Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1797 (22.7.1960)
- Date
- 1960-07-22
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/9616703-9611224-9611700--0583-9611705- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
LA SEMANA ISRAELITA Año XXL — No. 1797 i DIE EREIGNISSE DER WOCHE (Fortsetzung von Seite 3) Alter gerechnet nicht mehr unter die Kategorie „Jugend” gerechnet werden können, an dieser -Seite regen Anteil nehmen, wenn sie sehen, dass diese Seite zu einem Mittel^ unkt der Anregung und der Initiativen werden wird. Das hängt schon wieder von der Jugend ab. Die Jüdische Wochenschau hat der Jugend mindestens zweimal im Monat eine Seite zur Verfügung gestellt. Wir hoffen, dass sie es ver. stehen wird, auf dieser Tribüne zu ihren eigenen Problemen Stellun: zi nehmen. Vielleicht ruft sie auch solche Jugendliche zur Mitarbeit in unseren Gruppen auf, die bisher nicht den Weg in die Jugendgemein- IMMMMMtiMtW« £), Viajes Globus Alsina 1418,6’ piso T. E. 38-5860 * 38-1447 - 38-8304 IHR INSERAT in der JUEDISCHEN WOCHENSCHAU bringt immer Erfolg Auskunft: T. E. 83-2613 Schaft gefunden haben. — Wie sagt man so treffend in spanischer Sprache: Vamos a ver... Editorial Candelabro Der Direktor des Verlage Candelabro, Dr. Asher Mibashan, berief eine Pressekonferenz, um die Öffentlichkeit von den Plänen des Verlages zu unterrienten, gleichzeitig aber den neu herausgegebenen Roman „Kilömetro 95" vorzulegen, der hier bereits besprochen worden ist. Der Roman wird zur Zeit in Israel verfilmt. Zum ersten Mal nach dem Tode des unvergesslichen Dr. Abraham Mibashan versammelten sich seine Freunde von der jüdischen Presse ohne ihn. In vielen Unterhaltungen am Mittagstisch hatten die Journalisten, zu denen Dr. Mibashan als einer der ihren gehörte, mit ihm über literarische, politische, verlegerische Probleme debattiert, Anregungen erhalten und gegeben, um einen kleinen Beitrag zu dem Werk zu leisten, das von Mibashan mit so viel Mut, Enthusiasmus und Können begonnen worden war. Nun hat der Sohn es über, nommen, das Werk des Vaters fortzusetzen. Er hat mit dem Vater zusammengearbeitet, verfügt über die erforderlichen Erfahrungen und besitzt die Kenntnisse, die einen guten Verleger i auszeichnen. Dr. Mibashan jun. berichtet über die Vorbereitungen der nächsten Publikationen. Vor allem wird ein Buch über David Ben Gurion erscheinen, das Robert Saint James geschrieben hat. Der Titel des Buches lautet: „El hombre excelente" und deutet bereits auf den überragenden Menschen hin, der dort geschildert wird. Andere Bücher befinden sich in vorberei- H. ROSENZWEIG > TAELOR HENRY Tucuman 563. piso 1 > Neues Telefon: 32-0913 Grösst« Auswahl in imp und hiesigen Stoffes .tender Arbeit, ein Buch Glattsteins, oes bekannten ■ jiddischen Schriftstellers, in Nordamerika, der vor kurzer Zeit Buenos Aires besuchte, ein Buch über Anne Frank, deren Schicksal iir.er- ' all tiefe Bewegung hervori gerufen hatte — 1 Eine lebhafte Unterhaltung entwickelt sch zwischen dem neuen Direktor des Verlages und den anwesenden Journalisten. Der Presse-Attaché der israelíj sehen Botschaft, Gregorio Verbitzki, weist auf die wirklichkeitsnahe Schilderung des Lebens hin, wie sie im soeben erschienenen Roman „Kilómetro 95" gegecen wird. — Im Laufe der Unterhaltung werden Probleme und Schwierigkeiten dieser wie jeder Uebersetzung erörtert, wobei besonders die Frage aufgeworfen wird, ob ein Uebersetzer verpflichtet sei, wörtlich zu übersetzen oder einige Stellen ein wenig variieren dürfe. Ein Uebersetzer hat nicht das Recht, zu ändern oder zu verbessern, ist die allgemeine Auffassung. Wir wiederholen auch an dieser Stelle unsere besten Wünsche für den Erfolg der wichtigen Arbeit, die Vater Mibashan begonnen hat und die nun vom Sohn würdig fortgesetzt wird. — Kehillc Zwischen dem Rabbinat der Kehilla und dem Sekretariat für religiöse Angelegenheiten bei der Kehilla wurde eine Vereinbarung zusammen mit d_.n Verband der Chasonim getroffen, um die Vorarbeiten zur Schaffung eines Namensregisters bei jüdischen Hochzeiten zu regeln. Ebenso werden die Vorstände der Synagogen gemeinde: der deutschsprechenden Juden aufgefordert, sich wegen Registrierung der Hochzeiten, die jetzt in ihren Gotteshäusern stattfinden, mit dem Leiter des Rabbinats der Kehilla, Herrn Rabbiner Dr. Jakob Fink, in Verbindung setzen zu wollen, um eine Zusammenarbeit auch auf diesem Gebiet zu erzielen. Das Rabbinat befindet sich im Hause der Kehilla, Pasteur 633, und ist wochentags immer vormittags geöffnet. Stadt in den Bergen von HERBERT FREEDEN Dr. Hardi Swarsensky J Asuntos Europeos exclusivamente Sprechstunden: Dienstag, Mittwoch u. Freitag v. 15—19 Uhr $ _ ..._ t I Dr. Günter Frey | P Asuntos Argentinos y Sudamericanos TESTAMENTE - ERBSCHAFTSSACHEN ¡ VERTRAEGE - VERWALTUNGEN ¡ m BUEROZEIT: 10—12 und 15—18 Uhi! PUEYRREDON 2190 esq. Av. LAS HERAS “ T. E. 81-2613 $ Wenn man nach dem Kibbuz Saesa die nördliche Grenzchaussee in Richtung von Rösch Hsmikra entlang fährt, zur rect teil Seite den schneebede kten Herrn on mit den Bergen und Tälern des Libanon. biegt eine neue Strasse nach Süden. Es ist eine fast 16 m breite Chaussee, zubeiden Seiten mit Fussgängerwegen versehen, die danr in einige kreisförmigen Zugangsstrasstrassen münden. Nichts ist weiter zu sehen, als jene teils fertiggestellten, teils im Bau befindlichen Wege, die nirgendshin zu führen scheinen. Hiei is* der Eingang zu einer Stadt, die auf diesen steinbestreuten Hügeln des Galil, gegenüber der libanesischen Grenze entstehen soll — die Strassen sind schon da und so auch der Name: Biranit, was ungefähr Festung heisst. Der hasmonaeische König Alexander Janai hatte einst hier eine Kette von Wachttürmen gebaut, und die Reste eines selchen Turmes, die hier gefunden wurden, dienten als Inspiration für die Namensgebung — das biblische ,Biranit“ bezeichnet einem strategischen Sehliisselpumkt. Während des israelischen Unabhängigkeitskrieges war hier der Schauplatz der entscheidenden Wendung im Feldzug „Operation Chiram“ der zur Befreiung des Galil führte. „Chiram“ heisst auch eine Strassenkreuzung östlich von Birainit, nach dem König Chiram von Tirus, der dem Körnig Salomon libanesische Zedern für den Tempelbau in Jerusalem zur Verfügung stellte. 1948 wurde an dieser Stelle der arabische Bandenführer Kaukji von Osten und Westen her durch die israelische Armee „Ln die Zange genommen“ und musste i:t den Libanon fliehen. Es bedarf schon einiger Phantasie, um sich vorzustellen, dass in dieser Wildnis, unbewohnt und unbebaut, ein w' kliches 'Landstädtchen entstehen soll. Der Blick geht weit in den Libanon, hinweg über viele Meilen, und ¡-uf der anderen Seite in das Galil — aber wenn man die Augen schliesst, vermein* man, die neuer. Häuser zu sehen, die geplant sind, — Schule, Geschäfte, Werkstätten für Heimindustrie, Hospitäler und Kulturhaus. Es wäre nicht das erste Mal, dass schöpferische Phantasie Städte aus dem Nichts hervorgezaubert hat. Genau so hat es im Erschliessungsgebiet von Lachisch angefangen, wo sich Kiryat Gat zu einem geschäftigen Industriezentrum entwickelt hat, und nicht anders war es mit Kiryat Shemome ergangen, weit oben nördlich im Hulagebiet. Wenn die Pläne des Keren Kayemet. von Joseph Weitz initiiert und entworfen, zur Durchführung ge- Christlich-jüdische Verbände Augsburg. — Ein Weltkongress der christlich-jüdischen Vereinigungen wird Ende August in Augsburg stdttfinden, zum ersten Mal seit 1928 in Deutschland. Delegationen aus Europa, Amerika, Südafrika, Kanada, dem Iran und Israel werden erwartet. (AWZ) langen, dürfte hier ein Ort ■ entstehen, der im erster Lij nie auf Land- und Forstj Wirtschaft basiert ist. Grosse Waldflächen werden die Haltung von Herdenvieh ermöglichen und Pflamzungeivon Johannisbrotbäumen die entsprechenden Futtermittel liefern. Das Zustandekommen diese Proj - kts dürfte 350.900 Arbeitstage beanspruchen. Es soll im Laufe /on fünf Jahren 200 Familien Beschäftigung geben, wobei auf jede Familie jährlich 300 Arbeit, tage entfallen. Alles n allem wird das Entwicklungsgebiet von Biranit 28.000 Dunam umfassen. Im ersten Jahr werden _die Einwohner bei Strassenbau, Arbeiten der Landurbarmachung und der Pflanzungen von Bäumen beschäl gt sein, zum überwiegenden Teil als Lohnarbeiter des Keren Kayemet, bis die Lärndereien soweit sind, genug Ertrag zu liefern, u.m _em Menschen einen Lebensunterhalt zu gewähren. 5.600 Duma ’ des neu zu gewinnenden Ackerlandes sollen, am die Siedler in Parzellen, von je 18 Dunam verpachtet werden, wobei besonders, an dem Anbau vom Wein, Tabak und Gemüse gedacht ist. Nach Beendigung der 'Landgewinnungs- Arbeiten werden die Siedlungsbehörden des Staates umd der Soehnu'* mit dem Aufbau der verschiedenen Landwirtschaft liehen Zweige entsprechend den topographischen und klimatischen Verhältnissen btgnnen; 2.000 Dunam sind für Strassen and Bauplätze vorgesehen und 9.000 für Weideland, 3.500 für Johannisbrot-Pflanzungen und 8.2C0 für Waldbäume. Die Schwierigkeit liegt hier wie auch im Falle des Adulilam-Gebietes nicht nur in der Bewältigung der technischen Arbeiten, sondern muent wen Her in aer Gewiim-ii g der Menschen, die bereit sind, diese Arbei en auf sich zu nehmen. Das Programm für Buan.it ist schon seit langer Zeh voll ausgearbeitet, unu die englische Judenheit hat es auf sich genommen, die Erschliessung des sich über 14.090 Dunam erstreckendem Westsektors (die Sta-_t selbst wird sich im Ostteil befinden) u finanzieren. Es braucht nicht gesagt zu werden, wieviel eir. solcr.es Projekt für die Sicherheit der nördlichen Grenze bedeutet. Zwischen dem Hasehomer H-azair Kibbuz Sassa und dem Eimvandererdarf Even Metrische, das früher Schomera hie^s, gelegen, würde das Birar t- Gebiet nicht nur jenem Plätzen einen neuen wirtschaftlichem Antrieb geben, sondern richtunggebend die Besiedlung des galilä ischeci Hinterlandes bestimmen. Im vergangenen Sommer war der erste Sehrttt zur weiteren Sicherung der nördlichen Grenze getan, als nördlich vom Kibbuz- Elan die erste SiedLu. auf deoa schroffen, unwirtlichen Plateau von Adamit errichtet wurde. Diese Politik wird folgerichtig fortgesetzt. Nach dem Kibbuz von Adamiit — das landwirtschaftliche Bergstädichen Biranit. Vor kurzem hat dort die feierliche Pflanzung des ersten Waldes stattgefundem — im Gegenwart des hihi, lachen Botschafters und zahlreicher Gäste aus England und Mitglieder der Kitachdut Otei Britania. Damals versammelten sich dort hunderte Menschen. Wie gesagt, die Pläne sind fertig, die Strassen gebaut, die Gelder bereitgestellt — was fehlt sind Hunderte von Menschen aber nicht als Gäste bei einer Feierlichkeit, sondern als Siedler wOJtM' CONTE GRAI / J de AGOSTO 25 0E SETIEMBj 14 GIULI0 CIS 29 de AGOSTO 8 be OCTUBRE AUGUS 4 0E NOVIEMBRE 14 oe DICI LISBOA BARCELONA GENOVA ÑAPOLES CONSULTE A SC AGENCIA OE VIAJES PREFER;SA Os ITAlMAIt > FLORIDA Y CORDOBA