Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1764 (25.3.1960)
- Date
- 1960-03-25
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/9616703-9611224-9611387--0272-9611394- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Viernes, 25 de Marzo de 1960 la semana israelita Año XXI. — No. 1764 t¿ay£m£T . neue Judaica von Dr. E. G. LOWENTHAL COMITE CENTROEÜROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 ISRAEL — LEXIKO. GRAPHISCH Recht, Wirtschaft und Gesellschaft sind die wesentlichen Gesichtspunkte, unter denen das von der Görres - Gesellschaft heraus¬ 200 Nachkommen (mit über 100 Ehegatten) seines Urgrossvaters, des Tabakhändlers Moritz Löwenthal (Ladenburg 1786 — Mannheim 1879), folgen lassen. Er hatte 12 Kinder, 26 Enkel Stabsoffiziere besichtigen neue Strasse Israels Stabschef und hohe Stabsoffiziere gaben ihrer Genugtuung über die Fertigstellung einer neuen, aus Jerusalem herausführenden Chaussee von höchst strategischer Bedeutung in einer Lände von 40 km, Ausdruck, als sie diese auf einer kürzlich stattgefundenen Reise besichtigten. Die Strasse ist eine Teilstrecke einer 80 km langen Chaussee, die vom Keren Kayemeth angelegt wird und die Entfernung zwischen Jerusalem und Beer Scheba um 30 km verkürzt. Die Strasse verläuft über äusserst schwieriges Gelänj de und gibt Zutritt zu wei- | ten Strecken des Adullamj gebietes, wo der Keren Ka- , yemeth Boden für Landwirt- J schaft urbar macht. Die . Strasse, die an der transjor-* j dänischen Grenze entlang | läuft, erleichtert die miütä- I rische Ueberwachung dieses Grenzgebietes. Ein grosser Teil der Strasse durchkreuzt eine Gegend, die bisher als eine der wildesten Israels angesehen wurde, in der Infiltranten und Schmuggler unbehelligt ihr Unwesen treiben konnten. gegebene „Staats-Lexikon” und 13 Urenkel. Wie das (Verlag Herder Freiburg i. vorangehende ist auch das B.) zusammengestellt ist. In neue Buch pietätvoll-sorgder sechsten, völlig neubesam, peinlich exakt und in arbeiteten und erweiterten dem Bewusstsein angelegt, Auflage (1959) befindet sich dass es einen Beitrag zur ein ausführliches, sorgfältig Geschichte der deutschen Eintragung von Jizchak Gruenbaum und Salman Schasar im Goldnen Buch des KKL Das Direktorium des Keren Kayemeth-nahm einstimmig den Vorschlag an, zwei hervorragende Persönlichkeiten Israels und Veteranen der zionistischen Bewegung ins Goldene Buch einzutragen: Herrn Jizchak Grünbaum gelegentlich seines achtzigsten, und Herrn Salman Schasar zu seinem siebzigsten Geburtstag. Dr. A. Granott, Präsident des KKL, eröffnete Sie Direktionssit uing mit herzlichen Glückwünschen an die beiden Herren und brachte den Vorschlag ihrer Eintragung ins Goldene Buch ein. Aus unserer Arbeit Anlässlich der Barmizwahfeier von Alejandro Erneslo Gottschalk wurde durch die wertvolle Mitarbeit der Damen: Irmgard Quimilman und Erika Zimmerspitz eine Entschädigung für Griechenland Athen. — Aussenminister Aberoff kündigte an, die deutsche Bundesregierung habe sich bereit erklärt, ungefähr 26 Millionen Dollar an materiellen Entschädigungen für die griechischen Opfer von Naziverfolgungen zu zahlen. Die Mehrzahl der Naziopfer in Griechenland waren Juden. Nur wenige Ueberlebende blieben von den zehntausenden Juden, welche von den Nazis aus Saloniki nach den Vernichtungslagern in Deutschland deportiert wurden. Immerhin gibt es heute noch rund 6,000 Juden in Griechenland, die auf 17 Gemeinden verteilt sind. Auch in Israel leben ungefähr 2.500 griechische Juden, die seit Staatsgründung einwanderten. (ITA) Sammlung für den KKL durchgeführt, welche die Summe von $ 2.500.— ergab; der Junge wird in das ,,Sefer Barmizwah” eingetragen. Bei der Barmizwahfeier von Juan Luis Wiener führte Herr Guillermo Wiener unter den versammelten Gästen eine. Sammlung zu Gunsten des KKL durch, die die Summe von $ 1.800.— ergab; der Junge wird in das „Sefer Barmziwah” eingetragen. Gelegentlich der Barmizwahfeier von Tornas Schwarcz war das Ergebnis der Sammlung für den KKL durch die Mitarbeit von Frl. Susi Götz $ 1.100.—; auf den } Namen des Barmizwah werden Bäume in Israel gepflanzt. Anlässlich der Verlobungsfeier von Herrn Manfredo Bernhaus und Frl. Susana Elena Müller ergab die Sammlung für den KKL durch die verdienstvolle Mitarbeit von Herrn Kantor Alfreöo Baruch die Summe von $ 2.010.—; auf den Namen des jungen Paares werden Bäume gepflanzt. Bei der Verlobungsfeier von Herrn Willy Woschinsky und Frl. Marianne Behrend wurde durch die Mitarbeit von Frau Irene und Herrn Leonardo Behrend die Summe von $ 1.430.— gesammelt; auf den Namen des Brautpaares werden Bäume gepflanzt. Anlässlich der Hochzeitsfeier von Herrn Bernardo Lewinsky und Frl. Clara Weinberg ergab die Sammlung für den KKL den Betrag von $ 950.—; auf den Namen der Neuvermählten werden Bäume in Israel gepflanzt. Wir danken allein unsere« Spender« und Mitarbeitern. bearbeitetes, quellenmässig gut belegtes Stichwort „Israel”, das die Entwicklung bis 1958 berücksichtigt (was auch für die reich angegebenen Literaturnachweise gilt). Der 19 Spalten umfassende Artikel ist in die sieben Abschnitte „Allgemeine Landeskunde”, „Bevölkerung und Sozialstruktur”, „Staat und Verfassung”, „Religiöse Verhältnisse”, „Rechtsordnung“, „Wirtschaft“ und „Auswärtige Beziehungen“ aufgeteilt, deren Bearbeiter, der (kürzlich verstorbene) Professor Dr. Alfred Bonne (Jerusalem), der frühere Magdeburger Stadtkämmerer Ministerialrat i. R. Max Pulvermann (Frankfurt a. M.), Joseph Stiassny und der aus Berlin stammende Dr. Juden darstellt. Es enthält neben den eigentlichen Stammbaumtabellen im Vordergrund und aufschlussreichen statistischen Tabellen (aufschlussreich auch hinsichtlich des Schicksals der Abkommen in den Jahren nach 1933) im Anhang, biographische Notizen für jeden in der Genealogie Erfassten. Darunter befinden sich aus jüngerer Zeit beispielsweise Senatspräsident i. R. Dr. Otto Simon, der frühere führende JRSO- und JTC-Mitarbeiter. der im April 1958 auf der Ueberfahrt nach Jamaica starb, seine Frau Marie geh. Lewy (1954 in Hamburg dahingegangen) der (1925 in Berlin gestorbene) Gewerberat Regierungsbaumeister Emil Plotke, Rabbiner Dr. Siegfrid Klein- Alfred Witkon (Jerusalem), Düsseldorf, der bei der De- Richter am obersten israelischen Gericht, sind. Wer sich aber den Staat Israel. seine Bevölkerung, seinen Aufbau, über Verfassung und politische Institutionen und Kräfte, über die Religions - Gemeinschaften, über Bodenschätze, Land- und Forstwirtschaft, industrielle Entwicklung, Gewerkschaften, Verkehr, Finanzen, Politik usw. kurz und zuverlässig unterrichten will, kann getrost auf diese stichwortartige, mit vielen Zahlen und statistischen Uebersichten versehenen Abhandlungen zurückgreifen. Das „Staatslexikon“ enthält besondere Stichworte „Juden“, „Naher Osten“. „Wiedergutmachung“ und „Zionismus”. EIN NEUER JUEDISCHER STAMMBAUM Dr. Siegfried M. Auerbach, London, der als geborener Frankfurter fast 30 Jahre lang mit der Metallgesellschaft A.-G. (Frankfurt a. M.) verbunden gewesen ist, hat dem von ihm 1957 herausgegebenen Auerbach-Stammbaum („The Au- DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BÜCHSE DES KKL AN WIEDERVERKAEUFER — ALLE NEUAUSGA- BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica oficial del Estado de Israel, VTAMONTE 550, I/B — Bueapt Aim, Rtf. ArfniiM ISRAEL - BRIEFMARKEN portation umkam, der Chemiker Dr. Adolf Koebner (England), ferner eine in Budapest geborene Urenkelin von Rabbiner Ludwig Philippson (Nora Führer) und der Sohn des Krefelder Kommerzienrats Moritz Bayerthal, Otto Julius Bayerthal jetzt Santiago. „The Descendants of Moritz Löwenthal of Ladenburg“ (Verlag Perry Press Productions, Ltd., London 1959, gedruckt in Frankfurt a. M.) steht in seiner geschmackvollen typographischen und sonstigen äusseren Gestaltung der des Auerbach-Stammbaums in nichts nach. AMSTERDAM „Merlan“ nennt sich die bekannte, an hervorragenden Bildern reiche Sammlung der Monatshefte der Städte und Landschaften (Hoffmann und Campe-Verlag, Hamburg). Das 10. Heft des 12. Jahrgangs (1959) ist der jetzt über 600 Jahre alten, auf Pfählen gebauten Stadt der Grachten und Kanäle, der Sc-hiffe und Fahrräder, der Kunstschätze Midraschim zum Wochenabschnitt: Wayak hei - Pekude 2. B. M. XXXI, 1 — XL. 38 Der Lehrmeister des Volkes „Und Mosche errichtete das Stiftszelt”. — Als ganz- Jisrael mit der Arbeit des Stiftszeltes sich beschäftgie, war Mosche betrübt, dass er an diesem Werk keinen Anteil hatte. Denn die Geschenke zum Bau brachten alle br.e Jisrael, Männer und Frauen, ja drängten sich, jeder weilte als erster seine Gabe geben. Die Arbeit selbst wurae durch Bezal'el und Oholiaw ausgeführt. Als sie ihr Werk beendet hatten, wandten sie sich an ihre Handwerker: „Was sitzt ihr müssig? Stellt das Stiftszelt auf und weile Gott in unserer Mitte!” Diese versuchten, es aufzustellen; es gelang ihnen nicht. Da riefen sie Bezal’el und Oholiaw: „Stellt ihr;s auf, denn ihr habt es doch gefertigt!” Auch diese versuchten, es aufzustellen, ... es fiel aber um. Da raunten s.eh die bne Jisrael gegenseitig zu: „Seht, was Mesche da w eder gemacht hat. Unser Geld hat er für dies Stiftszelt iusgegeben, diese grosse Last hat er uns aufgebürdet. Erzählt hat er uns, dass der Heilige, gelobt sei er, von H mmelshöhen niedersteigen wird, um zwischen d e?en Z-. iiwänden zu wohnen. Und jetzt kann man das Zelt noch nicht einmal aufstellen.” Da ging Mosche und vollbrachte, was noch zu tun war: „er errichtete das Stiftszelt.” Da merkte ganz Jisrael, dass das Stiftszelt und dank Mosche stand. D nn nicht Materie, nicht Kunstfertigkeit konnten c as Stiftszelt errichten, sondern der Geist, der auf dem Lehrmeister les Volkes ruhte. ★ „Das sind die Berechnungen des Stifszeltes.” — W;rum legte Mosche diese Rechenschaft ab? Gott traute ihm, wie es hebst: „treu ist er ir. seinem ganzen Hause.” Und doch gab Mosche Rechenschaft, weil er die Spötter seiner Tage ihm nachsagen hörte: „Sieh nur seinen Hals, sieh r.ur seine Beine... Das Unsere isst er, das Unsere trinkt er’?, und ein anderer erwiderte: „Kunststück, einer, der den Bau des Stiftszeltes unter sich hatte, all die Gold- und Silbertalente, keine Kontrolle, keine Buchführung... Was willst du, soll der nicht reich sein?” ' Als Mosche das hörte, schwor er sich selbst zu: „Wenn die Arbeit des Stiftszeltes fertig sein wird, werde ich Rechnung legen.” Und als der Bau vollendet war, wandte er sich an die bne Jisrael: „Das sind die Rechnungen des Stiftszeltes.” erbach Family — The Des-! und des Kunsthanöels, der cendants of Abraham Auer-1 Giebel und der Blumen gebach”, London) kürzlich 1 widmet, der Stadt auch der eine Genealogie der mehr als Toleranz, wie sie Hans Eberhard Friedrich (Gauting bei München) im letzten Kapitel dieses schönen Buches skizziert. „Aus allen Ländern Eiuropas“, so heisst es da, „strömten Menschen dorthin, denen in ihrer eigenen Heimat der Boden zu heiss wurde, unter ihnen vor allem viele Juden, deren Konfession ohnedies mit der auf die diesseitige Gottesbewährung gerichteten calvinistischen Glaubenslehre harmonierte und deren Diasporaschicksal sie ebenfalls zu Toleranz und Anpassung zwang.“ Hella S. Haasse schreibt über das geistige Klima der Stadt, und verweist u. a. auf den Selfmademan und Gelehrten Dr. Sarphati, den sie einen Philanthropen, Reformer und j Organisator von ungewöhnlichem Format nennt. Man j dürfe ohne Uebertreibung jbehaupten, dass Amsterdam j die am wenigsten provinzieljle aller niederländischen j Städte geworden und geblie-!ber. sei, und zwar mit durch das jüdische Element in der Elite von Kaufleuten und Intellektuellen, die vor .dem Kriege das kulturelle Leben der Hauptstadt beherrschte. „Ich erwähne das mit Nachdruck“, sagt die Verfasserin, „weil nur so dem Aussenstehenden verständlich wird, was die Deportation der jüdischen Bürger in den Jahren 1F49 bis 45 für diese Stadt bedeutet hat.“ Einweihung einer Synagoge London. — Dr. Israel Broj die, der Oberrabbiner Grossbritanniens, leitete den Gittesdienst bei der Einweihung der neuen Synagoge in Edgaware, die das grösste jüdische Gotteshaus ist, welches (nach dem Kriege in England , errichtet wurde. Die Synagoge, die in dem londoner Bezirk von Edgeware liegt, fasst 1.000 Personen und ■wurde mit einem Kosten- 1 aufwand von über einer halben Million Dollar gebaut. HTA) HOGAR ARGENTINO DE HUERFANAS ISRAELITAS Y ESCUELA NORMAL DE LA CONGREGACION Der leitende Ausschuss hat in direkter Zusammenarbeit mit der Congregación Israelita de la República Argentina eine völlige Reorganisation, seiner sozialen Arbeit unternommen. Aus diesem Grunde und angesichts der Erhöhung der Koster, für die Lebenshaltung wurde beschlossen, die allgemeine Beitragsquote für Mitglieder auf den Mindesibetrag von $ 10.— monatlich zu erhöhen. Wir hoffen, dass Sie, lieber Leser, Ihren. Mitgliedsbeitrag so hoch wie möglich festsetzen werden- Spenden Sie grosszügig für unser grosses Werk der sozialen Hilfe. . Falls Sie noch nicht Mitglied sind, so werden Sie es, und übersenden Sie uns bitte Ihre Beitrittserklärung. Besuchen Sie uns, und lernen Sie unsere Arbeit kennen. SOCIEDAD DE DAMAS ISRAELITAS DE BENEFICENCIA Arévalo 2026 T. E. 72-0800 und 71-5883 551964