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Jüdisches Volksblatt · 1921-09-30 · 61 (30.9.1921) · p. Seite 5

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
61 (30.9.1921)
Date
1921-09-30
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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■ Vitalf ■ SttS-t» -l: jiit-fW'i.T schüft ttnxtbfiu Ifd erkennt schließlich «uibrücklich die hebräische Sprach« als «in* der vsfizlellen Landessprachen an.; Man erwartete, daß der Rat deS Völker- Hunde« d:e Mandalsrage bei, ie-ner Sitzung >m Dezember 1U20 erledigen würde und hielt «» für ratsam, daS Mandat lieber ,so anzunehmen, >oie c« war. alb die politische Situa- Iran in Palästina sich infolge der llngewlßbeit über die Zukunft noch verschlimmern zu lassen. Infolge der Nichtratisizieruna deS Ver» Frage« von SevreS und der, Opposition Ame» Äkirb gegen alle Mandate, fühlte sich jedoch Her Rat des Völkerbündrs außerstande, der ^dieser Sitzung die Mandate deS nahen Ostens S behandeln., Bei der nächsten Sitzung im ärz 1021 wurde die Frage auf Wunsch Mr. Ehmchills», der gerade zuin Kolonialsckretär Uvd int. Zusammenhang damit zum verantvortlichen Minister für die unter dem brittch«n> Mandate stehenden .Gebiete ernannt mnckrn char und her hi« Probleme vor ichrrr mdgültsgcii Regelung an Ort und Stelle stu» »terra wollte, vdnbrr, Tagesordnung avgrt ^etzt. Lei her Sitzung tm Juli war don bei Vezicrung -« Vereinigten Staaten'noch Heine Antwort «ingetrofsen. Im gcgeiiwärtijaen LüaeabUck (August 1921) wartet der Rat ves Völkerbundes noch NlZ die Klärung d« Haltung der Vereinigten Staaten zur Frage der Mandate. Die nächste Sitzung deS Rate» wird, im nächsten Monat stattsinoen. imd',«S p M «eptemv« ’üuig kleine Aeuderungen deS Entwurfes in (Erwägung.gezogen hat, und die Zionistisch« Organisation bat! daher verschiedene Anweisung rn. hi« sie irr dein Mandat durchgeführt ^zn sehen wünscht» unterbreitet. Nach Billigung ,d«S Mandls durch bejl Rat btS Völkerbun- ]bti hoch formell dem Unterhause zur iBestäUchung 'hrrgelegt werden; man glaubt .Acdng. daß nach den gegenwärtigen Absichten jpU Regierung feile weitere Diskussion Über cwie' Sjnzelhrsten^ -.rchieil Ä MaydatL stattfmden V5n H« Zwischeizeit haben sich die schreck^ , ßch«l Krrlgnisfe .stl Fas^-r zugetrogrn.-7 und Hnett ist «ine offzte " ' * 1-rratlon; 'h nierprllätion bet Bai* ben:‘ Ohnkommissar ill tn seiner Rebe tm ÄsfM m. Die „ . n Vefahren^tmd Sröß« i-«rkqichkl»^O8orgM ist nötig, dm daS Man- Idol «ksol^eich -- vurchzubringen.Uebcr da» I endgültige Resultat hoben wir jedoch ,keine '.Befürchtungen.' Während der ganzen Ver^ Handlungen war trotz der häufigen Aende rungeir deS 1 Texte« und der ziveifellosen Schwächung des Dokumente«, namentlich bc- 'züglich der ausdrücklichen Erwähnung der Einzelheiten der jüdischeir nationale» Heim stätte, eine Tatsache vollkommen klar: welche, ' Absichten auch einzelne Mitglieder der Ncgie- , r»ng haben und wie ste auch die Balsour-De-! -;i> uataupn ausdeuten mögen, dle «na t'che Re» ^s-'gkerung nl» jolcbe hat nicht die Absicht, Ihre > t 'Zusage rückgängig zit machen. Sie hrt die- ^'Versprechet! gegeben, und sie beabsichtigt, es oll« Hindernisse zu.haltxn., ^i v - :. 5laIlU Rede am Slonlstenkongret In ^Hott wollte es nlchj, daß Unsere hcutigt *■; Freude vollkommen fei. Dn Tag, den wir seit r > Jahrtausenden erwarten, det Tag der Ver» kundung des Anfang« de! Cilösung, den wir < ja Jeuertrönrn Und Höllen asalen berbeisehn- /-»ten, ist endlich gekommen. D« erste Mang, das «sie Echo der Erlösung ist an uns ge^ 4-x langt; aber in dies« Stund«, in d»i wir Hof ^,fen. ^clle Judm aus allen Landern und aus allem. Himmelsrichtung«» versammelt ju fe> * hen^ sehen wir leid« nur die Boten eine« klei. j. neu Teiles. Ein großer Tell dererdie sich . darauf dorbcreiteten, zu un« hleher zu tom> i n,«n.', um den erstell Ruf zu vcruedmm, > mußte leid« fern voll un« bleiben: Ich denke ' all dle 500 Delegierten, die au« Rußland Hütten kommen können, und die von uns durch eine eiserne Wand getrennt sind. SB« weiß. ■ op auch nur ein schwach« Abklang diese» Ru> ' fe« an sie! gelange» wird, ja, ob wir e« üb«- haupt noch verleben werden, sie zu seben. Rlchtm wir unsere Herzm nach dem Osten und rntsmden wir ihnm unserm Segen und un. sere Wünsche, iocn» nicht rin« vollkommenm Erlösung, so doch wenigstens der Rettung vuS ein« fürchterlichm Holle, wo ste sich in Asche und Blut Ivälzen. Wer weiß, ob die nächste Zukunft ihnen diese Erlösung bringm wird und ob ihr Blpt nicht drrgebmS fitr unS §DaS Zentrum abn.^dtesmigea. beidew Etühstn sitzen; die daü ein« zw glücklichen Brüd« und vrrgrlfen, wir , . Nicht, bis st« sich wieder au« dcescr Asche und auS diesem Blute erhobm haben. Einen Lei» neu Trost wollen wir darin sehen, daß »ns« Volk au« dieser fürchterlichm Lage eine Lehre ziedm wird. ' '; . f- '{•; ", >' '•> : . Vor ungefähr vier Jahren» noch vor d« russischen Revolution, als daS russische Judentum eine unbelchreibliche Freude, sie sahen darin daS langerwartete Wunder. Wir sehen nun. waS au« all dielen Hoffnungen gewor» hen ist. Möge da« südliche Volk jetzt sich ent», lich einmal überlegen, daß es in einem frem« dm Lande für un« keine Hoffnungen gebm kann. In einer Minute wird alle« zugrunde gerichtet, nicht nur leicht v«diente Kapitallm. fendem altererbte' und, fchw« «wordene Reichtlim« werden restlos »«nichlet. Mögen Sie gll da«,bedenken vnh Ihre Vermögen ba^ hin bringm. wo sie für, ewig dem jüdifchell' Volke gesichert bleiben.f t «’ Die Stunde der Täj Hat grschlagert. Wls sind überdrüssig bei Träume, v« Phantäsieü und Pläne, und wollm Taten sehen.'In b«f Arbeit werden sich dl« Gegensätze aukgleichen. Die ewigen Slreitlgketten und theoretisches Aii«eilland«fehungen."»«xmllrben ^^unseren, Rillen und zerbröckxl»!uns s.^ln'einzelne Staubkömchen, die sich nicht zu einem mllI sivm Klnmpm zusgmme/itun können. Unter der Obersiöche der Tat werden sich aber unsc ' einzelnen Wurzeln zusaytmenfjndm, sie I den zufalpmmtvachsen ^u hinein,,sta ..r_ Stamm und di« ,rlgzelnen Bäume werdech snell'Führern.' widmin,/MIr hak einen grqßen,Dglo,Hilden..!, Laßt pn« n«i gewählt. »mb',habm'ihnm^Ups« . ^ie^auf! " Her .war tun, - jüdischen «R[ O, dreier Präsident! Dtt»LoyaIit8t liegt im> Volkscharakter. Co wie wir dem . aber auch das andere nicht lallen möchten, die'früheren ungarischen Staate treue, von Hin« s ** , als guti Rechenmeister brtrachteir pnd Pa»- gebung «füllte Staatsbürger waren, so sind tina nur nach kühler Berrcynuna bauen wir rS dem^ jetzigen Tichechosloivakischrn wollm, frage ich: Wo wäret ihr mit euren Staate gegenüb« vorbehaltlos und ohne Rechenkünsten vor 20 Jahren? ,Habet ihr da- Hehl. Wenn wir auch d« Wahrheit die Eh« Mals picht berechnet, waS un« die Geulah gebend mit Genugtuung konstatieren, daß söhrllch kostet. WaS euch die AnsiedlungS- Und sich seit jenen ^tpaurigen Tagen die Verhalt- UeberstedlungSschwicrigkeiten kosten?, Hättet' flitze im ollgeiptisien für UnS Juden geketzert thr vor 20.Jahrm.berechnet, waS d« Krieg baden, müssen wir dennoch mit,Bedauern pns die Revolution gekostet haben, ihr hättet krststellen, daß sich In manche gesetzliche Beso« Vermögmnach Palästina gerettet, und timmuNgen und namentlich abet bei manchen Wäret nicht gezwungen." Delegationm .nach jlnterhehörden noch immer nicht die Erkennt-- Amttika zu schicken, um dort bei dm reichen, jn« von d« unS verfatzungSmößig verbricf- Judm zu betteln. Ab« nicht mit Geld werden fen Gleichberechtigung zu harmonischem Ein- Wir Palästina, bauen, wie wir auch nicht klang im politischm und wirtschaftlichen Le- 'i>Ü dem Schwert Hauen werden. -Genau fü ben ourchgejetzt hat.' .'? - >• > r '"41 , die beim Ball, des TimvelS der. Klang de« I, Ein eklatantes Beispiel hirfür bildet Die l kilms nicht «tonen dürft«, weil Eisen Ver-'Tatsache, baß die Juden der Slowakei jeder lichjung dringt, während der Tempel 'Verliarlamelltarischrn Vertretung entbehren müs. ohnllng herb«,führen'Muß «l— genau sch solllen, trotzdem , »5.000 jüdische Wähl« den < Ill-iswiriH«! d<M Vmi^Patäsjlpas nicht bell Willen zu rinn jüdischen varlamcniatischcw llll Silb«s Klod^heH Eisens fi .. b«s Kkang'dÄ.U^eitnljsdts,wird PWßtng: >üstZ,tzen^WM'/j!)L^,/ v; Uw^gebt den Arbeltr^ll nill! Geld'.^db« eiV «r ehmell". ri Wed« der Vertretung kmwgcaebeii-und geiegenstich der bei^Klgna d«s. CIl- Wahlm durch thx Votuu»- besiegestchabei^E >,Lt« " tm jSinüe ' drx > demokrattkchen^. Grundsätze eine Llentzer^ng des un« sch chi^., gmden Wahlgesetzes «interlen zu tasten, »vörr. sit'-rdsoch eure «HÄ-Me wcjschm ^die die erste B-lte die tvlr Ihnen. Herr Präsi-, Sebonde^M Parasitentums won euch ab und dent.^zu unterbreiten, die Ehr« haben. -' machen euch wieder zu etnan Volke der Arbeit» tzchs aükMn« eigen« Kreist, dirtroum känn. i^ft?Lnd nun inöchfr'lch on paar Warte, ug- Einen wichtigen Gegenstand, bei'unsere Zukunft Mit.Sorge erfüllt, blldct die Schulfr°ge. z Unserm geistigen P^sttzstayd zti «halten^ gehört zu den nationalen pnd kulturellen Le-, rnönotwrndlgkeiten der jüdischen Guncin- ' " Und so selbstverständlich rS für un« ist. Schulwesen den allgemeinen Forderung 'Hier sihm Linke, Rechte und Zentrull^ Alle streiten mitelnand« -in der West btf Idem, der Phantast:» Und .Pläne. Wenn Ä« an die Tat gehm, merken Sie erst; wieviel uni »ützlacS Gerede und leere Worte ln dies, Streit vorhanden,stpd. Werfet die Worte dm.Schmelztleqel der Tat und da« reine G wird von selbst als.Hin stark« Barren scheiden.! In ' d« 'rArbeit. . kommt stillschweigend. 'obne'öWorte, ,zu ein« E gung, Gerad«Hit Rechte Muß rö willen- . .. . , , ~ die größte Tat. di« wir jetzt «leben, durch Re lüffvr. werden, wird«/.Gost-snicht '.V Linke vollbracht wird. Nicht nur In Palüstin^j?^t«^»Ilm,^yeI dchrs?juKzpg au«! sondttn tu Rußland, kn dm fürchtersich"' - - .... ' Zulläno«. tn denen sich. das,.ganze ' befiahet, sind E/LMiyf!Mpsr^Hp bollstenErschet nu n gM M rtj< ^ö« m«n. die feie Produkt« Arbeit kannten... , len sich über, aefahrvolle Siege ulld Gteitzer und strömen IN daS gelobte Land, um dar! die schwerstm Arbeiten Monate- und jahr«! lang zu verrichten.'tlttt produktiv« Arbeit j> . leisten und von ihrer Hände Arbeit zu leben' Wo in üllcr Welt haben wir eine älmlichc ErlchcinuNg gesehen? Es ist keine Mode, kein Jngcnddrang. und eS ist in der Gcschichie »och nicht vorgekommcn. daß Tausende vvn jungen Leuten sich selbst zll solcher Zwaim'arbeit ver« stühm; dann ist Unser Sieg sicher, urteilen. DaS ist eine einzig bestehende Er den, Volk «it, «eü^AÄ^ben'Wen. s teä. sond'«n lm peuzeitlichen Geiste su v«e weflä wti nichk,nur.'fchlrchte^Nachahmer von vollkommnen. - " s j,-'"i '.'s r kleinm Völkern lein werden: 'Düs 'Funda. I.': - Im organilchen -Zusammenhänge mit ment unser«'Wledrrgeburt^.muß ei« hohe»,der.Cchulsraae steht diejenige eines jüdischen Ideal wttdm.' 'eine Äser«-Lebensform al» Referenten für jüdische Angelegenpeiten Im MkU hrr^llch uns« «Äk.brslnti«k. Wmnfvtr; Ministerium, aus dessen Ernennung wir fm im» aLsi^nicht von diesem bobek' Ideal leiten Ramm dxr Gerechtigkeit eine Jnaerrnznahmt ' s nM Hä ^unserer! erlangen müssen, als derselbe ,yle. Ausgabe "'TeaNvtep, hat, .alle tm jüdischen GelsleS- .und Kulturi Palästina,'leben ouftaucheildeU' und.dassell'e faNgiereit- ' “ fgte'Hen Fragen nicht nui zü^beherrschep, sonde^i ' die.. je. tüdischech Interessen mit den je >rtin ipeurs.LkbenSjhtäl.ge» hiesigen" HöchscHulÄrUe» «IneS Uebetstbiic stthEllnd nur dann, wird das Volk de» zu gedenken, der für Uns 'Juden ebenso folgen. Im K«mpse Mit Amalek verletzend wie kränkend ist. . .)-■ stand MosÄ auf dem Berge Und stützte seines , Unsere jüdische ' unbemittelte llnlvetst- .tzanb« auf Aron und Chur. Aron ist daS. «StSjugend fuhrt bittere Klage darüber, daß Lymbol deS PrlcstertiimS. Thur daS der sie gegenüber ihren gichkjiidischcii Kollegen -Kunst und-de» Gewerbes. In unserem fehlbei Zuweisung von Wolinungen einer unglelgen Kanipf mutzen stch.iinsere Führer eben-'chc„ Dchaiidlung tcilhasiig wird. In den gesallS auf die Thora und auf die Arbeit heiligten der Witzcnschaft gewidmeten Hallen habell. unser LebeU'z«. d«bessern -und rs men chllcher zu'grstaltnt. Jtf'teruljt diese Ha«b nunq ausschlleßkichx^ auf >, unserer ^Jug vielleicht werde» ste Hie «stm, sein, die Traun^cHer Hestmc Meiilchhets verwirkilchep werden- Was.ttlcht dixrch. di«,Gewalt aefchmm kognte, bas wird Hurch ste.IM stiklell vsst. btacht. Ütch Ich^ltrlÄerleUak/'daß ste auch birse echt^judlscj vollziehen^wrrbeU. M 'st für fl« MeFasL kein .SMi Sie habest •- v. ltod wenn wir llb«Hiülpt eine Hofsmmg ‘ . '' .. Yabsü. unser LebeU'z«,-«bessern-und,rs Der Prösidcnt In der Slowakei.. menschlicher zu'grstalwit, Fa'Veruht diese Hass!' .> . Anläßlich der Reise lies Präsidenten durch ,2a faimaV^I /• r..: x i *r.... c. i Ar« . . - der alma mal« und ihrer Institutionen sollte, so denken wir. der Geist deS numeruS clausu» verbannt sein, umsomehr akö ihü uy-' r s«e humane Gesetzgebung nicht kennt. , Auch können wir nicht umhin,' auf den - . . rr ---w—-.-—, schleppenden Gaßg hlnzuweisew mit dem das! l. überreicheten chm die Dertret« Verfahren der Wiedergutmachung der tm Rer i M wl<d-S>rllt«.Judentum zu den Gebqtstr der Thorch,Es Ist,füeflsklste Rtllglomsed, Kultus Her StÄl^.Utch djest'steur Relchlost hat un« PalSstjip, durch dtn.Hap-ek Hozatr und selnr^bestetr' Vertreter.,wch H-n seligen Brrnftet.nnd/setlll! Genossen, gegSen. Diese Bewegpna pnrtM;H*f bat religiösen ch. sühlnt unserer Jugend, ohne baß st« es viä^ leicht weiß, ober'ziigeben wich Und einst tolrd ch Palästina ein« Neut RrstglaN entstehen,'die Religion der Arbeit, und diese Religion werden wir ebenso treu halten. wi< Wir die Ute Thora gehasten^ haben:»? r i bl« ißttftiiet twr. Linken solltest nicht bse Rechte g«inaschäßen "oder ste aar onachtent Vielleicht ist es die'Recht«, die.«« letzt treu bl« Ideal« der Thara!stufrechl«hab! ten hat, diejenige, dt« Ihnen dies« Ideale überhaupt ermöglicht hat, Di« Orthodoxie hat treu das einzige Dokmnent bewahrt, kraft besten wlk unser Land verlangen. Uns« einzige« Dokument, au» Palgstina ist die Thorä. Ware Nicht da» fromme Jüdentum. w« weiß, ob Sie überhaupt so welk gekommm wären: ob Sie gerade Palästina gewählt hätten und ob Sie gtrads in Palästirtg dl« Rettung! Ihü« des jüdischen Volksverbandes folgendes Modolutlonsjahre, d«übten Plünd«ung'n zunt: morandum:, '» h;/ i . p r.f:, Schaden, .Tausend» jüdischer JamMeitxchtzi Da» MemörandNm de« volkstzerbaiide» d«'«"^wistt Mrzoaert wird und erbitten. Her«! ' .. . — -- ' m Präsident, tm Namen her Gerechtigkeit, bf* 'O*.Unglücklichen, Schgtz pnd, Htzfe.angedeiheii zulastep.! ■ . Di« Judenichaft der Slowakei heD füj Sie. Herr Präsident, die Gefühle aufrichtige« Ehrerbitterung pnd Wertschätzung Und legi ..r /S2. k...X 'C._fliLj_* Juden für die Slowakei und d« vereiniaten jödischen Parteien. > j Herr Prssldrntt Als dle Ereignisse vom 28. Oktob« de» Jahres 1918 den Auftakt zu historisch bedeut» , Indem wir un» dieser ehrenden Aufgabffi hiemft unterziehen,' zejchnen ' wit hochmws tungsvoll und, ergebenst-' 7 . ^Ci'j-..-i 'TViä flirrtlRtHtm Kak i. kamen Umwälzungen einleiteten und in d« Gewicht darauf. Sie dnrch ihre Vertreter, h» Aufrichtung deS Tschechoslowakischen Staates dmt in Kenntnis zu setzen.^- e! ihr Ziel fanden, war e» den Juden d« Slch ’•"* *»•— wakei klar geworden, daß auch für st,'«in« Ueüe Geschichtsepoche angebrochen war. 1 •v Während jedoch dir Mehrl^it diese» Staätr» sich der errungenen Freiheit «freuen durfte, hrüchten unS jene. Tage ein solches Uebermaß unverschuldet« Leiden und Kränkung7 daß wir nur voll tiefsten Schmerze» bnselben gedenken können. Dennoch v«zag> ten wir nicht in der Hoffnung auf den Sieg d« Gerechtigkeit und tm Bewußtsein, daß Ste. Herr Präsident, eS sind, der an bn Spitze dieses Staates steht und besten LandeSpolstik mit seinem von den hehrsten Grundsätzen ge. trageneii Geist erfüllt. Diese« Bewußtsein gab MS die Kraft. Im Februar 1919 den Volksverband der Juden für die Slowakei tnS Leben zu rufen, jene umfassende Organisation, welche sich da« Ziel gesetzt hat. die politischen ozialen und wirtschaftlichen Interessen der Juden tn der Slowakei im Sinne deS Mino- LlltlE'^lN *Tnel btn Parteien waren erschienen'-"^ Ä :, v“: ü.'ÄSSÖ DaS Präsidium des PolkSverbandr» b« Jml "t*. i ■> : den für die Slowaketi?! .->» Isidor Knöpfelmachtt.F'" 1 Da« Exekutivkomitee d« Vereinigten' jüdi^ < scheu Parteien: >. -! S .Datilv Fleischmanm^^- ' Die Antwort de» Prösidcnteu.'^ | ™ , Anläßlich de» Besuche» de« Prasü>entci? Mafaryk in Bratislava fand Montag abends un Rcglcrimasgebäude ein Rout statt, bei« dem Vertreter aller! Parteischaiticrung:^ und Religionen vertreten waren. Die anwe.4 senden Vertreter der Judenschaft sahen mit.' besonder« Genugtuung, daß der Präsident 1 den erschienenen jüdischen Vertretern große! Aufmerksamkeit widmete. In Vertretung des! VokkSvcrbandeS und. der Vereinigten jüdl-j scheu Parteien waren erschienen: die §*«««■' Bernhard Weiß. Jakob Grünwäld^ (a» slapa) und Josef Mllrr (FrastM^W

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