Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1810 (6.9.1960)
- Date
- 1960-09-06
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/9616703-9611224-9611817--0699-9611821- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Weitere Briefe entziffert LITERATUR eit meinem ersten jnam. _ r-t j-.-rr . --- _ * Seit meinem ersten zusammenfassenden Bericht über die neuentdeckten Bar Koch. ba-Briefe aus der Höhle in der judäischen Wüste im Beziri. von Ein-Gedi, wurvoii SCHALOM BEN-CHORIN den von Prof. Jigal Jadin weitere fünf Bar Koehba- Briefe entziffert BIALIKS WUNSCH IN ERFUELLUNG GEHT Nach dem sensationellen Vortrag von Professor Jigal Jadin im Auditorium Maximum ler Jerusalemer Uni. versität, erzählte der Dekan der judaistischen Fakultät, Prof. Jrbach, eine bezeichnende Anekdote um Chajim Nachmar. Bialih, der ja nicht nur der grösste hebräische Dichter der neueren Zeit, sondern auch einer der grössten Sammler und Erschliesser jüdischen Kulturgutes cler Vergangenheit war Man zeigte Bialik verschiedene archäologische Funde aus dem Lande. Er sah sich die Gegegenstände — Scherben und Münzen — interessiert an, dann aber meinte er seufzend: „Gebt mir doch einen Buchstaben...“ Ja. das war es, was uns jahrhundertelang fehlte: antike hebräische Manuskripte, die unmittelbar Kunde geben können, von dem geschichtlichen Geschehen, das uns Überliefert ist. Krüge und Werkzeuge, Waffen und Schmuck... all das spricht nur indirekt zu uns, während das geschriebene Wort direkt z-u dem spricht, der es heute zu entziffern vermag. Und nun öffnen die Höhlen vom Gebirge der judäi- 6Chen Wüste ihre Schatzkammern. Nicht nach Gold Und Edelstein, gelüstet es Uns, wie die räuberischen ßeduinen, sondern nach dem geschriebenen Wort, das zu uns spricht. Wie wunderbar {frirkt ein kleiner Papyrus- Fund auf uns, der mehrere »ätze des 15. Psalms entbält! Wir ersehen daraus, dass bereits in den Tagen 4es Bar Kochba unser masoretischer Text weitgehend 'galt, dass der Psalm damals nicht anders als heute gelesen wurde. Wie kam dieser Psalmtext in die Höhle der Zuflucht der Belagerten? Wie leicht können wir uns das erklären: einer der Krie- 0br hat eine Psalmrolle als teuren Talisman mit sich genommen, das Kostbarste. Was er retten konnte: Gottes Wort, das nicht trügt, die inspirierten Verse des königlichen Sängers. Und wir späten Erben solchen Vermächtnisses stehen staunend und erschauernd vor diesen wenigen Schriftzeichen, die uns sagen: Von Geschlecht zu Geschlecht hat das Volk des Buches diese Worte bewahrt — und zugleich ist das eine Verheissung, dass dies Wort bewahrt werden wird bis an das Welt-Ende. Aber noch erschütternder wirken die neu entdeckten Texte auf uns, die die legendenumworbene Gestalt des Bar Kochba unmittelbar in das Licht historischer Realität rücken. KOMMANDANTEN DES LETZTEN FUERSTEN maimonioes 1141 1**0 A HnjC«tf«nh»iKh $ 650.— VERLAG OMEGA, BUENOS AIRES GURRUCHAGA 2289 — T. E. 71470t Su bestehen durch alle einschlägigen Buchhandlungen und durch die JTUXDISCHK WOCHENSCHAU PUKY1UIEDON 21H 1* — T. E. M-ttU militärische und zivile Fra. gen zuständig war. Offenbar war einer von den beiden Angesprochenen — Jonathan und Massaballa — der Militärgouverneur und der andere der Bezirks-Kom. missar. RITUELLE BEDUERFNISSE Jonathan und Massaballa, die Hauptempfänger der Bar Kochba-Briefe, werden uns jetzt als Bezirks-Kommandanten des Distrikts Ejn- Gedi verständlich, an die der Fürst und Feldherr aus seinem Lager (Maehane) seine knappen und harten Befehle schickt. Wo dieses La. ger war, geht aus den Briefen nicht hervor, aber wir gehen kaum fehl, wenn wir es in oder bei Jerusalem annehmen. Und grollend schreibt der „Fürst über Israel Schimon Bar Kochba“ an seine Statthalter im Bezirk von Ejn-Gedi, Jonathan und Massaballa, dass sie das Gut Israels in Essen und Trinken verprassen und sich nicht um die Bedürfnisse des Volkes scheren. Weiter - erfahren wir, dass ein Schiff in Ejn-Gedi vor Anker lag und abgeladen werden sollte, da man im Lager dringend des Proviants bedurfte. Man kann aus diesen wenigen knappen hebräischen Worten schliessen, wie schwer die Situation im Heer-Lager war und wie man sich in der Etappe gütlich tat; ein Sachverhalt, der uns ja auch aus späteren Phasen der Weltgeschichte keineswegs unbekannt ist. Wenige hingeworfene Worte, die sich in der unvorstellbaren Trockenheit der Wüstenluft einer Felsenhöhle erhalten haben, geben ein Bild einer ganzen Epoche Wir erfahren, dass der Bezirk von Ejn-Gedi für die Verproviantierung Bar Kosebas enorm wichtig war, dass es hier Schiffe gab, dass eine Distriktverwaltung für Für religiös-rituelle Fragen aber waren diese beiden grossen Herren nicht zuständig, die Prof. Jadin ver. dächtigt, in Fragen der Zehntabgabe nicht sehr zuverlässig gewesen zu sein. Und so wird ein Brief in Ritualsachen an einen bislang ungenannten Juda Bar Menasche aus Kirjat Arbaja (vermutlich in der Nähe von Bethlehem) gerichtet. Der Brief enthält das Ersuchen um Ethrogim und Lulavim, Myrthen und Bachweiden, also die vier Pflanzenarten, die man zum Laubhüttenfeste noch heute im Fest. Strauss schwingt. Zwei Esel sendet der Fürst, damit sie mit diesen Ritual-Pflanzen „für das Lager” befrachtet werden. Die Zuleitung der für das Fest nötigen Fracht soll dann aber doch wieder durch die Behörden, also durch Jonathan und Massaballa geschehen. Wir können in Juda Bar Menasche eine Art „Feldrabbiner“ der Ar. mee Bar Kochbas erkennen, dem es oblag, die Soldaten mit den nötigen Ritualien zu den Feiertagen zu versorgen. Aber der geistige Führer scheint er deshalb keineswegs gewesen zu sein, denn der hohe Ehrentitel „Unser Lehrer” kommt einem ganz anderen zu. Rabbejnu Bothnija Bar Majsse. Es handelt sich hier offenbar um einen bisher unbekannten Tanaiten. Das darf uns nicht wundern, denn wir wissen, dass die Namen, die uns in der Mischna überliefert sind, keinen vollständigen Katalog der Thora-Lehrer dieser Zeit bilden. Ja, wir dürfen annehmen, dass gerade ein Gelehrter, der zum engsten Kreise des Fürsten Schimon Bar Koseba gehörte, bei den anderen Weisen später missliebig wurde und man seinen Namen, um solcher Gefolgschaft willen, ausmerzte, da Bar Koseba nach seinem blutigen Untergang als Pseudomessias und Volks. verfü'hrer verketzert wurde. Natürlich liegt das Gegenargument nahe, dass es der Würde des Rabbi Akiba nicht Abbruch getan hat, dass auch er sich blenden liess und dem Bar Koseba anhing. Die Grösse Akibas war so einmalig und seine Autorität so überragend, dass man ihm sogar diesen tragischen Irrtum irgendwie verziehen hat. Aber Rabbejnu Bothnija bar Majsse (oder Massija) scheint zusammen mit Bar Koseba ununtergegangen zu sein, und so verschwand dieser Träger des grössten Ehrentitels „Rabbejnu“ aus dem Gedächtnis des Volkes. Die Fachleute suchen nun emsig in den Barajtot und anderen nicht kanonisierten Schriften dieser Epoche nach versteckten Hinweisen auf einen Thora-Gelehrten dieses Namens. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dass Bothnija Bar Majsse unter irgendeinem Decknamen bekannt ist, so etwa wie Elischa Ben Abuja. der meist „Acher“ (der Andere) genannt wird, da er zum Ungläubigen geworden war. Die Bezeichnung „Rabbejnu“ ist aber ein so hoher Würdename, der eigentlich nur Moses (Mosche Rabbejnu) und Rabbi Juda Hanassi, dem Redaktor der Mischna, zugelegt wurde, dass man unbedingt annehmen muss, hier habe entweder Bar Kochba von sich aus diesen Titel einem seiner Getreu, en verliehen (was die späteren Pharisäer dann nicht mehr akzeptierten) oder (wie eingangs vermerkt) der Würdenträger sei mit seinem Fürsten zusammen untergegangen und wurde deshalb als Verführer oder Verführter gemieden, sodasg seine Aussprüche keine Tradie. rung erfuhren. TIRSON BAR TINIUS — ist ein weiterer Name, der aus dem hebräischen Bar Kochba-Brief der letzten Entdeckungen zu uns gelangt. Es handelt sich um einen Heiden, von dem der Fürst Israels vermerkt: „Bring i'hn mit dir, denn wir benötigen ihn“. Offenbar ein „Fachmann“, vielleicht ein Ingenieur für Kriegsmaschinen, den man im hebräischen Heere nötig hatte. Die Angaben antiker Autoren erhärten sich hier: einige Kirchenväter z. B. hatten angegeben, dass sich den Aufständischen um Bar Kochba auch Heiden anschlossen, die reiche Kriegsbeute zu machen hofften. Es mag darüber hinaus aber auch sonst unter den Völkerschaften des Mittleren Ostens und nicht zuletzt auch unter den Griechen geschworene Feinde des römischen Imperialismus gegeben haben, die sich den heldenhaften Juden zu gesellten, um den lateinischen Zwingherrn abzuschütteln. Nun haben wir einen authentischen Namen, den des Tirson Sohn des Tinius vor uns. Das aramäische „Bar“ (= Sohn) soll und darf uns da nicht stören, da es dem Stile der Zeit auch bei Benennungen von Nichtjuden wohl zu entsprechen vermag. MIT UNENDLICHER GEDULD. .. Die besprochenen Funde liegen vor uns, und im farbigen Lichtbild können wir Schriftzeichen um Schrift Zeichen deutlich erkennen. Aber welche Mühe kostet es, diese Dokumente der Vergangenheit, der Vergessenheit zu entreis-:en! Ein Blick auf die schroffen Felsenabhänge, in denen sich die Fund . Höhle verbirgt, macht uns das klar. Nur durch Erkundungsflüge mit dem Hubschrauber konnte die Expedition die Höhlen erkennen. Mit Strickleitern ging dann der gefahrvolle Einstieg vor sich und im Dunkel der Höhle, in die elektrisches Licht geleitet wurde, setzten Minensucher ihre Detektoren ein. Und so fand man jenen wertvollen Ein neues Steine Juden im deutschen Kulturkreis, Ein Sammelwerk. Jüdischer Verlag, Berlin 1959. H. Sw. — VTjhl selten hätte man einem Werk mit tieferer innerer Berechtigung den berühmten Vers des Grammatikers Terentianus Maurus voranstellen können, „habent sua fata libelli" wie diesem Sammelband „Juden im deutschen Kulturkreis“. In freier Uebersetzung kann man sagen: Auch Bücher haben ihre Schicksale. In diesem umfangreichen Buch von über eintausend Druckseiten wurde Leben und Schicksale einer kaum übersehbaren Anzahl grosser Persönlichkeiten eingefangen, die mit ihrem Wissen und Können, mit ihrer Arbeit und Energie einen unauslöschbaren Beitrag zur deutschen Kultur und damit zur Kultur der Menschheit geleistet haben. Aber nicht nur deshalb ist das berühmte Wort, das hier zitiert wurde, in seiner vollen Bedeutung angebracht; auch das Buch selbst, das vom Schicksal einer Sache der Menschheit und der Menschlichkeit ergebenen Gemeinschaft zeugt, ist selbst Schicksal und damit Geschichte geworden. Im Vorwort zur zweiten Auflage schildert Robert Weltsch, einst Redakteur des Zentralorgans der Zionistischen Vereinigung in Deutschland, die Entstehung dieses Werkes, das von Dr. Leopold Ullstein geplant, in dem unermüdlichen und unvergesslichen Direktor des Jüdischen Verlages Berlin, Dr. Siegmund Kaznelson, seinen Herausgeber und Kompositor gefunden hatte. Um der unerhörten Flut der Be. sehimpfungen und Erniedrigungen der nazistischen Hetzer Stirn zu bieten, wollte Ullstein dem deutschen Volke den wahren Anteil und die historische Rolle der Juden in Deutschland zeigen, ein Gedanke, der von Kaznelon mit Enthusiasmus und einem bewundernswerten Eifer aufgenommen rifr» * i1-“';1"; dir J' **,Î „ raw «¿Sr* HirtnäCkl£ w ‘¿ uni *»* des! der 0-4 " wollte. jentiMK fibergeben ■ scheinen ** er neuen Form Uaberer^lost damit fl® Dauern1 worden ist. Dieser Anteil der Juden an der deutschen Kultur, wissenschaftlich n„ch Sachgebieten geordnet und von hervorragenden Ex. perten geschrieben, sollte einen Niederschlag in diesem Buch finden, das bereits 1934 druckreif fertig gestellt war. Dann griff die Gestapo ein und untersagte das Erscheinen, beschlagnahmte die vorhandenen Exemplare und diohte in der üblichen üblen Form. „Der unbefangene Leser murs bei der Lektüre des Werkes, so heisst es in dem Erlass der Gestapo, den Eindruck gewinnen, dass die gesamte Deutsche Kultur bis zur nationalsozialistischen Revolution nur von den Juden getragen worden sei.“ Diesen Worten folgen wie. der Verleumdung und ha s. eifüllte Verdrehung geschichtlicher Wahrheiten, um das Erscheinen eines Werkes zu verhindern, das in all seinen vielen Einzelheiten beweist, wie verlogen und sinnlos die verruchte nazistische Propaganda gearbeitet hat, um mit allen Mitteln der Demagogie dem deutschen Volke ein Zerrbild des Juden und der Ju. denheit zu präsentieren. Obwohl mit der Absicht entstanden, die Lägen des Dritten Reiches zu widerlegen, ist das Werk weit davon entfernt, einen rein apologetischen Charakter zu tragen. In einer oftmals nüchternen, immer aber spannenden, mitunter sogar ergreifenden Form der Darstellung werden Tatsachen an Tatsachen gereiht, um ein anschauliches Bild einer glänzenden und ruhmreichen Vergangenheit zu zeichnen, die durch Frevler jäh zertrümmert worden ist. Wenn man dieses Werk vom Standpunkt des jüdischen Wissenschaftlers oder Politikers betrachtet, wird man sogar sagen dürfen, dass die sich hier wiederspiegelnden Leistungen der schichtliehe Vers Juden in Deutschland einen hen und die Jug gewaltigen Aktivposten für wie abweg^ » die deutsche Kultur bedeudingt sfe arüj ten, dass aber für den rein am) k«äesfalls oiter überdauern AUe Spähen da ln wurden und Kunst und Film, Ph*; Theologie, Gacb« sdiaft und Geogr: Satunvissenache flt len ihren (inte1 gen, Medizin. Jui Wirtschaft und vi Di-zipünen. Für j; bereiten and f( Menschen bietet ( gezeichnete Ws Fundgrube des Wi ein Spaziergang Geistesleben wi Menschen und berichtet Mit eii heit, die Genugtu tet wird ein u und abgerundetes mittelt. das die ¡reiwerk einen e acht nur in der sondern auch in sehen Geschichte sichern müsste, sogar eine Tabel rühmten Namen, ger irrtümlich 1 den gehalten wer Natürlich kann aus dem Buch Konseauenzen fü Korb, der zum Glück Metall barg, nämlich antike (römische) Räucherpfannen und einige Münzen. Der Minen. Sucher schlug an, und nun fand sich bekanntlich neben diesen alarmierenden Metallgegenständen auch jener hölzerne Aktendeckel mit den Papyrussen der Bar Kochba-Briefe. Soweit Konnte die Technik helfen. Dann aber schlug die lange Stunde der Geduld, deren Grossmeister Prof. James Biberkraut, der greise Restaurator ist. Sieht man die durch Jahrhunderte zusammengedrückten Papyrusse im Photo in ihrer Urgestalt und Ungestalt, so kann man erst ermessen, wie schwierig es für James Biberkraut war, diese Röllchen zu öffnen. Aber es ist ihm — wiederum — gelungen. Auch das Entziffern ist eine ungeheure Ged.uldsarden zu verstehei beit Papyrus war das teusere Vergangen! erste Schreibmaterial dieser za uns spricht * t Zeit. Deshalb wurde oft dies: der Träsei ein und derselbe Papyrus Aufstandes Isra< mehrmals benutzt. Man ver- Fremdherrschaft wischte die ursprüngliche Schrift und schrieb ein zweites (und drittes) Mal darüber, sodms hier Palimp. seste entstanden, die oft der infraroten Durchleuchtung bedürfen, um wirklich noch lesbar zu sein. Aber die Professoren Jadin und Biberkraut scheuen keine Mühe. Und die Miihe lohnt sich: diese Funde haben für uns nicht nur wissenschaftliche Bedeutung; historische, philologische, sondern zugleich einen ungeheueren nationalen Wert. Nur so ist das mächtige Interesse des breiten Publikums in Israel an den Funhande spricht : lution der Jud derum die Frei! Saftigkeit in di der Verheissui »ngewalt erst] Das Gefühl ^en Kontinuü such Kreise ] sam werden lä geehrter F0r< hungäos Man muss che ten und Kibb den Student« hnnen bei die halfen, geSehe die Grösse s zu tessen * Î > < ' < ' Ü Israel - Marken tu grösster Auswahl: u. a. VIERERBLOCKS — MARKEN MIT PLATTEN NUM- MER - MARKEN MIT BAND — KOMPLETTE BOGEN (planchas) - VOLL. STAENDIGE SAMMLUNGEN - WERTVOLLE AUSGABEN - ERSTE SERIE VORHANDEN — VERTRAUENSWÜRDIGE BERATUNO Alfonse MORITZSON Guanacache 2351, dep. 2 M*. CABDUDO Juedische Buchhandlung TALESSIM, MACHSO- 11 RIM (span. Uebersetzg.) LUACH 5721, Neujahrs- Glückwunschkarten G, KAPLANSKY Corrienies 2863 T. E. 87-875* l