allen unseren Spendern und Mitarbeitern. PAG Wichtige Mitteilung: Wegen Urlaub des Personals wird unser Büro vom. 9. bis 20. Januar nur nachmittags, von 14.30 bis 18.30 geöffnet sein. i? i? 5 » 46 I V » ï i 4 Î t I WEIL ES IHRE PFLICHT IST ANNAHMESTELLEN : campaña unida pro Israel Comité Centroeuropeo. Sarmiento 2376. 3\ T. F.. ’7-2320 uncí sämtliche Sekretariate der angescis!©*- MBen Organisationen und Gemeinden