Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 58 (9.9.1921)
- Date
- 1921-09-09
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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KONGRISS-ÄÜSQA3E, lC-«n «t, ^ssenSabrik' ^chaufelwerk!oaoooo«SS^ Wffiö ß«r^— . _M Könlitrs. 'iserrmMiW 24tÄä» »e» AiLiÄs » 9»iS«M!»It ä« ctl*«. “ It nach Uebereinfommen. 15' SepMbei^ ßwj.CHb der tsrael. Kultusqem t nchlen Reiferen werden nur t» m Dcißntet. % 21 August 1921. Cer kullliL-varstehn. HekMM 6$uU OOöOöQöQOQOOOÖOOC'CC' + >l«tst«>k«»iic» und in leiifn,. helfe ich in jedem Falle dnrch merkam.t sicher wirkended W £tijU#Ji mttcu unichädlich it. ohne NernMrn», . Ich eetüchere Ihnen üdenaichend ichnellei mein Äütel Mckens lchon in den näW :ine Siitunj Hut Ko »Le MUel. wich e hiekinme annedoien wnrde». «erlO» lein geholfen. Kenden Ge M dabeim, klich ^eÜK'fett sein soll, nt an mH,«» , m ifln/jf Sie ichon leiden. Didkr. »r fmu m Staißaime nt, Hamburg 31, Msmsweg 7. ,U und voWwmmnvt# eileilelMi nach änttUher Vorsth* Ersetzt auch das neue, (Viele Anerkennunsen) nach Schwangerschaft Hänselei Jn u. Operationen. Ferner Mieder .eibhüftenhalter »SS5£r ThÄÄ .8!hM*Ostrau nur Ham®'* jche Arbeit' «akkt- Sötbc,;| er Vcwmh. >».'■ :iuS( d ^^"'AhNN' «nd 1 iw* „!n* Dillleib «lyeranti'. r* Vs®: ' btt»»11®8’ IBS. (eit«*, »Bf EßS»5 ffitidtmmmet 2 K. (Xi^T // Metaketoa ani Abmi«ijrr«lion: «,»-l,chO»röa. 8ös««8«»* **, W*t*df(rtrit »such satt Rückv»rt<> wttie» Bat oSa* edrroSÄr «naettatamta uad aufhemafyu ES ne «erpfttchtun» *ar REendun« »ird nicht userkanoi. Evrech. Asrnden btn Redaktion täglich »oa 11 bis I Uhr vorsnUtagS. Ktgeutnw d«< Tilüdiichev Verlage»- reg. tAcnm. b. H tu MährtiÄ-LSra» tzeranigebrr nn.d We»aai»orrlicher Ncdaklenr Dr Hng» Herrwann t» Mähr.-Oftrau. Momement V rrWS.LAbmonttfl. K 7.— tD«4 ^,Sbtt«« 8«R*Hott*!ft M* Xakaldlatt. ioatern all «erfassd »eitass« da»a brrasess. dr» »ott»- nalea. kaltareke» and »trtichatt. lichea Iatereiken brr bewuhiea Audenschait im aan*«a t»Ä«W* flosvakilchen Staate and t» »alt. »ien ->« diene», - Inserate lofu« «1 d kür die »fach gespalten« Mil. liwetergeile. Autrüg, iür In» serate übernebme» »aber der Adminiftration alle grdheren »«- nonrrnervrdition«» Erscheint irden Freitag. FreiLug, 9.!X. 1921. 6. ELul 5681. Zjonisten-Kongreß Die Eröffnung» - Sitzung. Die Rede Weihmanns. Unter allgemeiner Spannung betritt Pros. Weidmann die Tribüne und beginnt nnt der folgenden hebräischen Eröffnungsrede: Es ist acht Jahre her. fest wir. zuletzt zum Kongreß zusammentraten. Jahre schicksalsrsicher Wandlungen im Leben der Nationen. Sie waren nicht weniger bedeutungsvoll für des jüdische Volk. Der Weltkrieg erschütterte unser ganzes Werk in seinen Grundfesten, die Existenz unserer Organisation war bedroht und wir mußten alle Kräfte ausbieten, um aus dem Zusammenbruch zu retten, was zu retten war. Wir mußten zugleich die politische Bühne betreren um urw nach Möglichkeit die Bedingungen zu sichern, die uns nach dem Kriege in den Stand setzen sollten, unsere Arbeit auf dauerhaften Grundlagen und in größerem Maßstab sortzusühren. Wir hakten nichts als die moralische Kraft unserer Idee. unser historisches Recht, unsere unerschütterliche Treire zu Zion und den Hinweis auf unsere bisherige Arbeit für die Wiederbelebung Palästinas. Mit diesen Waffen — und nur mit diestn — gingen wir in den Kampf für unsere Anerkennung, als eine Nation, deren Ansprüche beim Friedensschluß ein Anrecht auf Berücksichtiaunq batten, und mst diesen Waisen siegten tmr. Das Ergebnis war die Balfoursche Deklaration. die Bestätigung dieser Deklaration durch die verbündeten Regierungen, ihre Lluknahme in den türkischen Friedensvertrag und die Annahme eines Mandats für Palästina durch Großbritannien mit der ausdrücklichen Verpflichtung. die jüdisch-nationale Heimstätte ' zu errichten. Die Balfoursche Deklaration für sich — darüber seien wir uns klar — bietet uns nur die Möglichkeit, unsere Frage zu lösen, sie ist kein fertiges nationales Heim, sie ist nur dis Grundlage eines nationalen Heims. .Wenn Sie versucht sind, darüber zu klagen, daß auf der Grundlage der Deklaration nicht mehr geschaffen wurde, so vergessen Sie nicht, daß der nahe Orient noch in ständiger Lnrnhe.ist. daß der Friedensvertrag mit der Türkei noch der Ratifizierung harrt, daß das Mandat noch nicht unterzeichnet ist. Die Tatsachen beherrschen die Situation. Wir haben nicht aufgehört und werden nicht aufhören, auf die Schaffung solcher Bedingungen zu dringen, wie wir sie in Erez Israel zu erwarten berechtigt sind. Ich, vertraue darauf, daß wir Bedingungen erhalten, welche die Möglichkeit fruchtbringender Arbeit sichern. Die britische Regierung hat uns ihr Wort verpfändet, in voller Kenntnis der Verantwortungen und der Schwierigkeiten, dis dies mit sich bringt. Die britische Regierung will ihr Wort halten, davon sind wir überzeugt. In einer Welt, irr der so vieles im Fluß ist. steht das Fundament unseres nationalen Heims unerscbüttert, vergessen Sie ober nicht, daß Einstweilen noch keine gebahnte Straße nach Crez Israel führte Wir dürfen nicht im Rückschlag nach übertriebnen Hofinungen geringschätzen, was wir bereits auf diesem Fundament gebaut haben und noch bauen. Die Einwanderungsbeschränkun- §en und die Schwierigkeiten, die unseren Unternehmungen manchmal in den Weg gelegt werden, geben uns manche barte Nuß zu knacken. Selbst heute, mehr als ein Jahr nach dem Beschluß von San Remo, tritt di« dunkle Seite des Bildes noch fcharj hervor und ich habe nicht die Wsicht, seine Düsterkeit zu leugnen oder such nur zu verschleiern. Aber unsere Arbeit geht vorwärts. Unsere Chaluzim haben dem Jischuw und dem Lande als Ganzem ein Element der Kraft zugeführt. Der Kongreß wird Pläne für eine Erweiterung unserer Kolonisationsarbeit beraten vnd beschließen für die Festigung unserer bestehenden Siedlungen undfür die Schaffung Hetter Kolonien auf, dem kürzlich m NordtmMiir« erworbenen Boden. Ein großzügiges Projekt für die Bewässerung und der Plan zur Ausnützung der Wasserkräfte, wodurch eine stattliche Zahl jüdischer Arbeiter beschäftigt werden wird, nähert sich der Verwirklichung Eine Hypothekenbank ist in Bildung begriffen, die das Tempo der städtischen Kolonisation und die Bautätigkeit beschleunigen wird. Der Kongreß wixd den weiteren Ausbau unserer Finanzinstitute in gründliche Erwägung zu ziehen haben. Ein ärztliches Lehrinstitut im Rahmen unserer geplanten Universität wird hoffentlich bald Tatsache sein. Wir bedauern auf das tiefste, daß wir zurzeit noch einen Teil der arabischen Bevölkerung zu den widerstrebenden Mächten rechnen müssen. Unsere Politik gegenüber den Arabern ist klar und geradlinig . Wir wollen kein Iota der uns durch die Balfoursche Deklaration gesicherken Rechte preisgeben und die Anerkennung dieser Tatsache durch die Araber ist eine wesentliche Vorbedingung für die Herbeiführung befriedigender Beziehungen zwischen Juden und Arabern. Ihre einstWeil^ge Weigerung, diese Tatsache anzuerkennen, zwingt uns, auf Mittel zu sinnen, durch die wir unseren Jischuw am besten gegen einen Angriff schuhen können. Selbstschutz ist eine elementare Pst-cht, aber wir proklamw-bit «ui iiu» feierlichste u.i unzweideutigste, daß wir keinen Gedanken an Angriff in nnseren Herzen hegen und keine Absicht haben, die legitimen Rechte unserer Nachbarn .anzutasten. Wir hoffen auf eine Zukunft, in der Juden und Araber hr Palästina nebeneinander leben und gemeinsam für das Gedeihen des Landes arbeiten werden. Nichts wird dieser Zukunft im Wege stehen, wenn erst unsere Nachbarn einsehen, daß uns unsere Rechte ebenso heilig sind wie ihnen die ihren. Die innere Lage unseres Bolkes ist noch ilnmer von den Kriegsfolgen beherrscht. Dieselbe Zeit, die uns die Balfoursche Deklaration gab. brachte Zerstörung und Verzweiflung über die stärksten Zentren jüdischen Lebens. So lange sich das Ostiudentum nicht in einem gewisieit Maße von dem Unglück erholt, »ruß unsere nationale Arbeit unweigerlich schwer behindert sein. Wir dürfen hoffen, daß das amerikanische Judentum sich der schweren Verantwortung bewußt ist, die auf ihm ruht. Für jene Juden, die heute außerhalb der zionistischen Organisation stehen, ist aus dem Gebiete praktischer Tätigkeit in Palästina sowie kultureller und erzieherischer Arbeit ein weites Feld vorhanden, auf dem gemeinsames Wirken möglich fein wird. Wir sehen im Acren hajcfsod dos Instrument des ualicmalen Willens zum Wiederaufbau Palästinas, aber wir verstehen, daß nicht alle Juden ebenso wie mir anerkennen, wie nötig ein einheitlicher Ausdruck des nationalen Willens ist. Wir sind bereit, zuzugeben, daß mehr als ein Weg nach Palästina führt, und es ist nicht unser Wunsch, andere Wege für jene, zu sperren, die nicht den unseren sehen wollen. Trotz aller Schwierigkeiten steht eines fest: Unsere Organisation ist heute stärker als je zuvor. Der nationale Wille lebt und wirkt in weiten Schichten unseres Volkes. Ernst rtnd feierlich ist die Sirtnde, in welcher der Kongreß seine Beratungen beginnt. Cs ist mein heißer Wunsch, daß er sich der Verantwortung gewachsen zeige, die auf ihm ruht. iStürmiicher, lang anhaltender Beifall.) Die Rede Sokolows. Hierauf ergreift der Vorsitzende der zionistischen Exekutive, Sokolow, das Wort: Verehrter Kongreß! Eine ereignisreiche, schicksalsschwere Zeit liegt zwischen unserem früheren und dem gegenwärtigen Kongreß. „Die „politische Landkarte" sieht ganz aus als früher. Das jüdische Volk stand mitten im welterschütternden Drama feldern. Die Altäre der Vaterlandsliebe beugten sich unter der Last jüdischer Opfer. Gleich nach Kriegsausbrrtch vereinigten sich alle Mächte der Finsternis, um gegen das jüdische Volk zu Hetzen. Ein „Krieg im Kriege". eine Zwischeirszene des großen Dramas, wurde nach allen Regeln der agitatorischen Strategie in den Brufitätten der Hetzereien vorbereitet. Das Traumgesicht vom jüdischen Verrat war die Ouvertüre, auf die endlose Reihen von blödsinnigen Ammenmärchen und Hallunzinationen folgten. Es wurde ein neues Verfahren in das Lerteidigungssystem ausgenommen: die Judenevakuation. Hunderttausende Juden samt Greisen, Frauen und Kindern, ganze Genteinden wurden über Nacht, ohne Brot und ohne .Kleidung, unter Beschimpfungen und Mißhandlungen aus der Heimat ausgetrieben. Der Krieg gegen die Juden hat mit dein allgemeinen Kriege nicht aufgehört, im Gegenteil, das furchtbare Ungetüm des Judenhasses griff mit grausamer Hand nach jüdischem Leben, jüdischer Ehre und jüdischem Eigentum, als der eigentliche Weltkrieg sein Ende hatte. Gräßliches, unsagbar Gräßliches ist in der Akraine geschehen. Die Taten eines Nero sind nur ein Tropfen gegen das Meer von Blut, das dort vergossen wurde. In Hunderten von jüdischen Gemeinden wurden Blutbäder angerichtet, nicht Weiber noch Kinder oder Greise fanden Gnade. Die Toten sirrd über die Glücklicheren, die Ueberlebenden haben sie Schmach und den Jammer weiter zu tragen. Europa fchaule diesem Gemetzel mit vor. schränkten Armen zu. Kein Zuruf, kein Trosteswort klang den Unglücklichen eiltgegen. Man nahm die Hisbsposten mit Schweigen auf. Mit tiefer Qeratgtmmg und Hoffnung haben wir die Entstehung des Völkerbundes begrüßt. Wo ist dieser Völkerbund, wo ist seine beschwörende Stimme? Man gibt uns zur Antwort: Wir können nicht offiziell feststelken, was in der Ukraine vorgeht, das Land ist verschlossen und es besteht keine Regierung, mit der man verhandeln könnte. So fand der Moment die Kulturnationen nüchtern und fast gleichgültig, iinberührt von den Vorgängen, gegen die sich die ganze zivilisierte Welt hätte zornbebend' aufbäumen sollen. Wenn wir nunmehr an unser Volk den Ruf ricbten: Rettet die Juden der Ukraine, rettet die Kinder? so find wir sicher, willige Ohren und Herzen zu finden. Wir sind bei einem neuen Abschnitt unterer Entwickungangelangt. Was man schlechtweg die Balwurfcho Deklaration nennt, ist ein westhisiorischer politischer Akk. Auch die Regierung Frankreichs hat unser Recht anerkannt und eine offizielle Deklaration veröffentlicht, die ganz identisch mit der Baliourschen lautet. Ebenso erwiderte Italien auf unsere Vorstellungen und Aufklärungen mit großer Sympathie. So erschienen wir vor der Friedenskonferetrz in Paris und San Remo zum ersten Riale feit zweitausend Jahren als Vertreter eines Volkes. Wir haben unser Recht auf die nationale Hetmftätte geltend gemacht und dieses Recht wurde uns znerkannt. Das kann nicht mehr geändert werden. Die neue Epoche jüdischer Geschichte wurde eingeleilek. Der Zionismus ist zum verbrieften Völkerrecht geworden und nichts kann diese Tatsache ungeschehen machen. Zu unseren Gunsten spricht das hellige Recht der Nationen, an dem nichts zu mäkeln ist. Wir haben die international anerkannte Balfoursche Deklaration, die nicht in einen Papierfetzen umgewandelt werdey kann. Nun heißt es mit dem Leben ringen. Wir find uns wohl bewußt, daß die Schaffung einer jüd. Heimstätte nicht mit einem: Es werde! vollzogen' werden kann, aber keinerlei Hindernisse. Prüfungen, Krisen und Vorurteile werden uns von unserer historischen Bahn ablenken. Wir sind die natürlichen Bundesgenossen sämtlicher wiedererstandenen Völker, insbesondere der orientalischen. Nicht los vom Orient, sondern mst dem ganzen Orient werden wir unser Ideal verwirklichen. Wir sind entschlossen, mit der arabischen Nation friedlich zuiammenarbeiteir. Wir sind sicher, daß wir uns einer Entwicklung nähern, bei der uns möglich sein wird, jede Gegensätzlichkeit zwischen utrs und den Arabent zu überwinden und auszugleichen. Wir haben das größte Interesse, mit den Arabern in gutem Einvernehmen zu leben. Die Interessen des arabischen Volkes weisen auch dieses darauf hin, ein freundschaftliches Einverständnis mit der jüdischen Nation zu pflegen. Es soll kein Gegeneinander, sondern ein Nebeneinander die Parole sein. Daß Palästina für, die großen Religionen der Menschheit heilig ist,' ist eine Tatsache, die wir nie außeracht gelaflen haben. Das unvcrlep.lihe Hecht der reügwfen Freiheit muß in Jerusalem thronen. Unsere Politik kann nur eine Politik der Verständigung, und des Aufklärens sein. Und eine solche Arbeit mtiß von langer Dauer sein. Die Friedenskonferenz hat noch ein Analogon zur Bafiourschen Deklaration geschaffen: den Schutz der ethnische« Minoritäten. Auf die Lage der Juden itt Europa über^ gebend, erinnerte Redner an die beisiellose Iudcnhetze d-ren Schnuplo»; > Jahren ^cT-r war. Redner lehnt die Legende von einem jü dischen Koinplott gegen Polen ab und erklärt manche Anzeichen sprechen dafür, daß aufge klärte polnische Elemente die Reinheit der jüdi schen Gesinnung und die Rechtlichkeit der An spräche des jüdischen Volkes einzusehen begin nen. Redner spricht den Wunsch aus, daß dar schwergeprüfte und endlich befreite polnifchr Volk seine Gerechtigkeit den Juden gegenübe' bezeugen möge. Polen sei jetzt das größte Zen trum der jüdischen Bevölkerung in Europa un! die Juden könnten für den wirtschaftlichen Auf bau dieses Landes Großes leistet!. Dis Friedenskonferenz hat den Minoritä tenfchutz auf die jüdische Bevölkerung der neust und der vergrößerten Staaten erstreckt. In die lem Schutze handelt es sich uin die vollständig Gleichberechtigung und um die vemünftigen sitt ltchen Ansprüche jeder ethnischen Jndividualitä der Freiheit und Pflege ihrer Eigenart, wöbe selbstverständlich dieser Freiheitsgebrauch it Angemessenheit zu den Interessen des Staate, geregelt werden muß. Was wir in der Dia spar, anstreben, ist eine gewissenhafte Ausfühimn« des Mtioritätenschutzes. In Anerkennung der hohen Bedeutun, dieses Prinzips hat die Regierung des tfchecho llowaklschen Staates, dessen Gastfreundschaf wir hier genießen, noch einen weiteren Schrit gemacht und den nationalen Charakter der jü dischen Bevölkerung anerkannt. Das ehrwürdig Haupt dieses Staates. Professor Masaryk, ha uns feit langem seine Sympathien bekundet Der Minister des Aeußern, .Herr Dr. Denefch war unser Mitarbeiter und Freund währen! der Friedenskotlferenz. Für den Schutz in der Diaspora erheisch der Jammer der Gegenwart gebieterisch di< Wiedervereinigung, den Zusammenschluß die Selbsthilfe rtnd Selbstleituttg. Für der Ztonlstnus heißt es ganze Arbeit, jeder Mam und jeden Groschen. Möge dieser Kongreß n Karlsbad der letzte Kongreß in der Berbanttum sem. der nächste in Jerusalem! * i Begrüßungen. Als erstes Begrüßungsschreiben verliest Ijl ü-OElnsky einen Brief des Präsidenten PrZ w© W? r y„k' der in englischer Sprach den Kongreß begrüßt: Ich danke Ihnen und de Exekutive der Zionistischen Oiganisation herzlitt Karlsbad GmiflÖM"9 3um Zionistenkongreß H Ich bedauere jedoch, daß schon vor I'' ‘ Emladung emgegangene Verpfiickstunaen eunmöglich machen, anr l. September zu c,