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Jüdisches Volksblatt · 1921-10-21 · 64 (21.10.1921) · p. Seite 5

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
64 (21.10.1921)
Date
1921-10-21
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Wo|fen i leb?(=tor Il3etbe fie ^u^ntuä^,b und M.?u . bem ^«S?»-!kLi^dr/E lieben nun9 ^n toitb^'^'-- b,.e Feindschg^ D der Ua-nmen Äschendichn?.^ ^oven, lo&f?erjI %1't“^ gen uAL.^ TudäL!£tjt ^erfien itüi) hfii» Ä*a5 wben lofinfdSen ”1% .^J1*1* ü{ >- 3^4 Ä"1*!«^ nsg onqefaJ £ ' tBenn b t K? “te in lt?“,««■ sl; «faV,r4s fr *? -V.Ä, Ölindustrie. |nn;• ^nbttiriftö *«n,!. ZS «ft ortril beä 2an?r?r 8em®twn (Seife il3tcm SPbrtrn' *“ & Organisator: chen?lr I't®i Nr. 64 Jt «tag „Jüdisches Volks!».-.-- 21. Oktober Leite 5 it SS'Si jm^rattonsinome nickt näJJ tmft Sein 6 ie en Nrai unflrat.ortäfirorat «itaÄ? Ä :u kn trennte, auslöschen U J; nf cinhciüiches Nation^ Mitten, fo» fa f0ft Jtt einem gj?n l0’ als ob sie ein unb&v£ m ang-yoren würden, wesbä^L lM«chen Arabern unbsxrä; ä!?L¥C! u'le bte Oberhand gewinnen 'en erfolgreich fein. "7. Die der Genfer ZorrelftL; .Palestine" berichtet, foOT die M-i egation aus Genf sich nach AmnÄltz nn dort bei ihren Konnationaleo k: Agitation zu entfallen und fie zu ntettr md mterieüen Öwern anziiiporA Delegation will auch mit führenden L anern in Verbindung treten, um li :ine den Arabern günstige ZtclluiiW dez, Palästinas zu bewegen. Oer arabische Kougreh in PMsliiir M SreMwe kS palttfiimijfy ’ffytt Songreffd war für kn 26. Ävi. ner Sitzung nach Jerusalem einbevche! ■\t enMche Mvm pattes Md PaB Pte deriaM, ioitz die TüegatM engl. Labour, Party, die die Lage in L ten saldiert, beabuchligen, demnächst m Palästina zu kommen, um aus eigener 5 nebmung die diesigen SeÄiltniiie fei* erneu. Herbert Samnet in Haisa, lim Laufe dds Monates Schi» uchie der High Commimomr von W Herbert Samuel, »i BegÄmg LiciM» «mm :en und zwar Galllaa nnt Z Dörfer und zwei Bedumenl-Nw "entembe'' kam er nach Ha'saM i en von den RegierungsbeaM» 2mn te »?»!*“ f “ che. Er fei «nbWUta^ÄB'ft ie Juden fewnein -elhoch IfÄ^e Wk^- ** 3«>Ä1® it durchs-tz^I ber mit e«tF£r «I« d« ■f* a?bf?■„ finiin d»X, « $«1*« l| jjjb. Sfc, inch i^1 ber HaieMln "" «-7^. kbtifen i« + Nene rt« . ^el-Awiw.wF nd Selterwall^^Es, lerimuttet; b'‘in i«« *"* » f Ammern (Tranjordanien) an. Der Zunder, kehrt einmal wöchentlich, und zwar verläßt er Haifa jeden Mittwoch abend und kehrt am Freitag aus Amman zurück. Ein neues Jmmigrantenheim in Palästina. Die Jerusalemer „B'ne B'ritth-Loge" eröffnet unter dem Namen Mischkan-Jisroel eine neue Jmmigrantenherberge zur unentgeltlichen Benützung durch Einwanderer. Gründung einer jüdischen Dampferlinie. Der erste jüdische Dampfer „Zion" hat soeben den Hafen von Marseille verlosten, um sich nach Palästina zu begeben. Er wird auf seinem Wege alle größereit Mittelmeerhäfen anlaufen. Es verlautet, daß dies das erste Schiff einer neuen Dampferlinie sei, die von einer jüdischen Gesellschaft gegründet wird. Bon den Wuchergerichten. In der zweiten Hätte des Monates September 1021 wurden bei den Gerichten im Sprengel der Staatsanwaltschaft Mähr.» Ostrau 7 Personen'wegen Vergehen des Kettenhandels verurteilt und zwar zu je 6 Mo. naten strengen Arrestes und 10.000 Tv Geld, strafe, im Falle der Uneinbringlichkeit der letzteren zu je weiteren 10 Tagen strengen Arrestes, wegen Uebertretung der Preistreiberei 9 Personen und zwar zu strengem Arreste in der Dauer von je 48 Stunden bis 14 Tagen. Außerdem wurden bei sämtlichen Verurteilten der Verlust des Wahlrechtes und der Wählbarkeit ausgesprochen. Wucher wurde getrieben mit Rauchmaterial, den Gegenstand der Preistreiberei bildeten Kaffee, Mehl, Mohn, Obst und Beleuchtungstransparent. Kino Palace. Schl.-Ostrau. Ein Abenteuer-Sensationsf)*m in 6 Epochen V. Epoche; Der Mann mit d. eisernen Nerven. Vom Freitag, den 21. Oktober bis Donners as, den 27. Oktober ss Aus Den Gemeinden ss Mähr.-Lftra«. Juden, BolkSgensflen! Einer schon lange bestehenden Gepflogentzeit gemäß geben die Schulleitungen an allen Schulen zu Beginn der Winterzeit für ihre schulen Sammelbögen aus, mit welchen zur Beitragsleistung behufs Bekleidung armer Schulkinder aufgefordert wird. Auch Heuer gehen Frauen, sowie Schulkinder deutscher und tschechischer Schicken mit derartigen Sammelbögen für Zwecke von Weihnachtsbescherungen von Haus zu Haus, in öffentliche Lokale und Geschäfte. Es liegt uns vollkommen ferne die Sammeltätigkeit für andere Schulen zu erschweren; die Armut ist für das Kind anderer Volkszugehörigkeit genau so bitter und drükkend wie sie es für das jüdische Kind ist. Aber wenn wir unsere Unterstützung anderen bedürftigen Kindern zukommen lasten ohne zu fragen, welchem Volke, welchem Glauben sie angehören, dürfen wir nicht der bedürftigen jüdischen Kinder vergessen, die doch Blut von unserem Blute Fleisch von unserem Fleisch sind und unserem Herzen am nächsten stehen. Das jüdische Kind, welches unserer Hilfe und Unterstützung bedarf, gehört nicht zur „Weihnachtsbescherung", bei welcher sie nur wegen der in Frage kommenden jüd. Spender als Paradrpferde vorgeführt werden. Die Frage, ob auch die Beteilung in gerechter Weift vorgenommen wird, wollten wir erst gar nicht erörtern. Auch für die armen Kinder der jü> bischen Schulen in Brünn gilt es Kleider, Schuhe und Wäsche für die Winterzeit zü besorgen, auch in unseren Schulen gibt es — und wir müssen es mit tiefstem Bedauern sagen — Kinder, die mit leerem Magen zur Schule kommen, unterernährt, schlecht bekleidet, Kinder, denen die Not und die Armut ihren Stempel aufgcdrückt hat. Der Elternrat an den jüdischen Schulen in Brünn wendet sich an die jüdische Oeffentltchkeit mit der dringenden Bitte um Unterstützung für die armen Schüler und Schulerinnen der jüd. Schulen, um diese vom Glücke Vergessenen mit dem Nötigchsten zu versorgen, ihnen die notwendige Nahrung zu ver« schaffen, die ihnen im Elternhause nicht oder nur in unzureichendem Dtaße geboten werden kann. Wir wollen aber keine Weihnachtsbescherungen, wir wollen auch keine pompösen Bekleidungen die ein bitteres Gefühl im Herzen des Kindes für alle Zeiten zurücklasten. Wir, und wir hoffen dies ist bei allen unseren Volks- und Glaubensgenosten der Fall, wir wollen hiebei dem beteilten Kinde jedes Gefühl der Beschäniung ersparen und es nicht zum Gegenstände des Bedauerns seiner Mitschüler und Mitschülerinnen machen. Der gefertigte Elternrat bittet um Förderung seiner Bestrebungen. Wir hoffen zuversichtlich, daß unsere Bitte nicht ungehört verhallen wird, andererseits aber müssen auch wir den Weg der öffentlichen Sammeltätigkeit betreten, um jedem Inden, jeder jüdischen Familie Gelegenheit geben, zu diesem Zwecke nach bestem'Können beizntragen. Wenn wir dem armn jüdischen Kinde vom Herzen geben, so geben wir es dem Bruder und der Schwester, so erhalten wir uns unsere jüdische Jugend, die unseren Stolz und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft bildet. Die Mitglieder des Elternrates werden icde Gelegenheit wahrnehmen, um ihrer übernommenen Pflicht gerecht zu werden. S'e werden auch die jüd. Einwohnerschaft aufsuchen, wie dies von Spendensammlern für andere Schulen geschieht. Gebet den bei Euch Vorsprechenden, gebet mit ganzem Herzen, gebet mit offener Hand! Eventuelle Spenden gebrauchter Kleidungsstücke, Schube nsw. (für Kinder im Alter von 4 bis 15 Jahre) werden gleichfalls angenommen und wollen an Frau Zldolf Schallinger, Brünn, Rathausgaste Nr. 1, abgegeben werden. Direkte Geldspenden erbitten wir an die Adresse: Kapitän Hermann Grün, Brünn, Na ponavce 6, zu überweisen, sie werden in der Jüd. Valksstimme nusgetviesen werden. Der Elternrat an den jiid. Schulen in Brünn. Jglau. Tätigkeitsbericht der Jüd. akad. Ferialvereinigung Hasmonäa. Jo^au, ln der Zeit vom 1. Juli bis l. Oktober 1921. Die das 24. Semester eröffnende Vollversammlung am 2. Juli 1921 wählte folgendes Präsidium: Präses: Egon B u t s ch o w i tz. 1. Stellvertreter mid Bibliothekar: Theo Werner. 2. Stellvertreter, Schriftführer nud Kassier: Alfted Singer. Sie nabm folgendes Arbeitsprogramm zur möglichsten Darnachrichtung an: Der Hebräischunterricht ist durch Kurse oder Einzelstunden aufzunehmen resp. fortzusetzen. Zwei Abende der Woche sind festzusetzen und für alle aktiven Bb> obligat zu erklären. An diesen Abenden sind Referate zu holten und freie Debatten zu führen, die sich auf alle interessierenden Themen (also jüdische und allgemein menschliche) erstrekken sollen. Es ist eine Herzlfeier zu veranstalten. Die körperliche Ausbildung der Bb. ist durcy Einführung einer nicht obligaten Turnstunde, durch gemeinsames Wandern usw. anzustreben. Eine freundschaftliche Annäherung an die Iglauer jüüdische Mittekschuljugend ist zu suchen. Die Tätigkeit folgte im allgemeinen diesen Richtlinien, war in der Wahl der Referate und Diskustionsthemen unbeschränkt. Der Korpsgeist, persönliche Subordination und jedes starre Programm wurde unterlassen und bekämpft. Die politischen und sozialen Bewegungen der Vereinigung waren daher das Ergebnis von Auseinandersetzungen und die Resultierende aller Meinungen. Jedoch wurde eine strenge administrative Disziplin angestrebt. In den meisten sozialen und besonders in den religiösen Angelegenheiten hat die Vereinigung absolute Gewistensfreiheit beobachtet und nie diesbezüglich verpflichtende Beschlüsse gefaßt. In der zweiten Juliwoche konnten wir nach Verhandlungen mit Chaim Kugel, Koll. Markus (Absolvent des Jaffaer Gymnasiums) als Hebräischlehrer in Jglau begrüßen. Im Rahmen der Hasmonäa wurden zwei Kurse (Anfänger und Fortgeschrittene) zu Wochenstunden eingeführt. Einzelstunden wurden von einigen A. H. genommen. Koll. Markus hatte die Freundlichkeit, ein fortlaufendes Palästinareferat zu halten. Im Gegensatz zu den bisherigen Palästinaseminaren betonte der Referent hauptsächlich die individuelle Seite seiner Ausführungen, schilderte also Erlebtes, gab ein lebendiges Bild des Landes und feiner Bewohner, und sprach über die alte und neue jüdische, arabische und christliche Kultur'des Landes. Aus dem Zusammenhang jüdischer Jglau. Die zwnistrfchen Aktionen fmden dort und arabischer Worte wies er auf knl'.-.'.relle Zn-! ihre erlte Beratung und Feststellung ihrer Aussammenhänge hin. Besonderes Interesse erführung. ÄUctz. die Vorlagen des Jud-jänn fnin n,t«ffihrfirher Venickt über Arbeit Vo'ksretM nirLglou nnden dort ihre pnnzi- .. Das ist dadurch möglich, well Hasmonäa im zionistlschen und D igkir weckte sein ausführlicher Bericht über Arbeit und Lebensweise der Chaluzim.'tz^ Dieses Palästinareferat füllte eiffttt ber festgesetzten Dereinsabende aus. ’ 4,' Am 7. Juli fand der erste freie Debackenabend lDebatte über ein vorgeschlagenes Thema 2l ohne vorheriges ausführliches Referat) statt. W Jur Diskussion stand von Db. Theo Wenier sehen und Erfahrung olfsreti piclle ^oger einflußreiche und sogar besiinWWiEMktoren sind. Dadurch, daß eine nzahl im Zionismus.und der notionaljüdisckien e-vegung besonders tätiger Männer^ von 2ln> ben und Erfahrung als A. H. honoris ca,-ja oorgefchlaaen und eingeleitet: Gibt es einen in den A. H. D. ausgenommen wurden, hat sich - - - ~ - ” ■ 'r dieser Einfluß des A. H- V. auf das ludilche Leben in Jglau vergrößert. Dis Vertreter der nationalen Judenschaft im Gemeinderate und im Kultusausschusse sind Mitglieder deü Ä. H. B. Auch in anderen jüdischen Vereinigungen sind A. H. A. H. der Hasmonäa in leitender Stellung. Visrzehncägig, in dringenden Fullen auch öfter, finden die Versammlungen des Ä. H. V. statt. Außer den Deratungen über zionistische und sonstige Angelegenheiten finden auch regelmäßig Vorträge statt. Die wichtigste derartige Veranstaltung war der Palästinakurs, der von fast allen in Jglau befindlichen A. H. A. H. regelmäßig besucht wurde. Mit der Mtivitas. deren finanzielle ^LerbindungsausgabeN der A. H. V. fast vollständig deckt, lebt der A. H. V. im engsten Kontakt. An den Beratungen und Veranstaltungen, ipegicll an den Vorträgen der Aktw'.tas nimmt eine größere Anzahl A. H. A. H. regelmäßig Anteil. Die Mitglieder des A. H. D. haben alle eine Erklärung unterfertigt, daß sie sich als Rationaljudsn bekennen und den Keren Hajessod- Beitrag gezeichnet respektive bezahlt haben. Das Präsidium des A. H. V. bilden: M. U. Dr. Siegmund Werner als Vorsitzender, M. U. Dr. Philipp Herrmann als 1. Stellvertreter, Konzipient Karl Meisel als 2. Stellvertreter und Kassier und Franz Sander als Schriftführer. Zuschriften sind an Dr. S. Werner. Jglau, Hauptplatz 7, zu richten, Zahlungen an Karl Meisel, Jglau, Wallgrabengasse Nr. 9 zu leisten. Personalstand. Gefallen im Weltkriege 1914 bis 1918 Bb. Oswald Bretfchneider, Pirnitz, Bb. Otto Glas, Jglau, Bb. Ing. Alfted Sander, Jglau, Bb. Leo Schulhof, Pirnitz. Ihr Andenken ist uns teuer. A. H. A. H. M. U. Dr, Siegmund Werner, Jglau (A. H. Ehrenmitglied, Gründungs A. H.), Leo Beck, London, Cmtl Fischer. Jglau, I. U. Dr. Viktor Grünmald, Jglau, Kurt Herschmann, Prag, Karl Lang, Jglau, Karl Meisel, Jglau, I. U. C. Robert Offer, Jglau, Karl Ohrenstein, Prag, Ing. Walter Pollak, Olmütz, Dirig. Artur Pö ~ ter, Leitmeritz, Robert Pisk, Jglau, Arie Her Reich, C. A. H. Wien, I. U. Dr. Ernst Sommer, Karlsbad, Alfred Sommer, Jglau, Ing. Wolfgang Schwarz, Wien, Franz Sander, Jglau, Max Stiaßny, Jglau, Ing. Paul Stiaßny, Jglau. Ernst Tausk, Fiume, Karl Turnovsky, Zbraslavic, Alfred Ullmann, New Pork, Richard Weißenstein, G. A. H. Jglau, M. U. Dr. Josef Weißenstein, Pirnitz, Oskar Winter, Jglau Karl Zimmer, Königinhof. Einige Herren, die sich an der Gründung der Hasmonäa (1909) beteiligten und denen daher die A. H. Würde znsteht, haben sich bisher noch nicht geäußert, ob sie Wert darauf legen, im Verbände der Hasmonäa zu bleiben. A. H. A. H. h. c. Prof. Dr. Berkowitfch, Bielitz. I. U. Dr. Isidor Brand, Jglau, M. U. Dr. Alfred Eape?, Jglau, Hugo Eisler, Wien, Staaisbalmrat Friedr. Glas, Brünn, I. U. Dr. Philipp Herrmann, Jglau, Prof. Dr. Josef Lamm, Brünn. Professor Dr. Heinrich Pollak, Jglau, Revident Hermann Reitler, Jglau, Oberkomm. Julius Samstag, Jglau, Konsul Heinrich Stern, Jglau —Brünn, Ing. Josef Spitzer, Wolftgms, Fritz Stransky, Jglau, Mar Turnovsky. Julienhof. Aktive. Präsidium: Cand. Ing. Egon Butschowitz, M. N. E. Theo Werner, M. U. E. Alfted Singer, I. U. C. Ernst Weiß, stud. rer. Eomm. Julius Grünfeld, Otto Grünfeld, Paul Singer. Inaktive. Ing. Walter Kohner, Leitmeritz, Robert Werner, Jglau, M. U. C.Viktor Kürschner, Jglau, stud. phil. Erich Werner, Bielitz. Ausgetreten: Eand. Ing. Julius Grünberger, Ranzern, Ignaz Hamlifch, Wien, Fritz Hahn. Jglau. M. U Gl. Emanuel Zimmer, Wien. Maßstab für Kunst, gibt es eine nationale also auch jüdische Kunst? 2. Debattenabend 12. Juli. Egon Butschowitz stellt zur Diskussion: Ehrenschutz. 3. Debattenaben 1. August. Theo Werner schlägt das Thema: Disziplin vor und leitet ein. 4. Debattenabend 4. August. Butschowitz schlagt vor: Vernunfts- oder gefühlsmäßiger Zionismus und zitiert zum Thema einige Stellen aus Hans Blühers: Deutschland, Judentum, Sozialismus. Alle diese zur Diskusiion gestellter: Themata riefen rege Debatten hervor. Da der Diskussionsleiter bemüht war, die Debatte in wesentlicher Hinsicht und immer nur in e-ner Richtung zu leiten, zeitigten diese Diskussionen anerkannte Ergebnisie und Klärung einzelner Anschauungen. Mit Referaten stellten sich Bb. Bb. Paul Singer und Otto Grünfeld ein. Ihre Thej mata waren: Judentum und Sozialismus (8. Juli 1921) resp. Religion und Wissenschaft (25. Juli 1921). Auch in diesen beiden schweren Problemen gaben Vortrag und folgende Debatte Anregrmgen und Gelegenheit zur Aussprache. Einen orientierenden Vortrag: Statistisches im Judentum hielt Bb. Julius Grünfeld (29. Auguil 1921). Am 26. September fand eine Aussprache über zionistische Probleme, wie sie sich besonders im Kongreß gezeigt hatten, statt. A H. Dr. Grünwald stellte die Probleme zur Debatte: 1. Nationaler oer antinationaler Zionismus. 2. Sozialismus und Zionismus. 3. Israel unter den Völkern. 4. Das Problem der Gemeinschaft. Herzlfeier am 26. Juli 1921 im Bräuhaussaale. Nach einer hebräischen Begrüßungsansprache A. H. Dr. Grünwalds hielt unser Gast M. U. E. Ernst Taussig die Gedenkrede. Die Feier schloß mit der Hatikwah. Die Aktivitas hat gemeinsam mit zwei Inaktiven ihre Keren Hajessod-Zeichnung von 10.000 Kronen tschech. in diesen Ferien dnrchgeführt. Die Bibliothek der Bereinigung wuchs im Laufe des Jahres 1921 um 27 Bände an. Bb. Bb. Theo Werner und Alfted Singer wurden von der Vereinigung zum Kongreß gesandt. Der A. H.-Verband hat diesen beiden Bb. Bb. die Teilnahme am Kongreß finanziell ermöglicht. Oeffentlicher Kongreßbericht am 21. September 1921 im Bräuhaussaal mit einer kleinen Propaganda-Ausstellung des mitgebrachten Kongreßmateriales gemeinsam mit dem Volksverein Theodor Herzl. Es referierte unser A. H.« Dr. Grünwald über die Tätigkeit der Exekutive und die Beschlüsse des Kongresses und Bb. Theo Werner über die Kongreßstimmung und die leitenden Männer im Zionismus. Am 25. September wurden die mitgebrachten Broschüren, Zeitungen, , Kunstgegenstände und in Jglau befindliches jüdisches Material in einem Zimmer des Grandhotels frei zugänglich ausgestellt. Die Einnahme dieser Ausstellung größeren Stiles und die der vorerwähnten Kongreß-Versammlung, fielen dem Nationalfonds zu. Ms Gäste des A. H.-Derbandes der Hasmonäa hörte dis Aktivitas 1 einen zwei Abende füllenden Bericht 31. H. Dr. Werners über die 3l. C.-Sitzungen in Prag, 2. einen Diskusfionsabsyd des H. Gläser, Privatsekretär Ruppins, der sich auf der Reise nach Karlsbad befand, 3. einen Bericht Herrn Dr. Calebs, Mitglied des A. Gl., der vom Kongreß zurückkehrte. Die Aktivitas hatte zweimal wöchentlich Turnstunde und Pauken, an beiden Kursen nahmen Mittelschüler vom Jüdischen Lesezirkel teil. Am Vereinsleben dieses von der Hasmonäa ins Leben gerufenen Mittelichülor-Zirkels nabmen einige aktive Bb. Bb. Anteil und hielten so den nötigen Kontakt aufrecht. Die Sfttivitas unternahm gleichfalls mit Gästen vom Lesezirkel am 11. Juli 1921 einen Tagesausflug auf den ^.esminek. Einer Einladung des Znaimer Jüd. Turnvereines folgend gastierte sie mit der Oper Rinaldo Rinakdini am 28. August 1921 in Znaim. Inoffizielle gesellige Zusammenkünfte fanden des öfteren statt. Adresse während der Studienzeit: M. U. C. Alfted Singer, Prag, LiLkov, Karlova txida 9. A. H. D.-Verichk. Der im Jahre 1920 neukonstitnierte A. H. B. der Hasmonäa bildet das Zentrum der national-jüdischen und zionistischen Arbeit in Bardiov. Vorige Woche weilte hier zum Bes: che seiner Anverwandten der unter dem Pseudonym „Schafau" in Polen sehr bekannte jüdische Journalist und zionistische Volksredner Samuel Friedmann. Auf Ansuchen unseres filllliliillllllüll-- ” 1 - * " Mi-.-rachi-Pereines war der Gast so freund- Z ""-—. .iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniinH- Leeret alle Büchsen des Jüdischen Nationalfon MlltMIIMIHIMIIIIMHIlWWWiBBtHIMtHMIIIMiBHHamiHBIBBBIIIIMIHIBHmüBllttlllMBMBIIMMaMlillliHMlrtua ISiiimiiiiinf 3 illliiiliüiilllllllllllllllllliililllilliliiiiiiiliiilllliu A^^7^:/9:+::+^.++2/../::.49$.:^^::+++..A

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