Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 57 (2.9.1921)
- Date
- 1921-09-02
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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i»8. Jie berjei; tönfiin,?"!?> '"gen erafptJS'JJoetaijk ln9 auch [){(| »:A ^Müibtnä^ sssäjss 1^' 3U richten SfteifeFn»/ ' -rten DGtcjütet f ’P h W>l 2i‘, August 1921. D" SulkuL-H^ OOOOOOOOOOOOOOOOflft Kassenfaliri Schaufelwerk ******.. ■WHWw.iimniiMiM.wM«-—nimi ur Beachtung! Verwendet bei allen skh bietenden Gelegenheiten m Ti Weimerkauf für Mähr.-Ostm eilman Kohn i Söhn4 Haupi- , raBe,Trafik Adler, Gioie Gatte, \ unstuni Merta^sbuchhantf- \ „,umni«a»“'«",*,">“ k!'N'i!M«e?'2 K. |;>?n lind flöminifttntim: ilKr.ti tcfi C‘Ttrnu t'öKflfflufif 24 KM .litipit and) mii Älückvort« ö u nur odn» . rAcrväUr NNA'. nomHilii und uuib>'wal>»r eine Brkr'UÄNiua nur Uiück^ndunN wird »ich« rncrkannt uuitö«*n öc sJK'&öttTpn täü» lly von II ni » Uhi rrrmiKfifl«. ■e >n> »luw tJ .itüMlifc.i Uni** rtfl wihin m r. 'Uz MahrNü' Onrnu Pli-iiSaeb«» "N0 vri.üUworll^ch» > jirüakieu»^ * *• Hurw ö< r mann tu Äilü^c..e.ninn. 3. Jahr. p&tfcf>es Nr. 57 trtnnatl- K 7. E YtS f ‘"W m&UT!1'- r«iWPP mF**r**zsees‘ M41WJL. fDaS ^ÜSUÄe BotkSblatt^ ist ke>a yskalvlar» ioudrrn all* Brrkarö Aetttina da»» Irerufea, de« itatio» I nalen. EuItiireUe» und wtrHc&f it» Uchen Inlrreffr« »er bewußt?« J Iudenschast tw iran»«n Nchecko. 1 lirtPöfifÄen Staate und ta Galt» zu dienen. — Inlerake toben für öle Ssach gespaltene Mil« _ctetütfüe. Anträae <ti> fln» ‘/eisteübernebmen außer der Administration alle größere» An« nonrenerpedittonen. Erscheint reden Freitag. 2. iK: 1921. ._i»f öem Kongreß. «. Karlsbad, 29. August 1921. ‘ Es gilil vielleicht kein erhebenderes Ge ühl für einen Zionisten der 10 oder 20 Jahre tiir die Bewegung gearbeitet Hat, wie das der Genugtuung, die er^heute empfindet, wenn er den Vorbereitungen zum Kongresse einige Beachtung schenkt, oder wenn er das Glück hat, jie mit eigenen Augen sehen zu dürfen. Jahrzehntelang hat nran gekämpft und gerungen, gearbeitet und agitiert _ und eucher der Zustimmung einiger Auserlesener überall auzeryalb der Bewegung nur Kopfschütteln oder gar Spott gefunden. Man hat uns für Phanrasten gehalten, für S-,wärmer, die Luftschlösser einer überhitzten Begeisterung enthusiastisch für Wirkllchkeit ausmGen. Wir waren glücklich, wenn ein Schriftsteller von einiger Bedeutung, der au,,erhald unserer Bewegung stand, sich günstig über sie aussprach. Man zitierte triumphierend Rougeau, der schon 1761 im vierten Buche seines „Emile" sagte, er werde die Gründe der Juden erst dann erfassen können, bis sie in einem freien Staate lebend, eigene Schulen und Universitäten besitzen werden; Und als einmal Peter Rrfegger sich günstig über unsere Bewegung aussprach, strahlten wir vor Glück und Freude. Und nun mit eitlem Male ist die Utopie zur Wirklichkeit, geworden. Der Zionismus ist von den Großen und Mächtigen der Erde anerkannt worden. Die Negierung der tschechoslowakischen Republik, die den 12. Zionisten-WeUkongreß in den Grenzen ihres Landes begrüßt, bereitet ihur einen würdigen <7- ,t T..u Deleg-e'cken und Kongreßiefnchern hat sie auf ihren Bahnen eine «■■i steige Fahrpreisermäßigung gewährt, einen Teil des Karlsbader Bahnhofes dem zioilistischen Wohnungsbüro zur Verfügung gestellt. Schon die Bahnfahrt bietet ein wenig Genugtuung, wenil der erstaunte Kondukteur ratlos die Fahrlegitimation mit dem exotisch aussehenden vielsprachigen Stempel — zu oberst hebräisch — untersucht, und sich daun vor Verwunderung aarn.cht fasten kann. Eine offizielle Legitimation auf tschechoslowakischen Bahnen niit hebräischer Auf- Der X». Stoniftenlongrcft. Eröffnung. Karlsbad, 1. September. Beim onmmgsrag des Zronisien-Kongresses in Karlsbad hielt Dr. Lö e i z m a n n in hebräischer Sprache die Eröffnungsrede, der in Eriimerung -an den Krieg und die Arbeit der zionistischen Orgamsa« non sich für die Anerkennmig der h-storstchen Rechte der Juden in Palästina aussprach. Der Kongreß wird über die Anerkennung der Pläne zur Erweiterung der Kolonisationsa r b e i t, die Konsolidierung der bisrer gegründeten Kolonien und Errichtung neucr^olonien aus dem kürzlich in Nordpalästina erworbenen Boden beratschlagen. Das großzügige Bewässerungsprojekt mid der Plan der Ausnüiuing der Wasserkräfte nähert sich seiner Verwirklichimg. Es wird jetzt eine Hypo.hekenbank gegründet- Ter Kongreß wird sich ferner mit dem Aufbau von Finanzinstituten befassen, ebenso wird die Errichtung einer sagt nom ZicmsmuZ, daß er ünmer mehr zerrissen. gep-uren und verarmt M. Aber unsere Ernheit ist wößer als es scheint. Der Einfluß und die Mabt unserer Idee ist tiefer als man sich denkt. Wir wollen weiter vorwärts gehen, arbeiten und 29. Ab 8681. Dr. Weizmann dankte für die Kundgeburrqen und begrüßte sodann insbesondere den eng« Mcben Gefand'cn Sir Clark, der in englischer Sprache dankte und u. a. mit Bezug auf die Deklaration Ballours in seiner Rede bemerkte, England werde stin Wort unter allen Umständen halten. i Hierauf wurde die Srtzung geschlossen. In demselben Augenblicke erschien ein junger Radfahrer, das letzte Glied einer Stafette, die um uichi rasten. 3 Ubr morgens von Vrag abgefahren war, mrt ' Geiander Clark zitiert.die Erklärung der brreiner Huldigungsadresse^der tistien Regierung t»m 2. November 1917 über lurngetnetnb» btt m»nfifd,.en Slepull die Errichtung eines -nationalen Heims für das; wnb überreiche hefe JAnö/’nr jüdische Volk in aPlästina und drückt die Ueber-! Dr. Weizmann. dcr üe^mrt Dank, «ckg^ennabm. kLZÄ'er ^Männer"^rrrii"©ebiiü),^^ofrrn^OTg^^ I dischm Prefle^ großem M-ß»°be besch^Die -«• iä Bezirkshaiipimann Tr. Uhlig begrüßt in firtö durch eigene Korrespondenten vcrlr- Mechrscher und deutfcher iLprache den Kongreß I . ^1 der größten reichsdeutschen Tagestcitu^- und wünscht den Teilnehmern bei den Beratungen . ' danmter alle Berliner Blätter, die „fron: besten Erfolg. } -- -•- Es folgten dann prachen. Im Namen ... __..... ... .... ... . , medizinischen Lch'rstätte im 'Rahmen der projek- .slowakischen Revublik. sprach Dr. Rufetzsen j ist auch der Chef des Londoner Hauses ♦tM-w, sftsttv» twrmirfTiifit werden, aus Mährisch-Dstrau. i ifchild einaetrotstn. Aus Karlsbad wird berichtet: Dcr über 600 s Deicgwrcen und einer nach Tausenden zählenden . C\ tierten Universität in Bälde verwirklicht werden. S o k o l o w, der Vorsitzende des zionistischen Kongresses führt in hebräischer Sprache aus: Die Bastoursäze Deklaration, die gleichlauienden Erklärungen Frankreichs, Italiens, der Vereinigten Staatm von Amerika und anderer Mach e, dü. Konferenz von St. Nemo sind Marksteine auf den: lanaen Weg zur Erlösinrg des jüdischen Volkes. Dadurch sind wir wieder in die Völkerfamllie einactreten, wir sind natürliche Bundcsgenvsti.. sinntlicher wicderersiandener nach nationaler f;Vu‘ Iieif strebender Völker, insbesondere der orien:.-, lischen Völker. Nicht los vom Orient, s> nd e r n mit dem g a n z e n O-r i e n t _ w?> vitt wir Misere Ziele, unsere Ideale veririrklichev Die Friedenskonferenz bat den M iz.' - töienf ch u h auf bie jüdische Ve^ölstrnng *o«c neuen i.md vergrößerten Swatcu, erstrebt. In diesem Schube baudlie es sich um'die vodständw^ & die'FrÄMt-'dw Wc^'iZr'tt^genärü'In''Nire^ \ 7olow, der' Lot sitzende der zionistischen Weltkennung der hohen Beoeuvmg dieses Prinzips hat s -"-ekutive, Miellen hierauf Begrüßungsansprachen Re Reoieruna des tickecknkchen Staates noch einen! M h.'orä: Menge wurde gestern vorniittag der 12. Zia»! nistcnkongreß eröffnet. Der große Theatersaal i des Scstützenhaufes, blau-weiß, in den zionist'» \ scheu Farben dekoriert, war zum Erdrücken l voll, dis Logen und die Tribünen von elegan- I tem Publikum dickt besetzt und immer noch ver-! tai'gte eine mich Hunderten zählende Menge in den Gängen und vor den Taren des Hotels Einlaß. In langen Reihen fuhren Wagen und Automobile vor dem Kongreßgebäuüe vor. Unbestritten hat dcr Kongreß der Badestadt Karlsbad seineir eigenen Stempel aufgedrückt. Um 11 Uhr vormittags betrat die Exekutive imter domrcrttdem Applaus des Publikums mit dem englischen Gesandten Sir Clark den Saal. Sir Elmk nahnc neden dem Präsidenten zionistischen Weltorganisation Dr. Weiz- Ileichberechiim'ng imd mn die vcrnüuftmeu sitther , . . . ich-n Ausprück-e'jeder eli-rfchm Individrraiiät auf: stchnn Platz.,Dr. Werzmann und Rachuin^So Dann komiirr man in Karlsbad an. Eesinnmlgsgenoffen mit Blauweitzen Bändern frehen am Perron und weisen den Kongretzbefucher ins zionistische Wohnungsbüro am Bahnhof, wo er sogleich eine Anweisung aus ein Zimmer in der Stadl bekommt. Das Gepäck wird dem bereitstehenden Dienstmann übergeben und 10 Minuten nachher ist der Kotigretzbefucher in feinem Quartier, während den Gesinnungsgenossen im Wohnungsbüro weiter ihren' anstrengenden, glänzend organisierten Dienst nachgehen und immer neue Kongretzöefucher unterbringen. Die Stadt selbst steht — obwohl noch 8 Tage vor dem Kongreß — vollkommen im Zeichen desselben. Von einzelnen Gebäuden wehen schon stolz die blau-weitzen Flaggen. Im ungeheuren Schützenhaus herrscht fieberhafte Tätigkeit. Hunderte von arbeitsfreudigen Gesinnungsgenossen arbeiten in den verschiedenartigsten Büros. Treppauf, treppab strömt der Besucherstrom, von überall umherstehenden Ordnern in die betreffenden Abteilungen gewiesen. Alle Sprachen drr Erde schwirren, einem neuen Babel gleich, durch die Luft. Halb- oder dreivierteloffizielle Veranstaltungen jagen einander. In „British Hotel" spricht in einer kleinen geschlossenen Versammlung der „Hapoel Hazair" Martin Buber. Es sind im ganzen einige 100 junge Juden, meistens Palästinenser, die zum Kongreß nach Karlsbad geeilt sind. Die Verhandlungssprache ist die hebräische und die Debatte wird nur in dieser geführt, -prinzak (Palesina) führt den Vorsitz. Mit s' inem sotmverbrannten frischem Gesicht, w,t wmem buschigen, nach rechts gefcheitel- ^aar. sieht er wie ein rechter Bauer aus man ist fast erstaunt, wenn er aufsteht > m feiner ruhigen kraftvollen Art geist- - Worts spricht. Martin Buber sitzt iri,,.s>du.<o in einer Ecke, und man findet ihm 'u'' heraus, bevor man von einem Ver» die Regierung des tschechischen Staates noch einen werteren Schritt gemachc und den nationalen Charakwr dcr jüdischen Bevölkerung anerkannt. Das ehrwürdige Haupt dieses Landes, Präsident Ntasarqk, har uns mehrfach und seit langem seine Sympathie bekundet. Minister des Aeußern Dr- Benes war unser Freund während der Friedenskonserenz. Sokolotv schließt mit den Worten: Man scher Sprache, worauf einige Begrüßungsschreiben verlesen wurden, und zwar eines vom Präsidenten Maianzk in englischer Sprache, eines vom Minisrer des Acußent Dr. Bene; in französischer Sprache rmd eines vom Ministerpräsidenten Cernv in tschechischer Sprache. Als Vertreter der Negierung nahm Bezirkshaup'nwnn Uhlig an dem Kongreß teil, der den Kongreß namens der tschechollowakifhen lcpu'blik begrüßte. sammlungsteilnehmer auf ihm aufmerksam' ihm sitzen, zuhören und bisweilen während gemacht wird. Plan ist erstaunt. Alan hat der Rede mit ihm debattieren. Zrmi Pöbel sich den Autor der berühmten „Drei Reden" mutz man zündend reden, mit Geste und mit ganz anders vorgestellt. Den Mann, der Pathos, zu einer Auslese von denkenden dort in der Ecke sitzt, mit seiner großen Juden mit Geist. Glatze über die nur vorne eine spärliche Während im British Hotel Buber redet, tagt im Kurhaus die brationalfondkonferenz. Ujsifchkin präsidiert. Er hat gestern eine^grotz angelegte Rede gehalten, und um diese dreht sich die Debatte. Es gehl hier um die Frage der LaudsmannschaftUchen Kolonisation. Aus der Reihe der Redner feien nur zwei der markantesten erwähnt: Hantke (Berlin), der mit unverkennbarer Berliner Aussprache selbst einzelne hebräische Worte, die er einstreut, mit prutzischer Äludart ausspricht und Ras. Slotnik (Warschau), der nebst anderen Rednern jiddisch redet. Es ist ein anderes Jiddisch, dessen man sich hier bedient, wie das soviel geschmähte Händler- und Hausiererjiddisch, und das sich zu diesem wie Hochdeutsch zum Deutsch einer Berliner Verbrecherspelunke verhält. Diese Sprache des jüdischen Ostens ist hier sine wunderbare, sein nuancierte, leicht schattierte Sprache, mit reichster Fülle im A^-rtschatz und Ausdruck Man erkennt die! ZÄiolsw HrMent des Kangreffe! ' Das Aktionskomitee beriet am 31. Aü- - gust vormittags über die Wahl des Prän-! deuten des Kongresses. Die Partei der Nüs-! racki ließ erklären, daß sie als stärkste Par-; tei diese Stelle für sich beanspruche. Ing. S t r i ck er erwiderte im Namen des Blocks der allgemeinen Z i o n i st e n, den er , geschaffen hatte und dem sich berits 250 Dei legierte angeschlossen haben, daß der M r srachi nicht mehr die stärkste Parier au; dem Kongresse bilde. Der von ihm verlrerene Block, der tatsächlich die Majorität des Kongresses repräsentiert, zieht daraus n r ch t die Konsequenz, die Stelle des Präsidenten kür sich zu reklamieren. Er sei gegen iede Tendenz irgendeiner Gruppe oder Partei, aus der Präsidentenfrage eine Partelfrage zu machen, da der Präsident den Kongrotz und den Zionismus vor dem Judentum und vor der Weht repräsentieren. Das Aktionskomitee beschloß nach langer Debatte, Herrn^ Sokolow dem Kongreß als Prä - 'D s i d e n t e n vorzuschlagen. Da Herr S o ko- 1 low als Mitglied der Exekutive nach dstl ' Bestimmungen des Statuts nicht den Vorsitz übernehmen darf, wird das! Aktionskomitee gleichzeitig mit diesen Vorschlag vor. den Kongreß auch beantragen, für die Tagüngsdauer den bezüglichen Punkt des Statuts außer Kraft zu setzen. (W. M. Z.) Locke gekämmt ist, mit der schmalen Nase über schmalen Lippen und seinen schön weiß durchzogenen schwarzen Voübart, hätte man viel eher für einen kleinen jüdischen Relegionslehrer aus einer unbedeutenden mährischen Judengemeinde gehalten. Sein Gesicht ist blaß und von den unaufhörlichen Dauersitzungen merklich abgespannt. Martin Buber trägt einen braunen Anzug der keincswegs die letzte Mode ist, einen breiten, ein wenig großväterlichen Umlegekragen und eine unpassende abgeschossene rote Krawatte. So folgte er aufmerksam der Debatte und bisweilen huscht ein seines ein w^nig sarkastisches Lächeln über seine schmalen Lippen, wenn ein Redner ein wenig zu warm und pathetisch wird. Danrr steht er selbst auf, kommt aus ferner Ecke hervor, an den Tisch des Präsidiums und fängt an zu reden. Wenn einer der Anwesenden ermüdet war, so merkt er jetzt von neuem auf. So hat noch niemals ein Volksredner geredet. Buber redet hier in engem Kreise völlig phrafenlos ohne jede Spur von Phatos. Er will kerne glänzende Rede halten, er will sich nur mit dem Chawerim aussprecherr, wie er selber sagt. Irr seiner schlichten, geistvollen Werse erörtert er die Erundzüge seiner politischen Auffasiung, kämpft gegen Phraseologie und Illusionismus, wo sie die Bewegung zu vergrften drohen. So kann man nur zu jüdischem Volke sprechen, zu einigen hundert von wahrlich nicht den Schlechtesten, die da vor Die Frage hm BrWdirrms. (Bericht der W. M. Z.) Das zronist-sck^ Aktioirskomrtee begann am 29. Augu-it m Karlsbad unter dem Vorsitz Prof. W a r/ burgs seine Beratungen, an denen Vertreter aller Länder urrd die gesamte Exekutive teilnahmen. Den Gegenstand der Beratungen bildete zunächst die Frage des Präsidiums des Kongresies. Weizmann schlug Lord Rothschild als Präsidenten vor, - wogegen Stricker für Motzkin eintrat. Die Beschlußfassung wurde aus den 80. ver-: tagt. Am Abend traten die Vertreter der Landsmannschaften über Anregung Strickers zusammen, um über die Entwürfe der Wie- ‘ net Konferenz der mittel- und osteuropäi-.. scheu zionistischen Landesorganisationen für Neuorganisierung der zionistischen Leituna zu beraten. lieber Anregung Strickers fand eine , Snr'flffie" emo« ^nTimr Sitzung von 18 Landsmannschaften stakt, 8*? ' «l-ch-m- und W eines SSTÄ» UH. «!»? *•, Srfcniem Nicke; beitsgememschaft zu btlden. ' (SiXL «, a von etwa 280 Teilnehmern mäbste aine'prm i taat drüben im .^^ch.Euntz visorischg Leitung, bestehend aus: S t r i ck eB tagt drüben rm Schwerzer Hof der zromsti-;(SaSten), Lipski sRew Nco-ti , fW sche Studentenkongreg. Das große A. C. tagt Berl ni ierner Verr mer ü ^'''- iw.'? §°ststLin-°>n I Niens der - famtnOnioen ir^Er^TT1^ zugängliche Verj provisorische Leitung notisizi -ste dem Mälammkungen. lleberall Leben und Bewefibenten m>ntttann gung. fieberhafte Vorbereitungen, die sich tion " Bildung d:. stunaufhörlich jagen. Stündlich kommen neue! Kongrenüesucher. In drei Tagen beginnt der Hu der Atzung des kl. C. referierte Kongreß. )Nuppin über „Palästina-Arbeit". Siegmund Urabin ' __