Israelitischer Reichs-Bote
- Journal
- Israelitischer Reichs-Bote
- Volume
- 8 (1882)
- Issue
- 36 (8.9.1882)
- Date
- 1882-09-08
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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r J z 1 Tod und schwere Drangsal Und beängstigende Qual, - Traf dich streng und immer mehr, Da gingst Du jammernd einher. Du schrei'st ob Gottes Drohn, Sein Eifer trifft dich schon, Seine Macht und seine Allgewalt, Sind seines Zornes Stütz' und Halt. Voller Zorn trifft uns Dein Schlag, Uns, die wir so matt und schwach, Wir sind ermüdet, sind verzagt vom '׳Leid, Auf unreinem Boden umhergestreut. Als wären wir aussätzig, nicht rein, Beschmutzt, zügellos und ganz gemein, Sind wir verachtet, und uns Niemand kennt Wie ein Fremder sich Jeder von uns wendt! Die Kenntnißreiche, in Wissen großgezotzen, ידעה Ist jetzt ganz verstummt, die Weisheit rhr entzogen, An Wissenschaft sie nichts mehr schafft Mit Schmach ist sie dafür ׳behafft. Ja sie erduldet Schmach und Schand', כלמה Verachtung ist nur ihr Gewand, Die Beschimpfte, so oft geprüft im Leben, Wird jetzt dem Feuertode übergeben. Sie wird verbrannt, nachdem sie in des Kerkers dumpsen Mauern, •לשרסי Einsam und verlassen ihr elend Dasein mußt betrauern, Verlassen, verstoßen von ihren Lieben, Wird sie von ihrem Gatten weggetrieben. Ihr Gatte selbst setzt sie der Verachtung aus, מאישה Verschmäht sie und schickt den Verderber ihr in's Haus, Wie in der Wüst', der Vernichtung preisgegeben, Zur Reinheit kann sich die Beschmutzte nicht erheben. Noch ist sie nicht sündenrein, נקית Noch will ihr Gott nicht verzeih'», r Entblößt von Allem, sankst tiefer Du, Warst störrisch, gleich einer wilden Kuh. Abtrünnig warst Du Deinem Gemahl ganz unbändig, Du begingest Untreue gegen ihn beständig, סח״ה Ja treulos warst Du, Du verstockte Sünderin, Alle Ganzopfer reichen zur Versöhnung nicht hin. Nicht Ganzopfer, nicht Speiseopfer kann sie reichen, Sie ist verlassen, die Bekannte von ihr weichen, עדה Verlassen seufzet sie und klagt laut, Als blühe ein Brandmahl an ihrer Haut. Die einst Blühende. Beschmutzt hat sie ihr Kleid, פרהה Unrein ist sie geworden und voll von Neid. O, Gott eifre Du für sie spät, und früh Denn nach Dir, mein Schöpfer und Herr lechzet sie. Ach, meine Seele sehnet sich 1£טאה Nach Ruhe, o, erquicke mich Entzieh' mich dem Schlamm, daß rein ich werde, Du Heiliger, Gott der ganzen Erde. Heil'ger Erretter für und für, קדשי 0' hilf von meinen Drängern mir r Ergötze mich, sei mir stets nah, Mein Gott, mein Hüter bist Du ja. Gewaltiger Hort, ewiger Gott bist Du, דעו Allmächtiger, führ' mich der Befreiung zu Erretter, bring zu meinem Erbe mich zurück, Zu meinem Weinberge, einst mein Ruhm, mein Glück. Rein Eigenthum ist Dein, nicht gehöret mir, »של Dir gehört das weite All, es liegt vor Dir. Doch lästern Deine Feinde Dich, der im Himmel seinen Thron, Mit ihrer Zunge lästern sie Dein Volk und sprechen Hohn. Sie höhnen das Volk, daß Du durch Deinen Bund geziert, ■ Dem Du das Meer gespalten nnd es hindurchgeführt, Aus Elend führest Du's heraus und hast zur Macht erhoben, -ההא Das Volk, das Du gebildet, Deinen Namen stets zu loben. ומות זעקה חמתך טמאה Für mich hast Du Gesetz und heil'gejLehr' gegründet, Erhöre mein Gebet, aus lautrem Herz verkündet Zu Dir Allmächtiger richt' ich mein Wort, יצרה Du Ewiger, meine Macht, Du mein Hort. Allmächtiger! o, verleihe Du uns Kraft, קילו Ermuthige, stärke uns, wir sind erschlafft. Verleihe unfern Herzen Muth, Du o, König, Du unser Gesetzgeber, Gott auf ewig! Julie Auerbach Jacques Abrahams Verlobte. Frankfurt a. M. Haag. Meinen werthen Kunden zur gefl. Nachricht, daß ich mein seither verpachtetes ־' Iottit Leonore Schönberger Ignatz Weumann Meidling. Wien. Verlobte. Kenriette Schwarcz Niczk, Jakob Kaufmann. Temesvar. Verlobte. . Kermann Sikveröerg Jenny Siköeröerg geb. Lazarus Vermählte. Köln, im August 1882. K. Kirschfeld Anna Kirschfekd geb. Weyer Neuvermählte. Oels, den 81. August 1882. wieder selbst übernommen habe. Hochachtungsvoll 31. Sundheimer, Metzger der israelitischen Religionsgefellschaft, Wornheimerstratze 4. NB. Zugleich empfehle meine bekannten Fleischwaaren und bitke einverehrliches Publikum um geneigten Zu spruch._(7265) תכתב בספר חיים Gegen Eins. v. 1 Mark in Briefm. versendet franco 100 eleg. Post- oder Visitenkarten mit hebr. Text 7267 A. Huttmann, Buchdruckerei, Breslau, Herrenstr. 26. Für mein ManrrfartirrmaareirGe fchaft suche per sofort, spätestens 15. September c., 1. tüchtige« Nkrüüiftk. Derselbe muß der pslnischert Sprache mächtig sein. Grost-Ktr-etzUtz. Julius Nothmann. (7256) Für meine Modewaaren -u. Damen- Confections- Handlung suche per sofort oder 1. October a. c. noch einen tüchtigen Verkäufer. Hermann Kubinstein. Waldenburg i. Schlesien. _ (7244.) Ich suche zur Führung meines Haushaltes und zur Beaufsichtigung meiner 3 Kinder (5—2jährig) eine tüchtige Haushälterin gesetzten Alters. 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September mein neu errichtetes fewer Fleischmare« Schillerplatz 5 (Filiale Wallgraben 6) eröffnet habe und empfehle dem geehrten Publikum zugleich mein daselbst befindliches elegant und mit allen Aequemkichkeite« ausgestattetes Local für warmes und kaltes Arüstück und Abendessen. NB. Aufträge auf kalte Aufschnitt-Schüsseln werden jeder Zeit prompt und in reichhaltigster Auswahl, elegant garnirt, ausgeführt. Hochachtungsvoll I). Tu. Ochs, Metzger der isr. Aekigiousgesellschaft, Schillerplatz 5 und Wallgraben 5. אתרוגים ולולבים Unterzeichnetes Import - Haus unterhält auch Heuer wie seither aus ersten Quellen! Lager non allen Sorten Cedern L grünen Pnlmen bestehend aus Prima פשר Exemplaren, mit RabbinatSsiegel und Attesten versehen, die nur vn gros zuOriginal-Preisenan Handlungen verkauft werden. (7263.) Adolph Baer Goldschmidt Arankfnrt a. W. Weiherstraße 1. 06 ראש השנהer לשנה טובה Neujahrs Gratnlations Karten als Aostkarten zu 3VPf pr. Dutzend, in Aries-, Wechsel-, Telegramm- 2c. 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Durch Versehendes Setzers sind in den jüngsten zwei Nummern mehrereFehler stehen geblieben, deren Berichtigung wir in nächster Nummer bringen, da in der dieswöchentlichen kein Raum mehr. Für den Jnseratentheil ist die Redaktion dem Publikum gegenüber nicht verantwortlich. Druck und Verlag von M. Slobotzky, Frankfurt a. M. n. X