Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Volksblatt · 1921-10-07 · 62 (7.10.1921) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
62 (7.10.1921)
Date
1921-10-07
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/9610648-9611118-9611006--359-9611013
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

, "*• I^iss “fcWfiSS mi > w ^ek '^nivesenheitdesT-likis/ ,r°xech normten 200 SS?“0 Runs bekannte iSS i sormell in m "Lr»»LLk ,-°Wch.,-«»LVU .ritte in KrrtsnmyemMi. . Z. Einer der neuen JnmMM chau hat Maschinen für eine M abrik mitAebracht, die er inzwischa lkarbadia"-Kerkstäite an der Buh» ctngeffcllt hat. Tiefer, wenn auh lustriezweig, wird mit der Zeit i» in, zahlreiche Arbeiter zu ernaw cht ans die Neugründung von Z» iken, die Bedarf an Karton'h-s .Km -eibtttif frverilö nous eiee c Nr. 62 Freikag „JSdifch'es Dolfs^ 7. Mok>sr mit;;ct > bte Quelle v. einträglichen Einkünften für die Kleinpächter bilden, die ihre freie Zert erwähnter JndullriPwidmen wollen. Zwt bejnbt sich nach Mropa, um die nötigen Maschl- Me Wdcnin jten für die denindustrie zu erwerben. Kulturelles. Landwirtschaftliche Kurse. Wie im vorigen Jahre finden auch Heuer in Mikweh-Jsrael landwirtschaftliche Kurse statt, welche von der Arbeiter-Orgamsatron veranstaltet werden. Unterrichtet wird diesmal Geflügelzucht, Bienenzucht und Vrehzrrcht. Kür 80 Teilnehmer ist ein Stivendium ausaesetzt worden, um ihnen die Teilnahme zu Ermöglichen. W. M. I. Die Besiedlung. Das Audscha-Projekt genehmigt. Herr P. Ruthenberg teilte dem Bürgermeister von Jaifa telegraphisch mtt, daß die Konzession für das Audscha-ProM, das bekanntlich der Elektrifizierung des Jaffacr Distrikts dienen wird, durch die Behörden rn London unterzeichnet ist. Herr Rnthenberg drückt feine Zuversicht aus, daß die Verwirklichung dieses Projektes die Entwicklung des Jaffaer Distriktes fördern und zum Gebeten sämtlicher Bewohner beitragen wird. Gold-Export. öffentlichen Platz. Die Banstelleu werden nur eisen; Privoz, F l e i s ch n e r; Hruschau. 8- «LÄLÄÄ Balfourra. (^cn ^nft Dr. Hilf und verspricht Förderung Die amerikanische Organisation Zion ihrer Bestrebungen, wie bisher. Commonwealth, welche die Eigeittümerin der ( Von den Wohltätigkeits- und anderen Kolonie Balfouria ist, erhielt von den dorti- Vereinen sprechen: Dr. Fuchs für Bikkur gen Arbeitern eine Denkschrift, in welcher sie Cholim, für den Fraucn-Wohltätigkeitsverein verlangen, daß ihnen die Arbeit in autonome M.-Ostrau Frau Lina Krasny^für den Führung übergeben und daß das bisherige Frauenverein Privoz Frau Dir. Spitzer. System der Aufseher abgeschafft werde. Die Handwerkerverein Heinrich Süße r, Alters- Zion Commonwealth beabsichtigt, ihre Arber- Versorgung: Karl Eichen bäum. Besontcr dauernd anzusiedeln, konnte dies jedoch ders geistreich sprach für den Verein „Jüdische bisher nicht durchführen, da der Boden for- Volksschule" und „Ferienheim" Dr. Ernst mell noch nicht in ihrem Besitz ist. W. M. Z. S t r a ß m a n n, für den Trirnverein „Maksesniti,^ kabi" Dr. Robert Beer und für den Sporty , .. Hub „Makkabi" Red. Heinrich W i t t m a n n. Die Nationalfondsfarm Chuld hat seit, Dr. Hilf dankt allen Vereinen, in dem dem Kriege sehr gelitten und eine der Hauptcr auf fceu Spruch der Vater hinwies, daß Ursachen davon war der ständige Wechsel der öuf Thora, dem Gottesdienst und der sozialen Bebauer. Nunmehr hat die landnnrtsafast- Gerechtigkeit die Welt bestünde und daß er liche Zentrale der Arbeiterorganisation benamentlich den Sport- und Turnvereinen schlossen, dort eine Kwuzah ständig anzusiewünsche, daß ihnen das Ideal einer harmo- Vereines boykottieren, nun du befinde!! sich in einem genwltigeri Jrrtume, utts eru^ danrit schaden ztlffvollen, denu hvffenrliä, rVird balwÄke: ZeitIbnunen, wo diese Herreu eines Bessereis LelAet werden. Was für einen guten und strammen Zionisten wir in unserem Gg. Hein haben,, dies weiß sich leider so mancher Bisenzer Jude nicht zu schätzen, aber kommt Zeit, kommt Rat. Aviso! Im Laufe des Monates Oktober dürfte Herr Dr. Angela Goldstein in Brsenz in einer großen öffeiitlichen Bersammlung sprechen und werden wir szt. nähere Dateri mitteilen. Am 20. Oktober a. c. plant der Verein einen Theaterabend zu veranktal ten. Mischer Gort Turnverein Makkabi, Mährisch-Ostrau deln. Man erhofft davon eine Besserung bet nirien Bildung der jüdischen Jugend geln Lage. W. M. Z. ‘ Gartenstadt. Die Gesellschaft Bajith hat bei Jaffa 700 Dunam für die Anlage einer Gartenstadt et*< Abschluß worben. ' ö' gen möge. Am Samstag, den 2t. fand die Feier durch einen Festgattesdienst, bei dem Rabb. r. Spira die Festpredigt hielt, ihren würdigibt bekannt, daß das Kinderturnen am Mittwoch, den 6. Oktober begonnen hat, und stets jeden Mittwoch und Samstag im Turnsaal des Mädchenlyzeums, Mährisch-Ostrau, in der Zeit von 3 bis 5 llhr nachm. (15 bis 17 Uhr) stattfinden wird. rä-Jrt'Ä"?^Malfonds «» krlueisacht wurde. sp7 e voud-rWestme TevL M dem wgenannien roten h t fiaija, 650 tunam Boden auch hat den durch Nosenfeld aus««» -uartiervlan vervollständigt; mit dr: Mg der Baustellen wird kmnääft det toben. Tr. Eder datein Tarlebm >00 % für allgemeine öffentliche Auzejagt, wozu die Cesellichaff aut tttten i Mitteln noch weitere 1.M Pf. beiwill. Sie bemüdt sich, sich einen Kredit äuierbau zu sichern. Noch Toldberg abö. TeMaum von der American g ßmpanlj faßen iketfeiti netfßk- Mrungen gegeben. Au der sind jedoch nur kleine 7 Macht Wra. In letzter Zeit hat die Palästina ein großer Exporthandel mit Goldmünzen nach Arnerika eingesetzt. Zahlreiche Makler kaufen große Quantitäten von Goldmünzen, sowohl in Palästina, wie auch in Syrien auf und verschicken sie ins Ausland; infolgedessen droht in Palästina ein Mangel an Goldmünzen einzutreten. Die Regierung beabsichtgt, Maßnahmen diesen Golderport zu ergreifen. Industriebauten. Laut „Haaretz" vom 6. September ist es den Bemühungen Scheinkins und^ Lusterniks gelungen, in Lodz eine Jndustrie-Aktiengeicllschast mit einem Grundkapital von 25.000 Pf., in 2500 Aktien zu 10 Pf. eingeteilt, ins Leben zu rufen. Der Zweck der Gesellschaft ist, Industriebauten in Palästina zu errichten für die mit ihren Maschinen ins Land einwandernden Weber, die infolge Mangels an Arbeitsstätten sich nicht einordnen können. Nach Plazierung eines dritten Teiles der Aktien wird ein Vertreter der Gesellschaft die Arbeit in Palästina in Angriff nehmen und das erste Fabriksgebäude in einer Stadt oder in einer bk Kolonien errichten. Sollte, wie zu erwarten ist, die palästin. Regierung Boden für die Errichtung einer Fabrikstadt Anteilen, so wird die Gesellschaft ihre Tätigkeit auf diese Stadt konzentrieren, da nach Zusicherung der Regierung dieser Gesellschaft und.jenen ihrer Vertreter, die sich auf diesem Boden niederkaffen . wollen, Vorzugsrecht auf Boden zusteht. In Lodz allein wurden zirka 600 Aktien plaziert. Einwanderung. Kino Palace. Schl.-Oslrau. Ein Abenteusr-Sensatlonsfl m <n 6 Epochen HL Epoche; Dia gelben Basiien. Von Freitag, den 7. Oktober b's Donners «z. d:n 13 Oktober Mnnkacs. Hiemit geben wir bekannt, daß das Ziorristische Distriktionskomitee in Karpathoruß- Olmüh. Dienstjubllaum. Donnerstag, den 15. September l. I. vollendete Herr Arnold S t ö ß l e r, Sekretär und 1. Kantor sein 30. Dienstjahr bei der biesiaen israelitischen Kultusaemeinde. Der Jubilar erfreut sich wegen seiner — in weiten Fachkreisen bekannten — Tüchtigkeit und Gewissenbaftiakeit in seinem Berufe der besonderen Achtung und Wertschäbuna der Vorgesetzten Kultusgemeindereprasentanz. Jglau. Der jüdische Volksverein „Theodor land seinen Sitz nach Munkacs verlegt hat u. fl e t a l" veranstaltete am 21. September im bitten wir sämtliche Zuschriften an das Zio- Vräuhaussaale eine Kongreß-Versammlung, nistische Distriktkomrtee, Munkacs. Fogaste Die vom Vorsitzenden I. U. Dr. Isidor 18, richten zu wollen.! B r a n d geleitete Versammlung war überi aus gut besucht und bewies das große Jntermmm JJggg ci,"e auch nichtzionistischer und arischer Kreise Von dm Wuchergerichteu. In der ersten Halste des Monates September 1921 wurden bei den Gerichten im Sprengel der Staasanwaltschast in Mähr» Ostrau wegen Vergehens des Kettenhandels 3 Personen zu je 6 Monaten strengen Arrestes und 10.000 X Geldstrafe, tm Falle der Ilneinbriuglickkeit zu weiteren 10 Tagen strengen Arrestes und wegen Uebertretung der Preistreiberei 6 Personen zu je 14 Tagen bis Wochen strengen Arrestes und überdies zu Geldstrafen im Betrage von 300 X bis 1000 X verurteilt. — Bei sämtlichen Verurteilten wurde auch der Verlust des Wahlrechtes und der Wählbarkeit ausgesprochen. — Es wurde mit Rauchwaren Wucher getrieben und übermäßige Preise für Anzüge, Wiesenheu, Petroleum, Zucker und KartaCeln gefordert. I. P. Z. Im Arbeits- und Jmmigrationsbüro des Misrachi in Jaffa wurden von Tischri bis Tamus 1070 Personen registriert, hauptsächlich Familienväter, die ihre Familien im Auslande zurückgelassen haben, Familien im Auslande zurückgelassen haben, Brunner akademischen Malers Gustau Böhm ,,, bis sie sich in Palästina einen Erwerb schafansgeführt und gibt die sprechend: Aehn ich- ”n sen. Mit ihren Familien kamen 135 Männer Feit des Jubilars dar. Nach der Enthüllung i0;; u,V.ru^3 a'rs ” mit zusammen 480 Seelen nach Palästina, 418 sind Misrachisten und Zeire Misrachisten, 66 allgemeine Zionisten, 29 Zeire Zion, 14 Mitglieder des Hechalutz, 13 des Jishub Erez Israel, 6 Achduth Haawodah, 3 Szlome Emune Jisroel, 2 Hapoel "Hazair und der Rest Parteilose. Nach Berufen sind diese Immigranten 154 Ackerbautreibende, 70 Maschinenschloffer, 66 Schüler, 56 Kaufleute, 35 Tischler, 29 Bäcker, 29 Schneider, 26 Kinderpärtner, 24 Maurer, 22 Elektriker usw. 590 stanuuen. aus Polen, 160 aus Galizien, 68 otrs Litauen, 67 aus der Ukraine, 50 aus Ungarn usw. und einer aus der Schwein Mit Hllfe des Misrachibüros erhielten 479 Personen Anstellung und Darlehen von den Jmmigrationskassen des Misrachi und des Waad Hazirim. Boruchow-Kolouic. Im Frühjahr 1919 entstand in Jaffa eine Vereinigung zur Gründung einer städsijchen.^Arbeitssiedlung bei Tel-Aw!w. Nth zweijährigen Bemühungen ist es der Vereini- «ung ^gelungen, vom Nationalfonds ein Grtkndstnck von 600 Dunam für die Siedlung, die den Namen Boruchow führen wird, zu erhalten. Boden befindet sich in der Nähe der deutschen Kolonie Saroba auf dem Wege nach Vetach-Tikwah und eignet sich auch für land- .vtrtschaftliche Verarbeitung. Jedes Mitglied der Vereinigung erhält 2V‘> Dunam. 'Die Siedlung wird als Gartenstadt angelget. 100 Dunam werden für eine landwirtschaftliche Kooperative reserviert, 10 Dunam für einen für unsere Bewegung. I. U. Dr. Viktor MSHr.'Sftra». i G r ü n w a l d stellte in ausführlicher Rede ^S- W*-m M. V-° L L ^lgen, deren Krönung San Remo darsiellt, sprach von den Problemen, deren Lösung dem Kongreß oblagen, und von den Aufgaben der Mische Literatur. fand zu Ehren des Jubilars eine Festsitzung statt, alle Vertreter der Kultusgemcinde wa ren im Festgewande erschienen, der Sitzung saal festlich geschmückt, die ganze Präsidialnächsten Zukunft " M N C IS tribüne mit Laub und Btumenguirlanden "-ichiteu Zutunft. M. U. C. ^yeo er- Iakob Klatzkin, Hermann Lohen zweite Auslage, Jüdischer Verlag, Berlin, (br. M. 16.—. geb. M. 21.—). Der Eindruck, den bereits erste Auflage heroorgerufen hat, wird durch diese erweiterte Auflage noch verstärkt: Es ist kein Werk kühler Wissenschaftlichkeit, sondern mvm» um «uuv uuu viuiuuiuuuuwuui „ , v ein Buch des Kampfes, der Ausdruck des Gegenbekränzt. Nachdem der Gefeierte von den Jofecs 3roelcr Generationen, zweier Entwick- Vizepräsidenten feierlichst in den Saal geführt Kongresse und gab ein anschauliches Vud d.r ^ungsepochen in der Geschichte des Judentums, wurde, hielt Kultusrat Dr. Max Beer im??-^Parteien und der führenden Mannw. E§ ist ein besonderer Reiz dieses Buches, daß Nanten des Präsidiums und der Gesamtge- Kongreßmatertal,en rtesen groder Autor m dem Me,ster, dessen Wesen er ermein ' eine SeftiV in h.r >r mit we senens- «es Interesse hervor.! gründet und den er menschlich verehrt, den Re- Eine Palästina- und Kongreßansstellung prasentanten einer Epoche sieht, die er stlvst LlX .3 . . ..L . _ l. ... * "t. . 1# . C. 4 4 t\ AWM44 14*SaH (iaI. V)lT t m j* 4UA » CC A eine Festrede, in der er auf die segens rei>'! ^ätinkeit des Nriilidenten binwies nnd unv srvügreyausfreuung rrnrr v-nvu-e peyr, vre er ,Ltv,l ° m 7r°S-, V°rdl°nst(^ um d»S O trauer E-r°n E«,:S wurde von d-r jüb. °k°d. j W-rMnd-a bet. M«.. ma? »riänlt. ÄSum ÜJS^^bldbenb’n ““ SraWbet. am 21. Septem'ob" M°rt Emacht. die T>-!° D-nt°n-, ^uoeinum yervoryoo. Zum meweno.n an- , . ,ungnnr:^ fe.rrtnbaftnfel rrrrrmm ni und bte Weite seiner Weltanschauung, weiß gedenken an die Persönlichkeit Dr. Hüs wurde ^„d^Büch?r Broschüren Zeitungen^B'- lKlatzkin in feinstem Verständnis zu würdigen, <nn Portrat gewidmet, daß von blau-weißer SK,,„ff!!«nh'gS« aber mit unerbittlicher Schärfe wendet er sich seide umhüllt, nun enthüllt wurde. Dieses E-ratrstikin und Pro- - -- - - in Del gemalte Porträt, eine Widmung des Pa3anbamatetial standm den Besuchern tm Kultusrates, ist von der Meist rhand des horchen Maße zur Verfügung. - - - - ' - - — - - ’ - - Am 29. September wurde der Palastmaim Elite-Kino zur a f k a (Praa) Kultusgemeindefraktion darauf hi..deutend, L-ommer, oer ote Ausfuhr ng daß der Gefeierte, dem er die Glückwünsche?"n“ J^tcr ermöglichte, gebührt der ^ankall darbrachte, aus ihrer Mitte hervorgegangen ~Srcr' unvergeßliche Bilder war. Obersiaatsbahnrat Ing. Emil Fried llöermittelte. -r>er Reinertrag aller drei Verbeglückwünschte für den zionistischen Klub und unsta.tungen floß dem N.-rf. zu. meinte) daß seilte Parteigenossen, wenn auch ihre Ansichten mit denen des G Zeterten in Bisenz. »SSitlBiMtafit diesen Tag mcht vorubergchen lasten wollen, lästinavortraa mit Lichtbisb»^,, um ihre Achtung auSzudrückm und üb:rg°b - I L 7?" chm das Diptam d-r Eiutragu.tg in das gat. Ai nd .r!«°u-n ^-rr St 1 bene Buch d-S Jüdilch-n Natiana'sands. di- $6^ ™!^Mtbtlh ÜBet B°ra„Ia,fuug des AutluSrat-S barg-. “; S;*1b§,t1 » Ä Für di- «Mm A-d-ii-r s"° i d 71L"İ 'Lu« «chsKsüdmüg iS 2Ä sailden Landes für die tschechischett Juden seine t aziückwünsche dar. Dr. Hilf dankt in bewegten Wir daitken auf diesem Wege den ober- Worten für die ihm dargebrachten Ehningen drei Herren, besonders H. Frankl, und gibt seinerseits alle Wünsche den Wunder stet» bereit ist unseren Verein zn fördern schenden zurück. Nun ergreift Rabb. Dr. Jakob Spira das Wort, um im Namen der Kultusgemeindebeamten dem Präsidenten zu danken, der jederzeit Verständnis für die Forderungen der Beamten gefunden hat und überreicht ihm als Symbol für sein Verständnis für siidische Geschichte und Literatur als Ehrengeschenk ein Werk über dieses Gebiet. Der Reihe nach gratulie"en nun die Tempelpereine Witkowitz, Leopold Rus- und zu unterstützen. Nach diesen Vorführungen sprach unser alter Gesinnungsgenosse Herr Oberrevident Alfred Hein aus M.-Weißkirchen, dzt. in Bisenz, verwies ans die bisher ungeheuer große und vollbrachte Arbeit in Palästina und richtete ernste und wirklich vom Herzen gekommene Worte an die Bisenzer Judenschaft. Leider waren diejenigen an dem Abende nicht ^iwesend, denen diese Worte gaff"n und diese eiejeeu gTonSen etwas beso'w — s aeleistet zn Laben, wenn sie die Veranstaltungen uitlere. gegen das Usbermaß der Selbswerleugnung, die in Cohens Einstellung fum Judentum und in seiner Hinneigung zur deutschen Kultur zum Ausdruck kommt. Der Leser wird hier nicht nur mit einer der bedeutendsten jüdischen Persönlichkeiten bekannt gemacht, sondern er wird auch, wie schon in Klatzkins Hauptwerk, „Krisis und Entscheidung", vor das Grundproblem des modernen Judentums gestellt. Eine Bibliothek hebräischer Klafsiker wird jetzt vom Jüdischeir Verlag va,bereitet.' Zunächst sollen die wichtigsten rluroren der' indischen Religionsphilosphie del j ttiUalters im hebräischen Original bezw. ui der klassischen hebräischen Uebersetzung a i lv u arabischen Original in gekürzten SU qu n dar-' geboten werden. Es ist bei der Bca b \ mg darauf gesehen worden, daß ni'.r i nw f^ntliche Teile wegbleiben, während allr ivef.n.l.chen Bestandteile der originalen Werke in ihrem ursprünglichen Zusamrnenhang und in ihrer klassischen Farm erhalten geblieben sind. Der hebräische Stil ist nur ganz leicht in der H'n- * ncht überarbeitet worden, daß mittelalterliche, >ür unsere Zeit nicht mehr verständliche Formen dem modernen Hebräisch angepeßt wurden. Indem jedem Werk eine Einleitung bei-, gegeben wurde, die die historische Stellung^ des Werkes darlegt uich seine Bedeut:ng für die Gegenwart kritisch beleuchtet, wird mit ’ diesen Aufgaben zum ersten Mal dem hebräisch lesenden Publikum das klassische' ^chriftum des jüdischen Volkes in handlicher Form zugänglich gemacht werden. Man ist nun nicht mehr darauf angewiesen, eine mre - allgemeine Ahnung von den großen Geistern der jüdisch. Vergangenheit aus den L'tl"atur geschichten zu beziehen, sondern kann sich ben original. Werken eine gediegene Kenntnis des jüdischen Geisteslebens aneiguen. Es muß aam besonders erwartet werden, daß die rei*

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.