Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1832 (2.12.1960)
- Date
- 1960-12-02
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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/> y; Viernes, t de Diciembre áe Ï969 Ffi. W ,!4. I3E A í: L- I T JL Año XXI. No. 1832 4 KfeftStt '^3*y£m£T c£tó«3»ec COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48 5883 1.700 Dunam neuer Boden für Bergdörfer im jerusalemer Bezirk Unter den weiten Flächen, die gegenwärtig vom Keren Kayemet Leisrael urbar gemacht werden, befinden sich 1.700 Dunara Bergboden, die den Siedlungen in der Umgebung von Jerusalem zur Verfügung gestellt werden sollen, sobald sie zum Anbau bereit sind. Da fast sämtliches Land in den Talsohlen bereits unter intensiver Bewirtschaftung steht, sind fiir Urbarmachung nur noch felsige Hänge verfügbar, wo diese Arbeit naturgemäss weitaus schwieriger uad kostspieliger ist als in den Teilen des Gebirges, die bisher vom KKL in Angriff genommen wurden. Der Fonds beschäftigt bei Entsteinung und Terrassenbau 500 Arbeiter aus Jerusalem und Beth Schemen, sowie weitere 50 Mann aus den umliegenden landwirtschaftlichen Siedlungen. Dörfer wie Beth Sajith, iNeweh Ilan, Beit Meir, Schojresch u. a. werden Böden ¡von diesem Neuland erhalten, um so ihre wirtschaftlijche Grundlage zu verbreitern. Der Kleinbauernsredjlung Beth Nekofa, die bisher l besonders unter Bodenman- |gel litt, werden jetzt weitere 400 Dunam Boden ¿uge- |teilt, die fiir Ostbäume und Gemüse bestimmt sind. Die jEmek-Haarasim - Plantagen- Gesellschaft wird ebenfalls neue Böden erhalten, welche sieh bis an die Staatsgrenze erstrecken. Zusammen mit diesen ausgedehnten Urbar.machungsarbeiten hat der KKL den ■ Bau von Zufahrtsstrassen in l'Länge von 50 km fertigge- : stellt, die neue Ländereien ¡der Aufforstung und landwirtschaftlichen Nutzung erschlossen. Die neuen Strassen sind auch von beträchtlicher Bedeutung für die Sicherheit des Landes. Aus unserer Arbeit Anlässlich der Barmizwahf*isr von Samuel Hess ergab ftie Sammlung zu Gunsten des KKL durch die Mitarbeit der Vettern des Barmizwah. Rafael und Rüben De Lewie, den Betrag von $ 2,600.—; Samuel wird in das „Sefer Barmizwah” eingetragen und auf den Namen Seiner Eltern, Herrn Leo und Hanna Hess. geb. De Lewie. werden Bäume in Israel gepflanzt. Das Ehepaar Kurt Bauer übersandte uns anlässlich der Doppelhochzeit seiner Töchter, Frl. Rita Marion mit Herrn Salo Leo Perl und Frl. Edith Olinda mit Herrn ,Werner N. Sichel, die Summe von $ 2,000,—; auf den Naaneh der beiden jungen Paare werden Bäume in Israel gepflanzt. BESTE BLAUE BUECHSEN IM MONAT NOVEMBER Moisés Burecovicn, Dr. Harry Cohn, Frau Hilde Fraenkel, Isidoro Goldschmidt, Rafael Mayer Groak, Fa- Ätomforschungs- Institut London. — Die irakische Regierung übernahm das Atomforschungszcntrum, das die Mitgliedstaaten des ehemaligen Bagdadpaktes in Bagdad errichtet hatten. Aufgrund des Unterzeichneten Abkommens zahlt die irakische Regierung etwa 19.000 Dinar (rund 220.000 Mark) an die Mitglieder des ehemaligen Bagdadpaktes. — (AWZ) milien Hamburger und Schönemann, Carlos Händler, Enrique Heinemann, Frau Bianca Hift, Willi Hirsch, Rafael Hönisch, Arnoldo Horenczyk, Maximo Jacobowita, Helmut Jacoby, Alfredo Kahn, Frau Lilli Kahn, Frau Frieda Katzenellenbogen, Pablo Kramer. Sigfrido Kranz, Martin Lichtenstein, Carlos Mansbach, Mauricio Mayer, Ernesto Neumann, Aribert Offenberg. Isaac Piwnica, Flie. Preissler, Frau Ci Ui Rosarios. Julio Rosenstein, Maximo Stock, Adolfo Strauss, Hugo Strauss, Frau Etta Streit, José Wallheimer, Ricardo Weiss, Frau Eva Wolff und Sigfrido Wolff. Wir danken alle« unseren Spendern und Mitarbeitern. Eine wichtige 1 Mitteilung Wir benachrichtigen unse- I re Freunde an der Nordistrecke, dass unser neuer Inkassant für die Leerung der Büchsen, Herr Meyer Feiguelman, ist. Wir bitten, Herrn Feiguelman, der mit einer Vollmacht von uns versehen ist, mit dem grössten Vertrauen entgegenzukommen und ihn bei seiner Arbeit zu unterstützen. DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BOCHSE DES KKL LUACH (Kalender) Freitag, den 2. Dezember Sonnabend, den 3 Dezember Parschat Wayischlaob 1. B. M. XXXII 4 — Haftara Ovadia II — 21 Sonntag, den 4, Dezember Montag, den 5 Dezember Dienstag, den 6. Dezember M.tiwocli den 7. Dezember Donnerstag, den 8. Dezember Fre.tag, den 9 Dezember Sonnabend, den 10, Dezember P'ovchat Vayescnev 1. B. M. XXXVJI 1 Haftara Arnos II 6 — 1)1 8 13. Kislew 14 Kislew XXXVI 43 15. Kislew 16. Kislew 17. Kislew 18 Kislew 19. Kislew 20. Kislew 21. Kislew - XL 23 In Sachen Eichmann Zeugen gesucht Frankfurt am Main.. — Die Internationale Föderation, der Widerstandskämpfer (FLR) und die ihr angeschlossenen Verbände haben beschlossen, als Privatbeteiligte oder als Vertretung der Privatbeteiligten vor dem israelischen Gericht im. Prozes gegen Eichmann aufz-utreten und rufen alle Opfer Eichmanns auf, sich zu meiden. Als Opfer Eichmanns gelten alle jene Personen, die aufgrund der Befehle Eichmanns verschleppt, misshandelt und geschädigt wurden sowie die Angehörigen der in den Lagern Verstorbenen. Vor allen Dingen sind aufgerufen alle Zeugen oder Ueherlebende, deren Familien ganz oder teilweise vernichtet wurden. Insbesondere mögen sich alle diejenigen die auf Grund der nazistischen Rassengesetze nach dem Osten verschleppt wurden, melden. ,, Um entsprechende Mitteilungen bittet das Präsidium der VVN, Referat NS-Verbrechen, Frankfurt am Main, Rossertstrase 4. Neuer chinesischer Botschafter London. — Tschag Tschang Wi Li, der neue Botschafter der chinesischen Volksrepublik im Irak, überreichte dem irakischen Souveränitätsrat sein Beglaubigungsschreiben. (AWZ) Flüchtlingshilf« New York. — Wie aus Beirut gemeldet wurde, sind vom britischen Ausschuss für das Weltflüchtlingsjahr der UNRWA weitere 180.000 englische Pfund für Palästina-Flüchtlinge zur Verfügung gestellt worden. Damit erhöht sich der britische Beitrag auf insgesamt 406.500 englische Pfund. Ausserdem stellte der Ausschuss 1.000 Tonnen gebrauchter Kleidungsstücke im Werte von einer Million -englischer Pfund bereit. — (AWZ) Jüdisches Religionsleben in Moskau New Delhi. — Einen Bericht über die Moskauer Synagogen und das dortige jüdische religiöse Leben brachte kürzlich das hiesige Mitteilungsblatt der sowjetischen Informationsabteilung, Die Zentral-Synagoge von Moskau, die grösste in der Sowjetunion, werde an Werktagen zu den Gottesdiensten von rund 500 und am Schabbat von ungefähr 1.500 „Bürgern” besucht, hiess es darin. Den Bewohnern der Vorstädte Karaskowo, Udelnoje und Liubertsi stünde die Malakowka-Synagoge zur Verfügung. Gottesdienste würden dort morgens und abends gehalten und von 30 bis 100 Gläubigen regelmässig besucht. Der Bericht betonte, dass NEUE BRIEFMARKEN HENRIEjTE szolp. GEDENKMARK6 Henriette äzold gehöret! in Maryland (USA), weihte ihr Leben dem. Hilfswerk für die jüdische Jugend. Sie war die Gründerin der Hadassa und der Jugend-Alija, und ihr ist es vor allem zu verdanken, dass viele Taues in den meisten grösseren sowjetischen Städten mit einer nennenswerten jüdischen Gemeinde auch Synagogen gebe. Der Staat leiste den Gemeinden finanzielle und materielle Hilfe. Er halte die Synagogen instand, schaffe -die Möglichkeit z-ur •Veröffentlichung von Büchern und anderen Publikationen, unterhalte besondere Geschäfte für koschere Lebensmittel und sorge für die Herstellung von Mazzot in den Staatsbäckereien. In dem Bericht wurde nicht ein einziges Mal das Wort „Jude” verwendet. Es war nur die Rede von „Bürgern”. (ITA) sendö jüdischer Kinder au* dett von deii Nazis' okkupier*» teil Ländern nach Israel ge» bracht werden konnten. Henriette Szoid starb Öajährig iui Jahre 1945 in Jerusalem. Die von O. Adler entworfene Briefmarke zeigt Frau Szoid mit einer Grupp.- von Kindern vor dem neuen 11adassa-Gebäude in Jerusalem. MARKE ZUM 25. ZIQNISTEN-XONGHESS Diese Mar ke wird zum 25. Zionisteu-Kongress herausgegeben, welcher im Dezember dieses Jahres in Jerusalem abgehalten werden soll. Die Zeichnung stammt von '>. Wnltish. Tel Aviv, ur.d z*-igt das Emblem des 1 Viorutrtvrn ¡TM ’irai mmja 25* CI«««« SUItSTt JftmJUE« sten - Kongresses, das \on Theodor Herzl entworfen wurde, sowie das Wappen der Stadt Jerusalem. Diese beiden neuen Briefmarken werden voi aussichtlich am 14. Dezember von der Postverwaltung ausgegeben werden. »«nEii CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL Steuerpflicht der Wiedergutmachungs-Empfänger SIE WISSEN, dass Ihre Wiedergutmachung weder in Deutschland noch in Argentinien steuerpflichtig ist. WISSEN SIE, dass eine moralische Steuerpflicht für dieses Einkommen Israel gegenüber besteht? SIND SIE dieser Verpflichtung nachgekommen? HABEIN SIE sich durch Leistung an die CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL entsprechend hoch besteuert? |wl4 rur Neueinwanderung Aufbau und Kulturarbeit IN ISRAEL ANNAHMESTELLEN : campaña unida pro Israel Comité Centroeuropeo, Sarmiento 2376. 39„ T. E : 47-3820 (neue Arbeitszeit? IVfontag bis Donnerstag? 12 bis 19 Uhr 30, Freitag: 12 bis 18 Uhr 30) und sämtliche Sekretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden.