Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1774 (3.5.1960)
- Date
- 1960-05-03
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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177« Martes, 3 de Majo de 1960 LA SEMANA ISRAELITA Año XXI. — No. 1774 — 7 ätsche Werten Feier '“rtstag Stadt “*» beder alte. Ffiedhoetzten 30 nicht der Anttentâter mit;!{e an Grabhaben 1345 30! /SGAlentiM 1 9535| iè» e' I 80.- 60.- 20.- 40.- M DIE EREIGNISSE DER WOCHE Kmart Jowel In den Räumen der israelische« Botschaft fand unter dem Vorsitz des wirtschaftlichen Rates der Botschaft, Dr. Chaim Pazner, eine Zusammenkunft der Mitglieder der Gesellschaft Isod statt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat. ein neues Handelszentrum in Jerusalem zu errichten. Nach einleitenden Werten des Botschaftsrates Dr. Pazner und des Vorsitzenden der Gesellschaft, Ing. Mazar Barnett, berichtete Dr. Hardi Swarsensky von seinen Besuchen in Israel im August des vergangenen und im März dieses Jahres. Im August hatte die RASSCO als die den Bauauftrag von Isod ausführende Gesellschaft mit der Errichtung des Handelszentrums, das aus einer grossen Reihe von Ladengeschäften und Werkstätten besteht, soeben begonnen. Nur sieben Monate später hatte die Rassco die Bauarbeiten beendet. Sämtliche Läden waren bereits vermietet, sodass die Gesellschaft jetzt von einer neuen Option Gebrauch ma eher, könne. Die' allgemeine wirtschaftliche Entwicklung sei auch für den Kenner des Landes überraschend. Die Erschliessung neuer Stadtgebiete und dre Entwicklung der Hauptstadt Jerusalems mache enorme Fortschritte. Da auch der bekannte Ing. Lazaro Goldstein, ebenfalls Mitglied der Gesellschaft Isod. kurze Zeit vor Dr. Swarsensky den Bau des Handelszentrums in Kiriat Jowel besichtigt hat und dringend die Annahme der Option empfahl, beschlossen die Anwesenden von dieser Option auf Vorschlag von Don Alfredo Korn Gebrauch zu machen. Der Sekretär der Gesellschaft Isod, Herr Hermann Levy, nahm sedann weitere Zeichnungen der anwesenden Gesellschafter entgegen, durch die eine sofortige Weiterfiihrung des Projektes ermöglicht werden wird. — Dr. A. Rosenfeld, der Vertreter des RASSCO in Lateinamerika, berichtete kurz | über neue Projekte. — Generalversammlung Die Nueva Comunidad Israelita hatte zu einer ausserordentlichen Generalversammlung eingeladen. Einleitend wurde in kurzen Worten des nationalen Trauertages anlässlich des 17. Jahrestages des Aufstandes im Warschauer Ghetto gedacht. Die Anwesenden erhoben sich zu Ehren der heroischen Ghettokämpfer und aller Opfer der nationalsozialistischen Verfolgungen. Der nachfolgende Beschluss, das neben dem Gemeindehaus in der Arcos liegende Gelände anzukaufen, symbolisiert gleichzeitig den Lebens- und Aufbauwillen unseres Volkes und unserer Gemeinschaft. Die Beschlussfassung erfolgte einstimmig. Israels Una bhängigkeits-T ag Im Rahmen der zahlreichen Feiern die gestern zu | Ehren des 12. Unabhängig- (keitstages von Israel stattge- . funden haben, hielt der is- THG WIZO Gemeinsame Feier des lom Haazmauth I Donnerstag, den 5. Mai, um 20 Uhr 30 f IN DEN RAEUMEN DER OSFA. LARREA 1225 j REZITATIONEN: ZALMAN HIRSCHFELD E S A N G : GENIA RABINOWICH [ANSPRACHE: Dr. HARDI SWARSENSKY : raelische Botschafter Dr. Arie Levavi um 10 Uhr 45 eine Rundfunk - Ansprache, die von Radio National übertragen wurde. Am gleichen Tage veranstalteten Dr. Levavi und Gattin einen Cocktail für das diplomatische Korps und führende argentinische Politiker, Wissenschaftler und Intellektuelle. Heute empfangen der Botschafter und seine Gattin die jüdische Kollektivität, für die sie ebenfalls einen Cocktail veranstalten. Die AMIA-Wahlen Man kann darüber streiten, ob die Beteiligung von über 16.000 Wählern bei den Wahlen der AMIA wenig oder viel ist. Jedenfalls dürfte es nicht überzeugt haben, dass die zentraleuropäische Liste nur von etwa 980 Wählern unterstützt worden ist, was in keinem Verhältnis zur Stärke unserer Kollektivität steht. Man hat darüber diskutiert, aus welchen Gründen die Wahlbeteiligung in unseren Kreisen nickt stärker war. Zunächst soll man nicht in den Fehler verfallen, hierfür [ technische oder organisatorische Mängel verantwortlich i zu machen, die es vielleicht | gegeben haben mag. Der wichtigste Grund hierfür liegt einmal darin, dass die Wahlen zur AMIA nicht in drei oder sechs Wochen vorbereitet werden müssen, sondern ständig. Hieran hat es gefehlt. Die Mitglieder der AMIA im unserem Sektor haben wertig Kontakt mit dieser Kehilla, der auf verschiedenen Wegen hergestelilt werden könnte. Ein weiterer Grund liegt darin, dassnur ein Prozentsatz der zerrt rrfeuropä Ischen Juden Mitglieder der AMIA ist. Wie hoch dieser Prozentsatz ist, weiss niemand zu sagen. Wohl aber ist es bekannt dass sehr viele fehlen. Es wäre also eine Aufgabe der Organisationen, wenn sie das nächste Mal bei den Wahle® mit einem besseren Erfolgrechnen, dass sie in ihren Mitgliederkreisen feststsitem. wer zur AMIA gehört, und dass sie diejenigen, die noch keine Mitglieder der AMIA sind, dazu bewegen werden. Immerhin wurden fünf Sitze erobert. Die Wiederwahl des Spitzenkandidaten David Spiegel wird sicherlich nicht nur in unseren [ Kreisen, sondern ganz allge- I mein begrüsst werden, da er sich wie kaum ein zweiter 1 Verdienste um die AMIA er- I worben hat. — Eintritt nur gegen Karten, die beim Vorstand der THG (auch telef, 83-2613) und bei den DAMEN der WIZO erhältlich sind. LU ACH (Kalende r ) Dienstag, den 3. Mai 6. Iyar 21. Omertag Mittwoch, den 4. Mai 7. Iyar 22. Omertag Donnersag, den 5. Mai 8. Iyar 23. Omertag «rotag, den 6. Mai 9. Iyar 24. Omertag , Rückkehr von Dr. Joel Barromi ¡ Dr. Joel Barromi kehrte nach Buenos Aires zurück. : nachdem er vier Monate i vorübergehend als israeli-; scher Geschäftsträger in der J l Hauptstadt Kubas geweilt hat. wo er die dort ständig akkreditierte Legation Israels eröffnete. Dr. Barromi 2 j hat wieder sein Amt als f [Botschaftsrat übernommen. ÄUs, der Arbeit der KehiUa Die Wahlen wurden korrekt und geregelt durch ge führt und die Resultate wurden von der Leitung bestätigt.. Auf der letzten Sitzung wurde das neue Budget in Höhe von 100.409.009 Peses angenommen. Ein Sonderbetrag von 200.000 Pesos wurde für Er?-:ebunffskoTt~- von Jugendlicher, die zur Zeit in Israel zur Ausbildung weilen; susseworfe«. Die K-v>Ug - ird itrtzt auch beg'nnen, die Subsidiengelder für die jüdischen Schulen auszuzahlen. Die Vorbereitungen für den Monat des Jüdischen Buches sind in vollem Gange, und man beginnt schon, passende Bücher einzukaufen. Der Beginn dieser Veranstaltung soll auf Mitte Mai festgesetzt werden. Argentinische Maler stellen in New York aus Das israelisch-lateinamerikanische Kulturinstitut hat die Initiative ergriffen, in New York eine Ausstellung argentinischer Maler zu veranstalten, die zum Verständnis der argentinischen und israelischen Kultur und Kunst beitragen soll. Diplomatische Vertreter beider Nationen wohnten der Eröff nung dieser Se.iau bei. Das erwähnte Kulturinstitnt, dessen Büro in New York die Tätigkeit der israelisch - lateinamerikanischen Institute auf dem ganzen amerikanischen Kontinent koordiniert, bot eine Ausstelhing zeitgenössischer Malerei, auf der fast 50 Bilder, hauptsächlich Oelbilder, von 17 argentinischen Malern gezeigt wurden. Dre Ausstellung, die inzwischen schon geschlossen wurde, stand unter dem Proitektorat des argentinischen Botschafters in USA, Dr. Emilio Donato del Carril, des argentinischen Botschafters vor den UN, Dr. Mario Amadeo, und des argentinischen Generalkonsuls in New York, Ramón Casanova, die der Eröffnung in den Ausstellungsräumen des Carnegie Endowment International Center von New York beiwohnten. Nazipropaganda nicht sträihar Linz. — In den Braunauer Trafiken und Papierhandlungen tauchten vor nicht allzu langer Zeit Ansichtskarten mit dem Geburtshaus Adolf Hitlers auf. Diese skandalöse Tatsache wurde durch ausländische Touristen angezeigt. Daraufhin wurden die Ansichtskarten aus dem Verkehr gezogen; die oberösterreichische Sicherheitsdirektion, die die Sache überprüft hat, übergab die Angelegenheit der Braunauer Staatsanwaltschaft. Diese stellte das Verfahren gegen Alfred Gradier und Josef Rohreg ^er, die für die Karte veianhv-. rtwortlich zeichneten ,,nr ruigels Vorliegens ein - s t afbaren Tatbestandes"’ ei;.. Diese Tatsache n. weist, dass die österreichisch ei; Gesetze keine durchg t nde Handhabe gegen eine oerartige Hitlerpropaganöa nieten; die seinerzeitige Ankündigung des Inner.m nisttrs, dass auf diesem Gebis* eine neue Gesetzesvorlr ggeplant wird, entspricht cer Notwendigkeit der Stunce. \ aus Argentinien [ WURDE IN DER ERSTEN ZIEHUNG VON ► CHAIL PRAEMÜERT. ► Einer aus Jerusalem eingegangenen Infor-; ► mation entnehmen wir, dass bei der ersten ► Ziehung für die Einlösung der CHAIL-Obliga- < [honen und Zahlung der Zinsen am 15. April, [die in Argentinien und im DEUTSCHSPRE- [CHENDEN JUEDISCHEN SEKTOR gekaufte! ¡Nummer 1026 eine der Prämien erhalten hat. Am 15. MAI findet die zweite Ziehung zur! [Einlösung von Aktien statt. Jeder Jude, der in den nächsten Tagen < [ Obligationen erwirbt, kann 400 und 25.000 Dol- ’ lar gewinnen. — Auskünfte: 40-71 OS. t . 1 Jahre Staat Israeli ji 2 Jahre Einheitskampapne [ ¡12 Jahre Mitarbeit! :.. : i | [Leistet in diesen ruhmrei-1 [chen Mai-Tagen spontan! grosszuegig Beitrag fuer Euren 1960 i | ANNAHMESTELLEN: CAMPANA UNIDA PRO ISRAEL 0 J Comité Centroeuropeo | Sarmiento 2376, 3? T. E. 47-3820 H> | und Sekretariate aller angeschlos*. senen Organisationen u. Gemeinden