Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1753 (12.2.1960)
- Date
- 1960-02-12
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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aus Kegy?» ■ H«t, Geht lve Schlange lauert tau* r, tm* tau Schlages ihc t\ am 18m, v, denn das »n, sie auch ■, taten sie'*. ... und « na* egun Lsrael Heilige, drohen ,.„ r mit'." Mo- 'irr. „Sprich rebe deinen is und spal* h das Meer ich zu stür- ■. durch das »ährend die er Hai hiel- Haupt des es spalteten er ins Meer der Aeg» 'H, in Barn> m willst du en?” Sofort Htet ihr zwii der Aeg» len sprachen ael dies sah, Ägypten, um i dem Leichzusammen in hn vor dem eten sie dei- :h nach Geleer, ä die Dienstjn. Doch er ie Aegypter) nir singen?!" klLAJUUUUU^ aelita )k Uhr -H27. »eryiernes 12 de Febrero de 1960 u Año XXI. — No. 1753 — 7 , I Beuben Ben Shem: Polen brennt. — Verlag Union Central Israelita Poiaca, Buenos A res 1960 (in Jiddisch). Der bekannte israelische Politiker Reuben B n S trn g.bt in seinem Buch ,.Po en brennt” einen mich.er. en, packenden Tatsnc. e '.ber cht iioer die ersten Wccncn ce überraschenden deut.-chen bebertalls aui Polen: es ist <ue offene, grausige Besc reibung eines Augenzeugen, der die sinnlose Abschlachtung der Zivilbevöl kerung durch die deutschen «. ogdflieger miterlebt hat. aie hier zum ersten Mai Bomben auf wehrlose Männer, Frauen und Kinder abv arfen und auf keinen ernsthaften Widerstand s*iessen. weil sich die polnische Luftflotte im Friedenszustand befand. Diese s oistische, planmässig vorberei'et“ Massenvern ebtung der polnischen Bevölkerung, die .Bombardierung der v e’en Tausende von Flüchtlingen auf den Landstrassen und n den iiberfiill'en Eisenbshnziieen. die sich vor den einströmenden deutschen T uppen in Sicherheit zu bringen versuchten. vermitte)n eins ein deutsches B'ld von den nazistischen Ausrottungs- Methoden und Hitlers Lebensraum-Politik. die in ihrem Drang nach Osten zuerst Polen besetzte. Ben Shem beschreibt ebenso erschütternd die Zerstörung Warschaus durch die deutschen Armeen sow e die Leiden der jüdischen B wohner bis zur endgültigen Eroberung der S'adt mit der Beschlagnahme der Kebi’la und aller Organisationen, sowie den Baub des jüdischen EGentums. Der Verfasser, der vor den emrückenden. plündernden / Zehn Jahre Rinatja / Tel Aviv. — Rinatja, eine Genossenschafts - Siedlung nordafrikanischer Juden südlich von Petach T-.kwa, hat vor kurzem den zehnten Jahrestag ihrer Gründung gefeiert. Die Siedlung wird heute von 72 Familien mit 550 Mitgliedern bewohnt und verfügt über eine Anbaufläche von 2.200 Dunam. Rinatja vermarktet monatlich rund 330.000 Eier und 45.000 Liter Milch. Das Dorf hat eine achtklassige Schule mit 170 Schülern und einen Kindergarten mit 114 Kindern. Das Dorf wird dreimal ln der Woche von einem Arzt besucht. In Kürze soll eine Klinik eröffnet werden, die auch alle Siedlungen der Umgebung betreuen soll. — (AWZ) Deu.sehen ins Landesinne e geflüchtet war und nach Lublin vorstossen wollte, schilaert Wahrheit-getr u und anschaulich den Zusammenbruch des polnischen Heeres, dessen Generäle unj veVantwortliche Offiziere nach Piumänien desertiert waren und die Soldaten koyf os zurückgelassen ha'- tsn. Er rühmt den Mut e niger jüdischer Reserveoffiziere, die mit ihren k.c.- nen, zusammengeschmolzenen Häuflein wahre Wunder an Tapferkeit vollb: ac .ten, bis die polnische Armee sic : bei der Aufteilung Polens zwischen Hitler uni Stolin von selbst auflöste und das voll ge Chaos hereinbrach. Mit rücksichtsloser Schärfe und Verachtung behandelt Dr. Ben Shem den Verrat des polnischen Volkes ai seinen jüdischen Mithin ge: n und ihre willige Bereitschaft. mit den Verruchtem hres Staates um den Pro s des Raubes von jüdischem Hab uni Gut zusammenzuarbeiten. Er erwähnt eie schändliche Rolle du' polnischen Häscher, d e J.gd auf versteckte Juden rn ch'en. um sie gegen einen Judaslohn d?n deutschen Henkern zu übergeben. Das Verhältnis zwischen Juden und Polen war immer ein seht gespanntes. aber die Raubg er der polnischen Bevölke ug erreichte ihren Höhepunkt jn dieser Zusammenarbeit mit den deutschen Besa*- zungsbebörden, ein einmaliger Fall in der Gesch chte der Menschheit dass ein Volk mit seinen Unterdrükkern ko) laborierte, um sich am Eigentum seiner ermordeten Mitbürger schamlos zu bereichern. Das Buch ist ¡m Stil eines Tagebuches geschrieben u d bringt viele interessante E nzelheiten aus dem Leben des einstigen polnischen Judentums, das der ewige Lebens quell des jüdischer. Volle war. so dass der Bericht unbedingt als historisch wertvoll anzusehen ist. Der ungemein rührige Verlag bereitet jetzt sehen das 150. Buch zum Gedenken an das einstige blühende po nsche Judentum vor und steht heute im jüdischen Verlagswesen in der Welt an erster Stelle. Leider haben keine deutschjiidischen Verlage oder Mäzene durch cie Herausgabe eines Buches zum Gedenken an das einstige deutsche Judentum etwas Gleichwertiges geschaffen, um die Geschichte des mitteleuropäischen Judentums nicht der Vergessenheit einheimfallen zu lassen. —r. £Ay£m£T diamisáa Issar 8’Schwat COMITE CENTROEUROPEO Corriente 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 DAS NEUJAHRSFEST DER RAEUME Der lo. 1hg des xVona.s Sehwat der in uie.tm J... ie > auf den 13. Feoruar fä.L, . gil: in der jüdischen J ivd.- I tion als ..NeujrhriGst der! Bäume'', als Beg nn der Zeit, 'da sich in Israel dts Erwachender Natur aus dem Winterschlaf b.merkbar macht. Sc..on die a.ien Lehrer unseres Volkes beton.en den freudig, n Ciiarak er dieses Tages in aer Liturg e. und die zionistische Bewegung in ihiem ße.Le.en, alles, was jiia.sch urd erhaltenswert ist, r.:u zu b.leben, hatte auch diese Ueoenisi:- rung gern übeinommn. Der Ker-n Kajemeth I.eis- ' rael, der, bald nach seiner En stehung die gr s.e Bedeutung der Aufforstung des Im 82. Lebensjahre verstarb plötzlich nach kurzer, schwerer Krankheit mein lieber Vater, Schwiegervater, unser lieber, unvergesslicher Opa, Herr Adolf Löbl o witz In tiefer Trauer EMIL LOEBLOWITZ und Frau LISELOTTE geb. DRESEL Montevideo, den 27. Januar 1960 Paraguay 1164 apt. 11 Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Hinscheiden, unserer lieben Mutter, Frau JOHANNA FLAMM geb. STERN sprechen, wir allen Freunden und Bekannten unseren innigsten Dank aus. MINNA GUTMAN geb. FLAMM MAX FLAMM EMMY BERMANN geb. FLAMM Vidal 3120 Chamiseha Assar b’Schwat-Feier des KKL auf den Weekendplätzen Wie alljährlich, verarmst 1et der KKL auch in dies.m Jahie die traditionel e Fe er! am SChWÖt °3' Feb™ar) ¡am Sonn lag, de„ ,4 Fpbruar ¡auf den Wochenendplätzen :der an§esch.'ossenen Orranisationen und zwar dar JKG ,'vci ,VorUnd Ba^id der ¿i’" J;OS u"d ^s Bar >chba m Moreno Wir b t ten alte Freunde das ICKL | dazu beizutr.-gen. dass d eses’ 'von d S T l5rsel a-lem ton der Jugend bßge'stuf T«J,ert „ild, *£» Tage gut besucht ist. Bei «ngunst.gem Wett-r finde! a!«^?ranStaUung am darauffolgenden Sonntag s*at.t. j Eine wichtig-e Mitteilung: ^*r benachrichtigen a|!e unsere Freunde -en UrirUar UnSer ßfiro' we- "en Uriauo des p?r«-on-i* b»Sr?8n3nChnJtta8s vrn wird ° Uhr »ein Früherer Präsident V enezuelas nffanzt Hnnme im Boliva^. Wa?d Dr. Edgar Sanabn'a, ehelas und" PraSident Venezueler Sr«TnT'irti« Gssandi kan . 'es Landes beim Vati- ,^an- Aussenminift-r fsr-Pi- Frau Golda M°ir 1 der venpzolarucche rr->„v,j4 . vei‘L Be an,': A„'' s,n,srum’ u'd d» eren Kajemoth Lei--rael sehen Bergland^gelegen '"'ist.*' Unser Telefframmdienst- Ä'änSÄÄ v~ Pnanzungen zu Z* ^T' bzw An U beschenken hren’ wo!Ien Sie brte eme der folgenden He Sr Benutzen: 73-4916 68-7004 54-3209 76-1396 (Fiambreria ss Landes in die Tat umzusetzen sich bemühte, iiberna. m die Am\gimg des aus u.,serem zen.raleuropäiscner. Kreise stbinmenaen dritten Prä.sidenten der Zionistischen Weltorganisation, des Botanikers Prol. Otto Warburg, bei den verschiedensten Anläss-n Baumspendm durchzuführen, um zur Wiederherstellung des einstigen, segensreichen Waldreichtums von Erez Jisrael beizu Tagen In den letzten Jahren entstanden viele Wälder im Lande, und einer der wichtigsten Tt ge, an denen vor allem d>e Jug -nd Baumpflanzungen durc führt, ist der 15. Schwat. Mit grosser Begeisterung und in fröhlicher S immung widmet sich die neue Grn rat on die er Aufgabe. zu welcher die Schu e besonders auffordert. Hiet bei uns. in der Diaspora. ist es deshalb eine nationale Pflicht von jung und alt, symbolisch in seelic er Verbindung mit Israel, mitzupflanzen. Chamiseha Assar Beschwat. 15. Tag im Monat Schwat. verlangt von uns Baum-penden für den KKL, und es i:t nicht daran zu zweifeln, dass auch in diesem Jahre, besonders auf un¬ (Nach einem mittelalterlichen Hüchi seren Wochenendplätzen und überall, wo Jugend den sich an das Datum anschliess:nden Sonntag im Freien v;r bringt, dieser moralsc'en Verpflicsh ung nac gekommen wird. i Wir alle wissen, dass selbst : im Winter, wenn S ürm-! und Regengüsse in Israel al- : le landwirtschaftl'che Arbeit erschweren, d'e Auff rstungs- und Pflauzung^tä‘ gkeit weitergeht, längs der Stressen im Negew. auf Bergplateous, in Gebieten, die erst jetzt erschlossen werden können. Es sind keine blossen Projekte, die man sympathisch betraeh et. sondern es ist eine Realität, die von allen Israel-Besuchern .mit Bewunderung DetifCitet wird. Indem der KKL auf die besondere Veranlassung der Baumspende zum 15. Schwat hinweist, schafft er neue Möglichkeiten der Be- , Waldung und dient zugleich der Erfüllung eines sehr alten nationalen und rel giösen Ideals. Israeli | JEDEN TAG 1 kommen neue Einwanderer nach I ISRAEL | JEDEN TAG gellt das AUFBAUWERK weiter in ISRAEL JEDEN TA : steht die EINHEITSKAMPAGNE im Dienste ISRAELS. Annahmestellen: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL Comité Centroeuropeo SARMIENTO 2376, III T. E. 47-3820 int. 13 und sämtliche an geschlossenen Gemeinden und Organisationen ahluaS