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Jüdische Wochenschau · 1960-11-18 · 1828 (18.11.1960) · p. Seite 7

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1828 (18.11.1960)
Date
1960-11-18
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Viernrs, 18 d« Noviembre de I960 LA ISRAELITA Ado XXI. — No. mH — 7 K£ft£n Küy£!fl'£T COMITÉ CENTROEUROPEO , Corrienle* 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695. 48-5683 {SCHIMON PERES UEBER DIE NEUE¬ RUNGEN AN ISRAELS GRENZEN Religion und Herr Schimeon Peres, Vizeminister für Landesverteidigung, schreibt in einem Brief an Herrn Joseph. Weitz. den Leiter der Boden, und ¡Entwicklungs-Abteilung des „Meine vor kurzem unternommenen Inspektionsreisen bei Einheiten des israelischen Heeres boten mir ausgezeichnete Gei egen heit, mit eigener« Augen zu sehen, was der Keren Kayenveth während der letzten Jahre zustande ge beacht hat. Sein Pioniergeist. zusammen mit seinem hohen Fachkönnen und seinem sicheren Instinkt für die Erfordernisse von Israels Verteidigung. haben mich zutiefst beeindruckt. Vor allem must ich meine Anerkennung für den Bau von neuen Strassen durch den KKf. aussprechen, die Israels Grenztand ein völlig neu_ ¡es Aussehen gegeben haben. Bis vor kurzem lag die Grenze praktisch dort, wo der bearbeitete Boden endete. Heute, wo die neuen Strassen an der wirklichen Grenze er. tlangführen, wird plötzlich offenbar, dass weite Berggebiete noch gänzlich unbewohnt sind und auf Besiedlung und Anbau warten. Ich sah auch, was der KKL alles tut. um neue Dörfer mit Strassen zu versehen, Feuerwarten zu bauen und die Urbarmachungsarbeit zu intensivieren. Der Fonds ist nicht nur im Jerusalemer Bergland tätig, sondern geht auch im gafiläischen' Gebirge voran bei dem Siedlungswerk, das den israelischen Charakter dieser gesamten Provinz letztlich bestimmen wird.” Aus unserer Arbeit Aabsslicti der Barmiswahfein von Rorbetto Martin Hönisch ergab die Sammlung zu Gunsten des KKL durch die wertvolle Mitarbeit von Frau Margot Weiss und Herrn Dr. Carlos Kost die Summe von $ 2.400.—; Norbert wird in das „Sefer Bar- ERizwah” eingetragen, und ausserdem werden Bäume auf den Namen der Eltern in Israel gepflanzt. Herr Bernardo Weinmann ’übersandte uns anlässlich seines Geburtstages den Betrag von $ 500.—. AUS UNSEREN KOLONIEN Unsere Vertreterin in der Kolonie Avigdor. Frl. Juana May, übersandte uns ein Giro über den Betrag von $ 3.335.75, welcher sich folgendermassen zusammenßetzt- Büchsen - Leerung % 2.133.75;- Kalender $ 52.—; $ 1.150,— sind anlässlich der Verlobungsfeier von Frl. Leoncia Kaufman und Herrn Aron Scbükler gesammelt worden, wofür Bäume auf den Namen des Brautpaares gepflanzt werden. Wir danken allen unseren Spendern und Mitarbeitern strecke, dass unser neuer ¡Inkassant für die Leerung ' der Büchsen ab 15. Novem. | ber Herr Meyer Feiguelman | ist. Wir bitten, Herrn Feii guelman, der mit einer Voll- Irnacht von uns versehen ist, jmit dem grössten Vertrauen i entgegenzukommen und ihn j bei seiner verantwortungsvolirn. Arbeit zu unterstützen i ] j Unser Telegrammdienst Telegramme und Baumspenden bei jeder Gelegenheit, bitten wir, unter nachfolgenden Telefon-Nummern aufzugeben: 70-9931 40-8442 73-4916 66-7004 64-2966 54-3209 48-3695 Sekretariat 48-5683 Eine wichtige Mitteilung Wir benachrichtigen unsere Freunde an der Nord- In Anwesenheit der Gattin des Staatspräsidenten Rahel Janait Ben Zwi und Aussenministers Frau Golda Meir referierte als Gast der Morgenländischen Gesellschaft im Bet Hillei in Jerusalem Frau Professor Mya Sein von der Universität Rangoon über Religion und Staat in Burma. Die Gattin des früheren Gesandten in Burma Frau Bracha Habas- Hacohen begrüsste die Referentin, die zu Burmas bekanntesten Persönlichkeiten zahlt und ihr Land oft und oft in internationalen Gremien vertreten hat. Schon lange vor der Staatsgründung Burmas (1948) war Frau Mya Sein in der Frauenbewegung aktiv, aber die Rolle der Frau in Burma gleicht keineswegs der unterdrückten Steilung ihrer Sehwdstern in manchen anderen exotischen Ländern, i In Burma gab'es 3. B. stets ¡ Handelsfirmen; ’ die sich I „Frau X und Töchter’" rtarin-! ten. Der Ehemann gebietet nicht über das Vermögen seiner Frau, und diese kann | auch Verträge unterzeichnen. Aber in der Religion :des Buddhismus spielt die ¡Frau heute nicht mehr die |Rolle, wie in den Gründer-! jahren, als die Stiefmutter des Buddha und 500 fromme Frauen seine ersten Jüngerinnen wurden und ebenso wie die Mönche den Weg der Erleuchtung beschritten und die Lehre des Buddha predigten. Heute aber hat Burma bei einer Bevölkerung von über 20 Millionen 90.000 Mönche, die die gelbe Kutte tragen und nur noch 5.000 Nonnen, die keineswegs denselben Rang gemessen wie die Mön_ che. Aber es gibt Ausnahmen: das neue Burma, das den Buddhismus zur Staats- Religion erhoben hat und seine Sonderrechte verfassungsgemäss verankerte, hat das theologische Staatsexamen eingeführt, das die Mönche ablegen müssen, damit nicht unwissende Schma. rotzer das gelbe Ehrenkleid missbrauchen. Und nun hat gerade eine Nonne das theologische Staatsexamen aus den klassischen Pali-Schriften mit Auszeichnung bestanden, als erste in den höheres buddhistischen Disziplinen. 85 Prozent der Bevölkerung sind buddhistisch, und der Buddhismus hat die Zivilisation und Kultur Burmas geformt. Seit dem 11.; Jahrhundert ist der Buddhismus in Burma nachweisbar, aber die Tradition erzählt, dass zwei Kaufieute aus dem damaligen Fischerdorf Rangoon ' bereits den Buddha selbst unter seinem Erleuchtungsbaum besuchten und von ihm die Heilslehre empfingen. Rassisch sind wir Mongolen, aber kulturell von Indien beeinflusst, erklärte Madame Sein, ihres Zeichens Professor der Geschichte an der Staatsuniversität von Burma. Sie zeigt ihre prächtigen Gewänder vor, die im Faltenwurf an den Lauf der Flüsse und den Höhenzug der Gebirge ihres weiten Landes erinnern sollen. Unter der englischen Kolonialherrschaft wurde der Buddhismus zwar nicht gestört, aben auch nicht gefördert, berichtet Frau Sein. Wir erhalten den Eindruck, dass es heute — wie du mir, so ich dir — mit dem Christentum ebenso ist. Es wird nur noch geduldet, aber nicht mehr ermuntert, da es offenbar als wesensfremd dem buddhistischen Burma nicht entspricht. Burma wird mehr und mehr zum buddhistischen Zentrum, Hier finden die ökumenischen Konzile oder Synode des Buddhismus statt (1954—56), in denen die Pali- Schriften kanonisiert werden, .nicht nur im Original, sondern auch in englischer Uebersetaung; gibt es doch eine buddhistische^ Missionsgesellschaft aus Burma, die Zweigstellen in England, Amerika und Deutschland unterhält. Der Staat hat das ganze Land mit subventionierten Meditatkms-Zentren überzogen. davon auch em internationales mit englischer Sprache, wo sich Eingeborene und Ausländer unter Leitung eines Exerzitien - Meisters zu lOtägiger Seelen- Reinigung zurückziehen. Das macht den Menschen frei Mexiko entsendet Delegierte Mexiko-City. — Das Zentralcomite der mexikanischen Judenheit beschloss die Entsendung von zwei Delegierten zum nächsten. Zionistenkongress in Israel. Der Beschluss wurde auf Einladung von Dr. Goldmann gefasst. Die Delegierten haben kein Stimmrecht. Die mexikanischen Zionisten schicken sechs vollberechtigte Delegierte zum Kongress. (ITA) und leicht und Burma zu einem „Land des Lächelns’’. Nunmehr tagt eine Koni, mission in Permanenz, um festzustellen, ob Burma ein buddhistischer Staat werden soll und worin sich das praktisch äussern wird. Natürlich sind die Feiertage schon heute der Geburts¬ und Todestag des Buddha, der Tag seiner ersten Predigt und andere Stationen im Leben Gautamo Buddhas. Die letzte Synode hat auch das buddhistische WeinacK tensozusagen - vereinheitlicht, indem man sich äuf einen Geburtstag des Buddha. Mitte Mai, einigte. Die Lehre von der Inkarnation steht im Mittelpunkt; Armut und Gebrechen sind. Strafen für frühere Verfehlungen, aber man muss sich nun nicht pessimistisch ins Unabhänderliche fügen, sondern kann sein Schicksal durch Befolgung des Mangala zum Guten wenden, und die burmesische Wohlfahrtsorganisation hilft dabei. DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BOCHSE DES KKL DATUMSAENDERUNG }ie Grabstein .Setzung für BRUNO S. ADLER findet am erst am Sonntag, den 27. NOVEMBER, um 10 Uhr in Tablada statt. MARIA ADLER PRESSEE und Familie [Geben Sie Inre FAMILIEN - ANZEIGE TELEFONISCH auf! Sie ersparen sich Zeit und Arbeit. Rufen Sie uns an S 3 - 2 613 Jüdische Wochenschau —n! i * ft CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL UffmiWf H I] * «! II il! i erwartet Deinen WIERDIGEN BEITRAG fuer: Neueinwanderung Aufbau Kulturarbeit IN ISRAEL Annahmestellen: CAMPANA UNIDA PRO ISRAEL, COMITÉ CENTROEUROPEO Sarmiento 2376, 3? — T. E. 47-3820 und sämtliche Seuretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden t i f 11 *? * t fl i? i If i 9 I f; II i? i! it 11 il I! it il 11 H 11 ¿ t; * f

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