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Jüdische Wochenschau · 1960-10-12 · 1819 (12.10.1960) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1819 (12.10.1960)
Date
1960-10-12
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Miércoles, 12 de Octubre de I960 JÜDISCHE WOCHENSCHAU Afío XXt — No. 1819 — 5 und mit nationalem Elan in den Dienst des Keren Kajemetn Lejisrael, für den diese Aktion eine der traditionellen Raupteinnahmequellen des .Tihres darstellt. Jugendliche aus unserem zentraleuropäischen Sektor stan- Ausstellung COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695. 48-5683 Festejamos Simjat Torá con el KKL el domingo, 16 de octubre, a partir de las 15 hs. en el Colegio Pestalozz-i, Freire 1848. NUESTRO PROGRAMA: 15 hs. — Apertura de 8 kioscos 15.15 hs. — Apertura de la Exposición de dibujos y cuadros 15,25 hs. — Nos alimentamos con Ceca Cola y masas 15,30 hs. — Venta de rifa de 1000 premios 16 hs. — El resultado del Jurado — Designación de los dibujos premiados 17.15 hs. — Programa: “Una hora de alegría con el KKL” 1 cuadro presentado por la Agrupación Juvenil de la Nueva Comunidad Israelita Danzas Israelíes — presentadas por la Agrupación Juvenil de la ACIBA Entrega de los premios a los ganadores del Concurso de Dibujo Sorteo de una Radio . Portátil entre los Colaboradores de la Acción Tishri. CINE: Noticioso de Israel — Dibujos Animados El Jurado será integrado por los Directores de todo los Colegios: Sr. Werner Rosenberg Sra. Elena .de Marx Sra. Inés Worms de Goldstein Sr. Enrique Kalberinann Sr. Siegfried De Lewie Sr. Dr. Carlos Vogel Sr. Walter Blum HASTA LUEGO EL DOMINGO! Nationale Jugendarbeit In keinem der vorangegangenen Jahre hatte die von anserer Jugend durchgeführte Tischri-Aktion einen sol- ■ chen Erfolg wie dieses Mal an den drei Sonntagen vor | bezw. unmittelbar nach ■ Rosch haschana. Alle Jugend-Gruppen unserer Ge-; meinden und Organisationen 1 stellten sich bereitwilligst Ing. JORGE GROISMAN EVA GROISMAN geb. BLUMENTHAL Junin 1068 VERMAEHLTE z. Zt. auf Reisen Vidal 3188 Rabbiner HANNS HARF und Frau danken auf diesem Wege recht herzlich für die vielen Beweise der Freundschaft, die ihr Sohn Miguel und sie selbst bei seiner BARMIZWAH erhalten haben, da es ihnen unmöglich ist, sich persönlich an alle Freunde und Bekannte, Gemeirsdemitglieder und befreundete Organisationen zu wenden und in gleicher Gesinnung zu antworten. Buenos Aires, im Oktober 1860 Avda. Libertador San Martin 5851 ^****»- - - - ■ ■-—mj-|nj-innj-i nj- - - - - - 1 |IWWWW»IWi BERNARDO und HERTA HOLLANDER sind mit ihrem Sohn David aus Anlass ihrer SILBERNEN HOCHZEIT am 8. Oktober nach Chile geflogen und grüssen hiermit alle Bekannten und Freunde. Buenos Aires, José Felix Uriburu 1364 P?, A WIE LIEGEN DIE FEIERTAGE? Mittwoch, den 12. Oktober Donnerstag, den 13. Oktober Freitag, den 14. Oktober Dienstag, den 13. Dezember Mittwoch, den 14. Dezember Donnerstag, den 15. Dezember Dienstag, den 20. Dezember Mittwoch, den 21. Dezember Mittwoch, den 1. Februar 1961 Mittwoch, den 1. März 1961 Donnerstag, den 2. März Freitag, den 81. März Sonnabend, den 1. April Sonntag, den 2. April Freitag, den 7. April ■Sonnabend, den 8. April Hoschano Rabo Schemini Azeret Simchat Tora Erew Chanuka 1. Tag Chanuka 2. Tag Chanuka 7. Tag Chanuka 8. Tag Chanuka Chamischa Asar B’Schwat (Neujahrsfest der Bäume) Fasten Esther Purim Erew Pessach 1. Tag Pessach 2. Tag Pessach 7. Tag Pessach 8. Tag Pessach den in ihrem Lifer nicht zurück hmier Gruppen aus den anderen Kreisen des argentinischen Jischuw, weil sie sowohl die grosse Bedeutung der KKL _ Arbeit begriften ais auch die Verpflichtung, vor Beginn der .erhabenen‘Feste’ das Gewissen unserer Glaubensgenossen für jede Art echter, jüdischer, verantwortungsbewußter Tätigkeit wachzurütteln. Eist natürlicü und mensch- 'lica zu veistehen, dass tu gendlicher Enthusiasmus immer erneuten Ansporns bedarf, wenn er nicht er>ahn-en soll. Unser aller Pflicht!ist es aber, die Jugend oei ihren Bemühungen um die Neugestaltung des jüdischen Lebens zu unterstützen, ir.r! c-er. Weg zu ei eichtern ihr zu helfen, stets den jüdischen Weg zu finden, und dafür So*-ge zu trafeen, Jiss I parteipolitische Einflüsse einer grossen nat'onalen Sache wie der des Keren Kajemeth, der über al. t-m Parteig^triebe steh", ferngehaiten .werden. Nur dann werden {wir unsere Jugend in ihrer jüdisch-nationalen und jüdisch - kuturellen Entw-cki lung zu immer besseren Leistungen anspornen und ihr mehr Verantwortung übertragen können. Ihre diesjährige Aktivität zu Rosch haschana, als deren Erfolg wir die Summe von $ 40.000.— verbuchen konnten, bestärkt uns in unseren schönen Hoffnungen. Aus unserer Arbeit Anlässlich der Barmizwah. feier von Eric Dany Siegel wachs war der Erlös cer 'Sammlung zu Gunsten des KKL durch die wertvolle; Mitarbeit von Frau Margot (Weiss und Herrn Bernardo Holländer $ 12.101.—; Eric Dany wird in das „Sefer Barrnizwah”und seine Eltern, Herr Enrique und Frau Lizzi Siegel wachs, in das .Goldene Buch' eingetragen; | ausserdem wird das Ehepaar ' Bernardo und Ruth Hollan- , der in das ..Goldene Buch” eingetragen. | Bei der Feier der Silbernen Hochzeit des Ehepaares Siegfried und Herta Wclff, geb. Weinberg in San Miguel ergab d:e durchgeführte Sammlung für den KKL die Summe von $ 3.100.—; auf den Namen des Jubel- : paares wird ein „Gan” in Israel gepflanzt. I Anlässlich der Feier das 65. Geburtstages von Herrn Premiere im IFT Der IFT inszeniert das Drama von Anton Tschechow „Die drei Schwestern" zur Ehrung des grossen Dramatikers, dessen 100. Geburtstag wir vor kurzem feierten. Die Aufführung steht unter der Regie des neuen künstlerischen Leiters des IFT, des montevideaner Regisseurs Atahualpa del Cioppo, der bereits in dieser Saison drei Einakter Tschechows inszeniert hat. Im Ensemble wirken die Künstler Alejandro Marcial, Jordana Fain, Marta Garn, Zipe Linkowski, Elita Aisemberg, Samuel Dam, Carlos A. Lujän, Abraham Wicowski, Alejandro Oster, Pablo Rivera, Pedro Sepiurka, Samuel Heilmann, Mauricio Burak, Isabel Foradori und Celia Berman mit. Das Drama wird in der spanischen Landessprache aufgeführt. Die Premiere ist verlegt worden und findet erst am Freitag, den 4. ds. Mts. statt. in Berlin Westberlin. — Bürgermeister Willy Brandt und der israeliscne Botschafter Dr. Felix Shinner, Chef der israelischen Mission in Köln, nahmen an der Eröffnung der israelischen Ausstellung von Kunst und Handwerk im jüdischen Gemeindehaus teil. Diese Ausstellung wird im Zusammenhang mit der Berlinade veranstaltet. (ITA) SIMCHAT TORA von Dr. E. LOEWENSTEIN Leon Neufeld führte Frau |Ruth Anspach eine Sammjlung durch, welche die Sum- ,me von? 1.505.— ergab auf {den Namen des Jubilars werden Bäume in Israel gepflanzt. Das Ehepaar Felix und Felisa Wajnbuch überwies uns anlässlich Rosch Haschanah eine Spende von $ 2.000.— zur Pflanzung von Bäumen; zum Andenken nachfolgen- | der Familienangehöriger: > Moisés, Hermann und Schachne Rappaport, Simon!und Hella Schnitzer, Mayer und Malke Weinbling, Mischa und Zella Pinsky, Hili lei, Menachem und Frime i Wajnbuch, Jukel Wajnbuch,! Jakob und Gella Teitelbaum, Harry und Anna Bauring, Pelte und Sara Kurz, Menaj sehe Mayer und Miriam Rif- ' ke Goldenberg s. A. I Das Ehepaar Felix Popper .spendete die Summe von 300 (Pesos zur Pflanzung von (Bäumen zum Andenken an : ihre Eltern, Alois und Paula Epstein s. A. Herr E. Rcssmarn spendete in'der Synagoge „Achduth Jisroel” die Summe von 600 Pesos für den KKL. Wir danken allen unseren Spendern und Mitarbeitern. Es ist eigenartig, dass das Volk, das am meisten unter den Nationen der Erde gelitten hat, niemals den Sinn für die Lebensfreude verloren hat. Optimismus ' und Heiterkeit sind Kennzeichen des Judentums. „Dienet dem Ewigen mit Freude", dieser Ruf des Psalmisten blieb in allen Zeiten Ausdruck jüdisch-religiösen Lebens. Die Glorie Gottes, lehrten unsere Weisen, ruht nicht in der Trauer oder im Gram, sondern in der Freude. Am Simchat Tora, dem Fest, an dem wir Israels teuerstem Erbe unsere Ehrerbietung erweisen, erreicht diese Freude ihren Höhepunkt. Zum ersten Mal finden wir den Namen für dieses Fest im 11. Jahrhundert in den Schriften des Rabbi Hai Gaon erwähnt. Er wird durch Rabbi Abraham Ibn Jarchi (13. Jahrhundert) in seinem Buch Sefer Haminhag wie folgt erklärt: Rosch Haschana, der Beginn der Tage der Feste des Monats Tischri ruft uns auf, unseren Frieden mit Gott und den Menschen zu suchen. Jom Kippur bringt uns die Hoffnung auf Verzeihung. Simchat Toro versichert uns, dass uns vergeben wurde, und wir wenden uns in Freude der Tora zu. Die Hakafot oder der Umgang mit den Torarollen scheint erst späten mittelalterlichen Ursprungs zu sein. Zum ersten Mal finden wir diese im Schulchan Aruch in den Glossen des Rabbi Mosche Isserles (16. Jahrhun. dert) erwähnt: „Es ist Brauch, mit den Torarol.en um den Tisch, von welchem aus die Tora verlesen wird, zu gehen, ebenso wie am Sukkot mit dem Lulaw und dem Etrcg. Alles dies w.rd getan, um die Freude zu erhöhen. Im Laufe der Entwicklung wurde Simchat To. ra in der chassidischen Bewegung zu einem wicht gen Fest mit Gesang und Tanz. Denn in ihr glaubt man. dass „der Gesang die Leiter zum Thron Gottes ist und er schneller zum Himme! aufsteigt als das Gebet selbst.” Aber schon Im Jahre 1663, also S7 Jahre vor der Geburt des Rabbi Israel Baal Sehern Tow, des Gründers der chas. sidischen Bewegung, beschwerte sich Samuel Pcpis in London über die Unordnung in der Synagoge an diesem Fest. Wir sollen uns bewusst sein, dass Simchat Tora nicht mit Purim verwechselt werden darf. Trotzdem kam und kommt oft an diesem Fest die überschäumende Freude Israels zum Ausdruck. Es feiert seine To. ra. Es ist das einzige Volk in der Welt, das zu Ehren-eines Buches ein Fest eingesetzt hat. Dieses Buch war und bleibt die Quelle unserer Kraft. Auch wir haben ein Recht, uns des Besitzes dieses Buches zu freuen. Aber höchster Ausdruck dieser Freude muss unser Wille bleiben, unsere Tora als Erbe der Gemeinde unseren Kindern zu übermitteln. MOOlM—9>969IM»mM9MHMMMM8M6»H« iCIMHHA BHIDA I Hl ISMEL | Ein befriedigendes Gefühl | FIER JEDEN JUDEN | ZU DEN HOHEN FEIERTAGEN seine Beitragspflicht für die EIÜHEITSKAMPIIGNE! erfüllt zu haben. s i t » Annahmestellen: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL, § COMITE CENTROEUROPEO Sarmiento 2376, 3? — T. E. 47-3820 £ und sämtliche Sekretariate der ange- £ schlossenen Organisationen und | Gemeinden f KM

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