Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1793 (8.7.1960)
- Date
- 1960-07-08
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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Viernes, 8 de Julio de 1968 L A MANA I S R ae'lTtX Año XXI. — No. 1793 — 7 KÉftÇW t«»y£m§T CÉtSÂ'AEÎ COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T, E. 48-3695, 48-5683 Windschutzalleen für Negew-Felder Neun Millionen Bäume wurden bisher vom Keren Kayemeth Leisrael im Negew gepflanzt und davon zwei Millionen allein in der laufenden Saison. Der Leiter der Boden, und Entwicklungs-Abteilung des KKL erklärte auf einem jüngst stattgefundenen Presse-Ausflug in den nördlichen Negew, dass die schweren Sandstiirme im November 1958 einen schlagenden Beweis für die Zweckdienlichkeit der Alleen als Schutz für die Felder vor Winderosion geliefert haben. In der nahen Zukunft werden solche Alleen 100.000 Dunam Ackerland im westlichen Negew umgeben. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Siedlungsabteilung der Jewish Agency im Laufe von drei bis fünf Jahren z-ur Ausführung gebracht werden und ungefähr 400.000 TL kosten. Veranstaltungen mit dem KKL im Monat Juli: Freitag. 8. Juli, IM Uhr: Bar Kochba-Heim, Gorriti 3951: Oneg Schabbat — Israelische Filme. Freitag, 15. Juli, 16 Uhr: WIZO — Centroeuropeo, Olivos veranstaltet einen Kindernachmittag mit Marionetten-Theater; Israelische Filme. Coca Cola, Kuchen und Bonbons gratis; im Saal des : „Lamroth Hakol", Caseros 1450, Florida. Sonnabend, 16. Juli, 21 Uhr: Comunidad Israelita, Bernal, im Gemeindehaus Quilmes, Av. La Plata esq. Santiago del Est:ro. Ansprache: Curt Wilk. Heitere Rezitationen: Hans Silber. Wir bitten bei diesen Veranstaltungen um zahlreiche Beteiligung! Aus unserer Arbeit Anlässlich der ßarmizwahfeier von Roberto Rochocz ist durch die lobenswerte Mitarbeit seiner Freunde: Rüben Neumark, Julio Bär und Marcelo Bruch für den KKL der Betrag von $ 700.— gesammelt worden; auf den Namen von Roberto werden Bäume in Israel gepflanzt. Bei der Briih Milah des Sohnes des Ehepaares Bernardo und Hanni Raiter ist durch die wertvolle Mitarbeit von Frau Erika Zimmerspitz zu Gunsten des KKL der Betrag von 1.520.— Pesos gesammelt worden; das Kind, Rolando Daniel, wird in das „Sefer Hajeled” eingetragen; ausserdem werden Bäume auf den Namen der Eltern gepflanzt. AUS UNSEREN KOLONIEN Herr Rudi Wildau überbrachte uns aus der Kolonie "La Juanita". Las Palmeras, Santa Fe, die Summe von $ 1.500.-—; die Spende kommt von der Familie Paul Fritzler zur Pflanzung von Bäumen zum Andenken an ihre, in Theresienstadt, Auschwitz und Lublin umgekommenen Verwandten; zum Andenken an: Josef Rosenbaum, s. A., Laura Rosenbaum s. A., Kurt Rosenbaum s. A., Hermann Schreiber s. A„ Rika Schreiber s. A„ Fritz Schreiber s. A. Frl. Juana May übersandte uns aus der Kolonie Avigdor. Entre Rios, die Summe von $ 600.—, welche anlässlich der Verlobungsfeier von Frl. Ruth Freudenstein und Herrn Theo Wiersch gesammelt wurde. Auf der. Namen des Brautpaares werden Bäume in Israel gepflanzt. BESTE BUECHSEN IM MONAT JUNI: Enrique Berlowitz, Siegfried Block, Tibor Ducasz, W olfgan g F abi an, F ederico Fleischmann, Roberto Fuchs, Familie Goldschmidt, Else Goldschmidt, Hugo Goldschmidt, Federico Grünewald, Willy Halpom, Frau Herzberg, Curt Heumann, Bernardo Holländer, Rafael Hönisch, Max Juda, E. Katzenstein, Alfredo Kogan, Ullrich Lewinsky, Erwin Maschke, Er resto Neumann, Juan Oppenheimer, Federico Reich, Lotte Remalower, Werner Rosenberg, Frau Irma St-ilesinger, Emanuel Schreck, Isfried Schuster, Horst Spangenthal, Enrique Stern, Juan Stern Federico Stock, Alfredo St raaiss, Hugo Strauss, Etta de Streit, Dr. Hardi Swarsensky, Frau Ida W et zier, Frau Eva Wolff, Siegfried Wolff, Dr. Wolfmann, José Wosner, Leon Zwass. Wir denken allen unseren Spendern und Mitarbeitern. Unser Telegrammdienst Telegramme und Baumspenden sind unter folgenden Telefon-Nummern aufz-ugeben: 40-8442 (Herr Strauss) 73-4916 68-7004 64-2966 54-3209 76-1396 (Fiambreria Ccghlant 48-5683 48-3695 (Sekretariat) Neue Synagoge»» in Israel Jerusalem. — Insgesamt 339 neue Synagogen sind im vergangenen Jahr in Israel geschaffen worden, wie Religionsminister Rabbi Jaakow Toledano mitteiR. In seinem Bericht stellt der Minister fest, dass 21 dieser Synagogen im besonderen für die Jugend bestimmt sind. (ITA) Winterfest im Bet Israel Des in den Gesamträumen des Salons „Ciudad de la Paz durchgeführte Winterfest erfreute sich eines derartigen Zuspruchs, dass alle Räume schon frühzeitig überfüllt waren. Der moralische Erfolg war schon dadurch erreicht, dass zahlreiche Gäste aus den meisten Gemeinden und Organisationen unseres Sprachkreises erschienen waren, dass Jugend in grosser Zahl von überall her kam und sich damit über Vorurteile und Spannungen zwischen den Aelteren bewusst hinwegsetzte. Der Gemeinde - Präsident sprach einige Begrüssungaworte, wobei Herr Heinz Braun aus einer starken Position der Gemei -de heraus erneut den ehrlichen Willen kundtat, mit all denen gut zusammenzuarbeiten, welche die gesamtjüdischen Ziele über kleinliche Sonderinteressen stelle'n. Der künstlerische Teil des Abends, mit Humor, Charme und ..Esprit’’ durchgeführt, konnte leider nicht zur vollen Auswirkung gelangen, da der allzugrosse Publikumsandrang eine gewisse Unruhe hervorrufen musste, in der einiges des Dargebotenen verlorenging. Denncch wurden die Mitwirkenden, die Damen Gertie Kerr und Paulette Harding sowie die Herfen Josef Halpern, der Nestor der jüdischen Schauspieler unserer Stadt, der nie versagende Otto Elkeles, John M. Keyt und Helmuth Kramer als unermüdlicher und schöpferischer Conferencier mit Recht stürmisch applaudiert. Besonderer Dank gebührt auch Herrmann Ludwig für seine musikalische Leistung. Das Fest, eine berechtige Ergänzung zu der umfangreichen religiösen, kulturellen und erzieherischen Tätigkeit dieser Gemeinde bewies deren zunehmenden Einfluss auf das gesamtjiidisehe Leben der Stadt. C. W. NACHRICHTEN AUS ISRAEL ENTSALZUNG VON GRUNDWASSER Das Institut zur Erforschung des Negews wird bald eine Anlage zur Ent salzung von Grundwasser auf elektrodialischem Wege in Betrieb nehmen, nachdem eine langjährige Forschungsarbeit und Laboratoriumsversuche auf diesem Gebiete erfolgreich zu Ende geführt worden sind. Die Anlage ist imstande täglich 30 bis 40 Kubikmeter Wasser zu entsalzen. ABSCHLUSS DES PRODUKTIONSJAHRES IN TIMNA Nachdem die Anlage vorerst sechs Monate lang eingelaufen worden war, hat Timna das erste Erzeugungsjahr abgeschlossen. Laut den bisherigen Aufstellungen wurden insgesamt 5.350 Tonnen metallisches Kupfer erzeugt und Kupfer im Werte von 3.300.000 Dollar exportiert. PORZELLAN NACH PERSIEN Vor kurzem ist die erste Probesendung von Porzellan-Kacheln für Fussbodenbelag im Gesamtwert von 5.000 Dollar nach Persien abgegangen und damit seitens der „Mifaley CLarsina (Porzellanwerke) A. G.“ der Anfang mit der Eroberung von Auslandsmärkte... für einen neuen und vielversprechenden Zweig des israelischen Exports gemacht worden. BESIEDLUNGEN VON EWEN MENACHEM Kürzlich haben sich die ersten Familien in Ewen Menachem in Westgaliläa — das nach Dr. Arthur Menachem Hantke, dem Gründer und langjährigen Leiter des Keren Hajessod, benannt ist — niedergelassen. Sie bereiten den Ort auf die Ankunft der weiteren Siedler, vor. Diese Siedler wurden im Rahmen der Aktion „Von der Stadt aufs Dorf“ organisiert und sind grösstenteils Neueinwanderer aus Nordafrika. VERBREITERUNG DES FLUSSBETTES In jüngster Zeit hat der Keren Kajemet die Verbrei- Miclntschim zum Wochenabschnitt B a I a k 4, B, M. XXII, 2 — XXV, 9 Bileam, der Bösewicht Gott Jiess den anderen Völkern keine Gelegenheit zur Ausrede, er habe sie vernachlässigt, um dann zu sagen* „Uns hast du von dir ferngehalten, lins keine Weisen und Könige gegeben!” Denn er gab ihnen Könige und Weise und gab ihnen sogar einen Profeten, Bileam. Doch was taten die Auserwählten im Volke israel und was die anderen? David und Schlomo, unsere Könige, bauten ein Heiligtum; Nebukadnezar kam und danach Titus, und sie zerstörten es. Was tat Bileam? Während unsere Profeten das Volk vor der Sünde warnten, versuchte Bileam sie geraae durch den Umgang mit den schönen Töchtern Midjans ins Verderben zu stürzen. Während unsere Profeten s.eh über alle Völker erbarmten — sagte doch Yirmeyanu „Mein Herz weint um Moaw” — war Bileam so grausam, unser ganzes Volk der Sünde preiszugeben, damit sie alle umkommen. Jeder Segen Bileams enthielt einen Fluch in sich. Sagte er: „Wie schön sind deine Zelte, Jaakow!”, so wellte er, dass die bne Yisrael unfähig sein sollten L e h r h ä user zu errichten; sagte er: „deine Wohnstätte, Yisrael”. so wollte er, dass nicht Gott in unserer Mitte weile und dieser Platz nicht seine Wohnstätte sei; verglich er Yisraels Lager „wie Gärten an Wasserbächen”, so wollte er uns damit für immer Oelbaumhaine und Weinberge versagen. Es lehrte Rabbi Aba ben Kahana: Seine Worte werden wirklich zum Fluch, obwohl die Tora lehrt: „Gott wandte den Fluch zum Segen, denn es liebt dich dein Gott.” Aber es steht geschrieben: den Fluch, nicht die Flüche. Und welchen Fluch wandte er zum Segen? Den der „Zelte Yaakov”, denn wir bauten immer und überall unsere Lehrhäuser und Gotteshäuser. terung des Jordan-Flussbettes im 3 km langen Sektor — „Brücke der Töchter Jakobs — Pardess Khury” in Angriff genommen. Die Breite des Jordans soll dort auf 15 Meter gebracht werden. Es soll ferner ein neues, ebenfalls 15 m breites Flussbett ausgegraben werden, das mit dem jetzigen verbunden ist und zur Aufnahme der Regenüberschfisse und der Uebersch-wemmungswässer im Winter dienen und die Ueberflutung angebauter Flächen verhindern soll. iCimpEña Unida pro Israel Dein Beitrag i Israel - Marken | l» grösster Auswahl: u. s. VI EHER BLOCKS — MARKEN MIT PLATTENNUM- I MER _ MARKEN MIT BAND - KOMPLETTE BOGEN (planchas) - VOLL, i STAENDIGE SAMMLUNGEN - WERTVOLLE AUSGABEN - ERSTE SERIE VORHANDEN — VERTRAUENSWUERDIGE BERATUNG Alfonso MORITZSON Guanacache 2351, dep. 2 $ e«q. CAB CI,DO % für die itskampayne bedeutet für IS R A E L : Siedlung Industrie Schulwesen Kulturarbeit Annahmestellen: COMITE CENTROEUROPEO der CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL Sarmiento 2376, 3? — T. E. 47-3820 und sämtliche Sekretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden 9 l 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 O 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9!