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Jüdische Wochenschau · 1960-06-29 · 1799 (29.6.1960) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1799 (29.6.1960)
Date
1960-06-29
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Viernes. 29 de Julio de I960 LA SEMA ÑX i"!« AELITA «mm i<¿iy£ti*£T c * 3Rl‘ /mM * \19 A COMITÍ* CEKTROEUROPEO Corrientes 229-*. — VI. Sicck — T. E. 48-3695, 48-5653 JAKOV TSUR VORSITZENDER DES KKL-D1REKT0RIUMS Herr Jakov Tsur, Mitglied der Exekutive der Jewish Agency und ehemaliger Botschafter Israels in Frankreich. wurde zum Vorsitzenden des Keren Kayemeth- Direktoriums in Jerusalem gewählt. Dr. Abraham Granott wurde vom Grossen A. C. der Zionistischen Organisation zum Präsidenten des Fonds ernannt. Das Direkto. rium bestimmte ebenfalls, dass Herr Joseph Weitz, der in Abwesenheit von Herrn Tsur den stellvertretenden Vorsitz führt, Leiter der Bodenentwicklungs - Behörden werden soll. Herr Tsur leitete bis zur Staatsgründung die Informationsabteilung des KKL und war bei Errichtung des Staates unter den ersten, die in den diplomatischen Dienst Israels einberufen wurden. Er war zuerst Gesandter in verschiedenen südamerikanisehen Staaten, darunter in Argentinien, und dann in Frankreich, wo er in schick- /? i* salsreichen Jahren zum Architekten der engen Freundschaft zwischen Frankreich und Israel wurde. Nach seiner Rückkenr nach Israel übernahm er zeitweilig die Leitung des Aussenministeriums, entschied sich jedoch, seine Energie der Festigung der zionistischen Bewegung zu widmen. In der letzten Sitzung des Grossen A. C. wurde er zum Mitglied der Leitung der Exekutive der Jewish Agency und zum Direktor von deren Informationsabteilung ernannt. , Panamas Minister fiir Ackerbau. Handel und Industrie, Amiclar Tribrldos, stattete dem israelischen Minister für Handel und Industrie, Pirchas Sapir, in seinem Büro in Midraschim zum Wochenabschnitt D e w a r i m 5. B. M. I, 1 III. 22. Eine Flut von Glückwunsch. Telegrammen von KKL- Landesstellen und Körperschaften aus aller Welt, ist im Hauptbüro eingelaufen, in denen der Zuwachs an Tatkraft für den Fonds in der Persönlichkeit von Jakov Tsur freudig begriisst und der Vorsitzende erhöhter Anstrengung und engster Mitarbeit versichert wird. Die nächsten Veranstaltungen mit dem KKL Sonnabend, 30, Juli. 19 Uhr: „RAMAH’’ Agrupación Juvenil de la Congregación Israelita de la República Argentina. Libertad 875. — Ve. lada — Películas israelíes: El limo Aniversario de la Independencia del Estado de Israel — Noticioso de Israel. Dienstag, 9. August. 21 Uhr: Veranstalte. ig zusammen mit der Nueva Comunidad Israelita, Arcos 2319, und deren Jugendgruppe; Ansprache: Rab. Dr. Hanns Harf — deutsch Juan Meyer Keyt — spanisch; Israeli-' sehe Filme: Israel mi País — Las tres Jovencitas. Aus unserer Arbeit Anlässlich der Barmizwahfeier von Miguel Tomás Lichtenfels, La Lucila, ergab die Sammlung zu Gunsten des KKL die Summe von Í 1.520.—; der Junge wird hi das „Sefer Barmziwah” eingetragen. Bei der Barmziwahfeier ▼on Garlos Manuel Jonas in Villa Insuperable, führte der Barmziwah selbst eine Sammlung zu Gunsten des KKL durch, welche die Summe von $ 680.— ergab; auf den Namen des Jungen werden Bäume in Israel gepflanzt. Nueva Comunidad Israelita, Villa Ballester, beauftragte uns, Bäume auf den Namen von Herrn Juan Meyer Keyt, als Dank für seinen hervorragenden Vortrag anlässlich ihrer Veranstaltung, zu pflanzen. Wir danken allen unseren Spendern und Mitarbeitern. Anfertigung von Jahrzeitstafeln: Wir geben unseren Freunden bekannt, dass wir die Anfertigung von Jahrzeitstafeln übernehmen; wir bitten, diese im Sekretariat oder bei unserem Vorstandsmitglied, Herrn Hugo Strauss, T. E. 40-8442, zu bestellen. Zur gef 1. Beachtung! Um nachträgliche Reklamationen zu vermeiden, sind alle für uns bestimmte Briefe folgend zu adressieren: Keren Kayemeth Leisrael, Comité Centroeuropeo, Corrientes 2294, VI. — Desgleichen bei persönlichem Besuch in unserem Büro, im. mer nach Comité Ce-ntroeuxo-oeo zu fragen. Unser Telegrammdienst Telegramme und Baum-, Pflanzungen bei jeder Gelegenheit sind unter folgenden“ Telefon-Hummern aufzuge-! ben: 40-8442 (Herr Strauss) 73-4916 68-7004 64-2966 54-3209 76-1396 (Fiambreria Coghlan) 48-3695 Sekretariat 48-5683 Der Preis für Telegramme beträgt $ 30.—. Jerusalem einen Besuch ab. Andenken an W. Jabotinsky DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BÜCHSE DES KKL \ (ITA) Jerusalem. — Stataspräsident Jizchak Ben Zwi ehrte bei einer Trauerfeier, die in^ seinem Hause stattfand, das Andenken von Wladimir Jabotinsky. dem Gründer des Revisionismus, dessen Todestag sich zum 20. Male jährte. Der Veranstaltung wohnten Premierminister Ben Gurion, Kabinetts . Minister, Mitglieder der Cherut und Führer der revisionistischen Bewegung bei Ben Zwi verwies darauf, dass die Schriften Jabotinskys. die die jü- Heiratsfähigkeit mit 16 Jahren Jerusalem. — Die Knesset nahm eine Aenderung zu dem israelischen Personenstandsgesetz an, das den Gerichten die E -tscheidung darüber freistellt, löjährigen Mä -chen die Heiratserlaubnis zu erteilen. Bisher konnte der Richter nur die Eheschliessung von 17jährigen Mädchen gestatten, wenn es sich mit dem Mann, von dem es ein Kind erwarttete, verheiraten wollte oder ihm schon ein Kind geboren hatte. Jetzt ist diese Einschränkung aufgehoben worden. vITA) Israels Diamantenindustrie London. — Wie das Wirtschaftgblatt der überseeischen Barclays Bank mit-, teilt, hat dis israelische Diamantenindustrie den dritten TeiL der belgischen Diamantenproduktion erreicht und wird in naher Zukunft halb soviel Diamanten wie Belgien erzeugen. Israels Diamantenproduktion, die seit 1958 um 40 % gestiegen ist, befindet sich in rapidem Wachsturrf dische Jugend Russlands mit dem Zionismus bekannt macb&an. schon von diesen jungen Juden gelesen wurden, bevor sie noch persönlich mit Jabotinsky zusammentrafen. Die Anwesenheit Ben Gurions wurde als ein Zeichen der Versöhnung ausgelegt, nachdem die beiden zionistischen Strömungen fast 40 Jahre lang müeinander entzweit waren. Der Ministerpräsident führte aus, seine .Eindrücke über eine tragische Gestalt des Zionismus seien persönlicher Art” und er habe „niemals Animosität gegen Jabotinsky verspürt.” Er sagte: „Ich habe seinen Standpunkt verstanden, obwohl ich nicht mit ihm einig war.” New York. — Erde aus allen Teilen Israels sowie Blumenspenden wurden auf dem Grab von Wladimir Ja- Als Mosche zum ganzen VoHce Yisrael im Lande Transjordanien in der Steppe seine letzten Reden zu halten begann und die Tora ihnen einschürfte, war sein erstes Anliegen, die Rechtsordnung im noch zu erobern, den Kanaan festzulegen, auf dass sie hören, was zwischen ihren Brüdern gesprochen wird und mit Gerechtigkeit das Volk richten. Denn nur „mit Recht wird Zion erlöst werden und mit Gerechtigkeit Yeruschalayim”. ★ Wenn der Richter zu Gericht, zu wahrem Ger<dnt, sitzt, verlässt Gott die Himmelshöhen und lässt sei-rfe Gegenwärtigkeit neben ihm ruhen. Aber wenn er ßarteiisch Gericht hält, entfernt sich Gott und zieht sich in den Himmel zurück. Die Engel fragen: „Herr df>r Welt, was ist dir?“’ Und ER antwortet: „Einen parteiischen Richter habe ich gesehen und habe mich von ihm gewandt! Denn vom Raub der Armen, vom Schrei der Bedürftigen hebe ich mich hinweg.“ Doch was tut ER? Sein Schwert zückt er, um ihnen anzukündigen, dass es oben doch noch einen Richter gibt. Wie Iyow sagt: „Fürchtet euch vor dem Schwert, das Euere Sünden ahndet; denn ihr wisst: es gibt Gerechtigkeit.“ ★ Rabbi Jose ben Elischa sagte: „Wenn du eine Generation siehst, über die viele Sorgen einbrechen, geh und prüfe die Richter in Yisrael. Denn alle Not kommt in die Welt nur um der Richter in Yisrael willen, wie es im Profeten Micha heisst: „Hört dies, Häupter des Hauses Yisrael, die das Recht verabscheuen Jene Häupter, die um Bestechung richteten, Priester, die Sold lehrten, die Profeten, die für Lohn weissagten.“ Um dieser dreifachen Schuld willen bringt der Heilige, gelobt sei ER, dreifacne Vergeltung durch sie selbst: Zion wird wie ein Feld gepflügt werden, Yeruschalayim wird ein Trümmerhaufen sein und der Tempelberg wird zum Waldgestriipp. Der Heilige, gelobt sei ER, lässt seine Gegen, wärtigkeit auf Yisrael erst wieder ruhen, wenn alle bösen Richter und Verwalter aus Yisrael ausgerottet sind. „Und dann will ich meine Hand wieder über dich strekken und deine Schlacken mit Lauge reinigen. Ich will deine Richter zurückbringen wie zuvor, deine Räte wie je zuvor.“ ★ Schmuei Bar Nachmani lehrte: „Ein Richter sehe sich selbst, als wenn das Schwert über ihn gezückt wäre und der Abgrund der Hölle sich unter ihm schon auftue.“ botinsky, dem Gründer der Jüdischen Legion und des Revisionismus, niedergelegt. Die Pilgerfahrt nach dem New Montefiore - Friedhof auf Long Island wurde an Jabotinskys 20. Todestag von den Vereinten Revisionisten Nordamerikas organisiert. Benjamin Eliaw, der israelische Generalkonsul in New York, nahm an der Trauerfeier teil APPELL AN BEN ZWI London. — Am 20. Todestag von Wladimir Jabotin. sky, des Gründers der revisionistischen Bewegung, veranstalteten der Verband jüdischer Journalisten in England und die britische Abteilung des Jüdischen Weltkongresses eine Trauerfeier. Es wurde von den Teilnehmern ein Appell an der. Staatspräsidenten Israels Jizchak Ben Zwi und an Premierminister Ben Gurion gerichtet, sich über parteipolitische Gesichtspunkte hinwegzusetzen und ihr Einverständnis mit der Ueberführung der Reste Jabotinsky zu erklären. (ITA) <■ Israel - Marken ■ Cb grösster Auswahl: u. a. VIERERBLOCKS — MARKEN MIT PLATTENNUM- ' MER - MARKEN MIT BAND — KOMPLETTE BOGEN (planchas) _ VOLL. STAENDIGE SAMMLUNGEN — WERTVOLLE AUSGABEN - ERSTE SERIE 2 VORHANDEN — VERTRAUENSWÜRDIGE BERATUNG Alfonso MORITZSON Guanacache 2351, dep. 2 l tag. CABtl DO 2 mpagne erwartet Deinen lernen Annahmestellen: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL,* COMITE CENTROEUROPEO | Sarmiento 2376, 3? — T. E. 47-3820J und sämtliche Sekretariate der ange-S schlossenen Organisationen und Gemeinden \ V

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