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Jüdische Wochenschau · 1960-12-09 · 1834 (9.12.1960) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1834 (9.12.1960)
Date
1960-12-09
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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r x* -f-'** ' 1834 -htnig ressen?rRe. s Bot- und «Ulen manu, >n die issen- ■■ocar' ähren t von Itmei- >n ali einer au ei. >a ge. nanna ungs. ätten, Sende annes SA V\o*nes, 9 de Diciembre de I960 il /» ii Ú i T >k Año XXI. - No. 1834 J COMITE CENTROEUROPEÖ Corrientes 2294 — VI. Stock — 1, E, 48-3WS, 49^^98 Forschungszentrum bei Jerusalem Die Landwirtschaftsschule für junge Mädchen, die vor 32 Jahren nahe dem Palast des Hochkommissars im Osten Jerusalems von Frau Ra hei Jannait Ben Zwi, der Gattin von Israels Staatspräsidenten, gegründet wurde, soll jetzt in ein Forschungszentrum für moderne Bergwirtschaft umgewandelt werden. Die Verantwortung für das neue Zentrum wird vom Keren Kayemeth Leisrael, der Hebräischen Universität, der Abteilung der Jewish Agency für landwirtschaftliche Siedlung und dem Landwirtschafts - Ministerium getragen. Auf der ersten Sitzung des Beirats, die voo Frau Ben Zwi eröffnet wurde, berichtete der Leiter des Zentrums über interessante neue Experimente im Anbau von Gemüsen, Obst, Tabak und Heilkräutern sowie in der Weidepflege. Solche Versuche werden jetzt auf den Boden des Zentrums selbst und in verschiedenen Siedlungen des „Jerujäalemer Korridors”, wie Zova. Even Sapir und Harel .durchgeführt. Eier KKL bereitet eine weitere Versuchsj fläch« in Neweh-Ilan, im juidäischen Bergland vor. Aus unserer Arbeit Anlässlich der Hochzeitsfeier des verdieostvolea Mitgliedes unseres Vorstandes. Herrn Ernesto Feigelstock mit Frl, Helen« Zaidm«n ergab die Sammlung zu Gunsten des KKL durch die Mitarbeit von Frau Raquel Horeuczyfc. David Horenczyk und Miguel Weiss, die Summe von $ 5.720.—; die Eltern dei Braut, Herr José Zaidman und Frau, werden in das „Goldene Buch” eingetragen Bei der Brith Mi la h des Sohnes des Ehepaares Martin und Dagmar Fritcler. San Isidro, führte Herr Walter Fritzler aus Moisesville eine Sammlung durch, welche die Summe von 2.750.— Pesos ergab; das Kind, Alberto, wird in das „Sefer Hajeled" eingetragen; ausserdem werden Bäume auf den Namen der Eltern gepflanzt. Das Ehepaar Tommy und Evelyn Schwartz, eob. Horn. spendete anlässlich der Brith Milah ihres Sohnes Gabriel den Betrag von $ 500.—; auf den Namen des Kindes wer- Friedhöfe werden gepflegt Wiesbaden — in Beantwortung einer Kleinen Anfrage erklärte der hessische Innenminister Schneider im hessischen Landtag in Wiesbaden, es treffe nicht zu, dass eiae grosse Zahl jüdischer Friedhöfe in Hessen verwahrlost sei. Die Mehrzahl der 321 in Hessen registrierten jüdischen Friedbö ■ fe werde gepflegt und sei in Ordnung. In Hessen seien zu diesem Zweck seit 1946 insgesamt 945.000 Mark aufgewendet worden. (AWZ) DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BUCHSE DBS KKL BAR-MIZWAH _ VORBEREITUNG AUF SORGFAELTIGER GRUNDLAGE AUCH OHNE VORKENNTNISSE RELIGIONSUNTERRICHT MANFREDO HEHFELD, Saiguero 290 T. E. 87-1571 Unterricht auf- Wunsch im- Hause seum mnci den Bäume in Israel gepflanzt. Herr Dr. Carlos Feder spendete anlässlich seiner ¡Vermählung mit Frl. Jacqueline Bermann den Betrag j von S 500.—; auf den Namen ¡des jungen Paares werden Bäume gepflanzt. | Wir danken allen unseren Spendern und Mitarbeitern. Eine wichtige Mitteilung: Laut Information der Zentralbank werden die Papierscheine, 50 Centavos, sowie die 5-Cent-Münzen. ab T. Ja-; tiuar 1961 ungültig; wir bitj ten deshalb unsere Freunde, diese Geldstücke nicht mehr 1 in die Blaue Büchse zu geben. da unsere Cobradores jden Auftrag haben, diese j nach dem 1. Januar nicht! mehr in Rechnung zu nehmen.! Unser Teiegrammdienst Telegramme und Baumspenden bei jeder Gelegenheit, bitten wir, unter nachfolgenden Telefon-Nummern aufzugeben: 70-9931 40-8442 73-4916 68-7004 64-2966 54-3209 48-3695 Sekr«*tariat 48-5683 i« Kuiw wird m» teiaviver AoduMäuid „ Boulevard, irr« ehemalige» Wohnhaus des Gründer« der Hagana, JSiijahu GoioHib, das Museum der Hagan* eröffnet werder». Zu diesen» Zweck wurde las Aeussere des Hauses (Nr. 23), das vor 36 Jahre« als eines der ersten Gebäude Tel Avivs errichtet worden, war, völlig restauriert, während seine Inneneinrichtung zum Grof.sleil unverändert geblieben ist. Im Jahre 1955 hatte es geheissen. dass das „Bet Goiomb” das gleiche Schicksal wie seine Nachbarn erleiden und abgebrochen werden sollte. Die Wände waren rissig geworden, das Dach baufällig, die Mauern hatten tiefe Sprünge erhalten. Nur wenige, die die vernachlässigte Treppe benutzten, konnten ahnen, dass hier der „Vater der Hagana“ gelebt und gewirkt hatte. Der Bauplatz hatte ursprünglich dem Vater der Witwe Elijahu Golornb's,, Frau Ada, geh. Schertok, eii ner Schwester Mosche Scharetts gehört. Er war jahrelang unbenutzt geblieben, da die Familie nicht über die Mittel zum Bauen verfügte. Nach dem Ableben des Vaters von Frau Golomb, errichtete ihr Bruder Seew Schertok, ein wohlhanbender Kaufmann, hier ein Haus. Er zog in die Wohnung im zweiten Stock ein, während sieh die Familie Golomb in der ersten Etage niederliess. Wer konnte damals ahnen, dass diese Wohnung mit ih- BCn vier geräumige« Zimmern io. Kürze zum Mittelpunkt de« „Staate« auf dem Wege“ werden würde? Dort’ wurde der Grund zur Hagana, zum Palm ach und. zur „illegalen Alija'* gelegt. Der erste Stosstrupp der Hagana wurde hier geschaffen. Die Sitzungen des Waad Hapoel der Histadrut fanden in dieser Wohnung statt. Hier trat da« Oberkommando der Hagana regelmässig zusammen und plante die Waffen. - kaufe und die „Alija Bet“ Das Haus war, sagten seine Bewohner, ein ständig rauchender Vulkan. Dow Hos wohnte längere Zeit darin, Ben Gurion und Berl Katzenelson zählten zu seiner» häufigen Besuchern. Al« das Haus später verkauft wurde, blieben die Familien Schertok und Golomb als Mteter wohnen. Es wechselte seinen Besitzer mehrmals. Im Jahre 1955 wollte der letzte von ihnen es ab re issen, um auf dem Bauplatz und dem benachbarten Terrain ein achtstöckiges Riesengebäu de mit einem unterirdischen Parkplatz und einer Passage zu errichten. Aber im letzten Moment intervenierten führende Persönlichkkeiten wie Frau Golda Meir und setzten sieh erfolgreich für die Umwandlung des Gebäudes in ein Museum der Hagana ela. Heute befindet sich ein fünfstöckiges Gebäude mit einer modernen Front am gleichen Platz. In der Wohnung Elijahu Golombs ist alles wie in den alten Tagen geblieben; die Bibliothek. Fauteuils, Stühle und der Arbeitstisch Golombs, der zugleich als Waffenversteck diente. Im Hof kann man eine Ausstellung der „schweren” Waffen aus den ersten Tagen der Hagana und einen Benzintank sehen, der auch als Waffenversteck diente. In den übrigen Stockwerken des Hauses sind Waffen, Bilder und Dokumente ausgestellt, die von den verschiedenen Perioden und Aktionen der Hagana Zeugnis ablegen. Da werden, beispielsweise Modelle der Maapilimschiffe und der primitiven Waffenindustrie der Hagana gezeigt. Man findet an den Wänden Exemplare der illegaler, Wandzeitung der Hagana „Hachoma“. Es fehlen auch nicht Bilder und Dokumente über die britischen Suchaktionen nach Waffen und über Signalisierung«.. und Kommunikationsmittel der Hagana, Fahnen, Lampen und Sendeapparate („Telem, Schamir, Boas“ usw.). Wer die Räume besichtigt, erhält einen klaren Ueberblick über die Geschichte der Hagana, die als Untergrundbewegunggegen da,« mit den modernsten Waffen ausgerüstete britische Militär ankämpfte. Das Gebäude wurde nach den Plänen von Prof. J- Rattner vom Haifaer Technikum und den Architekten M. Schoschan und M. Sapir restauriert, und zwar nach dem Muster von Militär-Museen in Europa. Im Keller wird das Archiv der Hagana Um die Wald de« Obern» bbiners 4 Jerusalem. — Mosche Sehapira, der Innenminister und Chef der Religiös-NaUonaleu Partei, verliess eine Kabinettssitzung als Protest gegen die Wahl eines neue«» staatlichen Repräsentanten in die Kommission für die Ernennung des Oberrabbiners. Der neue Regierungsvertreter Asher Rosenblutn, früherer Generaldirektor des Innenministeriums, gehört zu denen, die sich für die Kandidatur des Armeerabbiners, Rabbiner Schlomo Goren, zum Oberrabbiner einsetzen. Rosenblum tritt an die Stelle von Rabbi Eleaza»- Waldenberg, der vor einigen Wochen unter dem Druck des Rabbinats zurücktrat, so dass dieses ohne Quorum verblieb. (ITA) konzentriert werden. Das oberste Stockwerk soll den Uebergang von den primitiven Kampfmethoden der Hagana au den modernen des Israel-Heeres zeigen. So wurde eines der ältesten historisch bedeutsamen telaviver Häuser erhalten und in ein Museum verwandelt, das seinen Besuchern und besonders der Jugend einen Ueberblick über die Entstehung und Geschichte der Hagana geben wird. Ihm gegenüber steht ein anderes Wahrzeichen der Stadt, das gleichfalls in ein Museum verwandelt wurde, das frühere Wohnhaus des Gründers von Tel Aviv, Meir Dizengoff- CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL 1! Ü 1 t A! r ISRAEL - BRIEFMARKEN an. WIEDER VERKAEUfER _ ALLE NEU AUSGA¬ BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica cficial del Estado de Israel, ' lfiwONTE 550, 1/B — Buenos Aires, Rep Argentina Steuerpflicht der Wiedergutmachungs-Empfänger SIE WISSEN, dass Ihre Wiedergutmachung weder in Deutschland noch in Argentinien steuerpflichtig ist. WISSEN SIE f dass eine moralische Steuerpflicht für dieses Einkommen Israel gegenüber besteht? SIND SIE dieser Verpflichtung nachgekommert? HABEN SIE sich selbst durch Leistung an ote CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL entsprechend hoch besteuert? rur N eueinwonderung Aufbau und Kulturarbeit IN ISRAEL ANNAHMESTELLEN : campaña unida pro Israel. Comité Cc-ntroeuropeo. Sarmiento 2376, 3?, T. E; 47-232fl (neue Arbeitszeit: Montag bis Donnerstag: 12 bis 19 Uhr 30, Freitag: 12 bis 18 Uhr 30) «nd sämtliche Sekretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden. ît if t

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