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Jüdisches Volksblatt · 1921-08-19 · 55 (19.8.1921) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
55 (19.8.1921)
Date
1921-08-19
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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81i,n'r>«mn:er 2 K. Rtdak'ion und Nbmtntftrarion: MSb-sich-OSrau Lanacaafie S« Ma»^Ikrtp>« auid mit RückvorM werden nur obn« Gewähr anac nommen und auibewahrt Ein« Berpflichmne zur öllicklenSuna wird «ich« »nerkanut: Evrcc^ kluuüen de' Redaktion täglich von U bis I UVr vormittags. Eigentum b>.< ^üdtichen Verlagesreg. Gen. m b. H in Mädriich-Oltrau Herausgeber und verantwortlicher Redakteur Dr. Hugo Herrmann in Mäür.-Lcktrau. Freitag, 19. VlU. 1921. rr J Rr.S» Wonnemcnt ÄI ”- Da» jüdische BolkSblatM «ft kein Lokalblatt, sondern al» Versand geitnng da;» beruse». den nationalen. kulturellen und wtrtschastlichen Untere llen de, bewutztcn Iuöenlchaltim ganzen tschcchoslowadiÄen Staate und in Galt» die«»«. —- Anserate kosten ' " 'pJbBfpaUene Mil» träge sür Anle» außer der all« gröberen «ntrpedittonen Erscheint teden Freitag.! n II <7. Ab 5681. « «»schidlich „X, siäft. ft, und 1 Vielleicht wird cS a»t sein, wenn ich vor dem z ich in ifi'mfe»': Kongresse den Versuch mache, die verschiedenen Gruppen zu charaktcaa;uren, die dorr austreten weiden. Der Zioriisten-Kongreß, der in vierzehn 'Dagen in Karlsbad eröffnet wird, unterscheidet sich ja sehr wesentlich von seinen elf Vorgängern, und einer dieser wesentlichen Unterschiede ist die starke Gruppen- oder, wenit man will, Parteien-! gliederung innerhalb der Zionistischen. 'Organisation. Es gibt zweierlei solcher Gruppen: einige, , „ die einen ^organisatorischen Ausdruck gefunden " nrourj 31, Jiraforiasttieg l haben, die gewissermaßen sanktioniert sind, die ' sogenann.cn "Föderationen oder SouderverbÄrde. und einige, die bloß einen Zusammenschluß gleichgerichteter Elemente iür die jetzige Periode darstellen, im wesentlichen zum Zwecke der Opposi. tron gegen die augenblicklich amtierende Leitung, aber keinen Anspruch darauf erheben, als dauernde Parteien innerhalb des Zionismus zu gelten. Ich will zuerst diese oppositionellen Gruppen uuszählen und dann erst zu den Föderationen übergehen. Man sagt, es gebe im Zionismus 88 Oppositionsgrnvpen. Cs sind nicht so viele, aber immerbin eine nennenswerte Anzahl. Die Gruppen, die die Aufmerksamkeit der Zionistischen Welt in der letzten Zeit am stärksten gefesselt hat, ist die ameirikanische Opposition. Ihre Führer sind 'brandeis und Mack, beide Richter von Beruf Nänner von höchstem Ansehen und bedeutender sozialer rmd politischer Stellung in den Bereinig- :en Sta-aien. Beide sind erst während des Krieges Zionisten geworden und Brandeis hat damals und nach dem Waffenstillstand der zionistischen Sache roße politische Dienste geleistet. Er ist einer der - Kultusgemkinde zu Ung.-Oftra gt die Stelle der M. MM, Kehre und Mw g. zur Besetzung, n, die tschechoslowekllche SmtM iw tschechische SM wlttomm wollen ihre Aich fmt Zelignishchens eimechn. Ledige Kemeber üzugt. und Aintrentnit mch M» erusene werden zur!ge» zugelaßen. » ultusmftefier: Samuel Soiwch zadüOJöü Mab seinen eine protollljS vttgetraetracht Intimen des gewesenen Präsidenten Wilson, war Während der Versailler Friedens-Konferenz in Paris, stikw von dort nach Palästina. Bei der Lon- -doncr I.ahreswnferenz erat er lim Juli 1920) mit seinen Planen für den nötigen Umbau der zionistischen Oraanisation hervor: die politische Arbeit sei beendet, die Aufgabe der Organisation sei nunmehr eine rcin kolonisa.orische. Dazu ® müßten alle Inden und jüdischen Organisationen 51 herangezogen werden. Da aber die naticnalpoli- =: tische Betätigung der Zioristen in der Diaspora Sr weite Mische Kreise, und gerade sehr kapital?- 52 kräftige, zu Gegnern des Zionismus machen, sei 52 diese Betätigung cinzustellen. Als Leitung der Or- 52 garisation solle eine Exekutive dienen, die aus 5- Weizmann, Sokokow und Bra-ndeis bestände, die 5,2 weitere vier Personen kooptieren; danmtcr 25 könnten auch Nichtzionisten sein. Der kolonijsato- 25 rifche Aufbau Palästinas, solle vor allem bitrcfj 25 Heranziehung von Privatkapital erfolgen; ob auf 25 iwn jüdifcheu Eigentümern gehörigen Landgütern 25 oder in ihren Faibviken jüdische oder arabische 25 Hände arbeiten, ist für die „Amerikaner" eine 25 Frage untergeordneter Bedeutung. Mau fleht, eine ’Ä* ÖfitfFnfTitvm ,Hi<* hftffin KrrCt tische Pr-' ,o-Slo!oalei " r Ausgabe edingungen 11., Tabor- August w v inferm vvd nrnk' .« äuE! 5: iierte Organisation) und mit nationalen Mitteln 51 (also im sozialistischem Sinne) eine wirkliche 2- Heimstätte schaffen kann, gl Auf der Londoner Jcchreskonferenz wurden g; dir Vorschläge von Bvandeis einmütig abgelehnt, ISs ^"^och ließ er sich zum Ehrenpräsidenten der gi iion bildeten, eine Kampagne gegen die Beschlüsse der Londoner Konferenz, vor allem gegm den g' Keren Hajeffod, und auf der zionistischen Konvcng tion von Bnffallo (im Herbst 1920) stellten sich g di« amerikanischen Zionisten auf seine Seite. Nackg langen Verhandlungen ging dann, wie noch in Z frischer Erinnerung, eine Delegation unter Füh- A rung Dr. Weizmanns nach Amerika, die der Brau- K ders-Gruppe den offenen Krieg erklirte und es g zuweg 'brachte, daß die im Juni d. I. abgehalttenc 8 Konvention von Cleveland rint Zweidrittelmehrg heit gegen die Brandcisgruppe entschied. Seither A ist die Gruppe auch in Amerika in Opposition. A Sie hat vor türzem in Pittsburg eine Konferenz A abgehalten, die beschloß, eine intensive wirtschaft-- l'-che Arbeit für Palästina zu unternehmen, sich % Eer am Zionisten-Kongreß nicht zu beteiligen ßß So wird diese Gruppe rlso in Karlsbad nicht vertreten fZn und die arnrikanischen Delegierten :Z mwt werden nur die Mehrheit innerhalb ihrer lz -andeSorginisation repräsentieren. % Mit der anierikanischen Opposition wird SS die Gruppe Simon-De Lieme in SS Zusammenhang gebracht, die seit kurzem — vor- 5? iTi JTaTeIl öeide Mitglieder der Exekutive — in Mrssts Opposition getreten sind. Are Argufi mente haben aber mit denen der „Amerikaner" sf gar nichts zu tun. pzech-u NM vo« den Jimmkauern" zur Verstärkung ihrer Position gebraucht Simon uktd De Lienie wenden sich — insbesondere in dem Bericht der „Reorganisations-Lommg^n' — aufs ichärjste e,egea die der zionistischen Palästinaarbeit, der sie Ilnprodu^nv!- tät, Verschwendung und Unordnung vorw^fen. Es soll hier nicht darauf hingewirfcn werden, daß gerade Simon (als Leiter des Londoner Palästivadevartements) und De Lieme (als. Gouverttiiiur des Nationalfonds) fär die Palästiuaarbert der letzten zwei Jahre die Hauptoerantwoiti.ch-n sind; nur das ist hier festzustellen, daß die Exekutive mit Weizmann an der Spitze die Berechtignng eines großen Teils dieser Kritik anerkennt urw laß diese Kritik nicht die Ursache des Rücktritts und De Liemes aus der Exekritive bildete. Hingegen steht eine Gruppe in Deutschland programmatisch der anierikanischen Organisation sehr nahe, das ist die Grufpe Binjan- Haare z. Sie ist von einigen alten Führern des deutschen Zionismus (Dr. Klce, Dr. Kollenßcher) unter Mithilfe Dr. Zollschans gegründet worden und fordert völlige Abstinenz von nationaler Politik, reine Beschvänkrmg auf den wirtschafü.chen Palästiuaaufbau, Reinigung des Zionismusvon allem idcologilchen Ballast. Sie venvirft die ranze Zionrstlsche Literatur rmd kommt mit dem' bwßen Bastler Programm aus, las sie buchstäblich nimmt. Also eine Art Karäertum im Zioni nus. BmjMl-Haarez strebt übrigens die Anerkenrrung als eigene, dauernde Föderation an. Ist Binjan-Haarez die jüngste, so ist tie teste Oppositionsgruppe dir der sogenannten p olitischen Zionisten. Sie besteht seit dem Falle Wolffsohns (zehnter Kongreß 1911). Au?- gchend von der Fiktion, d-aß Wolffsohu das Herzlsche System fortsetze, sah sic iu >der imnmehr vorherrschenden „Praktischen" Richtung, die von den Rüsten und den Deutschen vertret.u war. einen Verrat - am Herzlichen Zionismus Sie forderte völlige Atstinenr von praktischer Palästinarröeit bis zur ivstlosen Sicheru»igZ;er polcw'chen. lagen und Konz»?»tricruu g "aller Aäoerr^u.:.-, d,c Politik. Sie war geführt von Novdau, Marmore? Jean Fische, Adolf Friedemann; diese sind auch rhre markanten Vertreter geblieben, deren Anhang ausschließlich di« mittelländischen Landesorganisationen (Grrecherllawd, Aegypten, Italien, Spanien) sowöe die von Frankreich und Belgien stellen. Seit dem Kriege richtet sich ihre Opposition vor allem gegen die Art der offiziellen zionistischen Politik; ihre Forderungen sind ihr Mi wenig radikal, z>u behutsam; sie verlangen eine Erweiterung des Mandalst-ertvages dahin, das; er dem I u d e n sr a a t im Hrrzlschen Sinne sichem soll, und für den Fall der Undurchführbarkeir dieser Forderung, schärfste Opposition gegsn Er.gland Hier ist zu b'merken, daß ich mrr die «rspiürglichen Gesichtspunktte der einzelnen Oppositiorsgruppen. ansschre; im Laufe ihrer Kampagne haben sie alle von eimmd'-r reichlich entliehen unv so kommt es, daß haicte fast jeder Opponent die Argunwnte jeder Gruppe in größerer oder geringerer Vollständigkeit vorbringt. Zwei Gruppen haben sich eine gewisste programmatische Selbständigkeit gewahrt: die l tiviften und die Klatzkin-Gruppe. Die Aktivisten sind auS einer GruvxiEng h.'rvorgcgangen, die innerhalb der ruffischen Emigvcmtenkolonie in Kopenhagen während des Krieges entsto ist und deren geistiges Oberhaiupt Wladimir Ialoliiisktz war. Trotzdem dicier jetzt Mitglied der Exekutive ist, unterhält er noch lebhafte Beziehungen zu der Gruppe, deren Haupt jetzt Meir Grotzmann und deren Organ die. jiddische Zeitschrift „Die Tribüne" in Loicdon ist. Sie fordert de-n Zusammenschluß der „aktiven Zioniiston", Aufbau und Umbau der Organisation von unten her. Ersetzimq "der Exekutive dmch jimge Kräfte, Schaffung eincr jüdischm Truppenmacht in Palästina. ch Die letzt genannte Gruppe, die sich um Jakob Klatzkin und seine neue Zeitschrift „Freie zionistische Blätter" sammelt, umfaßt die zionistisch! Jugend besonders des deutschen Knltlwkreifes: ihre Mitacbeiüw sind außer Klatzkin, vor allem Rachum Goldmann rmd Han» Kahn; sie ist bisher nicht über literarisch vertreten« Forderungen hinansgekommen. Auf dem 5kvngr«ß wird sie kaum in Erscheinung treten. Hernmum Bor dem Kongreß. Nur wenige Tage trrnren uns noch von dem Augenblick, wo nach sieben Jahre langer Pause wieder unsere Führer vor uns treten, um Rechenschaft zu geben Wenn man die Intensität der Spannung n-cssen könnte, die sonst und jetzt unseren Kongreffen ooranoing. würde man zu einem tvaunzm .Ergebnis gelagM. W8,.W» kM, Ä ein elendes und nichtswürdiger Volk sind wir doch, daß wir unsere Besten t» eigenen Land bluten lassen, ohne nns^zu rühren, es nicht anders lesen als Kriegsnachrichtrn aus einem" fcrnea Barbarenland! In dielen faulen Körper wird kein Kongreß und kein Führer neuen Grift einblasen können.. Wie kann ein Staatsmann Dertranen haben, wenn man ihm jede Regierungsunterlage vorsagt? . . Run waren unsere Führer tn Amerika; dorr wo wirklich nech ein züdiscbes Volksleben eine Nesonanz sur das Leid unseres Volkes gibt, sollten, die Mittel aulgebracht werden, die wir brauchen. In einem Kampf, über den wir wenig wissen und den wir daher nicht verurteilen dürfen, wurden Brandeis, Mack und Wise. die wir noch vor einem Jahre stolz waren zu den unserm zählen zu dürfen, bsiwire gedrückt und das Keren Hajcssod-Programm dürchgesctzt. Unsere Presse fällt nun natürlich über Ul Amerikaner ker, bezeichnet sie als Affimilanten und vergißt, daß kein Mensch, der genügend Gerechtigkeitssinn hat, sich durch die höchst einseitiaen Jusirm-ationen beeinflussen laß:. So kom.int. es, daß aerade unter jenen Zionisten, die wirklich Maasser "gegeben haben, für die Amerikaner und die Art, wie sie die Verwirklichung des Aufbaues rein praktisch ,md streng geschäftsmäßig betreiben wollen, mehr Verständnis besteht, als sür die, uns durch die Zentrale in London zurechtgelegte. Viele ereifern.sich jetzt darüber, daß die jüdische Leaion nicht hätte onfaelöst werden dürfen, rmd stellen dies jetzt als ein Verschulden der Leitung dar. Man braucht aber kein aNzngntes Gedächtnis zu besitzen, um sich zu erinnern, daß gerade die palästinil.hen Juden, ich meine bannt Hapoel-Hazaiw für deren Auflösung Propaganda machten, aus prinzipiellen sozialistisch anttmilitaristiscben Gründen. Heute, wo sich de verderblichen Folgen dieser Politik zeigen, wird es der Leitung in die Schube geschoben; wenn die Leitung den Volkswillcn für sich gehabt hätte, wäre die jüdische Legion zu erhalten gewesen. , ». So kommt alles Uebel ursprünglich lytt aus uns selbst, kein Kongreß, kein Führer kann uns helfen, nur wir selbst. Diese Liebe zum Eigenbesitz des Geldes, die Knechtschaft dem Geld« gegenüber, das Kriechen vor ihm im St-avb, muß überwunden werden, darin liegt die Gestmdimg des Einzelnen und des Volkes. Ing. Walter P o Ü a k, Olmütz. bit Zworrsicht, denn wie kann ein Volk vertrauen-:.- f voll in die Zukunst blicken, das seine Unsohrgkett bewies/ Opfer zu bringen? , Zionismus war für uns der Glaube an die -starke Liebe, die kein Opfer scheuende, zu unserem! Volk und so war es ein starkes Gefühl, das d-e j kleine Zwnsoer,winde verband. Wie sieht es heule. miss Welche hohe Freude war es. die uns zrlm. Kongreß führte und heute: nur bange Erwrr-! tungen zu gewärtigeader Enttäuschungen. Und nun will ich einmal von ganz subjektivem Emtzfindeit geleitet, über diese traurigen Zeichen unserer Zeit mich auskprechcn. In der „Wiener Morgenzeitung" las ich einen Artikel, der von der tiefen und herben Enttäuschung erzählte, die uns Herbert Samuel bereiwt.- ouch in Palästina, speziell Hapoel Hazair ist sehr erbittert und sehr enttäuscht. Jabotinsky und seine Freunde greisen unsere jetzige Leitung an und so ist jeder mit dem anderen unzufrieden, statt mit sich selbst anzufangen und zu fragen- Hast du auch alles getan, was du solltest, ist dein Gewissen rein, hast du deine Pflicht deinem Volke gegenüber rMos erfüllt? Ich glaube, es werden menge so glücklich sein, diese Fragen bejahen zu können. Jeder findet für sich tausenld Ausrodm und schimpft auf die anderen. Das ist unftre heutige zionistische Lebensführung. Heuchler, ganz gemeine Heuchler seid ihr, meine edlen Geiinnungsgenoffen, derm als die Sch icksalskrage an euch heran trat, Maasser zu geben, da konntet ihr eudj von dem (Selbe nicht trennen. Kein Emziyee von euch, der mehr als 200.006 K int Vermögen bat, bat Maasser geg'- bm, gegeben haben nur- Studenten und Beamte, denen es nicht nur Geldopfer, sondern auch Speiseopser war, weil sie es sich vom Munde spartcn. .hr anderen aber, die statt Taufende, Zehntaufende hättet geben sollnr: henmter mit der zionistischen Maske, sagt doch die Wahrheit: nur bis zmn Geldsack seid ihr Inden, dann — lieber das Leben. Mrt einer nicht gllznarcßen Krastanstrengung ja ich wage es nicht zu jagen, leicht wäre es bem jüdischen Volk gewesen im Handumdrehen die 2b Millionen Keren Hajessod aufzubringen, wenn es wirklich hätte wollen. Das jüdische Volk hatte nicht ten ehrlichen Willen, «ine Heimat zu besitzen, ein Ltmd, sein Land wieder zu erbauen >md dirs war für Herbert Samuel gewiß, eine viel größere Enttäuschung, als die er un? bereftet. Wehe uns, wenn uns das Schicksal leichten Katifes tiefes Land^ gegeben hätte, wir wären kaum geblieben, so wie wir es jetzt sind. Der XII. zioniftenkongreß. Tagerordmmg des zrosistenÄngreffes.. 1. Tag, Donnerstag, den 1. September. Vormittags 10 Ubr, 1. Sitzung. 1. Eröffntmgsansprachen des Präsidenten der Zionistischen Oraanisation, Herrn Dr. Chrim Weizmann, und des Vorsitzenden der Erektitive, Herrn N-ahum Sokolow. 2. Begrüßungen. 3. Wahl des Präsidiums. 4. Bericht des Legitimationsausschuffes. 5. Einleittmg der Generaldebatte. 6. Generaldebatte. 2. Tag. Freitag, den 2. S e p t e m b er. Dorwittags 10 Uhr, 3. Sitzimg. 7. Wahl der Kommissionen. 8. Fortsetzung der Generaldebatte. Nachmittags 2 Uhr, 4. Sitzwtg. 9. Fortsetzung und Schluß der Generaldebatte. 3. Tag, Sonntag, den 4. September. Vormittag 10 Uhr, 5. Sitzung. 10. Palästina- Referat: 1. Wirtschaftliche Aufgaben; Referent Herr Dr. Arthur Nu pp in. II. Palästina- Nesereat 2. Eimoanderuna; Referent Herr Doktor M. D. Eder. 12. Palästina-Debatte. 4. Tag. Montag, den k>. September. Nachmittags. 3 Uhr, 6. Sitzung. 13. Palästina-Referat: Z. Der Jüdische Nationalfonds; Referent Herr Prof. Dr. Otto Marburg, :4. Palastma-Neferat: 4. Erziehungswesen: Neferent Herr Dr. M. Lurie. 15. Palästina- Debatte. 8. Tag, Dienstag, den 6. September. Nachmittags 3 Uhr. 7. Sitzung. 16. Fort, fetzung und Schluß der Palästina-Debatte. 6. Tag, Mittwoch, den 7. September. Nachmittags 3 Ubr. 3. Sitzung. 17 Die Finan^en und Finanzinstitute der Zionistischen Örgan,,atlon: Referent Herr Joseph Cowen. 18. Berecht der Revisoren. 19. Fincmzdebatte. 20. Berecht der Finanzkommission und Abstimmung über Wey Wroge, gl, Aericht der Mästinakonunis. sion rmd Abstimmung über deren Anträge. 7. Tag, Donnerstag, den 8. September. ^Nachmittags 3 Uhr, 9. Sitzung. 22. Di« Zionistische Organisation; Referenten Herr Richard L i ch t h e i m utid Herr Louis L i p s k h. 23. Oraanisatlonsdedatte. 8. T ag, Freitag, den 3. September. Vormittags 10 Uhr, nachmiiMgs 6 Uhr, 10. Sitzung. 24. Ter „Keren Ha>essod"; R»erewten Herr Dr, Bertbold Feiwel und Herr A. I. N a i d i s ch. 25. Debatte über den „Keren Hajessod". 26. Bericht der Keren Hajessod-Kommis» sion und Abstimmung über deren Anträge 9. Tag. Sonntag, den 11. September. ' Vormittags 10 Uhr. 11. Sitzung. 27. Beriech der politischen Kommission und Abstimmung über deren Anträge. 28. Bericht der Organisationskommission und Abstimmung über deren Anträge Nachmittags? Uhr, 12.' Sitzung. 29. Bericht Permanenzai'sschusses. 30. Wayl der Er. kuiw-, Wahl des Aktionskomitees; Wahl des Kong ep- und Ehrengerichtes; Wal,l des KongreßanwcklZ, Wahl der Kongreßreviloren nnd -Stellverj,-e'örch 31. Schluß des Kongresses. - MUteUuna Nr. 8 des Büros des Xll. . ziouiftenkougreffes. Trib üneakarten: Die Verteilung der Sitz- und Stehplatz« auf die Zlomstischen Landes- und Sonderverbände ist erjolat und die zionistischen Verbände, die recht-' zottig Plätze bei uns bestellt haben, haben eine entsprechende Verständigung telegraphisch und schrEtllch erhalten. Ob nachtraalich eingegangene Bestellungen zwnistischer Verbände berücksichtig/ < werden können, ist sehr zweifelhakt und hängt davon ab, ob uns Karten zurückgegeben werden. Zuschrift w" von Einzelpersonen wegen Reservierung von Platzen zum Kongreß an unsere Adresse su^ >edenfalls vollkommen zwecklos, f.

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