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Jüdische Wochenschau · 1960-12-09 · 1834 (9.12.1960) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1834 (9.12.1960)
Date
1960-12-09
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German, Spanish
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Viente*, 9 de Diciembre de )%0 JÜDISCHE WOCHENSCHAU Año XXI, — Ho 1834 Hinter den rolen Kulissen (SclÄxas '/’ja Seim 11 Cgner lüt' cu seij’, ohne wirklich r*e.-i Frieden aufrecht zu erhalten. Die Chinesen übersehen nur. dass die Russen „theoretisch“ genau so denken, jedoch über die Macht Verhältnisse besser unterrichtet sind. Der angebi h unvermeidbare Krieg l> ringt allen Völkern Tod Und Verder’;n. Die Speku- . latem des cutesischen Polij tikecs, dei .ch auf die hohe Bevölkerungszahl seines Landes verlässt. bi.ut keine Sicherheiten. sichtlich »achgegeben! bleibt die Kontioverse Rivalitätzwischen deu beiden kommunistischen Grossmächten bestehen. Kann der Westen hieraus Vorteile ziehen? Ist es möglich, dass eine Annäherung Russlands an die Westmächte erleichtert werden könnte? Darf man mit einem Bruch in der kommunistischen Front rechnen, der zu einer Beseitibat, potential der anderen Gross- und - machte überflügeln sollte, jist recht zweifelhaft, da China verhältnismässig leicht verwundbar ist. Von Turkestan bis zum Japanischen Meer hält Russland in unangreifbaren Wüsten- und Gebirgspositionen China wie in einem Schraubstock fest. Einige altmodische Sprengbomben auf die Dämme des Gelben Flusses oder des gung der bolschewistischen Yang-Tse Kiang würden, wie jWeltgefahr führen würde? die Fachleute meinen, die [Diese und andere Fragen beiden riesigen Stromebenen tauchen (wieder) auf, die für in Wasserwüsten vcrwan- I die ganze Menschheit von dein, Millionen in den Flu- Moskau hat sich heftig ge- ' wichtigster Bedeutung sind ’ ten umkommen lassen und sträubt, den chinesischen Tendenzen auf eine Verschärfung der internationalen Beziehungen stattzugeben. In einem langen Artikel hat die Prawda zu der ideologischen Auseinandersetzung Stellung genommen, die der letzteu Koinmunistenhonferenz ihren Stempel aufdrückte. Wie das üblich ist, berufen sich alle zur Verteidigung ihrer Auffassungen auf Marx, Lenin und andere rote Heilige. Prawda «rklärte Lenin plötzlich zum Vorkämpfer des friedlichen Zusammenlebens der Völker, während Krutschew als der starke Mann hingestellt Wurde, der mit den Kapitalisten auch ohne Krieg fertig werden kann. Dieses Mal dürfte der chinesische Revisionismus noch unterlegen Sein Die Konferenz nahm eine Resolution gegen alle Von der Moskauer Linie abweichenden Parolen an. Auch wenn Peking offenr~ Dr. FREY Abogado NUEYRREDOM 2163 1* tag nachm 14—19 Uhr REAL PEN H I Füllhalter j REPARATUREN Spezialgeschäft CORRIENTES 589 T E. 49-5850 MM? und das Gesicht der Erde entscheidend beeinflussen , werden. j Trotzdem jede innere Spaltung der kommunstisch jn Front eine Chance für die ■ westliche Erdhälfte bedeutet, 'soll man sich — jedenfalls heute noch nicht — übertriebenen Hoffnungen hingeben. Bisher haben sich die Russen immer als gute Taktiker und nüchtern rechnende Politiker erwiesen. Sie waren die ersten, denen es gelungen ist. mit den Chinesen Kontakt aufzunehmen und eine Vertrauensbasis herzustellen. j Schon im ersten Weltkrieg war China eine umkämpfte Position, die von den Japanern gehalten wurde. Die gelben Preussen verliessen sich auf die Gewalt. Aber - mit Gewalt allein hatten noch nicht einmal die Hunnen und Tartaren China unterwerfen können. Als dann ' die Bolschewiken an die ¡Macht kamen, boten sie den .Chinesen ein ewiges Freundschaftsbündnis an, mit dessen Hilfe China — wenigstens nach seiner Meinung — tatsächlich seine Freiheit 1 wiedererkämpft hat. Es ist | schwer vorstellbar, dass ideologische Differenzen über Uas taktische Vorgehen im . Kampf um die Weitherschaft allein schon ausreichen sollten. um diese Allianz wiejder zu zerstören. . Welche Möglichkeiten den Chinesen bei einer Ausein- ' andersetzung mit Russland ¡gegeben sein mögen, selbst wenn China das Waffenpodie übrigen dem Hungertod , preisgeben. Selbst wenn wir 'unterstellen, dass diese Ansicht der Spezialisten nicht in allen Einzelheiten zuträie, würde der Kampf zwischen diesen beiden Grossen wahrscheinlich mit erheblichen Uebenaschungen ver- ZIM kauft ein neues Schiff Paris. — Der Kaufvertrag für das ZIM-Schiff „König Salomon" wurde hier bei einem Empfang im Hotel Grillon unterschrieben. Der neue Dampfer hat 23.000 Tonnen, kann 1.106 Passagiere befördern und wird das grösste Schiff der israelischen Flotte sein. Es wird vier Klassen haben und den Dienst zwischen Marseille und Haifa und Haifa und New York versehen. Es soll 1963 vom Stapel gelassen werden. Bisher wurden noch keine Einzelheiten über die Finanzierung dieser Operation mitgeteilt. Es ist jedoch bekannt, dass der Vertrag vor einigen Monaten zwischen Finanzminister Levi Eshkol und seinem französischen Kollegen Baumgartner in Washington zustande kam. Der feierlichen Unterschriftsleistung wohnten der französische Staatssekretär fiir Marine-Angelegenheiten, Granval. der israelische Botschafter Walter Eytan. der Generaldirektor der ZIM K. Yechieli und der Generalsdirektor der Werft Chantiers de 1‘AtIantique, Jean Pinson, bei. (ITA) la Semana israelita Bisemanarío — aparece los Martes y Viernes. Editado por Estrellas Editorial Ltda. Verantwortlich: Dr. H. Swarsensky Pueyrredón 2190. 19 izq. T. E. 83-2G13 Argentinien: 60,— pro Quartal Abonw-Preise: lagen leichter beeinflussbar sein, als es die Russen sind. Die Amerikaner haben aber einen solchen Versuch der Verständigung noch nicht unternommen. Sie spielen immer noch mit ihrer bunden sein, die sehr schnell ¡Marionette Tschiang Kaiden Optimismus der roten ¡Scheck, ein Spiel, das den Chinesen erschüttern würden. | Die von Krutschew vertretene friedliche Koexistenz nimmt im Angesicht des chinesischen Radikalismus eine wesentliche Position iti der Kalkulation des westlichen j Blocks ein. Die etwas kurzsichtige Politik, die bisher amerikanischen Steuerzahler viele Millionen Dollar kostet, ohne dass es die geringsten Chancen auf Ge- | winn bietet. I Auch die Anstrengungen,; die Chinesen aus den UN : herauszuhalten, die auch die letzte Generalversammlung .der Vereinten Nationen bedie selbst den Amerikanern Nutzen bringen Körnten. im Gegensatz zu den anderen russischen -Satelliten, die kein freies 1 ..tscheidungsrecht über ihre Politi: bes.tzen. wären die Chinesen fiir jede ar.deie Mara‘ ein interessante'. Partner. Die Chinesen hätten sngat den Mut. andere politische ¡Kombinationen einzugehen, wenn sich hierzu nur eine ¡lohnende Aussicht bietet. ¡Aber bisher haben die West- .mächte nicht den geringsten ¡Versuch gemacht. China für eine neuartige politische Konzeption zu gewinnen. Die ’ Bewunderer Hitlers I Tokio. — Der 17 jährige ¡Yarraguchi. dei kürzlich dea Führer der Sozialistischen ■Partei Japanh ermordete, hat sich vor der Polizei als ein Bewunderer Hitlers bezeichnet. (AWZI i ' Ostdeutsche Ausstellung London. — In Bagdad Lmd eine ostdeutsche Industriemesse statt. Es wurden unter anderem medizinische Geräte, Maschinen. Nutzfahrzeuge, Kameras, Uhren. Druck- und Textilerzeugnisse ausgestellt. Die Messe wurde vom. irakischen Ministerpräsidenten Kassem eröffnet. (AWZI vom Weissen Haus betrieben s®häftl£t haben, beruhen auf .Chinesen standen noch nie wurde, hat manche Wege erschwert, die vielleicht schon zu brauchbaren Resultaten hätten führen können. Man kann nicht sagen, dass die Amerikaner besonders geschickt die - offenen Konflikte und Meinungsver- 'schiedenheiten zwischen Chinesen und Russen ausgenutzt haben würden. Denn es wäre sicherlich möglich gewesen, interessante Kontakte herzustellen, als — wie bisher — stur jede Querverbindung abzulehnen, die zu Beieiner politischen Fehlspeku ¡lation. die nicht ungefährjlich ist. Wenn durch die ■ amerikanischen Bestrebungen die Regierung von Pej king nicht den ihr zustehen- ¡den Zutritt in die UN er- ¡durchaus die Möglichkeit ¡hält, so verlieren damit die 'offen, dass es im Verhand- ¡UN mehr als die Chinesen, jlungswege zu einer Verstän mals vor der Wahl,-welcher ¡Seite sie sich anschliessen ^sollten. Wenn die Amerikaner sich zu einer Kooperation mit den Chinesen entschliessen würden. steht denn diesen gibt man nur die Bestätigung, dass sie in ihren Entscheidungen frei sind und auf die UN-Beschlüsse keine Rücksicht zu nehmen haben, weil man sie aussperrt. Offensichtlich wird einer der ersten entdes digung — wenn auch nicht zu einem Ausgleich, der ausgeschlossen ist. — zu einer sprechungen mit dem roten 1"*™ *,n*r aer0 frsten China hätten hinüberleiten i^he.denden Schritte können. Die amerikanische;£eu*n US A-Pras,denen, John |F. Kennedy, m diese Richtung unternommen werden, um einen sinnlosen Konflikt ¡Annäherung und Zusammen, ¡arbeit auf bestimmten Gebieten kommen könnte. Damit würde das heutige Bündnissystem durcheinandergeworfen sein. Sicherlich sind die Fron- J. Liebling fourniere — SPERRHOELZER DIAZ VELEZ 5224 al 46 T. E. 43-049/6340 T 3831 Propiedade* Frankenberg berät Sie kostenlos und unverbindlich beim Kauf oder Verkauf von WOHNUNGEN HAEUSER OESCHAEFTEN Manuela Pedraxa 2S33 pl. b. Dp. B T. E. 70-7244 M&ïthù. ¿peaux j HUTSALON I Jetzt in i Beigrariö MOLDES 2 5 6 1 S T. E. 73-9229! 73-9155 ¡Fiktion, die roten Chinesen j nicht anauerkennen, hat bis heute jedenfalls nur negative Resultate gebracht. Man muss aber nicht nur daran denken, dass sich aus der russisch _ chinesische« Antithese ein Weg zu einer Annäherung mit der Sowjetunion ergeben könnte. Theoretisch dürfte es noch einfacher sein, die Chinesen von den Russen zu separieren als umgekehrt, denn China ist trotz seiner stürmischen, dynamischen und verblüffen- |den Entwicklung in keitfgr Weise mit der Sowjetunion •zu vergleichen. Aus diesem (Grunde dürfte China trotz ¡seiner radikalen Haltung in den kommunistischen Grund. stoff auszuraumen und freundschaftl'che Beziehungen zu China anzubahnen. jumen i Schenkolewski j Kultusstickereien ¡ Schabboadecken - Tallisbeutel - Käppchen Masrot-Taschen . Hand- und Maschinenstickerei von , Bett und Tischwäsche BEBEDERO 2383 T. E. 73-6133 Confitería NIZA Conde 2020 .0 t 8« Servicios de lundi de categoría Jacobo M. Lapidus dipl. Mohel TUCUMAN 2396. «V J T. E.: 48-2124 NERVENu. GEMUETS- KRANKHEITEN Dr. M. J. Kuhn prov. RIVADAVIA 2625 III Tel. 48-7524 Mont., Mittwoch Freitag 17—20 Uhr. Tel.’ Anmeldung erbeten. ten verhärtet. Umso eher sollten die Amerikaner sich darum bemühen, die augenblicklichen Verhältnisse hinter den Kulissen des Eisernen Vorhanges durch eiren Kurswechsel ihrer bis er wenig erfolgreichen Polit’k auszuwerten. Dies könnte zu einer allgemeinen Ueberraschung sowie zu einer totalen Umorientierung und Frontenverschiebung führen. Hier könnten neue Wege erschlossen werden, die für die Zukunft aller Völker, der grossen wie der kleines, von lebenswichtiger Bedeutung sein würden. VARICES — ULCERAS DE LA PIERNA — ARTERIOSCLEROSIS Dr. SAUL IM A N S K Y SARMIENTO 3116 T. E. 87 1362 -rl Dr. B. Sehwarcz ZAHNARZT ESTOMBA 2283 — 52 82141 RAYOS X PARAMENTOSE TELEF. VORANMELDUNG ' swwwwstwwwrwww I ► ► ) » TAILOR HENRY H. ROSENZWEIG Tucumdtn 563. i i i < < i ' pato I i < Neues Telefon: 32.0913 Grösst« Auswahl is u«d hiesigen Steftea BERNARDO STERN und JUAN JULIUSBURG AUSFUEHRUNG SAEMTLICHER Ma! erar CONDE 2319 eiten Y. E. 76-7533 [Dr. BENJAMIN LI PN I ZKY j ZAHNARZT I ROENTGENSTR AHLEN — ZAHNZIEHEN — BE-? 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