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Jüdisches Volksblatt · 1921-10-28 · 65 (28.10.1921) · p. Seite 5

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
65 (28.10.1921)
Date
1921-10-28
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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9 >ä Kefe tor'um|^,^ hier spu.r s«‘“; ■l*ä ÄkSklj ,.3vV . :ISÄVs> k-onch°nds bu%%( i %r &» 4 tfitn zur 9Wm ^f^?ören, fo^' S^iÖÄä“’' tz» Sch«-»!» Ü"»; Aesen. durch die K Sf ff* Träger der jüdische» °?ttfh® -NÄNpL "«äääI tmTtf&n;pciÄ«Ä JJL^fc ^rltkoufercuz einfcj n^ u|’ der UcbetftcCf?r°s des Ksf „ach 8<3 itongre§ besteigt worden. Neben der Weltkonscren; «)s! »andlungen über den M aus de K M auch die wahrend des %?ft staitete und von Tausenden &e,'iM stellung ein starkes Interesse fit je' bervorgerufen. Tnrch graphische«; 'che Darstellungein Bilder und I« Bücher, Broschüren, Flugblätter rö mdmiüü der verschiedensten Irt fe: stellung ein imposantes Bild vomfl: werk in Erez Israel und der §«r keit des MF in der Diaspora. Das NF-Tiiektorium hat vor ut rend des Kongresses eine Reihe von & abgehalten. Unter den gefaßten Sei , seien ewHn/.' eine ßrlolnng^t ßt': taufe in tytufalem bereits fallt beim Summe von 10.000 bis 15.000 äKpt.? ^xtosttao, vvn IM Dnnam zur l ternng des Bodenrechs w Mrchawji der Ankauf eines städtischen %m Chgifa zur Errichtung des M-Ani. wurden für die ersten AmeliorimO im Emek 15.M ägyptische Pfund e und das Budget der UanWgM Jahr 5882 in Sähe von 11.000 aflj genehmigt, wobei der Betrag von M Pfund als Einnahme aus den Fr«. Pflanzungen in Abzug kommt. P Nachdem die Eintragung m de Ländereien ins Grundbuch durchs Boden oinüell in BO gm» nunmehr müden gönnen werden. Dre er>re w ten besteht in einer I. der Ländereien un - ' Bewäßerungsplanes. 1 f unter Leitung des ^ng. e f* e» se n. >ter :n iffe. en vr- 5m sich wo^ llen ‘S*SsS einmütig die INFin Eres kongrcß haben LÄLheißen nnd^urch M Rolle als ^°ger hervor^ in Stadt L. heim B Bedeutung des Israel durchdrungen'8^ M'tarberte^uM^^^. lach' chcin 0 fein Walals!NNg' Rlea der Orga- Kon »efaUd n. di/ .fchluf^ der O N» Die Ependenl^^qg, «* * v* nSV Pfund, Ml l^ten Vere'Nsge^^fM ÄStzÄrtz 3.480 o,5^ Ere? 0.) JW t lÄ* (1f tt Seeland 1'^pftraWi (1.302V -T fßgo (Hf, tfXttfcrfy; I«. 'ft •tß^. \ß SJr. 05 Frclkag ..ISdksV-, WOtrspmi W. Öftofef Eelk» Holland 1.Ü07 i2.188V - Italien t>03 (789V.zwar noch nicht naturalisiert sind, aber bereits _ Lettland S59 (105). — Bukowina 849 die »ersten Papiere erhalten haben. (332). — Belgien 805 (1.153). — Finnland tndien 690. Canada 612 704 (2). (1.823). — Schweiz 421 (1.000V — B ßara bien 613 (170). — Transilvanien 678 (28 i). f» Westgalizien 52! (1.072). — Schweden 485 (42). — t’lcgnptcn 336 (274). — Griechenland 303 (1.074). — 15 weitere Länder 1.603 (1920). — 13 weitere Länder £ 4.327 (-.—V Das jüdische gesellschaftliche Komitee in Moskau wandte sich mit einem Schreiben vom 24. August direkt an die Redaktion des Lenyalemer „Haarez" mit der Bitte um die Der« öftentlichung der Bekanntmachung über die Stuswanderungsbedingungen aus Sowjetrußland, die vom Kommissariat für Aeußercs, gezeichnet v. Litwinow. erlasien wurde. Darin bestrebt sich Litwinow zu beweisen, daß Sowunö Freunde gcftc g.'rten S nnabm n m der g^erungsmitteln " Schutz auf ihrem Wege zu Landeswährung, ist das Gesamt^rg bnis mr!0sei is^och der Sowjetregierung nicht ven INF. gegenüber der gleichen Feit dos Varmogli^i, ihren bmnauen Willen ^ur Tat werden sabres zurü'stgegrngcn. Tie Fortschritte in den, zu lasten, da die Transemigrationsstaaten den ' " ' ' A'>S'^nnderern Schwierigkeiten in den Weg legen, die zu bebeben nicht in der Macht der Sow» jetregior"»'g liegt. ZNandatsfrage und Völkerbund. In einer seiner letzten Sitzungen nahm der Bölkerbun''srat den Bericht ^er ständigen Mandatskommission entgegen. Die Kommission unterbreitete dem Rat nericbi'dene Anreg'mgen und wies auf die Notwendigkeit bin, dis Frage der nationalen Stellung der Bswobnrr dxx Mandatsgebiete ehestens eine näbere Prüfung anaedeiben xu lallm. Dis Komm>ll>.on a"b der Einnahmen in etnz"lnen Lä dwn m t g"t r Valuta konnten diesen Ausfall bisher nicht wettmachen. Es ist anzunehmm, datz^ die in verschiedenen Ländern für die Herbst- und Wintermonats geplanten großen?lktionen zugnwsten des INF., das en-gü tige Iabres.r gebnis für 1921 günstig beinflussen werden. DaS Palästina-Amt Prag ist für Partei verkehr offen täglich außer Samstag und Feiertag nur von 12—2 Uhr, Sonntag vor 10—12 Uhr. Der Leiter des Büros amtiert Dienstag und Mittwoch von v»2 bis J43 Uhr, Donnerstag und Freitag von ^6 bis 1-7 Uhr, Sonntag von 10 bis 12 Uhr. Personen, die sich «m Visa bewerben, werden ersucht, ihre Dokumente und Päste mindestens 14 Tage vor der Abreise in das Palästina-Amt Prag zu senden. B. Katznelson hat sich im Zusammenhang mit der Errichtung der Arbeiterbank in Palästina nach Amerika begeben. Gegen die palästinensischen Einwanderung»- beschränkungen. Dr. T h o n, der Vertreter der Zionist Commtsfiott in Jerusalem führte neuerdings bei dem Oberkommistär Beschwerde über die ungemein strenge Interpretierung der palästinensischen Einwanberungsbestimmungen, welche die angemestene Ausnützung der guten Befchäftigungsaussichten unmöglich macht. Doktor Thon legte besonderen Nachdruck darauf, daß Palästina Arbeiter benötige, und daß es eine kurzsichtige Politik fei. j^rade diele für den Wohlstand des Landes überaus wichtigen Kräfte fernzuha'ten. Er. Thon, müste diesen Zustand um so mehr bedauern, als es jetzt in Valästinn genügend Arbeitsgelegenheiten gebe. Als Beispiel führte er zablreich« Baugesellschaften an» die kn nächster Zukunft ihre Arbeiten in Jerusalem. Jaffa und Haifa beginnen werden. Sir cherbert Samuel nahm dis Auskübrungen Dr. Thons mit größtem Interesse entgegen und Deutsche Kchlsfahrt nach Palästiua. Die »Deutsche Levante-Linie" latzt zwischen dem 7. und 10. vcovvinner ab Hamburg ihre» Dampfer »Smyrna" «ussahren, der u. a. in Jaffa und Haifa anlllust. sZiko). Kino Palaal. Schl.-Ostrau. i Ml» Ein ild«nr«usr-5«i»»t!on»kl m nS Epochen VI. Epoche; .Der hpn,»s oder den Schatten * Vom Freitag, agn 28. Oktober bis Donner* eg. den 3 No*ember s= Uns den Gemeinden Mllyr.-Üstra«. Telephonauschrvtzt Die Firma Jakob Nesse l r o t h. Mode uns Lexrilwaxen en grps und versprach, die Lage genau zu untersuchen und Telephonanscylug unter Rumm r demgemäß neue Verfügungen zu treffen. sZiko.) Die Zusammcnseßunu d-r neuen Gendarmerie ln Palästina. Die vor zwei Monaten begonnene Umbildung der palästinensischen Gendarmerie ist na» ^<-z" abaes'-st'ollen. Es bestsb«n gegenwärtig drei Lager, davon eins bei Rofch-Pina (zum größten Teil Jn^en). ein anderes in Dsch-inin (»um Loifminq Ausdruck, dast die Tert»nterschiede, .... - . ... s He z-isthen dem engsten Mandatsen.w'.rf ste che einerseits und den franwstfchen und be'gisften l letzte Lager vereinigt ca. 100 mdlsche Entwürfen anderseits bestehen, keine ma^rielwenoarnren. - ken Unterschiede in der Skiwübnng der M^n- SBIltfdjttftlfdfSCS. Heue Dankgründungen ln Palästina. Nach amerikanischen und palästinensischen Blättermeldi'ngen. bringt das Judentum der t!«te bedingen. Durch eine Subkommistion sollen vervollständigende Informationen üder i'ie naisonate Stellung der in k^roge steb»n^>en Dölkerschgsten eingewgen werden. Definstwe Be- ___ _ Al''lle sollen erst stefastt werden, na^em d'e Dx-rei"igten Staaten unter dem Eindruck der Er «.(.am VIa SlIt.A..U«tMA Sau in>AMnAfA _° _ . . _ . M Bestimmung über die Ausübung der Mandats festgelegt sind. (Ziko). Die Auswanderung aus Rußland. (I. Z.) Der litauische Ministerrat befaßte sich in seiner Sitzung vom 3. Oktober mit dem Gesuch der Exekutive der jüdischen Wilthilfskonferenz wegen Gestattung der Durchreise durch Litauen an jüdische Emigranten, die aus Rußland nach Amerika reisen und wegen Visierung ihrer Papiere. Der Ministerrat beschloß den jüdischen Transemigranten den Transit durch Litauen zu gestatten. Die Emigranten dürfen in Litauen drei Monate verbleiben, bis sie alle nötigen Formalitäten erledigen unter der Bedingung, daß die Exekutive der jüdishen 8re; Israel. Polllyches. Herbert Samuel und der Kongreß. Herbert Samuel soll mit den Resultaten des zwölften Z'onrstenkongresies, besonders mit seiner Stellungnahme zum arabi'cbeu gebniste des Karlsbader Zionistenkongresies der Wirtschaftlichen Entwicklung Palästinas erhöhe halten. Iüdlfihe 2ngendblälter. Vor kurzem ernyau die 5. Nummer der »Jüdischen Jugendvlätter.. und hat folgenden Inhalt: Robert Weltsch. Krieg oder Verständigung?: Fritz Eisner. Zionismus und jüdische Religion: Paul der'ecer, Franz Wolf: Die Astimllation der Jugend; Willy Weiß: Die Arbert des Blau-Weiß; Ernst Zwicker: Jugendbewegung. Bar Kochba-Rachrichten. Das Abonnement der „Jugendblätter* (9 Kronen tlchech. f-rr drei Nummern) kann jederzeit beim Verein jüdische Hochschüler Bar Kochba. Prag l.. Dlauha 22, angemeldet werden. Skraßnih. Nach einer scheinbar endlosen, endlich doch nur einunddreioierteljährigen Dauer hat die Bezirkshauptmannschaft in Göding den gegen die wtn'chamtmen jn mnmng Kultuswahlen mm 25. Jänner 1920 eingebrachnnrS?iir«mb n So eine ten Rekurs im abschlägigen Sinne erledigt und ft SmÄ^te1'r’2toI’n0XrÄ'@Ä »Ä“äÄ! ®(. LL-"Z-L.-Vn jrtlfn6 Zun-chst m «nd die Gründung einer Handelsbank geplant; lpa ter nach Erhöhung de« Kapitals, soll auch eine Problem, zufrieden sein, welche berufen Hnpothekenbank geschaffen werden. Die Mitscheint, den Frieden im Lande herzustellen ind die Zusammenarbeit der Juden und Araber zu fördern. glieder der Gesellschaft gebären den verschiedensten Kreisen des amerikanischen Judentums an: men. Zum Kultusvorsteher wurde Herr Otto Konigstein, zu Beiräten die Herren Eduard Fuchs und Arthur Zaüfchek, zu Tempelvorstehem die Herren .Kurl Schön und Hermann Felix gewählt. Ohn« dem Ausgange der Wahl und europäischen Sekretariats und einzelne Pardit-Union und " Bokksbank beschlossen. Der ^ultusbeitragverweigeningspolitik abzubringen, teiführer aus Amerika. Palästina, Polen. Ostga- Schatzmeister des Council wird sich in nächster!"?”?,JL" fffi* ästen und Oesterreich, sowie ein Delegierter aus Zeit nach Palästina beaeben, um das neue In- und Emfuhrung des demokratsichen Wahl- Deutschland zu Jnsormationszwecken teilnah- Mut zu organisieren. Schließlich veftaut-t. daß w' hst l'^|-^tner ®r^nij5 hofft. sZiko). Elektrische Kraft für Rischon-le-Zion. Zwischen dem Gemeindevorstand von Rischon-le-Zion und einer Prager Gesellschaft ist ein Vertrag über Liefemng von Wasserleitungen und elektrischer Kraft z"^nde gekommen, durch dcllen Aus^übnmq die Gesamtproduktion der Kolonie beträchtlich vergrößert und vor allem eine eigene Gemüsezucht ermöglicht wird. Eine allgemeine Versammlung der Kolonisten hat dem Abkommen zuge^immt. (Ziko.) Leiter^' des Unt-rn-bwens » «wen Komentar hinzufügen zu wollen. wA ich - ' - rc ■ hlmbe<>r« uur ganz kurz dem neugewählten Borstande Wellhilfskonferenz dafür bürge, daß dte Emt- $im außerordentliche Konferenz der poole-Zlou Mt^B?rtrSWtharSn bes ßonS einige Richtlinien für eine gedeihliche Arbeit in grauten in Litauen nicht langer als dre Monate . 0 |n v ^VDre” 2ST»S unserer Kultusgemeinde vor Augen führen. Der ÄSt"’ÄS Öt« ÄJ,“r|,«£ i m- Partei m »!.r «in.' SÄ'Ät JÄ«“ “m1ZU5'ÄÄ? bomttfle Lt OrtsbSlSq wt Soft mchrtSg!,- ouß-r°rdmtftch- B-r-tung ob. on im Sonic bis »ilonHmnci, Nolbo» Strootz So und d-ß b-r dl- |>.b°n «tgli-d.- d« pMMn,n->|1'-n odoebo'lenen Mtzuuo dl- -In-r S«. gSS^S5TLi!Li2L^JS^i*,^^!ä2' Deckung der weiteren Reisespesen. Dir Hilfszentrale hat diese Bedingungen akzeptiert und beabsichtigt, vorerst für jene Emigranten die Bürgschaft zu übernehmen, die zu ihren Eltem, rcsp. Kindern nach Amerika gehen. In er'ker Reihe werden Emigranten in Betracht kommen, die nach Argentinien gehen. Die Exekutive der Welthilfskonserenz hat sich verpflichtet, für die Transemigranten an einigen Orten in Litauen Baracken zu errichten. Die bezüglichen technischen Bestimmungen für diese Transemigranten wird ein permanentes Komitee, bestehend aus dem Minister für jüdische Angelegenheiten, dem Innen- und dem Kriegsminister, festlegen. Der Vertreter der Welthilfskonfernz, Dr. Hermann, begab sich am 5. Oktober nach Paris, um der Exekutive einen Bericht zu erstatten und an die Organisierung der Emigration zu schreiten. Es bleibt noch zu bemerken, daß die litauischen Behörden die rirssischen Pässe laut dem von der Exekutive der Welthilfskonserenz vorgelegftn Verzeichnis und auf dessen Verantwortung hin visieren werden. Ergänzend dazu wird der »I. P. Z." aus Paris berichtet: Durch obige Vereinbarung der in Zukunft große Bedeutung zukommen dürfte, eröffnet sich die erste Möglichkeit für eine legale A"swaifterung aus Sowjetrußland. Die endgültige Abmachung bez. der näheren Details wird zwischen dem eingesetzten interministeriellen Komitee und der Exekutive der jüdischen Welthilfs» konferenz Ende Oktober getroffen werden. Von der Erekusive sind dazu delegiert: Kreinin. Dr. Alfted Klee Kowalski (Hias) und N. Hermann. Die technische Seite dieser Abmachung wurde beraten auf einer in Berlin stattge°undenen Sitzung des Direktoriums der von der Prog r Hilfskonferenz geschaffenen Vereinigten jüdischen Cmigrationskomitees. Für die notwendigen Arbeiten sind 50.000 Dollar vonnöten, die die jüdischen Hilfs- und Emigrationsorganifatwnen oufzubringen haben werden. Verpflichtungen sind vorderhand eingegangsn dis Hias und die Exekutive der WelthUfskonferenz, die ss auch auf sich genommen hat, mit einem Aufruk die zahlreichen jüdischen Hilfsorganisationen daran zu interessieren. Cs sollen noch weitere Verhandlungen geführt werden, um die Kategorien der Emigranten, denen die Sowjetreg'erung die Ausreise gestattet. er "eitern, io a -ch tt. o. auf Personen, deren Verwandte in Amerika Re Bestedlung. Aufhebung des ksirksichen „Kufchans" Palästina. für eu. loiuyei ÖUU oo.vvu ipiuu-j Nietung <ju pany ms «Den aerufsn nav«. Die e'N Akt,SNr -ft. ’u -ft - " 2... ft yr' 3»erfen .berrun^läilb,(.ltcJ,n Kowni- .kapital von 1 Million Dollar aufzubringen .Mitglieder^des Kulsi,sausschusies° oder^ präst! ser ausgedrückt für die Mitglieder des Kullusausfchustes, dis zugleich Schekelzahler sind, gelten. Rebenwurzel. Eisgrub. Gerade einen Tag vor dem Jom Kipur ereignete sich hier ein Raubrnord und Uebersall. Die Rabincrswitwe Hexisch in Eis grub wurde in der Nacht vom 10. d. M. von zwei vermumniten Männern überfallen und am Leben bedroht, gewürgt, geschlagen und geknebelt. Dennoch gelang es ihr ms Freie zu entkonrmen, während die Räuber di^ Kleiderkästen nach Geld durchwühlten und düj ganze Wäsche herauswarfen. Nachdem sie kein Geld vorsanden, verließen sie die Wohnung! Die Frau erlitt einen Nervcnchok und liegij Uug.-Dstra. Nachstehend geben wir einen kurzen Bc! richt über unsere Tätigkeit seit Juli l. I. Am 13. Juli Damendiskuisionsibenf Referate (Porlesungen): Frl. G. Seidnaj „DaS jüdische Bol? und seine Parteien". -| Frl. P. Müller: „Argentinien od'r Palästj na?" — K. Schick: „Briefe aus Palästina! von Gordon (tschechisch). Am 19. Juli veranstaltete die O. G. Le^ wng j,n Tenipel in Wess.-lv eine Herzlgede u! kcicr. Die kantoralen Funktionen de sah Herl RoSner. Wessely, die Gedenkrede b elt GrI Frankel, Cfho. In Nilg.-Osn:a fand die Herllfe'er _ 19. Juli statt. Dieselbe wurde durch G sank, des Herrn Obcrkantors Grün(-a"m eingeleitel Herr Prof. Dr. Engel hiest als Gast der Zio/ Ortsgruppe die Gedenkrede und erntete stuf iftifirift™ itrtfT f.«*HA r.f...._-i i „1 sotion wie für kulturelle und politische Arbeit. Diesen Betrag wird die Poale-Zion selbst durch ihren Palästina-Arbeiterfonds, teils bar, teils in Gestalt von Werkzeugen und Maschinen, aufbringen. Die Konferenz billigte den Vorschlag der amerikanischen Delegierten, die amerikanische Werkzcugbeschafstmgsaktion in eins ständige Institution umzuwandeln. Von dem Budget wurden 15.600»Pfund Sterling für landwirtschaftliche Kooperativen (Kwuzoth), 2000 Pstmd Sterling für die Boruchow-Kolonie und eine gewisse Summe für Arbeiterkrankenhäuser in Palästina reserviert. In bezug auf die Araberstage nahm die Konferenz eine Resolution an, demgemäß die jüdische Arbeiterschaft sich für ein Zusammenarbeiten mit den arabischen Arbeitern für gemeinsame Klasseninteressen der beiden Proletariats ausspricht. Die Konferenz nahm die Bericht ^er poale-zionistischen Delegierten zum XIl. Zionistenkongreh entgegen und billigte ihr Zusam- N"naes>en mit der Zeste-Zion-Partei. Eine weitere Resolution weist sowobl mit Rücksicht auf die am Kongreß erzielten Erfolge als auch mit Rücksicht auf die unverwirklichten Erwartungen, auf dis Notwendigkeit einer starken sozialistischen Vertretung am Zionistenkongrsß hin. Dis voale-sionilsif-l'en Ba'-l-ien in ollen Lä"d"rii wurden aufgefordert, di- Keren Hajefsod-Arbeit atkrä'tigst zu unterstützen. Dem Beitritt S. Kaplanskys zum zionistischen Wirtschastsrat wurde '«gestimmt, ebenso wurde der Beschluß bestäsigt, die Hechaluz-Bewegung aktiv zu unterstützen und an den Palästina-Aemtern, insbesondere an ^eren Arbeiterabteilungen, sich zu beteiliaen. Bü sen_ Neuwahlen zum Verbandsbüro blieb das palästinensische Sekretariat unverändert. In das ""^väischs Sekretariat wurden die Herren Rnbaschow. Locker. Dr. Sokak mit dem Sitze in Wftn. Jnaenfe"r R-kß mit dem Sitze in Lemberg und Ingenieur Kaplansky mit dem Sitze in London gewäh't. Letzterer als Vertreter der .. „„„ Voake-Zion-Föderation bei der Konilsischen Exe-!stina gekommen, dar on 64^ kutive und der englischen Labour Party. ' Die palästinensische Zivilverwaltung hat die unter dem Namen „Knschan" bekannte türkische Verordnung, wonach Ausländer keinen Grund und Boden erwerben durften und daher Kaufverträge nur auf den Namen von inländischen Gesellschaften abfchließen konnten, ausgehoben. Damit haben auch die früheren Privatbesitzer ihre Eigentumsrechte zurückgewonnen. (Ziko). Ucberfledlung südlicher pauernfamllien nach Palästina. Aus Klausenburg wird gemeldet, daß die Siebenbürger »Achufah" mit dem Jüdischen Nationalfonds einen Erbpachtvertrog auf einige taufend Dunam für 300 jüdische Bauernfamilien abgeschlosien hat. die mit ihren Diehbeständen und mit vollem Inventar demnächst nach Palästina übersiedeln, um im Frühjahr bereits im Lande zu sein. Jede Familie erhält 15 Dunam für gemischte Landwirtschaft. (Ziko). Dir poläflinensifche Einwanderung. In d«r Zeit vom 1. August bis 13. September sind 693 neue Em'nnnderer MioESn» °» °? 64r,4”er l>°n° °d».Do/mil-r7 Haifa und 44 über Kantara. (<--ko). 'literarische Vorträge von oder 'ns.* Fb.

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