Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1826 (11.11.1960)
- Date
- 1960-11-11
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes. 11 de Noviembre de I960 JÜDISCfiÉ WOC ii £ CHAO Ario XXI No. 1626 K£A£lt K*y£tn£T pp •ÜÄSw (i COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — ‘i. E. 48-3895. 48-5683 AGAVEN PFLANZUNG IST LOHNEND NACHRICHTEN AUS ISRAEL Die diesjährige Dürre hat den Agavenplantagen in Gi. lat im Negew nicht geschadet, obwohl dort nur 70 mm Regen gefallen ist. Es ist geplant, die Plantagen, die sich über ein Gebiet von 10.000 Dunam erstrecken, zu vergrbssern. Einer Gruppe von Journalisten, die kürzlich die Agaven - Plantagen besichtigte, wurde mitgeteilt, dass innerhalb von drei Jahren die Agavenfasern-Industrie den ganzen Bedarf an Fasern im Lande decken wird. Herr Scharon Weitz, Direktor des KKL-Aufforstüngsamtes, gab bekannt, dass die Agavenplancagen bei Gilat in Kürze auf über 30.000 Dunam erweitert werden sollen, und dann wird es möglich sein, das ganze Programm durchzuführen, das 300 Arbeitern Beschäftigung gebe» wird. Von 1963/64 an wird diese Investition bereits Gewinn abwerfen, mit einer Jahresproduktion von mehr als 1.000 Tonnen Agavenfasern. Der Preis, der gegenwärtig für eine Tonne Agavenfasern erzielt wurde, ist 900 IL, während der Preis auf dem Weltmarkt 108 u beträgt. Nach der Meinung von Herrn Weitz, deckt d:eser Preis die laufenden Produktionskosten und lässt einen Profit für die Investoren zurück. Ferner werden Untersuchungen angestellt, um Abfallprodukte der Fasern für industrielle Zwek. ke zu verwerten. Sie können für die Herstellung von medizinischen Produkten und für Zellulose zur Papier-Fabrikation verwendet ‘ werden. Die „Ifco”-Gesellschaft, die die Agaven auswertet, ist ein gemeinsames Unternehmen des KKL und von Juden aus Mexiko. Aus unserer Arbeit Herr Rudi Wildau, unser Repräsentant in der Kolonie „La Juanita''. Las Palmeras— Santa Fe, überwies uns den Betrag von $ 2.250.—, der Sich folgendermassen zusammensetzt: Die Gemeinde „La Juanita” pflanzt 50 Bäume »um Andenken an ihren ersten Präsidenten, Herrn Luis Nussbaum s. A.; auserdem wurde anlässlich des Hoscha. tia Rabba-Lernens im Hau- Ausbau von Cäsarea Jerusalem. — Bei seinem kürzlichen Aufenthalt in Israel erklärte Baron de Rothschild, der die Entwicklungsgesellschaft für Cäsarea präsidiert, dass die Pläne vorhanden sind, nach denen die Stadt durch Investitionen von drei Millionen TL ausge. baut werden soll. Die Mittel sollen teilweisi von der Gesellschaft und teilweise von der Regierung kommen. Baron de Rothschild plant, den Ort, der schon durch seine historische Bedeutung Anziehungskraft aus. übt, durch Hotel- und Motelbauten au einem Touristenzentrum auszubauen. Ein Golfklub ist. ebenfalls in Ent. stehung begriffen. Den Mitgliedern aus Israel, die sich bisher auf nur 300 belaufen, Stehen 2.000 auswä-rtige Mitglieder gegenüber. Der Strand soll modernisiert werden. (AWZ) se von Herrn Theo Nussbaum der Betrag von 750.— Pesos zum Pflanzen von Bäumen zum Andenken an .seinen Vater, Herrn Luis Nussbaum s. A. gesammelt. Nueva Comunidad Israelita, Villa Ballester, pflanzt 10 : Bäume auf den Namen von Herrn Prof. Dr. Günther jBallin als Anerkennung für seine hervorragende Ansprache anlässlich Simchat Thora. | Wir danken allen unseren Spendern und Mitarbeitern. Unser Telegrammdienst Telegramme und Baumspenden bei jeder Gelegenheit, bitten wir, unter nachfolgenden Telefon-Nummern aufzugeben: 70-9931 40-8442 73-4916 68-7004 64-2966 54-3209 76-1396 (Fiambrerfa Coghlan) 48-3695 Sekretariat 48-5683 ERDNUSSERNTE Im Hulegebiet hat man begonnen, Erdnussfelder — insgesamt 5.000 Dunam — ab. zuernten. Zuerst kommen die Flächen daran, auf denen die früh reifende „Kongosorte” angebaut worden ist. Diese wird zum ersten Mal verwendet; sie ist. hauptsächlich für den Exi port; bestimmt. Bei der Ern-! te sind täglich bis 150 Arbeiter beschäftigt, j DATTELPFLANZUNGEN IN ELAT Vor kurzem ist in Elat die Pflanzung eines Dattelpalmen-Haines von 100 Dunam ' zu Ende geführt worden. Er I wurde auf einer Fläche an- | gelegt, die hierzu vom Land. Wirtschafts-Ministerium besonders hergerichtet worden ist. Es ist vorgesehen, diesen Hain mit den Abwässern der Kanalisation von Etat zu bewässern. NEUE WOHNEINHEITEN Im Monat Juli hat, die I Wohnbauabteilung des Ar- I beitsministeriums mit dem Bau von 2967 -Wohneinheiten jin verschiedenen Teilen des Landes begonnen. Sie sind j zum grössten Teil für NCuj einwanderer bezw. für* die Insassen von Maabarot, die I aufgelöst werden sollen, be-! stimmt. AUSDEHNUNG DES .WEINBAUES I Die Fläche der Weingär- : ten in Israel beträgt heute etwa 40.000 Dunam, d. h. dreimal soviel wie bei Staatsgründung. 32.000 Dunam gehören einzelnen Weinbauern und der Rest Kibbuzim uud Moschawun. Diese gewaltige Zunahme ist hauptsächlich darauf zurück, zuführen, dass die Weinrebe fast das einzige Gewächs ist, das ohne künstliche Bewässerung und in den Bergen auch auf solchen Böden gedeiht, wo fast nichts anderes gepflanzt werden kann. EWEN MENACHEM STRASSE NACH Das Arbeitsministerium hat in Zusammenarbeit mit dem Bezirksrat von Sulam Zur und der Jewish Agency (Keren Hajessod) mit dem Bau der Strasse begonnen, welche die Verbindung mit Ewen Menachem, dem neuen Genossenschaftsort an der libanesischen Grenze, hersteilen soll. Es ist nach Dr. Menachem (Arthur) Hantke, dem hervorragenden zionistischen. Führer, Gründer und Leiter des Keren Hajessod, benannt. Vorerst wird der „Kwisch Hazafon”, die Strasse, die parallel mit der nördlichen Landesgrenze geht, ausgebessert Und dann unter Benutzung eines alten Weges eine Strasse gebaut werden, die die Strecke nach Ewen Menachem um die Hälfte verkürzt. BAUMWOLLE In der Ebene von Bet Schan, wo jetzt 17.500 Dunam Baumwolle angebaut worden sind, hat die Ernte begonnen und wird etwa zwei Monate dauern. Die Baumwollernte wird nach und nach auch in den übrigen Teilen des Landes einsetzen. isten am N«w York. — Die zionistische Bewegung in USA wird mit der Einberufung der Nationalversammlung aller nordamerikanischen zionistischen Gruppen durch den Amerikanischen Zionistischen Kongress in eine neue Phase treten. Die NatioalVersammlung bedeutet einen Markstein in der Geschichte dieser Bewegung. Sie muss Beschlüsse fassen und dazu schreiten, der Bewegung, die heul stagniert, neues Leben einzuhauchen. Die Versammlung wird auch über die Mittel und Wege befinden müssen, um anderthalb Millionen Dollar aufzubringen, damit die Aufgabe verwirklicht wird, die der Amerikanische Zionistenkongress von der Jewish Agency übernommen hat. Hierzu gehört die jüdische Erziehung, die Erfassung der Jugend, öffentliche Verbindungen, das Herzl-Institut. die in ihrer Gesamtheit ab 1. April 1961 nicht mehr von der Jewish Agency subventioniert werden. Zum ersten Mal seit Bestehen des Amerikanischen Zionistischn Kongresses*, der Dachorganisation aller zionistischen Gruppen in USA. wird dieser eigene Fonds aufbringen müssen, und dies für ein weit umfangreicheres Programm als bisher. Um der neuen Lage zu begegnen, wird die .dreitägige Versammlung der USA.Zionisten der Judenheit im alige meinen sowie den Zionisten im besonderen. ein positives Aktionsprogramm vorlegen. Dieses Programm muss im we sentliehen die unvergänglichen zionistischen Ideale beinhalten und ihnen im Licht der Bedürfnisse unserer Tage einen neuen Sinn verleihen. Man erwartet, dass es dev Versammlung gelingen wird, den Enthusiasmus zu beleben, der die zionistische Bewegung dazu befähigte, an der Errichtung des jüdischen Staates aktiv mitzuarbeiten. Die Nationalversärrirnlung wird die Ziele des Zionismus erneut definieren, die Pflichten der nordahnerikanischen Juden sieh' selbst und Israel gegenüber, sowie die Beziehung der Weltjudenheit zu Israel formulieren. Man hofft, dass diese Tagung der historischen Bedeutung, die ihr im zionistischen Leben zukommt, gerecht werden wird, BORIS SMOLAR Neue Synagoge London. — Ina „grünen Gürtel’* Londons, in Emfield, Middlesex, wurde eine kleine Synagoge eingeweiht, nachdem sich hier eine junge erstarkende Gemeinde ge. bildet hat. (AWZ) Jeschiwa- Universität New York. — Joschua A, Fischmann, von der Universität Pennsylvania, wurde zum Dekan an die Jeschiwa- Universität gewählt. (AWZ) DIE BRUECKE ZWISCHEN I UNS UND ISRAEL IST DIE ¡BLAUE BÜCHSE DES KKL Am 22. Oktober 1960 verschied mein innigstgeliebter Mann und guter Vater, Herr SAMUEL TENNENBAUM (fr. Berlin) In tiefer Trauer: NANNI TENNENBAHM BERNHARD TENNENBAUM 11 de Setiembre 175, Ramos Mejia Pie Beerdigung hat bereits stattgefunden. LU ACH (Kalender) Freitag, den 11. November 8. Todestag von Prof. Sonnabend, den 12. November Parschat Chay * Sara 1. B. M. Haitara I Könige Sonntag, den 13. November Montag, den 14. November Dienstag, den 15. November Mittwoch, den 16. November Donnerstag, den 17. November Freitag, den 18. November 21. Marcheschwan Weizmann 22. Marcheschwan XXIII, 1 — XXV, 18 I, 1—31 23. Marcheschwan 24. Marcheschwan 25. Marcheschwan 26. Marcheschwan 27. Marcheschwan 28. Marcheschwan EINHEITSKAMPAGNE In der Sonder-Woche: 6. bis 13. November 1960 In Gedenken an die Schreckenstage von I93G AUFBIETUNG ALLER KRAEFTE ZUR AKTIVIERUNG DER Kampagne - Arbeit Siehe auch in der heutigen Ausgabe: ,,Die Kampagne berichtet” Annahmestellen: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL, COMITE CENTROEUROPEO Sarmiento 2376, 3? — T. E. 47-3820 und sämtliche Sekretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden t H