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Jüdische Wochenschau · 1960-01-26 · 1748 (26.1.1960) · p. Seite 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1748 (26.1.1960)
Date
1960-01-26
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German, Spanish
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Maries 26 de Enero de 1960 LA SEMANA ISRAELITA Midraschim zum Wochenabschnitt: Schmot 2. B. M. I. 1 — VI, 1 die kleinen Söhne Israels auf und legten sie auf die Felsen, die sich aus dem Fluss erhoben. Und Gott bildete di Felsen zu Brüsten, die sie mit Honigseim und mit feinen 'Oele säugten. Año XXI. — No. 1748 Von der Knechtschaft in Aegypten „Sie verbitterten ihr Leben mit harter Arbeit... und mit allmöglicher Arbeit auf dem Felde.” — Wissen wir nicht, dass die bne Jisrael für Pharao die Grenzfestungen Pitom und Ramses bauten? Was bedeutet dann mit „allmöglicher Arbeit auf dem Felde?” (Das ist so zu verstehen:) Nachdem sie ihre Arbeit im Lehm und bei den Ziegeln beendet hatten und nachts in ihre Häuser kamen, um zu ruhen, kam der Aegypter und sagte ihnen: „Geh und pflück mir Grünzeug im Garten, hacke mir Holz, schöpf mir das Fass voll von Nilwasser — das bedeutet „und mit allmöglicher Arbeit auf dem Felde.” ★ Warum wird Aegypten dem Bitterkraut (Maror) verglichen? Weil auch Maror beim ersten Biss zart und angenehm im Munde ist, und danach kommt erst der scharfe, bittere Geschmack; so is es auch mit Aegypten, zuerst waren sie gut zu uns und zuletzt sehr böse. ★ „Jeder neugeborene Sohne werde in den Nil geworfen!” Was taten die wackeren, züchtigen jüdischen Frauen? Sie brachten ihre Söhne in Höhlen, wo sie sie verbargen. Was taten die Aegypter? Sie brachten ihre kleinen Kinder in die Verstecke der Israeliten und zwickten ihre eigenen Kinder, bis dass sie schrieen. Wenn nun ein jüdisches Kind das Weinen eines anderen Kindes hörte, begann es auch zu weinen. Dann packten es die Aegypter und warfen es in den Nil. In diesem Augenblick sagte Gott zu den Dienst engein: „Steigt auf die Erde hinab und seht, wie sie die Kinder meiner Lieblinge Awraham, Jizchak und Ya’akow in den Nil werfen.” Sofort stiegen die Engel auf Gottes Wort hinab und standen bis zu den Knieen im Wasser, fingen Einwanderer oder Inversores in ISRAEL Auskünfte und Rat für eure Probleme, verbunden mit einer eventuellen Niederlassung oder mit einer stillen oder aktiven Beteiligung in der Landwirtschaft, Handel und Gewerbe erteilt Ihnen die WIRTSCHAFTLI¬ CHE ABTEILUNG der Z.O.A. (Departamento Económico O. S. A.) Larrea 744, Tel. 48-5028, Capital. Wir machen unsere Leser darauf auf- J merksam, dass die Bibliotheken Vidal 2049 und Cangallo 1479 vom 11. bis 31. Januar Ferienhalber geschlossen sind. ASOC. FILANTROPICA ISRAELITA! ACE ACE Anmeldungen für die Ferien-Kolonie der Arbeitsgemeinschaft in „LOS CARDALES” Noch einige Plätze für Februar Anmeldungen im Sekretariat der Achdus Jisroel, Moldes 2449, von 9—12 und 16—20 Uhr KEHILLA PASTEUR 633 T. E. 47-9096—99 Die Kehilla kittet alle Mitglieder, ihre Belage entsprechend erhöhen zu wollen. Die Jüdische Gemeinde fordert alle deutscbprechenden Juden auf, der Kehilla als Mitglieer oder Protektoren beizutreten. Es ist die Pflicht eines jeden Juden, der Jüdi- :hen Gemeinde von Buenos Aires als Mitglied nzugehoren. Informationen und Antragsfommrre in unserem Büro, Pasteur 633, 1. Stock. A*ls Israel in Aegypten sass, waren sie ein einziger Bund und gelobten, einander nur Gutes zu erweisen. Sie hielten ihren Bund und den Bund ihrer Väter Awraham, Yizchak und Ya’akow, sie wahrten die Sprache ihres Vaters Awraham und bedienten sich nicht der ägyptischen Sprache aus Furcht vor Assimilation an deren Götzendienst. — Als sie ihre Söhne beschnitten, höhnten die Aegypter: „Wozu beschneidet ihr sie? Ihr wisst doch sehr wohl, in einer Stunde werfen wir sie in den Nil!” Israel antwortete: „Wir beschneiden unsere Söhne! Ihr tut an ihnen, wie es euch gelüstet — sie zu töten. Der Tote ist tot, der Ermordete ist ermordet, der zum Leben bestimmt ist, wird leben.” K£*£tt KAysmlT cctsfbftEr COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 WEIHESTAETTE IM MAERTYRER- WALD FEIERLICH UEBERGEBEN als „Philip M. Klutznick- Wald””, zu Ehren des jetzt Aräoz 2854 T. E. 71-9059 SOMMERBUEHNE IN OLIVOS Ein heiterer Abend mit Curl Gcelz Am Donnerstag den 28. Januar urr. 21 Uhr und am Sonnabend, den 30. Januar, um 20 Uhr 30 veranstalten wir weitere Aufführungen auf unserer Freilichtbühne. Es gelangen drei Einakter von Curt Goetz zur Aufführung: „Minna Magdalena”, „Der Hund im Hirn” und „Lohengrin”, 3 Perlen der modernen Lustspielliteratur. \ Unter der Regie von Jac- ALITALIA Mit einem Flugzeug der Alitalia flog der gescbäftsführende Direktor der Italmar Dr. Silvio Cappellari, nach Europa ab. Dr. Cappellari wird auf seiner Reise wichtige Fragen klären, die mit der bedeutenden Schifffahrtsgesellschaft Zusammenhängen, an deren Spitze er in Argentinien stent. ques Arndt wirken folgende Künstler mit: Bruno Arno, Hanka Dowinska, Lily Wicherti Max Kloss, Max Wächter, Rainer Klingenfuss und Friedrich Gaismar. Vorverkauf im Sekretariat heute und morgen von 13—20 Uhr und am Donnerstag bis 17 Uhr. Ab 19 Uhr Verkauf an der Abendkasse in Olivos, Avda. Libertador Gral. San Martin 2861. Für Mitglieder und Gäste. , 'J HEIMKOMMSSION? Die Mitglieder treffen sich in dieser Woche im Heim statt Donnerstag am Mittwoch. Der erste in Israel stattgefundene dreijährliche Welt, kongress des B’nei B’rith- Ordens beschloss mit einer Gedenkfeier im Märtyrerwald des Keren Kayemeth in den judäischen Bergen, ab. 1.300 Kongressteilnehmer im B’nei B’rith-Abschnitt wohnten der zeremoniellen Uebergabe der Weihestätte des Märtyrerwaldes bei. Die Weihestätte, die in den Fels des Berghanges eingelassen ist, stellt eine besondere architektonische ‘Leistung dar. Den Mittelpunkt des Gedenkschreins bildet die in die Felswand der künstlichen Höhle gehauene Bogennische, in der die Namensliste der Opfer des Nazimordes, die Mitglieder der B’nei B’rith waren, aufgewahrt liegt. Als Teil ihres Beitrages zum Aufbau Israels, haben sich die B’nei B’rith verpflichtet, die Mittel zur Pflanzung von 500.000 Bäumen im KKL-Märytrerwald aufzubringen; die Hälfte die. ser Anzahl ist bereits gepflanzt. Der Kongress hat alle Logenmitglieder aufgerufen, ihre Verpflichtung einzulösen und den Wald auf seinen vollen Umfang z.u^ bringen. Eine Parzelle dieses Waldes, die 50.000 Bäume zählt, ist von B’nei B’rith-Brüdern zurückgetretenen Präsidenten des Ordens gespendet worden. Unter den Beschlüssen des Kongresses weist einer auf die überragende Bedeutung des Werkes des KKL im Aufbau Israels hin und fordert von den B’nei B’rith- Mitgliedern, dem Fonds ihre fortgesetzte und ständig wachsende Unterstützung zu. kommen zu lassen. Menachem Halperin gestorben Sao Paulo. — Der jiddische Schriftsteller und Journalist Menachem Halperin ist im Alter von 89 Jahren verschieden. Halperin wurde in Russland geboren und lebte viele Jahre in den Vereinigten Staaten. Er kehrte später nach Russland zurück, um sich 1926 endgültig in Brasilien niederzulassen. (ITA) Unser lieber Vater, Grossvater und Urgrossvater, Herr MAURICIO JAECKEL ist am 18. d. M. im Alter von 86 Jahren verschieden. In tiefer Trauer: Dr. EDUARD JAECKEL und Frau ELISABETH (d. Z. Wien) MARIA KEMENY, geb. JAECKEL RUTH und GEORG MARSHALL HANNI u. MARIO DANIEL JAECKEL PATRICIA u. DENISE MARSHALL Es wird gebeten, von Beileidsbesuchen abzusehen. Unser Telegrammdienst: Bei freudigen und traurigen Begebenheiten rufen Sie, bitte, eine der folgenden Nummern an, um Ihre Wünsche durch unsere KKL- Telegramme auszudrticken, sowie Verwandte und Freunde mit Baumpflanzungen zu beschenken, bzw. das Andenken Ihrer teuren Toten zu ehren: 70-9931 73-4916 68-7404 54.3209 76-1396 (Fiambrerfa „Coghlan”) 48-3695 Sekretariat 48-5683 „ DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BÜCHSE DES KKL i JEDEN TAG kommen neue Einwanderer nach ISRAEL JEDEN TAG geht das AUFBAUWERK weiter in ISRAEL JEDEN TAG steht die EINHEITSKAMPAGNE im Dienste ISRAELS. ánn.l.n.M.tril«.: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL Comité Centroeuropeo SARMIENTO 2376, III T. E. 47-3820 int. 13 und sämtliche angeschlossenen Gemeinden und Organisationen

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