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Jüdische Wochenschau · 1960-08-30 · 1808 (30.8.1960) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1808 (30.8.1960)
Date
1960-08-30
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German, Spanish
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SR AELITA Año XXI No. 1808 Erste Reise der Zionistischen Frauen - Organisation nach Israel Abschiedsfeier für die Teilnehmerinnen Am Dienstag, den 23. August, empfing die OSFA in ihi em Sitz in der Larrea 1225 die Teilnehmerinnen an der ersten Reise nach Israel, die diese Organisation vorbereitet hat, um für sie ein Abschiedfest zu veranstalten, bei dem die Bewegung der Organisatorinnen zusammen mit der Bewegung der Reisenden eine warme und herz, liehe Atmosphähe dieser so interessanten Zusammenkunft schuf. Die Präsidentin der Organisation, Frau Dr. Hadassa K. de Grinberg, ergriff das Wort und wandte sich an die Anwesenden, in denen sie diejenigen begrüsste, die ohne Zweifel die Genugtuung haben werden, „in die Geschichte unsei er Föderation als die ersten Reisenden unserer ersten Reise einzugehen.” „Mit der Verwirklichung dieser Reise”, fuhr sie fort, „wird ein lange von uns gehegter Wunsch erfüllt, der darin bestand, unseren Mitgliedern und Freunden eine Gelegenheit mit besonderen Erleichterungen zu bieten, ihren Wunsch, nach Israel zu reisen, zu ermöglichen. Ihr Werdet in Israel als Besucher sein, die von der Welt- "faizo durch ihr Touristenbüro empfangen werden, und als solche werdet Ihr das Land auf besonders zu diesem Zweck organisierten Ausflügen kennenlernen.” Frau Dr. Grinberg hob hervor, dass gerade, weil dieser Besuch, diese Begegnung mit Israel die Verwirklichung eines Traumes, eines Traumes voller Liebe und II- Rision darstellt, es notwendig ist, die Realität zu sehen find den genügenden Ernst aufzubringen, um die gerechten Masstäbe an Israel als im Aufbau befindliches Land zu legen, einem Land, das sich vor den schwersten und kompliziertesten Problemen sieht, was unzweifelhaft zugleich mit seinen positiven und herrlichen Errungenschaften ein negatives Element bieten könnte. „Ich vertraue darauf”, schloss die Rednerin, „dass Ihr Sehen, verstehen und schätzen können werdet, und dass ■wir bei Eurer Rückkehr das Vergnügen haben werden, Von Euren Eindrücken zu hören.” Im Namen der Reisenden dankten Frau Dr. Colomer ■find Frau Dr. Vigutov. Die lobenden Worte, die die Präsidentin der OSFA in ihrer Ansprache für die Mitglieder der Abteilung Medinat Israel fand, welche mit der Organisation der Reise betraut waren, wird diesen neuen Ansporn verleihen, um die nächsten Reisen vorzubereiten, die schon geplant sind. T, H. C. N. C. L Gemeinsamer Gottesdienst AN DEN HOHEN FEIERTAGEN ALLGEMEINE KARTENAUSGABE: nur Sonntags von 10—12 Uhr im Salon Sarmienlo 2523 LETZTE BEITRAGSQUITTUNG MITBRINGEN! Glückwünsche zu Rosch Haschono Sie können Ihren Freunde Ihre Wünsche zum Neuen Jahr übermitteln und gleichzeitig dabei ein gutes Werk tun. Wenden Sie sich an uns, damit Sie in unserem nun schon traditionellen Glückwunschheft erscheinen. Die Spende, die sie uns dafür machen, kommt unseren Armen zugute. Auskünfte: ASOC. FILANTROPICA ISRAELITA CANGALLO 1479 40-4900 40.9535 LUACH (Kaie Dienstag, den 30. August Mittwoch, den 31. August Donnerstag, den 1. September Freitag, den 2. September Sonnabend, den 3 September Schabbat KI TEZE — Haft.: Yese Sonntag, den 4. September Montag, de 5. September Dienstag, den 6 September Mittwoch, den 7. September Donnerstag, den 8. September Freilag, den 9. September Sonnabend, den 10. September :' Schabbat Kl TA WO — Half.: Yc Sonntag, den 11. September Montag, den 12. September Dienstag, den 13. September n d e r ) 7. Elul 8. Elul 9 Elul 10. Elul 11. Elul ■bayabu LIV 1—10 1-2. Elul 13 Elul 14. Elul 15. Elul 16. Elul 17 Elul 18. Elul •schayahu LX 1—22 19. Elul ao. Eiul 21. Elul 1. Vom Aufbau Israels Araber vor seinem Haus in einer der Siedlungen, die das Arbeiisminislerium für die in Israel lebenden Araber baut Aus aller Welt Ein vergrabener Schatz London. — Ein auf 250 Millionen Dollar geschätztes Vermögen soll von den Naziführern, Eichmann eingeschlossen, in den österreichischen Alpen vergraben worden sein. Dies berichtet der deutsche Korrespondent der „Sunday Times“. Die Bewohner des steirischen Ortes, in dem sich Eichmann nach dem Kriege versteckte, fragen sich, ob dieser endlich enthüllen wird, wo der Schatz vergraben wurde. Man glaubt, dass der Schatz aus den Lösegeldem herrührt, die seine jüdischen Opfer für ihr Leben zahlten. Wie man glaubt, birgt der Grund des Teplitz-Sees noch eine Reihe belastender Dokumente, die die Namen vieler Mitarbeiter Eichmannss bei der Endlösung der Judenfrage enthalten. Es heisst, dass jüdische Gruppen die Suche mit oder ohne Hilfe der wiener Regierung aufzunehmen planen. (ITA) Unerwünschte Dienste Heidelberg. — Prof. Ernesto Forsthoff, Professor für Sozialwissenschaft an der hiesigen Universität und ehemaliger Theoretiker der NSDAP., gab zu, er sei nicht sicher, ob er zum Präsidenten des Obersten Gerichtshofes der neuen Republik Zypern ernannt ■ werden würde. Frühere Nachrichten aus Nicosia hatten dies bejaht, doch nunmehr scheint es, als habe sich Erzbischof Makarios besonnen, nachdem er über das politische Vorleben des Professors unterrichtet worden ist. Forsthoff machte im Jahre 1933 in Deutschland von sich reden und wurde zum Universitätsprofessor ernannt, als er sein sogenanntes Meisterwerk, „Der totalitäre Staat“, veröffentlichte, das eine Glorifizierung der Nazidrktrin und ihres Schöpfers Hitler enthält. Die Amerikaner sind schuld München. — Der 25jährige Sohn eines früheren KZ- Wächters aus Dachau wurde wegen übler Nachrede und Verleumdung von Toten zu sieben Monaten Gefängnis | verurteilt. Es handelt sich um Martin Siegler, der die Empörung der Besucher des in -Dachau errichteten Museums erregte, als er behauptete, das Krematorium sei von den Amerikanern nach dem Kriege als jüdische V opugandalüge erbaut worden, (ITA) Gemeinden und Vereine Liste von NS. Ver brechen Ludwigsburg. — Die israelische Regierung hat der Zentralstelle zur Bekämpfung von Naziverbrechen in Ludwigsburg eine Liste von in der Bundesrepublik lebenden Personen überreicht, die während des Dritten Reiches Verbrechen an Juden begangen haben sollen. Wie ein Sprecher der Bundesregierung vor der Presse in Bonn mitteilte, wird das I Material nach entsprechender Vorarbeit durch die Zentralstelle an die zuständigen Staatsanwaltschaften weitergeleitet. Die Liste enthält die Namen von 325 bis 350 Personen. Nach Mitteilung des Sprechers wurden bisher durch die Arbeit der Zentralstelle in Ludwigsburg gegen mehr als 1.000 Beschuldigte Verfahren eingeleitet. (AWZ) Spende Guatemala. — Die jüdische Gemeinde von Guatemala hat für das hiesige Krankenhaus 5.000 Dollar gespendet, nachdem bei einer kürzliehen Feuersbrunst das Gebäude schwere Schäden erlitt und über 200 Menschen umkamen. (ITA) Rückkehr zum Judentum Tel Aviv. — Eine spanische Adlige, Isabel Monnios Villalona, kehrte kürzlich in Israel zum Judentum zurück. Drei Rabbiner des Rabbinischen Gerichtshofes in Rechowot erklärten sie als Jüdin, da sie nach eigener Erklärung ihre Abstammung von Marranen angegeben hatte, ein zufriedenstellendes Wissen über die Pflichten bewiesen, weiter zu lernen versprochen und sich den Zeremonien unterworfen hatte; es wurde ihr der ursprüngliche Name Jemnin-Oz zurückgegeben. Sie wird als Rückkehrende und nicht als Konvertitin betrachtet. Nach ihren weiteren Angaben leben noch 70.000 Mar. ranen in Spanien, die untereinander heiraten und noch jüdische Bräuche pflegen. Ihr Vater war General in der Armee Francos, der Grossvater, General Fredericos Manios Moldondo, Kommandeur eines Distrikts. Frau Monnios kehrt nach Spanien zurück, wo sic beabsichtigt, eine Synagoge zu bauen und Marranen zu helfen, wieder Juden zu werden. — (AWZ) Círculo Religioso Israelita BET ISRAEL Buenos Aires Conde 1345 VERKAUF DER SYNAGO- GENPLAETZE ZU DEN HOHEN FEIERTAGEN AN NICHTMITGLIEDER Nichtmitglieder, die an unseren Gottesdiensten an den Hohen Feiertagen teilzunehmen wünschen, können Karten in unserem Sekretariat Sucre 1896 (Tel. 73- 1929) erhalten. Ausserdem werden am Mittwoch, den 7. September I960 von 19 Uhr 30 bis 21 Uhr im Saale Conde 1345 unsere Vorstandsmitglieder allen Wünschen auf weitere Plätze gerecht zu werden versuchen. Ebenso werden am Sonntag, den 11. September 1960 von 10 bis 12 Uhr im Sekretariat Sucre 1896 noch Karten ausgegeben werden. Wir bitten unsere Freunde von diesen Gelegenheiten Gebrauch zu machen. EINFUEHRUNG EINES» NEUEN SEFER TORA Wir freuen uns, am nächsten Schabbat, den 3. September 1960, im Morgengottesdienst ein neues Sefer Tora aus den Händen eines unserer Freunde zu empfangen, der es uns anvertraut, um aus ihm im Bet Israel die Wochenabschnitte verlesen zu hören. Wir bitten alle unsere Mitglieder und Freunde, an diesem festlichen Gotesdienst teilzunehmen. Der Gottesdienst beginnt um 8 Uhr 30; die Tora- Einführung wird um 9 Uhr pünktlich stattfinden. KURSUS FUER SOZIALE FUERSORGE Besichtigung des Mädchen-Waisenhauses in Arévalo 2026. Wir treffen uns dort am Dienstag, den 30. 8. 1960 um 17 Uhr 10. Kulturarbeit" Im Rahmen der Vortragsreihe „Beitrag der Juden zum Kulturleben der Völ. ker während der letzten 100 Jahre” spricht am Mittwoch, 7. September 1960 Herr Dr. Hardi Swarsensky über „Juden in der Weltpolitik”. OIRCUL } MATRIMONIOS JOVENES Nächstes Treffen am Mittwoch, den 31. 8., um 21 Uhr in Pampa 3335. Curt Braun spricht über „Eindrücke von drei Kontinenten”. Gäste willkommen. STRICKEN Unsere Damen stricken am Mittwoch, den 31. 8 um 15 Uhr 30. IVRITKURSE Zwei Anfängerkurse um 17 und um 20 Uhr am Montag, und um 17 Uhr 30 und um 20 Uhr am Mittwoch. — Neuanmeldungen unter 76. 7452 erbeten. FRIEDHOFSBESUCH IM MONAT ELUL Am Sonntag, den 11. September 1960, werden wir gemeinsam die Gräber unserer Angehörigen in Tablada besuchen. Ein Spezialautobus wird um 15 Uhr von der Conde 1345 abfahren. Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung in unserem Sekretariat Sucre 1896 (Tel. 73-1929) möglich. EINHEITSKAMPAGNE In diesem Monat, dem letzten vor den Hohen Fei. ertagen, wird keiner von uns säumen, seinen Anteil zum Aufbau Israels beizutragen. Wer schnell gibt, hilft umso mehr! WIZO-Konzert Wie schon angekündigt, veranstaltet der Sektor Juana Klepetar der WIZO, heute in den Räumen des Wizo- Heims, Larrea 1225, pünktlich um 21 Uhr einen Kammermusik-Abend, an dem ein Quintett hervorragender Künstler spielen wird. CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL {AUGUST I der MOBILISIERUNGSMONAT « Í der! EINHEITSKAMPAGNE I jdem Angedenken vor ¡THEODOR HERZL | gewidmet! Erfüllet Eure ¡PFLICHT | und (gebt mehr « Annahmestellen: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL ¡ | COMITE CENTROEUROPEO ¡ i und sämtliche Sekretariate 4®r an" Í , f geschlossenen Organisationen und \ 1' jf Gemeinden

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