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Jüdisches Volksblatt · 1921-08-26 · 56 (26.8.1921) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
56 (26.8.1921)
Date
1921-08-26
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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'"all! Hl «cdak'ion und «fcmiwlfttatton: Srav-ttch-Oftrau. Sanflfflafte 34. 8ßa* jjf rlpf< au* mH Rückvor«- tuctöcn »ut 06«« Gewähr an«cnommen and ausbewahrt Eine Berpflichtuna 4»r Nücklendunu wird nicht ,»erkannt- Svre» stunden dr> Redaktion »Saltch von lt bt» , Uhr oormittag«. Eikrenkum d.4 jüdisch-.,', «er. lageS^ re«- tcken. mb. v tn Mährisch-LNra» H"-uSaeber nnd »eranttvortlicher Redakteur Dr. Hu«o Herruiau» in Mdhr.-Ockrau. ff Rr§56 ÜS# «a monatl. K 7 — >yCtyVj ■ Ä Da» ^Mische BolkSblatN> «ft kei» LokalbltM, sondern al« v«rla«bkmrtzhdai,»- berusen. ten natio- _' kulturellen und Wirtschaft- -lichen Interesie» der bewußte» Audenfchaft im ganzen tschechoslcwaktlchen Staate und tn Gattiioi! .ru diene». — Anserate kokten e.ckssj Mrü1e,,3sach gespaltene Mil- .imeEÄtlL "j LalxSae «ür An» «er sit*. JfUmneanfeit außer der AdminM^^K--ckIÜe größeren Au» noncenerpeditionen Erscheint jeden Freitag. I Freitag, 2S. Will. 1921. M>v r --v- > -TT-'T' Jur Araberfrage. sr dtontthi A I51 Der Kernpunkt unserer Zukunft in Pala- IMitna ist die VerstäMgung mit den Arabern. Das Da!«L . 9 1S ist bei der Sitzung des zionistischen AktwnskoMl- K"lCnSStf3l)a « /.* .«§ in Prag so klar geworden, »vie nie zuvor; «'S WC L jlljb-K Eie zinnstische Bewegung ist von dieser rSftnkvk. g _ * 22. Ab 5681. 200 Kf aufwärts jmeilig 40 w aufwärts ^sgaben 3 Kt aufwärts. W“ (Dr. k. Färber), »sse 7,11. st. feuerfestu.einbrucAr/rter / modernrter Komm U mit id Wchlck h und Kontern, letten, Sicherhe\toü\tat als überall, Spezialisten ivlu, Schl-Osim Kino Palace". »>> « > 1081 iert im VolksbM I eunde I koicher« »«tncke« , 10 Dow p. die ganze zionistische Bewegung Erkenntnis und von dem redlichen Willen. fte Tat umzuletzen, durchdrungen. Der Kongreß wird* dies, hoffMtlich, in solennster Form vor der ga«. gen Welt Karmachrn. Tie Grundfragen — aller» dings mchc allgemeiner als konkreter Art — lind in dem Araberheft der „Freien Zionistischen Blätter", heraus gegeben von Jakob Klcchkin» soeben eindringlich dargestellt worden. Aber die Entwicklung der Dinge gestattet «icht, bei Betrachtung und Erörterung stehen zu bb'rben. Eben jetzt weilt eine Delegation der Haifa er arabischen Kongresses unter Führung von Musa Kasim Pascha in London uno hat in einem imiofizicllen) Empfang der Churchill gefordert: Eine nationale Regierung in Palästina, die einem von den schon vor dem Kriege irr Palästina wohnenden Bürgern direkt gewählten Parlament verantwortlich ist; Aufhebung der Dalfaurschen Deklaration; Einstellung jeder jüdischen Einwanderung: Aufhebung aller seit der englischen Besetzung erlassenen Gesetze. Dc^ic schreiben die (oppositionellen) „Ti-nes" am 13. August: „Wenn die Araber auf die Erfüllung einer ihnen gegebenen Zusage dringen, können sie schwerlich verlangen, daß die britische Regierung eine den Juden gemachte Zusage fallen läßt, und „Aufhebung" ist möglicherw eise nur eine rmglückliche Wiedergabe eines arabrfchen Ausdruckes, der mit einer btt britischen Regierung zuzumutenden Forderung eher verträglich ist. Offenbar ist hier ein Feld für offene Aussprache zwischen beiden interessierten Parteien und wahrscheinlich ISnate eine Konferenz zwischen Avakwn und Zionisten Mlter neulcalönr Vorsitz viel zur Beruhigung beilragen und bic britische Regierung in die Lage versetzen, eine Formel zu finden, die der .Valfour-Deklaration als iüii Ausdruck einer Politik gerecht - werden kann, die alle Leiden stillen, nicht neue Wunden schlafen will." Die „Morning Post" vom 18. August veröffentlichte ein Interview mit Tr. W e i zmann, das lautet: „Der Verschlag, daß die jetzt zwecks, Geltendmachung des Anspruch-s der Bevölkerung Palästinas auf eine nationale Regierung in London w.ülende arabische Delegation mit den Führern der Zionistischen Organisation verhandeln solle, wurde gestern Dr. Weizmann, dem zionistischen Präsidenten, zur Kenntnis gebracht. Er sagte: .Ich habe im voraus erklärt, daß ich gerne bereit bin, mit dm Vertretern des Haifaer Kongresses zusammenzukonw'en, um «inen modus visier di zu finden, der es ihnen un-d nuferen Anhängern möglich macht, Paläilina zu unserem wechselseitigen Vorteil zu besiedeln und zu entwickeln. Ich möchte aber darauf Hinweisen, das: eine solche Konfer.cn;, wenn sie stattfindet, zwei Bedingungen imterworssm sein müßte — erstens, daß die beiden Partner der Konferenz in der Lage scicn. di« erzielte Bereit borung auch wirkkich durchzuführen: und zneltcns, daß diese Vereinbarung in Neber.'instimmung mit der sogenannten Balfour-DsSaration stehe. Dr. Wcizmann fügte hiv'u, se>t der Entscheidung darüber, daß di: Ziontsten an der Besiedlung Palästinas gemeinsam mit den Arabern teilnehm.m sollten, liege es im Interesse beider Völker, so freundschaftlich als möglich miteinander zu leben und was er oder die Organisation, deren Haupr er sei, tu» könne, um Harmonie und Zusmrmenarbeit xu fördern, würde von ihm imd seinen Kollegen freudig getan werden. Es gebe in Palästina Gebiete, die auf Erschließung warten, ein« Arbeit, der die Zionisten ihre Kräfte widinen könnten, ohne die Rechte der Araber irgeudwie zu beeinträchtigen; ihre freundschaftliche Zusammenarbeit niüsse zum Vorteil aller Rasseir und des Landes als Ganzes sein." Die Engländer sind zweifellos Willens, diese Zusammenarbeit zu fördren; das beweist die hoch, bedeutende Rede von Wyndham Da.des, dem Zivllsekretär Herbert Samuels, die!vir an anderer Stelle abdruckm. Hasser Aich begreift der Zionistenkongreß seine ungeheure Vorantwolrtung in d»«ser Richnrna; hoffentlich gewinnen auch unter den Arübrrn die maßvoll-einsichtigen Elements — *ie Richtung Must Kasim ist dir extremste, dir wmeSwegs alle Araber binter sich hat — die Oberhand. Wir wollen nicht hecrschcn, nicht kämpfen, ruckst erobern; wir wollen arbeiten zum Srg« für uns, zum Segen für das Land und damit atrch zmn Segen für unsere Nachbarn, die Araber Bor dem Kongreß. Der unmittelbar bevorstchvnde Kongreß ruft begreiflicherweise das lebhafteste Interesse der jüdischen OeffenMchkeit hervor. LeÄ.r können wir lmfcre Leser nur ganz knapp über die vielen, Artikel und sonstigen Presseäußerungen informieren. Die Deckliner „Jüdische Rundschau" bringt einen Artikel von unserem Landsmann Dr. Oskar Epstein, d:r rmtec dem Titel „Das Pariament des Misch-m Volkes" fordert, den Zioiristmkrmgreß zu eitler feskgejügteu und auf sicherer Grundlage ruhenden Vertretung des gesamten jüdischen Volkes auSznba-tten. Dazu soll der Kongrcß eine Mandatsdanter vvn sieben Fahren mit den erforderlichen Ässsionen haben — ein zi:- r ächst paradox erscheinender und doch sehr erwägenswerter Gedanke. Er ermöglicht eine viel ecnstere, rrchigere und gründlichere Vorbereitung und Durchführung der Kongreßwahlen und eine ganz andere Vorbereitttng mid Jnforinierung der Delegierten für ihre überaus verantwortungsvolle Aufgabe. In t-ein offiz-iellen Organ der omsiilanischen Zionisten, „The New Palest me", schreibt Pnnaich A. Rosenblatt, einer der führenden Männer drr jetzigen armrikanischen Parteileitung, über das Problem, der Exekutive. Er ist getjerl eine Errkrrtive, d-ie aus „Stars" besteht, gegen die Züsamnrenftoppelung vinrs ^trlitionsministeriiuns, sondern für eine ft negierte Lsibung. Diese sollte seiner M-immg nach aus nur sieben Prcjgnen bestehen. Zwei davon, der Prch'wem :md x>? Schatzmeister, sollten den Ditz in London Hatzen, die übrigen fünf in Plstästira. Diese wären: der Vizepräsident als Vorsitzender des palästinensischen Kollegiums, zugleich Leiter der dort nMg--.it politischen Arbeit; der Sckretär; der Kontrollor als Attfsichtsorgcm über alle Ausgaben; der Jndustriedireftor; der Landwirffchaftsdirektor. Jedes palästinensische Mirglied hast« zugleich die Aufsicht eitles Finanzinstitutes- Vielleicht zeigt dieser Vorschlag in Kombination mit der Heranziehu-ng zweier Vertreter der palästinensischen Ju> den zur dortigen Ereknlive einen Weg, die von Wcizma'.m selbst tn Prag als nötig bezeichnete Reform der Palästinaarbeit zu verwirklichen. In einer, kleinen, aber inhaltsreichen Broschüre macbt Julius Berger aus der leibendigen Arben heraus ernachsene Vorschläge zur Organisation der zionistischen Finanzaklionen. Er mestit, diese Aktionen müßten nach den.Direktiven eine? in London si-tzeitden Finavzressorts von drei Zentralstellen aus geleitet werden, einer in Amerika, einer in London für England und Westeirropa, und einer in Berlin für den übrigen Kontinent. Dabei hätten diese Zentrcckstellen für alle Finanzaktionen, also Kereit Hajcffod, Nationalfonds, Banken, Schekel und für die Htranzichrmg des P nvatkapitals zu . sorgen. Unter dem Titel „Binjan Haarez" richtet Dr. Max K o l l e n s ch e r ein Wort an den Zwölften Zronist>e.r-Konerrß. Die Broschüre ist eine tuifiig übersichtliche Wiederholung der Argumente der Gruppe Binjan Haarcz, die in unseren Argen einen Wert hat: Sie nimmt hie Schwachen und Mängel der im engeren Sinne , bürgerlichen" zionistischen Gruppe bewußt zum Programm und scheidet bi:ft, die bisher im „allgpme'.- ncn Zionismus" die große Mmge der „Mitglieder* unter Führung von mehr oder weniger rMkalen Einzelnen gebildet hat, von allen wirklich forrschrittlichm, radikal z-ivnistifchen Elementm, die sich über kurz oder lang in einem großen linken Flügel mit jenen zulsammenfmden müssen, di« heute in den in Europa nicht recht klaren Rahmen des Hapoel Hazair und verwandten Richdanyen gegangen sind — ein als solcher begrüßenswerter Schritt zur Durchgliedevunq der zionistischen Organisation nach Parteien, das heißt nach typischen Temperamenten. - ■ H. Der Xli. zioniftenkongreß. Ssfizieller Wuhlberrcht > über die Wahlen zum XII. Ziomstenkongrch in der Tlchchvstowakei. Die Wahllomnnfflon des Zionistischen Zentralkomitees in Mähr.-Ostrau gibt über die am 11. und 19. August stattoefundrnsn Skrutinien bekannt. Die Wahlen im Wahlkreis Nr. 1 ergaben folgendes Stimmenverhältnis in den einzelnen Ortsgruppen: 1. 2. 3. 4. tontet Dr. i. Br. E. Dr. H. Adler Refeisei ilargolies Bergmann Pohrlitz Ung.-Hradisch Prag Neuern Karlsbad Brüx 65 39 27 188 101 Mahr-Ostrau 2 79 3 Aussig 7 125 Brünn 10 34 Reichen berg 3 1 20 13 Uirg.-Ostra 3 13 25 Saaz 1 40 Bostowitz 14 Pissen 21 1 12 17 Ung -Hradi-sck^ 10 65 3 Kojeteiu 8 Jäger ndorf 45 Tetschen 38 Kremsicr 23 1 Zvckmaniel 14 Poderfam 6 Neutitschein 41 Göding 5 37 Komvtau 1 6 64 Dur 31 Eib-mschitz 10 Leitmeritz 60 Postelbcrg 3 Klaitau 21 Koliu 7 1 Nachov 67 Oterberg 5 Strarnice 2 o 15 Jglau 5 25 Kostet 8 Orlau 8 Mies 23 UngkVrod 24 10 Eger 17 Trciutcnou 85 Proßmtz 86 1 Trmvau 161 Olmüb 76 10 Budwcis 83 Doböis 23 Wirkowid 103 Gablonz 14 19 18 Teplitz 95 Leipnik 8 2 Lobosttz 10 Einzelstimm-'n aus verschiedenen Orisgruppen 11 1 23 1 Summe 158 855 616 968 793 Auf Gvuckd dieser Stimmresuliate erhielt je 1 Mandat die Liste Nr. 2, 5 und 4, und es erschüren somit folgende Gefinnwungsgenossen als gewählt: Dr. Jcsff Rufeisen, Mähr.-Ostrau, Dr. Emil Margulies, Leitmevitz, Dr. Hugo B e r g m c n n, Jerusalem. Im Wahlkreis 2 würde mif Grrrnd eines Wahlprotestis des Disiriktskonritees in Bratiflava die erst« Wahl kassiert. Das Stimmenverhältnis im 2 Mahlgang stellt sich solgerrder maßen dar: ' i. i Mor. Glitten, Dr. Samuel Klein Velky Serljns lieve Zamky Donovre Bvatislaba Nove Zcmrkn Velka Byte« Holte 2rlina Kc?mark Nrtra V. Bwezna Prerov Kiralyhazo Murckac? Volovez Föka Toronüa Urhorod 2N 212 130 95 13 198 8 37 31 ,82 214 150 14 144 17p Fitrjrse Ueb.'rtrrz Rüste Tisaujlak Volovec Bergsas Belke Bockova Novchelica Jasina Tiaävvo Hulliva Dolha Teresva Tffa'sasfolstr Niznesnevcr 17 Velky Levljus 147 Summe 2169 793 Auf Grund dieses Stimnreuvechältnisses unk eines der Hauvtwcchlkommission vorgelegteu Maudatsverzichtes des Llstenführtts der Liste Nr. f erscheinen folgende Delegierte im Wahlkreis Nr. i als gewählt: Dr. Wilhelm Sternhach,^ Volovec. Dr. Karl F e r b st ei n, Presov, Dr. Samuel Klein, Nove Zamky. Als Ersatzdelegierte treten der Ri he nack für die Delegierisn die Nachmänner der einzelne« Listen ein. H auptwahlkomnnsston des tschechostowakffäM Landesverbandes. Mitteilung Rr. 7 des Büros des X«, zionrstenlongreffes. Bisa. Folgende Vertretungen der f(WMWä‘ scheu Revublik erteilen Msa für Kongreßbesucher - Gesandtschaften: Brüssel, Mo Janeiro. Soffa, Paris, Kopcrthagen, Rom Tokio, Budapest, Berlin, Warschau, Wien, Brckarcst Belgrad. Washington, Bern, Konstantinopel Stcchholm, London, Madrid. Konsulate: Buenos Ai ces. Sydney, llllexandrien, Paris, Lyon, Bombay, Triest, Mailand. Genua, Hamburg, Dresden, Berlin, Köln 'Ehcmmtz, Breme», München, Breslau, Dortmund Nstmberg, Lnpzäg, Frankfurt a. M., Kräkati, Graz, Linz, Galatz, Datum, Madiwostok, Belgrad, Laibach, Äuram, Serajewo, Spalalo, Nerv Dork, Chicago, Pittsburgh, San Francisco, St. LmtiS, Montreal. Madrid, Zürich, Oppeln, Wieri, Ezerucwitz, Saloniki, Dana, Reval, Riga, Taschen, Posen. Die Gesandtschaften ltrlb Konsulate sind vöm tschechostowakischm, Ministerium des Innern bcauftragt worden, eine Ermäßigung von 50 Pc> zcnt auf die Disagcbühren zu gewähren. Es ist nicht notwettdig, persönlich beim Konsulat zu erscheinen; die Palle können -durch den Landesverband oder die Zionistische Organisation am Orte, wo sich das Konsulat befindet, zur Pidierirnu vor. cclegt werden. Maßgebend ist, daß die zwinstifch, Organisation bestätigt, daß die Personen, We rua das Visum ansuchen, zunt Zirvistenkougreß nach Karlsbad fahren. Die österreichische Regierung hak ebenfalls zugcfagt, daß alle Kongreßbelucher, Nc sich vuxch.Legi-timatronen der zioniftvchen Last. deSorganisation auswcistm, anstandslos Durch,' reisevisum gegen Erlag der ernräßigtm Gebühr für Mindeftbemitteltr erhalten Kongreß besuchen, die bei Erlangung bei ‘ österreichischen Durchreisevermerks irgerrdwälch» Schwierigkeiten haben, wird dringend empfohlen, r sich sofort telegraphisch an das Zronististhe Law j deskomitcr für Oesterreich, Wien, II., .Zirkusgosst' 33 '(Telegrammadresse: Zionistbüro, Zirkusgassit' 33 Wien) zu ivendeu. Insbesondere werdsir rulst, sche. und ukrainische Staatsangchorigr. die d-urch Oesterreich zum Kongreß fahren, gut daran tun wenn sich ihre diesbezüglichen Wünsche dem Zi» triftischcu Lande-Lkomiiee in Wien belauntgoben. Das Deutsche Auswärtige Amf hat auf Annag der Zionistischen Vorcinigung ffw Deutschland - die 'deirhichen diplomatischen Verckre. - tun gen angewiesen, allem. Personen, die mn Zi» nistischeir Weltkongreß in Karlsbad teilnchmer, wolle», ein Durchreisevisum (durch Deutschland' ohne vorherige Rückfrage in Berliq zu erteilen, wenn der airgegebene Rsiseztvc^ d'.rrch eine -B e s ch e i n i g u n g der z'iffändi Zionistischen L a n d e s o r g a wi sa i i emwand'rei. nachgelnieseu wird. Von dieser L sügung haben die deurschcn Paßstelle» iu solgmu den europäischen Stär-t»n telcaraphiim KonntM erhalten: London. Paris. Brüssel. Rom, Tri.ll Zürich, AmsterLai», Rotterdam, Sieckhoim, W schau, Posen, Danzig.

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