Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1781 (27.5.1960)
- Date
- 1960-05-27
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/9616703-9611224-9611548--0439-9611561- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Viernes, 27 de Mayo de I960 JÜDISCHE WOCHENSCHAU Zwanzig Jahre sind im Leben eines Menschen ein erheblicher Zeitabschnitt; im Leben einer zenung o€^-u ten sie vielleicht noch mehr, wenn man die Ereignisse berücksichtigt, über die zu berichten war. In einer schweren Zeit entstanden, hat sich die Jüdische Wochenschau nicht allein damit begnügt, Nachrichten wiederzugeben, die jeder Zeitungsleser aus der Tagespresse ohnehin entnehmen konnte, hat sie sich nicht damit begnügt, unterhaltendes und belehrendes Material zu publizieren, sondern das Geschehen zu interpretieren, ihm einen Sinn im Ablauf der Gesamtereignise zu geben und damit für Ideen und Ziele zu werben, die uns erstrebenswert erschienen. Wir haben niemals den Anspruch darauf erhoben, ein Monopol auf Ansichten zu haben oder intolerant anderen Auffassungen gegenüber zu sein, soweit diese mit Argumenten der Vernunft oder des Anstandes vertreten wurden und den grossen Interessen unseres Volkes und seinem Kampf um seine Rechte und um seine Zukunft dienten. Getragen vom Glauben an Zu unserem 20. Jubiläum die Lebenskraft unseres Volkes hat die Jüdische Wochenschau selbst in den finsteren Tagen der rücksichtslosen Judenverfolgung die Hoffnung darauf nicht aufgegeben, dass wir alle den Sieg über unsere Feinde erleben werden. Dem historischen Gesetz folgend, das unserer jüdischen Geschichte ihren tieferen Sinn verleiht, reihten wir uns bedingungslos in die Front aller derer ein, die für eine bessere jüdische Zukunft und um die Errichtung des jüdischen Staates kämpften. Wir hatten die traurige Aufgabe, vom Untergang des europäischen Judentums Meldung' erstatten zu müssen. Uns war es aber auch vergönnt, die Stunde der Befreiung und die Stunde der Errichiung des Staates Israel unseren Lesern mitteilen zu dürfen, die grossen und erhebenden Sternstunden unserer Menschlichkeit und unseres Volkseins. Heute kommt es darau an, die Kräfte unserer Gemeinschaft zu wecken und zu sammeln, Der Círculo de Matrimonios Jovenes gratuliert der SEMANA ISRAELITA zum 20jährigen Bestehen und dankt ihr für den Einsatz für die Sache der Gerechtigkeit und für die Förderung des jüdischen Lebens in Argentinien. Erweise die Zukunft den gleichen Kampfesgeist, der ihre Vergangenheit auszeichnete. Zum 20. Jubiläum der JUEDISCHEN WOCHENSCHAU sprechen wir ihrem Herausgeber und ihren Mitarbeitern unsere besten Glückwünsche aus. Wir wissen die grosse Bedeutung zu schätzen, die der Jüdischen Wochenschau beim Aufbau des jüdischen Lebens in Buenos Aires zukommt, und hoffen, dass sie mit gleichem Erfolg ihre kuUurelle, erzieherische und informatorische Tätigkeit auch in Zukunft fortsetzen wird. Der Vorstand der Nueva Comunidad Israelita El Con greso Judío Mundial saluda al prestigioso vocero de la comunidad judía de habla alemana JÜDISCHE WOCHENSCHAU en su 20” aniversario y congratula a su Director Dr. Hardi Swarsensky THE JEWISH AGENCY FOR ISRAEL und „CHAIL” Israelische Gesellschaft für ökonomische Entwicklung gratulieren der JÜDISCHEN WOCHENSCHAL zu ihrem 20JAEHRIGEN JUBILAEUM und begrüssen ihren Herausgeber Herrn Dr. HARDI SWARSENSKY mit einem herzlichen Schalom, Möge die Jüdische Wochenschau noch viele Jahrzehnte ihre wichtige und erfolgreiche Arbeit fortsetzen für die Zionistische Organisation, für den argentinischen Jisehuw und für Israel. wo jüdische Interessen auf dem Spiel stehen, um die grossen Errungenschaften unserer Zeit, vor allem aber den Staat Israel zum dauernden Besitztum und lebendigen Mittelpunkt allen jüdischen Lebens werden zu lassen. Jeder konstruktiven Kritik zugänglich, werden wir unsere Ziele mit der gleichen Energie und Entschlossenheit weiterverfolgen, mit der, wie wir uns berechtigt fühlen zu sagen—, bisher unsere journalistische und damit verbundene polit.sche Aufgabe aufgefasst haben. Wir hoffen, dass eine breite Leserschaft diese Aufgabe versteht, die wir uns selbst gesetzt haben, und sich bemüht, nicht nur zu lesen und uns sozusagen passiv zu begleiten, sondern auch an den Bestrebungen aktiv teilnimmt, die wir uns zu realisieren bemühen. Die freundschaftlich ~n Worte, die wir zu unserem Jubiläum von I^esern aus aller Welt, auch aus Israel, erhielten, ermuntern uns in unserer Arbeit. Dass sich den Glückwünschen auch die zentralen Organisationen des argentinischen Judentums ebenso wie unsere Gemeinden und Organisationen angeschlossen haben, bereitet uns eine Genugtuung. Die Jüdische Wochenschau hat sich vom ersten Augenblick an allen organisationeilen und gemeindlichen Bestrebungen zur Verfügung gestellt und sicherlich nicht unwesentlich dazu oeigetragen, dass sie alle eine positive und erfreuliche Entwicklung in diesem Land nehmen konnten. Dass einige Menschen der Presse das Recht zur Kritik absprechen, ist bedruerlich, ändert jedoch nichts daran, dass auch sie der Zeitung dasselbe verdanken, wie alle unsere Freunde, nämlich von cDr jüdischen und nicht jüdischen Der Jüdischen Wochenschau und Herrn Dr. Swarsensky herzliche Glückwünsche Jüdisches Wissenschaftliches Instituto IWO Umwelt geachtet und in ihrer organisatorischen Arbeit gefördert zu werden. Eine Zeitung ohne Linie und ohne Kritik ist farblos. Wir wollen nicht farblos sein, wir sehen unsere Mission nicht darin, unterhaltsame Geschichten zu verbreiten. Wer Kntik nicht verträgt, ist intolerant und undemokratisch. Wir vertreten aber mit aller Entschlossenheit die demokratischen Prinzipien in unserem kollektiven Leben und werden nicht müde werden, für diesen Standpunkt einzutreien. Noch niemals hat die Jüdische Wochenschau einen Beitrag zurückgewiesen, nur weil er nicht der Auffassung des Herausgebers oder der Redaktion entsprach. Nur das Jubiläum gab uns Veranlassung, diese Feststellungen zu treffen und diese Ano XXI. — No. 1781 — 13 Gedanken und Prinzipien auszudrücken. Die Jüdische I Wochenschau wird sich auch! Weiterhin dar, m bemühen,! eine Brücke zu schlagen zwischen Mensch und Mensch, zwischen Juden und ' Juden, zwischen de" Gaiut und Israel, wie wir es in unserer ersten Nummer vor 20 Jahren versprachen. Si- 1 elterlich wird es nicht allein an uns liegen, ob d.eses Werk gelingt. Jedenfalls sehen wir in der Zusammenfassung aller positiven und konstruktiven Kräfte unse- ’ rer Gemeinschaft eine Notwendigkeit der Stunde, wie : dies gestern und vorges.ern auch der Fall war. j Schliesslich bleibt uns nur noch übrig, unseren herzlichen und aufrichtigen Dank allen auszusprecoen, die anlässlich unseres Jubiläums ihre Wünsche zum Ausdruck gebracht oder uns bei unserem Empfang durch ihre Anwesenheit geehrt haben. Zum 20jährigen Bestehen der JÜDISCHEN WOCHENSCHAU gratulieren wir ihrem Direktor, Herrn Dr. HARDI SWARSENSKY. und wünschen ihm herzlichst weiterhin Erfolg und segensreiche Arbeit zum Besten des jüdischen Volkes. — Achdus Jisroel s^fÿAClBA Zum 20jährigen Bestehen der JÜDISCHEN WOCHENSCHAU unsere herzlichen Glückwünsche und Anerkennung für die in diesen Jahren geleistete Arbeit. ASOCIACION CULTURAL ISRAELITA Buenos Aires U. K. G.) Comité für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Israel begrüsst die SEMANA ISRAELITA und ihren Chefredakteur, Dr. HARDI SWARSENSKY. zum 20. Jahrestage und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg in seiner Arbeit. Wir senden dem Herausgeber der ,,La Semana Israelita” zum 20. Jubiläum die besten Glückwünsche für weitere erfolgreiche Arbeit. Beth Hamidrasch Cerrito 774 Die herzlichsten Glückwünsche anlässlich des 20jährigen Jubiläums der JÜDISCHEN WOCHENSCHAU entbietet der Keren Kajemeth Lejisrael Comité Centro.Europeo Das FORUM SIONISTA BAR KOCHBA beglückwünscht den Herausgeber der JÜDISCHEN WOCHENSCHAU zum 20jährigen Jubiläum der Zeitung und wünscht weiterhin Erfolg in seiner Arbeit. ARMANDO MATZNER Sekretär ABRAHAM KLUGER Präsident Den Gratulationen anlässlich des 20jährigen Bestehens der JÜDISCHEN WOCHENSCHAU schliesst sich mit den besten Wünschen an, die Asoc. Filantrópica Israelita Der Semana Israelita ihrem Herausgeber und allen Mitarbeitern sprechen wir unseren herzlichen Gruss und Dank für ihr 20jähriges aufrichtiges Ringen um die Gestaltung und Verbesserung unseres jüdischen Lebens aus. BET ISRAEL El Instituto Cultural Argentino-Israelí e Histadrut Iwrit se agradan en felicitar al vocero de la colectividad judía centroeuropea residente en la Argentina al cumplir su vigésimo aniversario. Sea bendita la labor de los redactores y colaboradores.