Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1800 (2.8.1960)
- Date
- 1960-08-02
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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IK und KUNST forGememde Fürth Schwarz, Straubing: *4 ftu °'6 t, 10 **«l l «¡¡Uv* *14? J UCd / U|te) in be,tr*gen jpj. «•cbe ij ^‘aisrhaitej 5*»«^ "^'syn?*. *i ® Jab ^Scstalturg!(fe Förth » ■ Eu« des; V0!> 21 rÄ; IMl au! g;sti*gen. ßn, vorn, tragendes Fs erfuhr & GemeiDde a 1 als ein Tg Exalanten; fand, ¡t eh der Reichleince mehric, hervorragenh des R. Bj nennen. £• laus-Synagcg: er wertvol -rähmt wurde Mernor-Buch. Fürth mitder wei:er»ee Eintrag®, datieren von d in Fürth 1691 bis 1921 eher der Aliruschul, der 1 der Manntanzten sich aufschltiss- [¡schätzbares Familiengeüirth besasdle im 17. :dert in anies Bayeriunbekannt e kämpften Beibehal'uns, ^ehender uni selbst dann, ir Besserung :r Juden in rieten uni Bemühungen, th auch einen Beitrag be> assen Oj&hriien er Aktive w rt, ich di* riders un1 MaPbeute!*• die Denkschriften, Petitionen und Reformpläne, die in der Mit’-e des 19. Jahrhunderts im Kampf um die Gleichberechtigung der Juden in Bayern die Jüdische Gemeinde in Fürth und ihre Vorstände verfasst haben. So besassen die Juden in Fiirth neben dem Nieaerlassungsrecht auch aktives und passives Wahlrecht zum Amt des Ortsbürgermeisters und durften zwei jüdische Deputierte in die christliche Gemeindeverwaltung entsenden. Sie hatten die Entscheidung in allen Zivilrechtsachen zwischen Juden, die Verwaltung der freiwilligen Gerichtsbarkeit unter sich und die Ausübung des Polizei- und S.rafrechts gegen Ungehorsame, wobei die christli ie Obrigkeit verpflichtet war, Rechtshilfe zu leisten. Unbeschränkt war die Religionsausübung und das Recht der Selbstverwaltung. Sie wurde ausgeiibt durch einen Rat aus 20 Mitgliedern, die auf drei Jahre gewählt wurden und von denen 12 zu Parnosim eingesetzt wurden. Jeder der Parnosim führte einen Monat lang den Vorsitz und trug während dieser Zeit den Namen des Monatsparnos. Ganz besonders wurde für die weitbekannte Talmudschule gesorgt, und Talmudgelehrte von Rang machten sich eine Ehre daraus, das Oberrabbinat der Gemeinde zu erhalten, mit dem die Leitung des Lehrkurses verbunden war. Nicht verwunderlich, dass Schüler aus dem gar.-en Lande und von weither nach Fürth zogen, um hier die religiöse und Talmud-Ausbildung zu erhalten, umso mehr, da die Sorge für die Ernährung der Schüler zu den vornehmsten Aufgaben der Fürther Juden zählte und auch genau geregelt wurde. Dr. Behrens, der im Jahre 1923 als Rabbiner nach Fürth berufen wurde, beschrieb diese interessante Einordnung folgendermassen: 78 Schüler wurden ausgewählt und je zwei guten Häusern zugewiesen, mit dem Recht auf ein Studium von vier Semestern und freie Verpflegung, 12 weitere besonders qualifizierte erhielten das Recht auf 6 Semester. Zulassungsbedingung war: 13 Jahre und lediger Stand. Die Zulassung war sehr umworben. Dazu traten die Lasten für Krankenkasse und Stipendien. Selbst bei Festlichkeiten mussten Studenten in begrenzter Zahl eingeladen werden. Im Interesse dieser Schüler wurden auch hebräische Druckereien gegründet. Im Jahre 1763 entstand ein Waisenhaus, das als einzige Anstalt dieser Art in Bayern galt. So schuf sich Fürth ein eigenartiges Gemeindeleben, interessante Minhagim, ein tiefgreifendes traditionell-jüdisches Gemeinschaftsgefühl von weitreichendem segenbringendem Einfluss. DER ALTE J9EDXSCHE FRIEDHOF Am Rande der Fürther Je Altstadt, von der Schlehen- 4 und Bogenstrasse umschlosd sen. liegt die uralte jüdische Begräbnisstätte. Sie wurde im Jahre 1607 von der Judenschaft von Ansbach und Bamberg als gemeinsamer Friedhof errichtet. Als ältestes Grabdenkmal wird das Grab des Vorgängers Anschel Herlingen. der am 11. November 1607 gestorben ist, angegeben. Bis dahin mussten die Juden von Fürth ihre Toten in Baiersdorf bestatten. Eine Urkunde über die Errichtung des alten jüdischen Friedhofs in Fürth ist nicht aufgefun-ien worden, jedoch berichten verschiedene Akten im Stadtarchiv Fürth über den - Friedhof, die sogar auf das Entstehungsjahr 1604 oder 1605 hinweisen. Der Friedhof wurde am 27. Juli 1617 durch den Ankauf eines weiteren Grundstükkes erweitert, neue Vergrösserungen erfolgten in den Jahren 1653, 1718, 1724, 1751 und 1782, und erreichte zuletzt eine Fläche von ca 20 000 qm. Am Ende des Jahre 1880 erwarb die Gemeinde e.n neues grosses Areal neben dem Zentralfriedhof an der Erlangerstrasse und errichtete dort den neuen Gemeinde-Friedhof. Der alte Friec.hof wurde jedoch als Heiligtur betrachtet und behielt eine geschieh tL che Weihe. Die Schergen des Dritten Reiches hielten nicht vor dem Tore des ehrwürdigen Gottesackers, ihr Hass und ihre Zerstörungswut galt auch den Toten. Sie zertrümmerten im Jahre 1938/39 die alten Grabsteine und verwüsteten die Ruhestätte. Das schöne Eingangsportal samt den schmiedeeisernen Toren wurde entfernt, die Leichenhalle und das Verwaltungsgebäude eingerissen. Im ältesten Teil baute man einen Löschwasserteich und die jahrhundertealten Grabsteine wurden verkauft. Wie schaurig musste das Bild damals gewesen sein, als man die ausgegrabenen Gebeine der so verdienstvollen ehemaligen jüdischen Mitbürger der Stadt Fürth offen herumligen liess. Erst nach dem Kriege wurden die herumlie; enden Gebeine gesammelt und gemeinsam in Särgen beigesetzt. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Fürth, Herr Jean Mandel, und der inzwischen verstorbene Stadtrat Herr Rosenthal, die mich bei der Besichtigung des Friedhofs begleiteten und die sich Verdienste bei der damaligen zweiten Beerdigung erworben haben, zeigten mir die Gedenktafel mit der Inschrift: „Zur Erinnerung an die Namenlosen, deren Gebeine, von frevelhaften Händen geschändet, erneut hier ihre Ruhe fanden.“ So sah ich den ehrwürdigen Friedhof, einem Urwald einem Dschungel gleich, nicht eines Gottesackers würdig, sondern ungepflegt, überwuchert und verwüstet. Es galt hier, eine gründliche Instandsetzung durchzuführen, die Büsche, die kreuz und quer stehenden wilden Bäum> und Sträucher zu roden, Wege anzulegen, eine Unmenge umher, liegender Grabsteine aufzu- Eugen Fuchs und Ludwig Holländer Df. Alfred Hirschberg, Sao Paulo — Brasil. Caixa Postal 5491, bittet uns um Veröffentlichung folgender Notiz: Für biographische Studien über Eugen Fuchs und Ludwig Holländer, die ich auf Einladung des Leo Baeck-Instituts für das Jahrbuch schreiben soll, brauche ich veröffentlichtes und unveröffentlichstes Material aus der Feder dieser beiden Führer des C. V., sowie Material über sie. insbesondere auch Briefe, Denk- Schriften, Nachrufe etc. Ich richte deshalb an alle, die über solches Material verfügen, die herzliche Bitte, mir mitzuteilen, was sie besitzen und in welcher Form es mir zur Verfügung gestellt werden könnte. Pagnol: Zum Goldenen Anker richten, die Mauer zu rtparieren. Das Friedhofsdezernat brim Landesverband der Israelitischen Kuliusgemeindtn in Bayern hat keine Mühe gescheut, und es wurde alias darangesetzt, um hier Abhilfe zu schaffen. Das Stadtbauamt m Fürth hat durch Ausschreibungen und Ueberwachung der Arbeiten mitgeholfen, und die volle Unterstützung un„ wohlwollende Haliung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, die hier mit Dank vermerkt werden soll, haben es ermöglich',, die Begräbnisstätte wieder in einen würdigen Zustand zu versetzen. Die Arbeiten, die erhebliche Mittel in Anspruch nahmen, waren in vollem Gange und zum Teil bereits ausgeführt, a’s die Nachricht über die Schandtaten an den Toten in diesem alten Friedhof in Fürth kam. Die schmerzliche Wunde der Vergangenheit, die noch immer nickt vernarbt ist, wurde in Für h von schmachvollen Händen wieder aufgerissen. Die Fürther Zeitungen berichteten: „Auf dem altehrwiirdigen israelitischen Friedhof an dir Bogenstrasse haben gewissenlose Elemente nach den bisherigen Feststellungen 27—30 jüdische Grabsteine zertrümmert. Spürer der Zerstörung lassen vermuten, dass die Täter Brecheisen, Ei.-enstangen oder Pickel benutzt haben. Marmorne Grabsteinplatten wurden mit fast sadistischer Grausamkeit in Scherben geschlagen. Fast alle Grabsteine hatten ein Gewicht von fünf bis sieben Zentnern; Sofort nach der Entdeckung dieser frevleri. schen Tat, die dem Ansehen Fürths schweren Schaden zugefiigt hat, hat die Polizei umfangreiche Ermilt. lungen angestellt. Der Bürgermeister der Stadt Fiirth, Hans Segitz, hat einen Aufruf erlassen, in welchem er der Jüdischen Kultusgemeinde im Namen der Stadt und der gesamten Bevölkerung sein Bedauern über diese Schandtat aussprach. „Nach all den furchtbaren Jahren, die hinter uns liegen, trifft es unsere jüdischen Mitbür-.er besonders schwer, dass so etwas in unserer Stadt, deren Bevölkerung 'mmer gewohnt war, tolerant nebeneinander zu leben, möglich gewesen ist.“ Später wur!e mitgeteilt, dass spielend- Kinder für die Schändung dejüdischen Friedhofes in Fürth verantwortlich sind, dass keine antisemitischen Motive in Frage kommen. Ein Dutzend Buben im Alter von 9 bis 13 Jahren haben gestanden, sie hätten auf dem Friedhof „Räuber und Ger.darm“ gespielt. Mit Hebe- und Brechwerk, zeugen kletterten sie über die fast mehr als zwei Meter hohe starke Umfassungs mauer und spielten dort, indem sie hausten wie die Vandalen, die das Zerstörungswerk gründlich geübt hatten, dort in diesem Gottesacker, wo grosse Eürther Bürger in ewigem Schlaf ruhen. Fiirth „at viele Persönlichkeiten und Gelehrte aufzuweisen, die de Stadt Fürth u*.d dem Ju entum Ruhm und Ansehen verschafft haben. Von dem Psalmenkommentator Simon Ben Josef (1607—1630) führt eine grosse Reihe hochberühmter Namen von Rabbinern und dum letzten Direktor der Talmudschule Rabbi Wolf aus Hamburg (1820—1830) bis zu den Juden Fürths, die sich um die allgemeine Wohlfahrt hohe Verdienste erworben haben, wie Komerzienrat Berolzheimer, der das Volksbildungsheim gegründet hat, die Ehrenbürger der Stadt Fürth Dr. Wilhelm Königswarter, Dr. . Samson Landsmann, der berühmte Schriftsteller Jakob Wassermann. Sie alle legen Zeugnis ab von dem guten Geist der Gemeinde Fürth. Einer alten Ueberlieferung zufolge soll in diesem alten „Juden - Toten Acker“ in Fürth —o wie es die Sage will — einer der prominentesten Hofjuden seiner Zeit, Jud Süss-Oppenheimer, der Ratgeber des Herzogs Alexander von W ürtteniberg, im Jahre 1738 bestattet worden sein. Die Fürther Juden sollen damals seinen Leichnam heimlich be'i Nacht und Nebel nach Fiirth geschafft und heimlich hier zur letzten Ruhe bestat'et haben. So stehen wir mehr als bestürzt und fassungslos vor diesen unbegreiflichen Spielereien in „Räuber und Gendarm“, von Buben, die keine Erziehung, keine. Pietät, keine Achtung vor den Toten haben und darauf abzieien, einen Gottesacker zu zerstöbeunruhigende Gedanken ren. Sie erwecken bei uns und ein Schamgefühl bei allen anständigen Menschen. Das beste Drama Peter Shaffers, des jungen jüdischen Londoners „Fiv* Fingers’s Exercice“, erhielt den newyorker Kritiker- Preis als das beste auswärtige Drama. Statue Einsteins Das Weizmann-Institut in Rechovot erhielt eine bronzene Statue Einsteins, Werk und Schenkung der afrikanischen Künstlerin Doreen Amczeska. Offenbach-Operette Offenbachs Operette „Die Kreolin“ hatte in der Neufassung einen grossen Erfolg am münchner Gärtnerplatz-Theater und wurde auch in Heidelberg gegeben. Rabbiner gestorben Im März verstarb in London Rabbiner Dr. Joseph Galliner im Alter von 85 Jahren. Ueber Berlin und Beuthen kam er nach Gelsenkirchen, wo er von 1914 bis zu seiner Auswanderung Der erste Teil der „Marius-Trilogie von Marcel Pagnol, dessen Titel in der deutschen Uebersetzung „Zum Goldenen Anker“ lautet, wurde vom Deutschen Theater in e'ner aus" gezeichneten Aufführung geboten. Der Autor, heute Mitglied der „Académie Française“, der durch sein Werk „Topaze“ (in der deutschen Fassung „Das grosse ABC“) weltberühmt wurde, ist selbst ein Kind des. französischen „Midi“, in dessen Hafenstadt Marseille diese Komödie spielt. Es bedurfte eines Uebersetzers vom Format Bruno Franks, um bei der Uebertragung ins Deutsche das Kolorit dieser Stadt und ihrer Bewohner zu wahren, die ein stets fröhliches, lebenslustiges und so gar nicht auf Arbeit erpichtes Völkchen sind, und wenn es ihm auch natürlich nicht möglich sein konnte, den typischen „Accent“, über den man sich in ganz Frankreich lustig macht in e.ner anderen Sprache wiederzugeben, so ist es ihm doch gelungen, die Leichtigkeit des witzigen Dialogs zu wahren. In dem buntprächtigen Bühnenbild, das von Reimundo entworfen wurde, rollt vor dem Hintergrund des Marseiller Hafens unter der festen und geübten Regiehand Jacques Arndts die Handlung ab, die an keiner Stelle erlahmt und die Zu-- schauer köstlich amüsiert. Marius, der Titelheld, fand in Frank Nelsor seine ideale Verkörperung. Nelson, der sich zu einen, vollwertigen Schauspieler entwickelt hat, dessen Rückkehr zum Deutschen Theater dem Ensemble entschieden zum Gewinn gereicht, verstand esjdem Gastwirtssohn, der hinter der Theke steht und, während er „Aperitifs“ und „Cafés“ serviert auf den Ruf der geheimnisvolle Ferne lauscht, echte T-'-ne zu verleihen. Im Widerstreit zwischen -\ben teurer drang und Liebe fand er in der Liebesszene mit seiner Gegenspielerin Fanny eine leise Innigkeit, die tief berührte. Sein Vu ter César, der Inhaber des „Bistro“, war Hans Peters. Er machte die zärtliche Zuneigung zu seinem Sohn, die er unter polternder Derbheit verbirgt, zwar glaubhaft, doch schien er in manchen Augenblicken eher ein Gastwirt aus Bayern als wirkte und dii schwere Aufgabe erfüllte, aus einer losen Gemeinschaft von 1200 Seelen eine Gemeinde zu formen. Unbesungene Helden Der berliner Senat hat 200.000 Mark für Mitbürger ausgesetzt, die sich in der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft durch menschliches Verhalten Verdienste erworben haben. Wenn sie in wirtschaftlicher Not sind, soll ihnen geholfen werden. Wer keiner Hilfe bedarf, wird durch der „Patron“ eines marseiller .Hafenlokals. Sein täglicher Gast und Freund, der grosse Kapitän eines kleinen Fährschiffes, fund in Karl Ewald in Darstellung und Maske einen vorzügiicnen Interpretien, Ein Kabinettstück war der verracktg Bettler Max W ächters, der, von der Regie straff im Zügel gehalten, »hne Uebertre:bung mit sparsamen Mittel eine Type zu zeichnen verstand, wie sie wohl in vielen Hafenvierteln in der Welt anzutrefleu ist, ein heruntc-g« kommener alter Seemann, in dessen verstörtem Geist immer noch der Traum von längst vergangenen Fahrten he rumspuxt. Vor c er Kneip-, steht der Verkau. sstand, a dem Honorine ihre Muscheln und Fiscfte feilbietet. Tosca Dohnke erf üllte diese Gestalt mit pulsendem Temperament, obwohl sie manchmal zu flott unf' damenhaft für ein marseiller Fischweib auftrat. Doch ihr sprühender Witz und die funkelnde Pointierung der oft g:wagten, .ber niemals ordinär klingenden D aloge trugen einen grossen Anteil am Erfolg de-- Abends. Als ihre Tochter Fanny, die Marius seit ihre? Kindheit übet, sahen wir die ganz junge, soeben erst „importierte“ Maria Pöhmberger, jeder „.oll ein charmantes junges Mädel aus Frankreich, der ma die grosse Liebe und den grossherzigen Verzieh, auf ihr Glück mit dem Geliebten unbedingt glaubt, den sie am Ende an. die stärker geliebte lockende Weite abtritt, um resignierend einen ungeliebten, alten Mann zu heiraten. Diesen soeben verwitweten schon recht bejahrten Panisse, der von Fannys blühender Jugend und ihrem Charme gefanger ist, gibt Gert Haue.-. mit überzeugender Unaufdringlichkeit, die die Liebe eines soviel älteren Mannes zu einem jungen Ding rührend gestaltet, weil sie, soweit dies möglich sein kann, sich bescheidend und opferwillig ist. Ein typischer, obwohl eher deut her als französischer Zollinspektor war Rolf Mölders und ein lustiger Schiffsjunge Frank Artlich. In kleinen Roller, begegneten wir Hebe Rassx als einer zarten Blüte von den „Inseln vor dem Winde“, ferner Hör Eydel, Fritz Geismar, Felix Singer. Juliska Fisterer, Gerardo Vidigt und Esther Meyer. Die Lachsalven aus dem Zuschauerraum und der ehr. liehe starke Applaus dankten den Darstellern und ihrem Regisseur für einige Stunden beschwingter Unterhaltung voll bezwingender Komik. —ck eine Ehrenurkunde eine Anerkennung erhalten. Wie der Senatssprecher mitteilte, ist die Zahl der so zu Ehrenden etwa 105, darunter befindet sich eine Frau, die achtzig Juden aufgenommen und „durchgeschleust” hat. ¡Reisen nachlsrael ( ¡zu den Hohen Feiertagen § Reisebüro VIA WIND! ¡25 de Mayo 189 - T E. g J-iietcatticke Afoih