Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1828 (18.11.1960)
- Date
- 1960-11-18
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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4 — Viernes, 1* <J« Noviembre d« I«W LA SEMANA ISRAELITA AA» XXL — M*l. M2! uí der IKOFA in München MUSIK IN BUENOS AIRES Kuionialwaren- und Fein kostaus.- jllutig. (Europas be. deutendste Etnährungsurd G.iiussmiitel . Messe IKO¬ FA”), dte kürzlich in München durch den Bundeserriährungs - Minister Walter Schwarz. in Anwesenheit namhafter Vertreter des Staates, der Stadt und der Wirtschaft, des Bayerischen 1 von Dipl. Ing. Stefan Schwarz (Straubing) Staaten haben sich überzeugen kbnnen, was Israel in den 13 Jahren seiner Exidass, was noch vor wenigen Jahren Luxus war, heute all.! gemeines Lebensbedürfnis' ist; allein 1959 sind in J Deutschland fast 59 Millionen Flaschen Sekt geleert' und rund 65 Milliarden Zi- * garetten geraucht worden, i Die IKOFA trage diesem Ge. gen die Besucherzahl noch stieg, sodass der Israel-Pavillon auf den zweiten Platz vorrückte. An der IKOFA haben sich folgende israelische Firmen beteiligt; Agricultural Export Co., Ltd.. Tel Aviv; Am- | KLAVIERABEND be. Besonders gut gelang : VALENTIN PROCZYNSKI ihm die Brahms-Ballade d- I Der in Buenos Aires gebomoll, op. 10 Nr. 1 („Edward*! jetat 19 Jahre alte jü- , und nicht minder gut die be». stenz geleistet hat. Israels!, Export nach der Bundesre publik belief sich im Jahre , . . , di cor ExPort *Co., Ltd., Tel schtnackswandel Rechnung Aviv; carmel Wirtscliafts . Ministers Otto un(j äej 2ura Schedl Minister Dr. Hundweltweiten Handels zwischen ha>inner, eröffnet wurde, Ost uncj \yest geworden. Der nahm unter 40 verschiede- Import der Nahrungsmittel j neu Staaten auch Israel nacü Deutschland nimmt um zum eisten Mal teil. . 1 Milliarde Mark jährlich au Vor dem Eingang zum und wird wahrscheinlich die' herrlichen Ausstellungsgeses Jahr den Betrag von 10 läude. wo seit Jahren bereits Milliarden Mark erreichen, alle Messen und Kongresse In der Bundesrepublik * Oriental-Soi tusche Pianist, dessen Anfängen nir stets mit Interesse folgten, bt-gab sich nach ir. ,a,Q , 1Ö „ , Brasilien und hier ertoigter n t Ten "HAusaidung zur Perfekt or. 900.000 Dollar. In den ersten 5 Monaten dieses Jahres, d h. vom 1. Januar bis 31. Mai 1960, stieg er auf 14 Millio nen und wird wahrschein- .1- SchmUpunkt CIete cooperative des Gran-:jkh de"®etrag Vün 20 MiL zeichneter 7 u/ iCi'nAn , _ I I liinpn Dilllar orr*jki/>K«n ** des Caves Vigneronnes Ri. shon-le-Zion et Zicron Jacob, Rishon.le - Zion; Citrus & Canned Products Association, Tel Aviv; „Deco” Swiss I Die Rückkehr ins eigene Land nach zweitausendjährigem Exil war Rückkehr zur von einer 1 manuelle Landwirtvon jeher (Aasoidung ztr Ir.? Paus. vo. wo er vir kurzem zurückkehrte. Wie v.iv feststellen Konnten, nat sich Valentin Proczynski, aer sich seinerzeit als ausge- Techniker am Klaviatur verabschiedete nun auch künstlerisch sehr vervollkommnet. Ihm waren Schw eiigkeite i den Brahms-Rhapsodien op. .79 th-moll und g-moli). | Sein spezielles Interesse; gilt der Moderne. Alberta jGinasteras „Norteña”, Rioch* j „Nirvana” und Casellas „In modo bárbaro” (die letzteren waren argentinische Erst, auftührunge») sowie Francis Poulencs „Pastourelle” und ¡„Toccata” zeigten Proczyns- ¡ki als gediegenen, sich mit ¡ neuzeitlicher Musik immer mehr anfreundenden Interpreten, der nichtsdestowen»- fremd; erfreu ti- ¡ ger auch bei Chopin (..Noc- Ltd., Tel Aviv; Elias Israel , , T . „ , Wines Ltd., Binyamina; „Eli- und Kongresse In der Bundesrepublik' te-, Lt(L Tel Aviv. FIT stattfmden, wurden diesmal kommt jetzt auf 5.500 Bürger d . r , ’ pann„_. zu den Fahnen der Staaten ein Selbstbedienungsladen. , H if F .*** Cr»? M ' USA. Argentinien, Belgien.! Der Oberbürgermeister der Bnei Brak Tsrael Gieund- Israel Dahydration Company ]scbaft begleitet. Heute ercherweise ist er nun auch zu | turno in h-dur op. 62 No 1 Bulgarien. England, der Ei-1 Stadt München, fenbemkiiste, Frankreich,: Jochen Vogel, wies auf die Giiechenland Holland, Ja- Bedeutung Münchens als ma-ka. Japan. Kanada, Mexi. , Umschlageplatz fiir Nah- , nuts Association, Tel Aviv; Israël Wine Institute, Tel Aviv; The Lieber Co., Ltd.; |Tel Aviv; Medijuice Ltd ko, Norwegen. Schweden, rungs. und Genussmittel bin. Av;v; „Osem" Ltd Tel Schweiz u. a. auch die blau- Fast 2 Milliarden Mark seien Aviv; pa’l«tine Edible Prowei.sse israelische Fahne hochgezogea. Der junge, unabhängige Staat Israel, der unter den schwersten Bedingungen, in einem Pioniergeist sondergleichen — durch fanatische feindliche Nachbarn bedroht — fast revolutionär sein Land aufbaut, bildet eine Oase des Fortschritts und der europäischen Kultur im Nahen Osten. Israel hat mit seiner Beteiligung an der „IKOFA” seine Existenz, Seinen unbändigen Willen, der Menschheit auch auf dem Gebiet der Ernährung ^inen Beitrag zsu leisten, bekundet;. In seiner Ansprache unterstrich Bundesminister Walter Schwarz die Bedeutung ¿er IKOFA und der Ernährungsindustrie, liess jedoch zugleich erkennen, dass der gegenwärtige hohe Lebensstandard iu Westdeutschland nur dann einen Sinn habe, wenn auch die Hungernden in aller Welt unterstützt wer den Man muss zwar sagen, 1959 an Nahrungsmitteln u*n_ gesetzt worden. Es ist deshalb verständlich, wenn dort, wo 2.000 Firmen aus 40 Staaten, ihre Produkte als Ausdruck der Tüchtigkeit der Welt vorsteilen und um einen Absatz ringen, auch Israel nicht fehlen darf. Israels Pavillon — nach den Entwürfen des beducts Ltd., Haifa; „Stiemen” Israel Oil Industry Ltd. Haifa streckt sich Israels Bodenbe arbeitung auf fast alle Zweige der Landwirtschaft. Isra-! eis landwirtschaftliche Er-; Zeugnisse sind die Basis der modernen NahrungsmitteLnj dustrie des Landes, die in Iden letzten Jahren einen bedeutenden Aufschwung ge- I nommen hat. Der Hauptexport nach ¡Deutschland entfällt auf Zitrusfrüchte, Jaffa-Orangen. | Grapefruit, die Weltruf gej niessen. Pampelmuse und | Zitronen. In steigendem Masse haben auch Bananen, 1 Melonen, Weintrauben und Wein, .Erdnüsse, Avokados,; Gemüse, Zwiebeln, Knoblauch. Frühkartoffeln und einem expressiven Künstler | und ..Barcarole op. 69” imd herangewachsen, dessen Finbei Liszts „Funerales” emd gerfertigkeit sich mit einstem. künstlerischen Ausdruck die Waage hält. Die in etwas oefremdi eher Form zusammengcsiellte Spieifoige führte von Beethoven und Brahms über die zeitgenössische Musik zu Chopin >.h L'szt Proczyoski machte die Beethovens >- nate e-dur op. 109 zum Gegenstand einer wohldurehdachten ernsten Wiederga- „Mephisto-Walzer” sein aussergew ähnliches Talent für das Spiel der grossen R®. mantiker offenbarte. Das ausverkaufte Haus folgte Proczynski mit Syirt-! pathie und Aufmerksamkeit und bedachte ihn nach je. der einzelnen Piece u*d am Schluss des gelungenen Ko«, zerts mit reichem Bei f tM. Anlässlich d«r erstmaligen j Beteiligung Israels an der j iIKOFA in München, haben'! Dr. M. Leroo und der Direk-! tor des israelischen Pavili ¡Ions, B, Schäfer, in der Konj _ '? , A ,i Tomaten Eingang in den eugresshalle aut dem Aussteli .... s , , ropaischen und deutschen /. iietatiiclta A oihen Tod eines Kantors kannten »r,et,«hen Ar.hi-^u^änhe ehten Entpfang tekten S,phlt-Un_det Hale a“M‘^,wert ft det Erfolg d.t F des Ausstellungsgeianaes _,_ _i..«,,..,_I lischen Geflügelzucht und aufgebaut, hat grosses Inter esse und Aufmerksamkeit auf sich gezogen und hatte unter den verschiedenartigen Pavillons, die sich in 24 Hallen befanden, die grösste Besucherzahl aufzuweisen. Dr. Mosche Leron, Leiter der Aussenhandelsabteilung der Israel-Mission in Köln, sagte mir, dass im Ausstellungsburo festgestellt wurde, dass der Israel-Stand in den ersten Tagen der Aus- I Stellung, nach dem amerika-! nischen und italienischen,! der am meisten besuchte! war, und *n den letzten Tapolitischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben eingeladen waren. Man sah unter vielen anderen den bayerischen Justizmini-, ster Dr. Haas. Arbeitsmini- I ster Stain, Freiherr von , Brand von der Staatskanzlei, j Staatssekretär Staudinger j vom Kultusministerium, Dr. Mende, Vorsitzender der FDP.. Dr. Herbert Hohenemser. Kulturreferent der Stadt München, sowie Vertreter des Landesverbandes der is ¡raelischen Kultusgemeinden in Bayern, der Israelitischen Kultusgemeinde in München, der jüdischen Gemein- I Im Alter von 79 Jahren ( verstarb in Los j.ngeles der bekannte Oberkantor Leo Eier Produktion, deren Ex- * Albeck, der /on 1923 bis port im Jahre 1959, mit 275 kurz vor Beginn des zweiten Millionen Pfund beziffert Weltkrieges in Diensten der wir(j jüdischen Gemeinde Berlin! gestanden hatte. Seine Ausbildung hatte er am War-! BARILOCHE -; Hotel-Reservierungen — Fahrkahrten $ ¡Reisebüro VIA WINDj 25 de Mayo 189 — T. E. 34.6919a -----—-— Nicht zu vergessen, so füg te Dr. Leron hinzu, sind die prächtigen Erdbeeren und Gladiolen, die per Flugzeug nach Deutschland gebracht werden und die Tische schmücken, wenn drausser. die Erde noch in Schnee gehüllt ist. Auf meine Frage, welche Resultate bei der Ausstellung erzielt wurden, antwortete Dr. Leron: „Die , Verleihung einer Goldmedaille an Israel zeugt für den in Bayern, der jüdischen c*‘e Bewertung der israeli- OrganNationen und Institu-: schen Erzeugnisse. Wir köntionen Inen zufrieden sein. Viele , . Supermärkte und grosse Dr. M. Leron, der nrur >1 w . ... . . . _ ¡Kaufhäuser haben uns berreunducherweise mteressan- , ... . A a ■■ , ■„ , T c ' TT, achtlicha Aufträge erteilt, te Informationen erteilte, . iju 1- ’, angesessene ausländische 1B1men in USA, Frankreich, der HOTEL LAGO^D EROEFFNUNG AM. 15. 12. RESERVIEREN SIE FUER IHRE FERIENZEIT SCHON JETZT. Im Dezember ermäßigte Preise Anfragen u. Bestellungen unter HOTEL LAGO Rio Ceballos j SIERRAS DE CORDOBA — Casilla Correo 34 « | i Restaurauii »Paso" ); Paso 452 (al fondo) — T. E. 87-925S!; Unter Auf*icht des Vaad Harabonim der Kehllla MITTAGS- und ABENDTISCH; Anrichten von kleinen Festlichkeiten und Banketten sagte u. a.: „Die Beteiligung Israels an der IKOFA war vo-m wirtschaftlichen aber auch vom politischen Gesichtspunkt gesehen, eine Notwendigkeit und ein Erfolg. 240.000 Besucher und Gäste aus verschiedenen Schweiz, wollen bei uns kaufen und unsere Produkte einführen. Das wird unseren lebenswichtigen Export erhöhen und unsere Position auf dem Weltmarkt stär- . ken.” schauer Konservatorium erhalten. Erfolgreicher Schlagerkomponist Mit dem neuesten Musical auf d«r. londoner Bühnen, „Oliver”, trat der Name Lionel Bart wieder verstärkt ins Rampenlicht. Bart ist der 29jährige Sohn eines Schneiders aus dem lodoner East End; er hat einen gro-sen Teil der populären Musik, die sich in den letzten Jahren in London durchsetzte, geschrieben. Jüdische Schüler | Alle zehn Schüler der jü- 1 dischen Selim-Sctiule von Aden bestanden erfolgreich das Eintrittsexamen in das S der die Rettung von mehr 1 als 900 Fliiehlingskindem aus Deutschland und Osteuropa zuzuschreiben war. Frau Ess. linger stammt aus Ulm, Im September 1933 empfing sie die erste Gruppe vo« Kindern aus Deutschland, die sie nach Bunce Court, Kent, überführte, wo sie eine Schule aufgemacht hatte, wie vorher in Süddeutschland. 1938 hatte sie das Auffanglager von Flüchtlingskindern unter die Aegide des Central British Fund übernommen. I Die ehemaliger Schüler taten sich im vergangenen Jahr zu einer Ehrung zusami men, indem sie einen Garten ¡in Israel auf den Namen von; Anna Esslinger pflanzen lie- 1 ssen. Ferienheim in Mar del Plata Die Raw Kuk-Schule zusamtmen mit der Thora-Kultur - Abteilung der Jewish Agency hat in Mar del Plata l Quader vom Strand ein Hotel für ihr Kinderheim Die BAR-MIZWOH unseres Sonne» SAMUEL findet s. G. w. am ß November in der Synagoge Achduss Jisroel, Moldes 2449, statt. Leo Hess und Frau Hanna, geh. De Levie Empfang: Sonntag, den 27. November, von 16.30 bis 19-V Uhr, Zapiola 2359 Dep. .1. ' Gymnasium. Obwohl die Ju-; Bar Ilan mit voller Einrichden nur 0.5 Prozent der Be-! tung gemietet. Es sind 4 jvölkerung ausmachen, haben ¡Kurse von je 3 Wochen vor-! die Prüflinge 13 Prozent der ' gesehen. Das Ferienheim '■ Zeichnungen erworben, ¡untersteht approbierten Leh_ WIE LIEGEN DIE FEIERTAGE? Dienstag, den 13. Dezember Mittwoch, den 14. Dezember Donnerstag, den 15. Dezember Dienstag, den 20. Dezember Mittwoch, den 21. Dezember Mittwoch, den 1. Februar 1961 Mittwoch, den 1. März 1901 Donnerstag, den 2. März Freitag, den 31. März Erew Chanuka 1. Tag Chanuka 2. Tag Chanuka 7. Tag Chanuka 8. Tag Chanuka Chamischa Asar B’Schwat (Neujahrsfest der Bäume) Fasten Esther Purim Erew Pessaeh O, Bernheimer gestorben In München starb Otto Bernheimer, Inhaber eines der grössten international bekannten Antiquitätenhäuser. Er war Präsident der deutschen Kunst und Antiquitätenhändler. Retterin, von Kindern; Im Alter von 80 Jahren ¡tarb Frau Anna Esslinger. | rern, welche sich den Kindern für jüdische Lehrkurse, : Sport und Gymnastik widmen werden. Ein Kinderarzt wird das Heim regelmässig! überwachen. j Die Anmeldungen sind! schon in vollem Gange und den evtl. Interessenten wird empfohlen, sich sofort mit | der Leitung wegen Aufnahime in Verbindung zu setzen. Auskünfte: Valentin Gömea >2961 zwischen 14.30 und 11 Uhr. Telefon: 87-154». IFT BOLOGNE SUR MER 547 T. E. (8-9420 “LAS TRES HERMANAS“ de ANTON TCHECHOW Dirección: Atahualpa del Cioppo 6 ULTIMAS FUNCIONES VIERNES, SABADO 22 hs. — DOMINGO 18 43