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Jüdische Wochenschau · 1960-05-06 · 1775 (6.5.1960) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1775 (6.5.1960)
Date
1960-05-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Ií7i JÜDISCHE WOCHENSCHAU , «Ufrir. eieS Í en^ten °^gra. arllc und Jg«is ¡ nd lung; 1 au. tnusi. 1 Machte »Corri. ^■'VDU 1 ^aud® de Nar.!an“ aus en Gian. *um er. s öpern. als Bai. Speick Wenlem. :en glänzlheit, es et)r gute!” *» seien 1!a High, «va Ge. me bale, 1 Nicho. vorgehot” fei» “nstlern, ii Colon. Kategorie n in di&* Ensemfigurie. n: Wasil Serrano lo. Der in Dous. s-Ballett nur in len das •rohester Massen bringen; iess sich VerstSnitivsten tändigen kom- Dous- Koordiben und ede entlohnte, Es eab eleBluc-n um 1345, rau Uhr DIE EREIGNISSE DER WOCHE las' ' im Tormei-ßr Israel und Argentinien „Das Volk Israels nährt die gleichen Ideale wie» das Volk Argentiniens. Daher hoffen und vertrauen, auch wir, dass die freien Menschen in der Welt sich aui unserem Fortschritt erfreuen und ihm mit Verständnis und Sympathie folgen fediir neu.” Diese brüderlichen Wortesprach der vor der argentinischen Regierungakkreditierte Botschafters Israrels, Dr. Arie Levavi. in einer Rundfunkrede, die anlässlich des 12. Unabhärg-'gkeitstages von Radio Nacional übertragen wurde. Di'. Levavi betonte, seine Regierung verfolge im besonderen das Ziel ..die völlige ökonomische Stabilisierung' herbei zuführen und das vordr im gliche Bedürfnis nach einem gerechten und. dauerhaften Frieden, im Mittleren Osten zu verwirklichen.“ Der Botschafter stellte fest, dass das verflossene J.ahr „ein gutes Jahr führ Israel” gewesen sei und gab hierfür einige Beispiele. Er verwies u. a. auf „die wirtschaftlichen, wissenschaftliche” und kulturellen Fortschritt’ Israels”, die er mit Ziffernbelegte. Hier erwähnte er auch Israels Errungenschaften auf dem Gebiet der Kernforschung und die bevorstehende Infcetr: efetnafc me des. Atommeilers. „Alle uasere kleinen Erfolge jedoch”, schloss er seine Ausführungen. .erscheinen geringfügiger irr Licht der Aufgaben, die noch vor uns liegeen.. um vor allem unser LStnd wirtschaftlich. zu stabilisieren und im Mittel ostraum zu einem dauerhaften und; gerechten Frieden zu, gelangen.“* Erklärung der DAIÄ Anlässlich des 12. Jom Haiazmaut gab. die BAIA folr gende Erklärung ab: Die Gründung des Staates Israel ist eines der bedeutsamsten Ereignisse im Weltgeschehen seit Beendigung ■des zweiten Weltkrieges, und an diesem neuen Jahrestag tritt die Grösse des Werkes derer, die im Lande der Bi Del entschlossen die volle Verantortung für die nationale Wiedergeburt auf sich genommen haben, noch klarer zutage. Kurz ist in der Geschichte ein Zeitraum von 12 Jahren, aber die starke Intensität und ihr Einfluss auf die Existenz des ganzen jüdischen Volkes sind ein Masstabfüir die wahre Bedeutung der Konsolidierung, die sich auf Arbeit, Selbstlos'gkeit und ein. Heldentum stützt, die sich Ti?.g ftir Tag erneuern bis das neue Ziel im jüdischen Schicksal gefestigt sein wird. Die jüdische Kollektivität Argentiniens, deren Bande mit dem Land, in dem sie als Teil der Bevölkerung, lebt, mit der argentinischen Demokratie und Geschichte unzerstörbar sind, die aber auch gleichzeitig die Verbundenheit mit ihren Stammesgenossen und alten geistigen Traditionen fühlt, hat mit angespannter Zuversicht den Wiederaufbau in Israel verfolgt An diesem neuem Jahrestag gibt sie durch die DAIA, ihre Daehorgan: Saturn, ihrem unverbrüchlichen Anschluss an diesen Festtag und ihrer Freude über die grossen friedlichen Errungenschaften Ausdruck, die einen Beweis des schöpferischen Willens des jüdischen Volkes bilden, welches einzig und allein bestrebt ist, einen Beitrag zürn Frieden und Fortschritt der Menschheit in enger Zusammenarbeit mit allen den Völkern zu leisten, die seine Ideale teilen. An diesem 12. Unahhängigkeitstag des Staates Israel fordert die DAIA erneut die Kollektivität auf, in Ehren ihre moralische Verantwortung für die Existenz des jü droschen Staates zu erfüllen und ihre Treue denen zu beweisen, die auf dem Boden der gemeinsamen Vorfahren unermüdlich für die Befestigung der Freiheit und der Demokratie im Mittelosten und in der ganzen Welt am Werk sind. Vortrag im Bet Israel Mit einem überaus interessanten Vortrag des Rabbiners Marshall Meyer von der „Congregación. Israelita de La República Argentina” begann vorigen Mittwoch im Bet Israel der diesjährige Arbeitszyklus dieser jungen Gemeinde, vor einem über wiegend jugendlichen Publikum. Rabbiner Meyer zerlegte seinen Vortrag in zwei Teile, durch einen Farbfilm voneinander getrennt. Im ersten Teil vermittelte er einen Rückblick auf die Anfänge des nordamerikanlschen Judentums; er schilderte den Versuch, der nach der grossen Imrru sration um die Jahrhundertwende gemacht wurde, um die sich in Entwicklung beendenden Ström ungen zu konsolidieren und viele jüdische Menschen, welche glaub*en hundertprozentige Yarkis zu sein, wieder zum Judentum Die Gattin des Präsidenten, Freu Ben Zwi unterzeichnet die Pergamentrolle, die neben dei Grundstein in einer festverschlossenen Metallhülle in die Erde eingelassen wurde. zu bekehren. Dies gelang schliesslich der grossen Reformbewegung die es verstand, den jüdischen Traditionen eine neue Dynamik einzuflössen, diese Traditionen en sozialen, wirtschaftlichen und wissenschaftli- I909l_ií&8; „NEUTRALER VERBAND* Der 80. Geburtstag von Dr. naed. Gustav Lo effler (Haifa, früher Frankfurt M.), einem der ehemal'gen Leiter des im November 196Ü aufgelösten „Verbandes der jüdischen Jugendvereine Deutschlands“, im vergangenen Jahr hat aus einer Sammlung von Briefen, die die Gemeinsamkeit des Ursprungs betonend, aus aller Welt an den Jubilar gerichtet wurden, zu einer Art Vorarbeit zu der noch zu schreibenden Geschichte des „Neu ralen Verband.s“ geführt. Fritz Schwarzschild (New York) hat sinh ein Verdienst dadurch erworben, dass, er, unterstützt v<* Kurt Bachrach, Edgar Gerson, Arthur Hermanns, Reinhold Herz und Herbert <A KEREN KAYEMETH f <Mm V' 02 L ' .. ■% «HO?.. . DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BUECHSE DES KKL s* Strauss, diese nunmehr in vervielfältigter Form vorliegende Sammlung, die auch der Erinnerung an die Gründung des Verbandes im Mai 1909 gilt, veranlasst? und mit einer das Wesen des Verbandes knapp umreissenden Einleitung versehen hat So ist ein Privatdruck entstanden. * , Die Gratulanten, davon jetzt über 25 in USA. mehr als 10 in Israel, die übrigen in Europa oder Südamerika, die früher in der Arbeit der dem Verband angeschlossenen örtlichen jüdischen Jugendvereine in Frankfurt a. M. (10), Berlin (5), Düsseldorf (7), Hannover (5) und zahlreichen anderen deutschen Städten, vor allem in West-, Süd- und Norddeutschland, standen, benutzen ihre Gruss- und Dankbotschaften an Dr. Loeffler dazu, wie es S.chwarzschild. zusammenfassend ausdrückt, „zum grossen Teil Selbstporträts nachdenklicher oder resignierter oder zukunftsgerichteter Art” zu geben. Manche gehen noch einmal den Ideen der eigenen Jugend kritisch auf den Grund, andere zeigen eine erstaunliche Konzeption für neue Gestaltung im neuen Lande. Im Anhang widmet Fritz Sehwarzschild Worte dankbar-ehrenden Gedenkens fünf grausam ums Leben gekommenen ehemaligen Verbandsvorsitzenden, nämlich Alfred Apfel. Cora Berliner, Siegfried Klein, Herbert Felsenthal und Paul Eppstein. Hinzu kommt eine tragisch umfangreiche Liste all „derer, die von uns gegangen sind”, wobei bei einem erheblichen Teil der Todesort mit „unbekannt“ angegeben werden musste. Ein Abriss „Zur Geschichte des Verbandes” (mit einigen Fotos) ist beigegeben. Dr. Herbert A. Strauss (Juilliard School of Music, 120 Claremont Avenue, New York 27, N. Y.), einer der früheren Vorsitzenden des „Neutralen Verbandes”, bereitet eine Studie über den Verband vor und hat schon vor einiger Zeit gebeten, ihm Material Uber die Geschichte, die soziale Zusammensetzung und geistige Entwicklung des Verbandes (1909—38) leihweise zur Verfügung zu stellen. E. G. L. eben Errungenschaften unserer Zeit anzupassen und so den Menschen — vor allem den jungen Menschen — die Thora, den Talmud, die hebräische Sprache, kurzum das lebendige Judentum wieder zugänglich zu machen. Die argentinische jüdische Gemeinschaft, meinte dann Rabbi Meyer, sehe sich heute denselben Problemen gegenüber und müsse ihre Löwurde, lebendiges und pulsung sofort in Angriff neh Año XXI. — No. 1775 — 5 Mitglied des Obersten Gerichtshofes Jerusalem. — Chaim Cohen, der ehemalige Oberstaatsanwalt von Israel, legte denAmtseid als Richter des Obersten Gerichtshoies ab. Seine Ernennung wurde erst im letzten Augenblick bekannt gegeben. Richter Cohen der 49 Jahrealt ist, ist in Deutschland geboren und stammt aus einer bekannten Rabbinerfamilie. Er studierte an der Universität München und kam nach der Machterfreifung Hitlers nach Palast na, wo er seine Studien an einem religiösen Seminar tortsetzte. Später studierte er jedoch Jura und erwarb den Doktortitel, Richter Cohen ist der Nachfolger des vor sechs Monaten verstorbenen Richters Schneur Zal Cheshin. (ITA) Jugendlichen im Alter von 6 bis 20 Jahren. Der nun zur Aufführung gelangende Farbfilm zeigte in abwechslungsreichen Bildern, wie sich das Leben in einem dieser Camps abwikkelt. Man hört, mit welcher Leichtigkeit und wie natürlich diese Menschen sich der hebräischen Sprache bedienen. Am Ende dieses Streifens kann man sich nicht des Eindrucks erwehren, dass das. was uns dort vermittelt men, da sonst die Gefahr — auch ohne Verfolgungen — einer Atomisierung des hiesigen Judentums sehr gross sei. Den ersten Teil -seines Vortrages beendete er, indem er den Versuch schilderte, Jugendcamps in hehräischer Sprache und Tradition zu organisieren, dem mit sehr viel Skepsis begegnet wurde. WTie unberechtigt dieser Pessimismus gewesen ist, beweisen heute die sechs Jugendlager in den USA mit einer Beteiligung von ca. 1.300 Kindern und sierendes Judentum ist. Der zweite Teil von Rabbiner Meyers Vortrag war den Zukunftsplänen und -wünschen gewidmet. Der Redner gab dem Wunsche Ausdruck, dass es auch hier dazu käme, dass solche „Campamentos” organisiert werden könnten. Der Präsident der Gemeinde, Herr Heinz Braun, eröffnete und beschloss di* Veranstaltung mit Einfiil»* I rungs- bzw. Dankesworte® , für den Redner. I R. W. Aufschnitt und Delikatessenhaus ESTRELLA DEL NORTE Inh.: ADLER-RIESS und HERMANN FEINSTES WIENER GEBAECK Neu eröffnet TEESALON UND SERVICIO DE LUNCH Uebernahme von Familienfesten SANTA FE 3499 (Ecke Julián Alvarez) — Tel.: 80-1572 ji Restaurant »Paso ” ntrs! I Paso 452 (al fondo) — T. E. 87 9259 Unter Aufsicht des Vaad Harabonim der Kehilla MITTAGS, und ABENDTISCH Anrichten von kleinen Festlichkeiten und Banketten DAUNENDECKEN -GARDINEN! IMPORT. CHINTZ und VOILE BENNO DE LE VIE S.R.L. T. E. 76.4155 NOR: ECHEVERRIA 2242 ’ Ml—T'i ■ i ■ id"» H. ROSENZWEIG > TAILOR HENRY Tucumän 563, piso * Neues Telefon: 32.0913 Grünt* Auswahl i» imp. »ntf htnigan StoMea A2$A

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