Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1775 (6.5.1960)
- Date
- 1960-05-06
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernts, 6 de Mayo de I960 LA SEMANA ISRAELITA Año XXI. No. 1775 «¿km i(jiy£fn€T CätSÄ^EC COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 KKL-Feiern des Jom Haatzmauth Am Vorabend des Jom Haatamauth hatte das Ehepaar Ernesto und Alicia Neumann die ständigen Mitarbeiter unseres Comités und einige persönliche Freunde in seine Wohnung geladen. Dieser Abend nahm einen sehr harmonischen und festlichen Verlauf. Nachdem der Präsidnet unseres Comités, Chawer Werner Rosenberg, die Anwesenden begrüsst hatte, richtete Chawer Curt Wilk einige Worte an die Gäste, in denen die Freude, die jeder Jude am Unabhängigkeitstage Israels empfinden soll, und zugleich der tiefe Sinn des Gedenkens an ' Theodor Herzl anlässlich seines 100. Geburtstages zum ‘-Ausdruck kam. In zwangloser Unterhaltung und allge- meinfröhlicher Stimmung ■ blieb dieser zionistisch-familiäre Kreis bis in die späten Abendstunden beisammen, •wobei der KKL durch die Veranstaltung einer von den Anw enden reich ausgestat- teten Tombola einen ausgezeichneten materiellen Er- folg aufzuweisen hatte. ■ Der Festtag selbst brachte am Montag Nachmittag einige Feierstunden der Kinder, die vom KKL mit den Unterrichtsklassen sämtlicher -Gemeinden und Organisationen sowie dem Kinderheim des Hilfsvereins durchgeführt worden sind. Ueber alles Erwarten war die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen so erfreulich gut,; dass der Saal Arcos, den die ', „Nueva Comunidad Israeli-; ta" liebenswürdigerweise zur , Verfügung gestellt hatte, nicht ausreichte- und einige Unbequemlichkeiten hingenommen werden mussten. Die Gesamtleitung lag Herrn de Levie ob, der keine leichte Aufgabe zu erfüllen hat- : te. Ihn unterstützten vor allem Frau Marx und Herr Hirsch und es darf gesagt "werden, dass alle Schulen j dafür Sorge getragen hatten, dass der Bedeutung des Tages entsprechend ein vielseitiges Programm geboten wurde. Sprech- und Gesangchöre liessen sowohl israelische Lieder als auch liturgische Gesänge und Rezitationen hören, und das ganze jüdische Jahr zog in Symbolen an den begeisterten jugend-1 liehen Zuschauern vorüber. Einleitende Worte sprach ein Jugendlicher, Ralf Jonas, , und erntete starken Beifall. Den Abschluss bildeten zwei israelische Kurzfilme, von denen der eine die Entstehung der israelischen Briefmark . und ihre Entwicklung, der andere die vorjährige (11.) Jom Haatzmauth- Feier in Israel zeigte. Der Kere- Kajemeth darf hoffen, durch diese Veranstaltung — trotz einiger „Regiefehler” — der nationalen Arbeit bei unserer Jugend neue Freunde geworben zu haben. Aus unserer Arbeit Anlässlich der Feier des 50. Geburtstages unseres Präsidenten Herrn Werner Rot senberg, wurde eine Sammlung von den Damen Ilse Pförtner und Beatrice Blumenthal durchgeführt, welche die Summe von 5.020.— Pesos ergab;. wunschgemäss wurde die Schwiegermutter des Jubilars, Frau Bella Mann, in das .Goldene Buch’ . eingetragen. j Wir freuen uns doppelt1 über diese Eintragung, j stammt doch Frau Mann aus einer alten zionistischen Familie — sie ist die Nichte des verstorbenen Prof. Max Bodenheimer, einer der Grossen, die die Idee des Keren Kayemeth in die Welt getragen haben. Ferner hat im Hause Mann der KKL für Besprechungen, das Organisieren von Festen, immer eine offene Tür gefunden. Zur Nachahmung empfohlen: Von einem grosszügiegn Spender, der nicht genannt zu werden wünscht, sind uns in seinem eigenen und im Namen seiner Schwester $ 10.000.-— zur Eintragung der verstorbenen Eltern s.A. in das „Goldene Buch”, bzw. zur Pflanzung eines „Gan” zur Verewigung ihres Namens überreicht worden. Ebenfalls anonym sind uns von einer Spenderin 4.500.— Pesos zur Pflanzung eines „Gan” von 150 Bäumen zum Andenken an die Schwester und Schwager s. A. zugegangen. Durch Vermittlung von Herrn Jacques Hirsch sind uns von Herrn Carlos Kästner $ 5.000.— als Spende überreicht worden; Herr Carlos Kästner wird in das .Goldene Buch” eingetragen. Anlässlich der Brith Milah des Söhnchens des Ehepaares Walter und Doris Rosenfeld, Midraschim zum Wochenabschnitt; Aehare mot * . 3. B. M. XVI, 1 — XVIII, 30 Der Bock zum Asasel „Und Aharon stütze seine zwei Hände auf das Haupt des lebendigen Bockes und bekenne auf ihm alle Sünden der bne Yisrael... Er lege sie auf das Haupt des Bockes und schicke ihn mit dem dazu gerüsteten Mann in die Wüste.” Einen besonderen Weg bahnten sie ihm und riefen ihm zu: „Nimm und geh, nimm und geh!”, dass er nicht unnötig noch die Sünden des Volkes in ihrer Mitte verweilen lasse. Einige der angesehensten Männer Jerusalems begleiteten ihn von Hütte zu Hütte. Denn zehn Hütten waren von Yeruschalayim bis zu jenem Fels, 12 Meilen. Bei jeder Hütte boten sie ihm Speise und Trank an. Bei der vorletzten blieben sie stehen und sahen nur von ferne, was er auf der Felsspitze des Asasel tat. Er schnitt einen Purpurfaden zurecht. Ein Ende knüpfte er an die Felswand, das andere an die Hörner des Bockes. Dann drängte er diesen rückwärts bis er herun- NACHRICHTEN AUS ISRAEL ENTSALZUNG Auf Grund eines Abkommens, das zwischen der israelischen Regierung und der amerikanischen Gesellschaft Fairbanks Sz Whitney getroffen wurde und die Errichtung einer Gesellschaft zur Entwicklung und Verwendung der Methodevon Ingenieur A. Sarchin zum Entsalzen von Meerwasser zum Gegenstand hat, soll im Jahre 1960 eine Anlage in Israel errichtet werden, die täglich mehr als eine Million Liter für den Massenkonsum entsalzen kann. Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, in verschiedenen Teilen der Welt solche Anlagen zu errichten, die bis zum Jahre 1965 4 Milliarden Liter Wasser im Tage liefern sollen. Nach der ersten Anlage in Israel soll eine zweite in einem wasserarmen Gebiet in den USA errichtet werden. voller Ausnützung ihrer Einrichtung 300 Tonnen im Jahr und das Unternehmen plant daher den Erzeugungsüberschuss auszuführen. DIE PRODUKTION VON CHELjjZ Im Jahre 1959 wurden in Chelez 120.000 bis 130.000 Tonn 'n Erdöl gewonnen. Der Staat Israel bekommt hierfür etwa 400.000 IL an Gebühren- (Royalties). BLUMENEXPORT Die Ausfuhr von Blumen und Blumenzwiebeln, die jetzt in acht Farmen auf einer Fläche von 700 bis 800 I - terfiel. Noch war er nicht die Hälfte der Felsspalte heral* gestürzt und schon waren seine Glieder zerrissen unct zcf^ fetzt D°r Mann aber kehrte wieder und sass in j^ner letzton Hütte bis es Nacht wurde. AVoher wussten die im Heiligtum, dass der Bock in die Wüste gebracht worden war? Einen Purpurfaden banden sie an das Tor der Tempelhalle. Das war ihnen das Zeichen: wenn der Bock in die Wiiste gekommen war, so verblich der Purpurfaden und wurde weiss, so wie es heisst: „Wenn euere Sünden rot wie Purpur waren, so sollen sie wie Schnee verbleichen.“ So tat man früher. AVurde der Faden weiss, freuten sich alle. Aber wei.n er nicht verblich und nicht weiss wurde, so wurden sie traurig und beschämt. Darum knüpfte man später den Purpurfaden nur von ihnen in der Tempelhalle an. Noch immer schauten die, die drinnen waren, auf ihn und freuten sich, wenn er weiss geworden war. AVurde er aber nicht weiss, so wurden sie sehr betrübt. Einst verweilte ein Hohepriester allzu lange im Gebet im Allerheiligsten. Das beschlossen die anderen Priester sich zu ihm ins Allerheiligste zu wagen. (Nur der Hohepriester durfte es betreten). Gerade wollten sie eintieten, da trat er heraus. Sie fragten ihn: „A/Varum hast du so lange gebetet?” Er entgegnete: „Missfällt es euch, dass ich so lange für Euch und den Bestand des Heiligtums gebetet habe, dass es nicht zerstört werden möge?!” Doch sie erwiderten ihm: „Führe dies nur nicht ein! Denn ma:i weiss, der Hohepriester verweile nicht allzu lange im Allerheiligsten, um das Volk Yisrael nicht in Angst zu versetzen!” Denn alle sahen bangend auf ihn, ob er von Gott Verzeihung für das Volk erfleht habe. Dunam gezüchtet werden, schliesst in. diesem Jahr mit einem Betrag von 150.000 Dollar, ab. Insgesamt kamen 15 Millionen Gladiolen und Zwigbeln zum Versand. Dieser Exportmveig gibt vielen Arbeitern Beschäftigung zu einer Zeit, in der in der Landwirtschaft im allgemeinen nicht viel zu tun ist, und ermöglicht es, die Bewässerungsanlagen in den Frühlings- und Herbstmonaten auszunützen in denen der AVasserverbrauch in anderen Zweigen gering ist. Es ist geplant, in der Saison 1960/61 Blumen und, Blumenzwiebel auf etwa J.2.C0 Dunam anzubauen, . um go einen Ertrag von 25 Millionen Einheiten zu erzielep.. TRANSISTOR-APPARATE Sascha Schneider, Generaldirektor einer französischen Firma zur Erzeugung von Radio- und Fernsehapparaten?rklärte in einer Pressekonferenz, dass 500 Transistor-Radioapparate hervorragender Qualität und‘israelischer Erzeugung bald auf den Markt gebrapht werden. *•4 DIE ERSTE FABRIK ZELLOPHAN- Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme anlässlich des Ablebens meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Herrn Isaac Vogel danken wir auf diesem AVege allen Freunden Bekannten. und SOFIE VOGEL Dr. CARLOS VOGEL und Familie ENRIQUE VOGEL und Familie Die erste Fabrik zur Erzeugung von Zellophanpapier in Israel ist vor kurzem in Tel Aviv von der Gesellschaft „Global Cellulose Film” in Betrieb gesetzt worden. Die Fabrik wird imstande sein, den lokalen Bedarf an gewissen Sorten von Zellophanpapier, der auf 100 Tonnen jährlich geschätzt wird, zu decken. Die Erzeugungskaps zität der Fabrik beträgt a"ber bei Die Grabsteinsetzung unserer lieben Eltern FEIWISCH und ANNA SINNREICH findet am Sonntag, den 8. Mai 1960 um 10 Uhr in Tablada statt. Manzana 12. < FRIDA MEYER geh. SINNREICH . . , ABO SINNREICH geb. AVillstälier, ergab die durch Herrn AValter Juda zu Gunsten des KKL durchgeführte Sammlung die Summe von $ 6.300.—; das Kind, Raúl Guillermo, wird in das „Sefer Hajeled” und die Eltern in das „Goldene Buch” eingetragen. Bei der Barmizwahfeier von Raúl Ricardo Feniger wurden durch die Mitarbeit von Frau Mary Chwat 2.050 Pesos gesammelt; der Junge wird in das „Sefer Barmizwah” eingetragen.' Herr Otto Wald übersandte uns den Betrag von 2.000 Pesos, der anlässlich der Barmizwahfeier von Silvio Kleinburg für den KKL unter den Gästen gesammelt wurde; Silvio wird in das „Sefer Barmizwah” eingetragen. Gelegentlich der Brith Milah des Söhnchens des Ehepaares Pablo und Inge Löwy ergab die durchgeführte Sammlung den Betrag von $ 1.500.—; das Kind, Daniel Eduardo, wird in das „Sefer Hajeled” eingetragen, und ausserdem werden Bäume auf. den Namen der Eltern "ppUanzt. .. Wft. danken .all“n-; unseren Spendern und Mitarbeitern. Staat Israeli 12 Jahre Mitarbeit Leistet in diesen ruhmreichen Mai-Tagen spontan und grosszuegig Euren Beitrag fuer 1960 .9 9 9 9 9 9 9 » 9 9 9 9 9 9 9 9 9 5 i ANNAHMESTELLEN: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL Î Comité Centroeuropeo Sarmiento 2376, 3? T. E. 47-3820 — und Sekretariate aller angeschlossenen Organisationen u. Gemeinden!