Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 16 (1955)
- Issue
- 1319 (26.8.1955)
- Date
- 1955-08-26
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/9616703-9611164-9611165--0052-9611173- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
FRAXQLUÜ PAGADO Concesión 908 r AK IFA REDUCIDA Concesión 1629 EL EJEMPLAR 80 «« toda la República etr»« HIPOLITO TRIGO YEN 2481 Buenos Aires AÑO XVI. — BUENOS AIRES, VIERNES 26 DE AGOSTO DE 1955 — No. 1319 CU' U\ u r i - Oy f i , í r ,j \cichricltiCH Genf. — Die heutige jüdiscne Bevölkerung in Ba"- rna, die vor dem 2t Weltkrieg 2.000 Seelen betrug, beläuft sich jetzt auf nur 150. Die Mehrheit der 2.000 Juden wurde von den Japanern interniert, der Rest entfloh. Nach ihrer Befreiung wanderten viele Juden aus. — Tel Aviv. — In einer Maabara in der Nähe von Tiberias kam eg zwischen zwei Gruppen zu einem Zu- «ammenstoss, bei welchem beinahe 50 Personen Verletzungen davontrugen. Politische Meinungsverschiedenheiten waren der Grund für diesen Streit, der dann von der Polizei beschwichtigt wurde. — , Tunis. — Einige jü&sche Gemeinden ln Südtunis sind durch die Abwanderung der dort wohnenden Familien nach Israel praktisch evakuiert worden. Die Gemeinde von Dyerha, anerkanntermassen eine der ältesten jüdischen Gemeinden der Welt, die bereits zur Zeit der Zerstörung de* ersten Tempels bestanden haben soll, ist auf ein Drittel ihrer ursprünglichen Zahl reduziert worden. — Ottawa. — David Croll, Mitglied des kanadischen Unterhauses, wurde zum Senator bestimmt. Er Ist 'der erste Jude in Kanada, der dieses hohe Amt be- Ideidet. — London. — Der Kairoer ■Korrespondent der Times berichtet, dass Aegypten die Herst?.. *2ung einer direkten Verb- Jung mit Trans- Jordanien plane. Eine Strasse soll durch die Sinai Halbinsel gebaut werden; «md bis zu deren Südspitze führen. Von dort soll eine j Fähre über den Golf von | ~Akaba übersetzen. Die Plä-! 3e 3ind nicht neu. — | — :o:— l Tunis. — Der Bey von Tunis verlieh dem Oberrabbiner Mosche Cohen einen der höchsten Orden. Die Zeremonie ging bei einem Besuch der jüdischen Delegation vor sich, die dem Bey zum höchsten Feiertag der Muselmanen beglückwünschte. Die Audienz war an einem Schabbat vorgesehen, wurdo aber verlegt, um nicht die Heiligkeit des Schabbat zu verletzen. — > —:o: — Tel Aviv. — Weitere acht Einwanderer aus Russland trafen über Wien kommend in Israel ein. Die Einwanderer sind zwischen 61 und 80 Jahre alt. *— Montevideo. — Der israelische Gesandte in Uruguay, M Hindis. veranstaltete zu Ehren des uruguayischen Aussen ministers, Dr. Santiago 1. Rompani, ein ' Bankett, zu dem zahlreiche ' Diplomaten befreundeter ' Kationen erschienen waren. , ln seiner Ansprache wies Df. Rompani auf d;e gleich- 5 gerichteten Ziele und Ideen -&er beiden Länder hin. — isra Die Aussichten, die Spannungen zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn durch Palliativmittel zu bevon Generalmajor MOSHE DAYAN, Chef des Gen-eralstabs des israelischen Verteidigungsheeres seirgen, sind hoffnungslos. raej am g> Januar 1953 kommen und neue Horizon- Die einzige Radikalkur De- . Transjordanien, dass es keite des regionalen Fortsieht in der W eitel entwicitren gjnn mebr in der W'ei- ’ Schrittes eröffnen würde, lung der Waffenstillstandsterführung dieses Abkom- Aber eine derartige mässlstillstandsabkommen sind als solche bereits Schritte halte sich an ein internationales Abkommen, während sie sich gleichzeitig weigert, die Kardinalpunkte dieses Abkommens za erfüllen. Ein dritter und beschetabkommen zu Friedensschlüssen. Wenn wirklich der Wunsch bestehen würdmef„enüt:bnerFgr.:^n?-Um , Verbesserung wurde durch Die öffentliche Meinung den Vorschlag zur Demarin der Welt unterstützt die kierung der Grenze und der mens sehe. ge Haltung hat, falls sie Im Juni 1953 ergriff Is- 1 existiert, noch keinen fühl- ¡¡r ,ZrC;r!eSen“vorzuSr irael I-KWtlve ZU einem! baren Ausdruck ln der off-- Anslcüt." dass das Waife"^ j Errichfung Ton“ “5X“ reiten, konnten viele wirk-' 5euen Abko“”‘" ““ vd',e Ä." en^Dte h «rablwhen! stillsta“d1äsyst.em> mit •*«'! gangshindlrntoeen an besame Schritte unternom- Zusammenarbeit der Lokal. |ef“ntl<5n-. ®10 £ine“ v>ele“ ‘mProT‘ferten stimmten Stellen be,chrie-! kommandanten, das auil*uftrer Slnd die Sklaven Und unbeständigen Elementen Ahpr auch umd» den von dem amerikam-iikrer eigenen kriegerischen | ten, schon viel zu lange bevon* arabischer Seite abe»- Der erste wäre, die Hetzsehen Aussenminister Dul- Schlagworte geworden, die steht und durch e n stabile »¿ehnt. kampagne in der arabi- (les vorgeschlagenen Linien *ie anscheinend nicht mehr scheu Presse und den ara- ( basiert war. Die Transjor- ‘ aufgeben können, bischen Radiostationen so- , danier waren sehr abwei-! vorkcht af™ mnm wie die öffentlichen Hasssend, Unterzeichneten es jsf FÜER res System der internatio- I Die Regierung Israel# naien Beziehungen abge!und lhre Verteidigungslöst werden müsste. Die , kräfte werden keine Jde» erklärungen der arabischen doch schliesslich Aber auch Führer einzustellen. Ais! dieses neue Abkommen zweiter Schritt müsste d e blieb ein toter Vertrag."eiäii1uv<,n Aufhebung des Wirtschaft«-, Auch nun wurde sehr wevI A.l vA T ,IsraelJon boykotts gegen Israel erfol-; nig von der transjordani- “1' HANDLUNGEN f Trotz dieser negativen Schläge für Friedensverhandlungen unterbreitet. Der VII. Vollversammlung der Vereinten Nationen im gen, der den arabischen sehen Polizei unternom- Staaten gewiss nicht wenij men, um gestohlenes Gut ger — wenn nicht mehr — , zurückzuerstatten oder Ma- Schaden zufügt als Israel.! rodeure aufzugreifen, so- T„nnco -u « Drittens könnten eine Anj gar wenn ihr deren Namen iwa-5q»hp p^frieiChtedie zahl Massnahmen unterdurch israelische Behörden lor£rfjntiir ' -t11*«11 ilv;11 BCAJlier nommen werden, um die bekanntgegeben worden wa- : p, g fü 5 . s prfa _!druck* dass es gefährlich _ __ _ Bedingungen an den Grenren.;abschluss und die regionale I f?1’. eiae P^y^orische milij zu überführen. Ablehnung* zen zu verbesse.n. Israel schlug auch vor, Zusammenarbeit zwischen jtariscke Beziehung zu lan- , dje Abkommen unter Arti- Eine Reihe derartiger . Telephonlinien in exponier- Israel und den arabischen ’ ge anhalten zu lassen. Er . kel VII zu revidieren, Ab< Grossmächte und die Vereinten Nationen würden gut daran tun, dies als den festen Willen der internationalen Gemeinschaft der Völker zu proklamieren. Vor sechs Jahren gab Aussenminister Foster Dulles in einer Ansprache an die Vollversammlung der Vereinten Nationen deutlich seiner Meinung Aus oder Gelegenheit vernachlässigen, die Hoffnung zur Verbesserung der Lage geben Besteht irgendein internationaler Einfluss, der di» starre ablehnende Haltung der arabischen Regierung überwinden könnte? Ablehnung, Frieden abzuschliessen, Ablehnung, die Waf. fenstillstandsabkommen 1' ein beständigeres System Vorschläge wurde von Is-: ten Gebieten zu errichten,; Staaten. Die Vorschläge rael im März 1953 Transum den rascheren Aus- | wurden jedoch von den ara- ¡ , „7 „ Jordanien unterbreitet, ist tausch von Informationen ¡ bischen Sprechern kateso- 1 Platz machen» d;e Waffenjedoch auf eine kategorizwischen den Lokalkomri3cb abgelehnt. ruh® dem Waffenstillstand sehe Ablehnung gestossen. manaanten zu erleichtern.! Im November 1953 ver- Und ,.dieser endlich dem Die wichtigste dieser Maap- Auch dieser Vorschlag wursuchte die Regierung Iseyd&ültigen Frieden.” Es nahmen wäre die Kennde abgelehnt. Die israelíraels wiederum, eine Lögibt keine Gewissheit, dass Zeichnung der Waffenstil]- j sehen Behörden schlugen §Ung der brennendsten Pro- Verkandlun£en zwischen Standslinien durch deutlich weiter vor, in bestimmten bleme mit der transiordani- Israe.1 und seinen Nachbarn erkennbare Mark erungs- Gebieten die Waffenstill-! SChen Regierung zu erzieeiner eschen Lösung Zeichen. Eine weitere wirkstandsgrenfcen zu korrigielen. Sie ersuchte den Genei würden, aber eine same Präventivmassnahme ren, um Bauern die Mögralsekretär der Vereinten hartnackise Ablehnung sowürde die Aufteilung der! lichkeit zu geben, auf ihren 'Nationen, in Uebereinstimj gar von Verkandlungen ist ..Niemandsland - Gebiete” 1 Feldern zu arbeiten, ohne mung mit dem Artikel XII | bastiy;imt nicht in Uehersein. die die Beaufsichti- | die Grenzen überschreiten 1 des Waffenstillstandsab- ¡ einstimmuaS mit irgendeigung der Grenzgebiete we-' zu müssen. Auch hier Dekommens „eine Zusammenj ,ner TTDokí,r11 ynteynationa‘ sentí ch erschweren. Zur ' harrten d¡e Transjordaniar kunft der beiden Parteien Verminderung der Diebin ihrer negativen Haltung, zwecks Klärung und Ver- Israel würde jede Massnahbesserung des Abkommens me, wie temporär und palim Lichte der Erfahrunliativ sie auch immer sein gen” einzuberufen. Obwohl mag, begrüssen, die geeigdas Waffenstillstandsabnet erscheint, die Spankommen ihre Anwesenheit nung an den Grenzen zu bei einer derartigen Konvemngern. ferenz obligatorisch macht, stähle sollten Durchsuchungen eingeführt werden, um gestohlenes Gut aus Israel zu entdecken und zu beschlagnahmen. Gleichzeitig sollte die Verantwortung der lokalen Kommandanten für die Verhinderung der sagte damals: „Kämpie Dehnung, der Sitzung des müssen der Waffenruhe j Sicherheitsrates gemüss Ar- ... .... . v,. tikel 35 des Charters oeizuwohnen, Ablehnung, di» Grenze zu markieren, Ablehnung, Barrieren gegea. Infiltranten zu errichten* Ablehnung, den Einbruch von Mrrodeuren über die- Grenzen einzudämmen, Ablehnung, sich der hetzerischen Propaganda und der Aufwiegelung zu enthalten« Ablehnung, die unzulässig» Suezblockade aufzuhebeat — alles dies «ummiert sich zu einer politischen Einstellung, die gewiss geändert werden muss, wena die Spannung im Mitteller Verpflichtungen. Eine zweite Alternative, die eine Erleichterung bis zur Aufnahme von Friedensverhandlungen bringen 'osten verringert werden könnte, liegt in der Aus-*soll. Bis dahin werden di» nützung aller Möglichkei- ¡israelischen Verteidigungaten, die in den Waffenstill- | kräfte eine schwere Autga- _ . , Standsabkommen selbst entj be haben und völlig au£ Israel hat keine aggreswurde d e Aufforderung des halten sind. Artikel VIII j smh selbst angewiesen sein, Infiltration nach Israel siven Absichten gegen sei- ¡Generalsekretärs der Ver- ¡des Abkommens mit Transdurch Diszip.linarmassnahne Nachbarn. Wenn es sie j einten Nationen, der dabei; jordan en sieht ein Sondermen festgelegt werden, j hätte, so hätte es gewiss ¡durch die Westmächte un- . comité zur Beilegung vie- Schusswaffen müssten sorgzahlreiche Gelegenheiten terstützt wurde, von der j 1er gefährlicher Probleme, faltig reg stiert und nur mit gefunden, sie in die Tat Regierung Transjordaniens 1 besonders in dem Gebiete Waffenscheinen getragen, umzusetzen, als die arabiabgelehnt. ¡Jerusalems, vor. Im Jahre alle illegalen Explosivstoffe schen Staaten in den letzj Im Oktober 1954 gab die .1952 berichtete der Chef durch die transjordanischen ( ten Jahren durch inne.e Regierung Israels die eindes Stabes der Ueberwa- Behörden beschlagnahmt Unruhen und Staatsstreiche gefrorenen Bankkonten der chungskommission der Verwerden. geschwächt waren. Israel arabischen Flüchtlinge frei j einten Nationen, dass sich Eine weitere Massnahme hat sich in der gewissen- und schlug den Abschluss , Transjordanien weigere, mit zur Verhinderung der Inhaitesten Weise der Ausvon Nichtangriffspakten als ¡Israel in diesem Comité zuflltration stellte das Abnützung jener Wirren enteinen Zwlsclienschritt zwi- ' sammen zu treffen, kommen vom 5. März 1951 halten. Ein aggressives Isschen Waffenstillstand und I Eg bestehen ferner Bé zwischen Israel und Transrael hätte auch nicht die : Frieden vor.! Stimmungen in dem Abjordanien dar. das regelamerikanischen und briti- | Keine internationale Frakommen> die beide parteimässlge Zusammenkünfte schen Vorschläge der Verge ist so häufig diskutiert en verpflichten, die Einla- .1 T A A 1!.. .1 u 4- _ M «Ir 11 M /1 /Mi \ Xr ft j-1-r. « nF 1 1 ,1 « /1 . 1 ft* ftvl TI A« T L ft 11 TI OP _ _ . i einer Konferenz anzuneh beizulegen. Informationen j wegungen von beiden Sei- (stens drei Möglichkeiten | men> die der andere Partüber Marodeure auszut.au : ten unterstützt, schen. Diebesgut zurückzu- | Israel bedarf dringendst erstatten und Personen. ' des Friedens für seinen deg Fortschrittes geklärt. | ner einzuberufen verlangt, _Die..-e.rSt.e.,^n,? beSte ¡um irgendeinen Artikel des abzuändern, ternative würde der Ab- , „ . .Abkommens --, die unbeabsichtigt die un- , wirtschaftlichen Aufbau schlus8 von Fnedensvertraaufzuheben oder zu revidiebezelchnete Grenze übertre 'und für die Durchführung 'gen zwischen Israel und jeren Auch hJer hat sJcb Transjordanien geweigert, den Vertrag einzuhalten, den es feierlich unterzeichter hatten, wieder zurückder grossen Aufgabe dev j dem einzelnen der arabizubringen. Ein Versuchs- Absorption von 700.000 jii- \ schen Staaten darstellen, jahr zeigte, dass die trans- ' dischen Flüchtlingen, die Es liegt nichts Revolutionäjordanischen Behörden keiaus allen Teilen der Welt j res oder önsinuiges in dieder es verpflicbnesfalls hei der wirksamen kamen, einschliesslich der ¡sem Vorschlag, der ledig-! tet> ’mjt israei unter den Bekämpfung der Plünde-! 350.000 Immigranten, die j üch die Pflicht aller zivili- [fes’tgelegten Bedingungen rungen mitzuarbeiten ge-, Intoleranz aus den arabi-; sierten Staaten zum Aus' I zusammenzutreffen. Es ist denken. Diebesgut wurds j sehen Ländern vertrieb. Zu-; druck bringt, in ^uter i n^ewöbnlicli für eine Re- . . _ a n . n ■> _ I-i_ » _ _a .!_ n- Aii ,1 ft _ ft «n! i "VT m V» V-\ ft «ft /1 V\ « ff n /1 r> 11 Vi A . weiterhin offen auf den ¡mindest ein Teil der arabi-j Nachbarschaft und Ruhe Märkten in Transjordanie.i sehen Führer ist sich ge-j miteinander zu leben. Er' verkauft und nur in Aus-. wiss dessen bewusst, da=s enthält für die arabischen! nahmefällen r.urüekerstatein Frieden mit Israel dem ¡Staaten keinerlei neue Ver- 'tet. Darum Informierte Is- 'ganzen Mittelosten zugute pflichtungen; die Waffenum Israels physische Integrität als einzig wirksame Kraft zu wahren. Einwanderer aus Ostblock-Staaten Tel Aviv. — Weitere 22 Einwanderer aus Ländern hinter dem eisernen Vorhang sind in Israel eingetroffen. Unter ihnen befinden sich neun Juden aus Russland, acht aus Rumänien, zwei aus Lettland; d*e anderen stammen aus Litauen und Estland. Josua Oks, 73 Jahre alt, der in Talin Gemeindeälte ster gewesen ist, berichtet, dass es in Estland noch ungefähr 2.000 Juden gibt. Riva Zanotzkaja, 65 Jahre alt, aus Kaunas stammend, teilte mit, dass die russischen Behörden versprochen hät- [ ten, ihr eine monatli- |, che Rente von 200 Ru- ’ bei zu zahlen, da Ihr . Sohn als Offizier in der roten Armee gefallen sei. i; gierung zu behaupten, sie Impreso en la Imprenta POLIGLOTA. Corrientes 3114. Registro Nac. de la Propiedad intelectual No. 488.0 41