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Jüdische Wochenschau · 1960-01-29 · 1749 (29.1.1960) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1749 (29.1.1960)
Date
1960-01-29
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Viernes, 26 de Enero de I960 LA SEMANA ISRAELITA Año XXL — No. 1749 Die CENTRA, Asociación de Comunidades y Organizaciones Israelitas en Latino-América — Asociaeao de Comunidades e Organicaeoes Israelitas na América-Latina — mit Sitz in Montevideo bittet um Veröffentlichung folgender Erklärung: Dr. S. Moses, Jerusalem, der Präsident des Council of Jews from Germany — der Weltorganisation der Juden aus Deutschland, deren Zentralbüro sich in London befindet — hat an den Bundespräsidenten der Deutschen Bundesrepublik das nachstehende Telegramm gerichtet: Das Präsidium des Council of Jews from Germany wendet sich in einer ernsten Stunde an den Bundespräsidenten der Deutschen Bundesrepublik. Die Organisation der aus Deutschland stammenden Juden in der Welt, die sich berufen fühlt, das Vermächtnis des deutschen Judentums zu bewahren, erhebt warnend ihre Stimme, nachdem offenbar geworden ist, dass die Schatten einer grauenvollen Vergangenheit wieder aufzusteigen drohen. Wir haben erlebt, wie im Zeichen des Hakenkreuzes aus kleinen Anfängen eine lawinenartig wachsende Bewegung entstanden ist, die zu unvorstellbaren Verbrechen geführt und auch dem Zusammenleben von Juden und Deu sehen ein Ende eereitet hat. Wir haben erlebt, wie ein grosses Volk zum willenlosen Werkzeug dieser Bewegung geworden ist, die die Vernichtung der Menschenwürde zum Ziel hatte. Jetzt mehren sich die Zeichen, dass die Erinnerung an. die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus mehr und mehr verdrängt wird und dass die dämonischen Kräfte wieder wach werden. Wir — in denen die Erinnerung an die furchtbaren Geschehnisse lebt zusammen mit dem Andenken an die Opfer, die wir zu beklagen hatten — wissen, dass keine Deklarationen von Organisationen und keine Erklärungen von Regierungen drohendes Unheil abwenden werden. Nur eine grundsätzliche Aenderung der Haltung zur erlebten Geschichte kann die Aussicht eröffnen, zu einer besseren Zukunft zu gelangen, die solche Schandtaten unmöglich macht. Helfen kann vor allem der mutige und unerschütterliche Entschluss, für eine Erziehung zu sorgen, die den Mut zur Wannieit hat und der Jugend zeigt, dass das Hakenkreuz das Zeichen der Schande ist. Unsere Hoffnung ist, dass alle Menschen guten Willens, und an ihrer Spitze die Regierung der Bundesrepublik, die Symptome einer moralischen Erkrankung rechtzeitig erkennen und zielbewusst und rücksichtslos ihre Wurzeln ausrotten werden. Am 25. ds. Mts. verschied plötzlich unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwägerin und Tante, Frau Johanna Flamm geb. Stern im Alter von 70 Jahren. MAX GUTMANN und Frau MINA * geb. FLAMM MAX FLAMM und Frau BELLA geb. v. HALLE BERTOLDO BERMANN und Frau EMMY geb. FLAMM Enkelkinder und Verwandte Die Beerdigung hat bereits in Tablada stattgefunden. Buenos Aires, Vidal 3120 DANKSAGUNG Für die vielen Beweise aufrichtiger Anteilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Mannes, Vaters, Grossvaters und Urgrossvaters, Herrn Bruno S. Adler sprechen wir unseren innigsten Dank aus. MARIA ADLER-PRESSEL und Familie LLJACH (Kalender) Freitag, den 29. Januar 29. Tevet Sonnabend, den 20. Januar l Schwat Schabbat Rösch chodesch WA’ERA Haftara: Yescnayahu LXVI 1—24 Sonntag, den 31. Januar 2. Schwat Montag, den 1. Februar 3. Schwat Dienstag, den 2. Februar Schwat Mittwoch, den 3. Februar 5. Schwat Donnerstag, den 4. Februar 6. Schwat Freitag, den 5. Februar 7. Schwat Sonnabend, den 6. Februar 8. Schwat Schabbat BO — Haft.: Yirmeyahu XLVI 13—28 Sonntag, den 7. Februar §. Schwat Montag, den 8. Februar 10. Schwat Dienstag, dne 9. Fezruar 11. Schwat Mittwoch, den 10. Februar 12. Schwat Donnerstag, den 11. Februar 13. Schwat Freitag, den 12. Februar 14. Schwat Sonnabend, den 13. Februar 15. Schwat CfetSÄ-AEC COMITE CENTROEUROPEO Corriente* 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 Chamischa Asar b’Schwat-Feier der auf den Weekendplätzen Wie alle Jahre, veranstaltet der KKL dieses Jahr seine traditionelle Feier des 15. Schwat — NEUJAHRSFEST DER BAEUME — am Sonntag, den 14. Februar auf den Weekendplätzen der angeschlossenen Organisationen, und zwar: der JKG in Olivos -id Banfield, der NCI in Olivos und des „Bar Koehha” in Moreno. KKL Wir bitten die Eltern aller Kinder, dazu beizutragen, dass dieses Fest, das ganz im besonderen für die Jugend bestimmt ist von allen besucht wird. Und wir bitten die Erwachsenen, uns zu einer schönen und erfolgreichen Durchführung zu verhelfen. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung am kommenden Sonntag statt. Urbarmachung in Galiläa in grösstem Ausmasse Im vergangenen Sommer haben die Urbarmachungsarbeiten des Keren Kayemeth im galiläischen Bergland wieder grosse Ausmasse angenommen und erstrecken sieh über Tausende von Dunam Boden. In Metulla, Israels nördlichstes Dogf, das vor kurzem eine Anzahl von' Neusiedlerfamilien aufgenom. men hat, ist die Terrassierung von 600 Dunam in Angriff genommen worden, um die wirtschaftliche Position des Ortes zu konsolidieren. Im Kibbuz Dan, in der Nordoststrecke des S'aates gelegen, wird momentan ein Areal von 250 Dunam durch Entsteinung in Angriff gehommen und für intensive Bearbeitung fertiggestellt. Bei dem Einwanderer-Städtchen Chazor werden 1.000 Dunam Felshänge für Weingärten vorbereitet, die später, unter den Siedlern aufgeteilt, diesen als Hilfswirtschaften dienen werden. Eine interessante Neuerung bei der Entfernung grosser Basaltblöcke von zukünftigem Ackerland hat sich letztens bei Amida als erfolgreich erwiesen; dort haben Fachleute des KKL Stahlhaken in bis zu 16 Tonnen schwere Felsen eingelassen, um diese dann mittels Kränen auszuheben, anstatt sie mit Dynamit zu sprengen. Diese neue Methode wird die Urbarmachungs- Arbeiten in dem grossen Basaltgebiet des östlichen Galiläa weitgehend erleichtern. Beste Büchsen im Monat Januar: Enrique Bertowitz, Moises Burecovics, Enrique Fuchs, Familie Goldschmidt, Hoffmann Hnos., Bertoldo Kahn, Frau Hilde ’ Spitz, Ricardo Weiss, Sigfrido Wolff e Hi jo. Eine wichtige Mitteilung Wir benachrichtigen alle unsere Freunde, dass im Monrt Februar unser Büro, wegen Urlaub des Personals, nur nachmittags von 14.30 bis 18.30 Uhr geöffnet sein wird. Unser Telegrammdienst: Bei freudigen und traurigen Begebenheiten rufen Sie, bitte, eine der folgenden Nummern au, um Ihre Wünsche durch unser? KKL. Telegramme auszudrücken, sowie Verwandte und Freun. de mit Baumpflanzur.gen zu beschenken, bzw. das Andenken Ihrer teuren Toten zu ehren: 70-9931 73-4916 68-7i04 54-3209 76-1396 (Fiambreria „Coghlan”) 48-3695 Sekretariat 48-5683 Midraschim zum Wochenabschnitt: Waera 2. B. M. VI. 2 — IX, 35 Von den zehn Plagen „Hart war das Herz Pharaos.” Ein Gleichnis: Ein I. - we fuhr mit seinem Gefolge auf einem Schiff. Ein B.s?i wollte Zöllner sein und forderte den Zoll. Da rief o,r Fuchs zum Esel: „Wie unverschämt bist du! Du weis t, dass der Löwe mit seinem Gefolge auf diesem Sch. 1 Je reist und du forderst Zoll?!” Der Esel antwortete: „Vom König nehme ich Geld und lege es in seinen Schatz!” D.r Löwe befahl, das Schiff ans Land zu fahren, ging ars Land und zerriss den Esel, den Zöllner. Dann befahl er dem Fuchs: „Ordne mir schön der Reihe nach die G eder dieses Dummkopfes!” Tat der Fuchs, wie ihm befenlen, und sah das Herz des Esels und frass es. Als der Lewe kam, sah er die Glieder des Esels hübsch nebene r.- ander geordnet und fragte: „Aber wo ist das Herz dieses Dummkopfes?” Der Fuchs war nicht verlegen: „Mein König! Der Esel hatte kein Herz. (Das Herz ist im Hebrai- -schen der Sitz der Klugheit.) Wenn er ein Herz geha t hätte, würde er doch keinen Zoll vom König verlangt nahen.” So war es auch mit Pharao, dem Bösetäter. Wenn er ein Herz gehabt hätte, würde er doch nicht vom Kein g der Könige aller Könige die Knechtschaft seines Volkes verlangt haben. ★ „Gott sagte zu Mosche: Sprich mit Aharon, nimm deinen Stab strecke deine Hand aus, über die Gewässer Aegyptens! . . und sie sollen zu Blut werden.” — Unsere Weisen fragten, warum wurde das Wasser nicht durch Mosche geschlagen sondern durch Aharon? Gott wies Mosche an, Aharon mit der Ausführung der Plage zu betreuen und sagte zu Mosche: „Jenes Wasser, das diese ge ragen und gerettet hat, als du in den Nil geworfen wurdest, darf nicht von deiner Hand getroffen werden. Darum: sprich mit Aharon...” ★ Und so ist es auch mit dem Staub der Erde, der den Leichnam des von Mosche mit gerechtem Zorn getöteten Aegypters bedeckt hat, auch der Staub sollte nicht von Mosches Hand getroffen werden, um sich in Ungeziefer zu verwandeln. Darum heisst es: „Gott sagte zu Mosche: Sprich mit Aharon, strecke deinen Stab aus und schlage den Staub der Erde, er werde zu Ungeziefer im ganzen Lande Aegypten.” |Campaüa Unida pro Israel] B AWWViWHHVMWWWmWWVWHVWUWVHMWWWHWHW * | JEDEN TAG kommen neue Einwanderer naeh ISRAEL JEDEN TAG geht das AUFBAUWERK weiter in ISRAEL JEDEN TAG steht die EINHEITSKAMPAGNE im Dienste DIE BHUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BÜCHSE DES KKL ISRAELS i Annahmestellen: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAE1 Comité Centroeuropeo SARMIENTO 2376, III T. E. 47-3820 int. 13 und sämtliche angeschlosseuen Gemeinden und Organisationen

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