Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 54 (12.8.1921)
- Date
- 1921-08-12
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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/ i J& „vnvrtMS»*i»wrr •m iwpirx /*W* c Juten sind die Im Käsig b«S europälsckx» i^mu? einijcf<ingMt<n einzigen .zahmen - u.'in mit Tolstoi richtig verstehn -. tieft hu Stiifig beim Wörtchen „Kumi»* , ic in der i^obet die Höhle, die sich ans , ei.im" öffnete, sich auftun und die, : gleich Kaninchen, bevor man aus nt. f'oifdjt macht, als Löwen der aüati* iit: f.ii .-fi firn. Nach haben sie erst Kolo- ■•l’.itef, auf einem Kongreße ihre natio- -eui^nrechte deNanerb, nichts als eine u-WIM aesicherte Heimstätte gefordert ii ti iiit sie der Bannstrahl «ine» durch die Brill« «mqendtn Propheten. Wir der- >u.chi die Gelahr, die Tolstoj oufzeiqt, so das Grausen deS SNaven ankommt, der uäi. seilt cigr-ner Herr zu tverden, der xe» i lutr streikende Arbeiterbataillove KrienSr ivirrbcn, Ivi« die Unterdrückten von geeidilictcr von heute würben. Wir wissen, die beste Formulierung eineS pazifisti- . aammcS kein Schutz gegen Brutalität auch ist es erst historisch oetviesen, daß sich itlgTiipprti mir mit Hilfe ihres Milit» I .lxinmen können nnd daS beweist nichts i Glaubeil und Willen deS züdiscben welches ein Zeuge ist gegen alle OVe* ,.iti testen Geschichte sein Geist war. Aber i n is! unsere Hosinimg aus imsere Wir. i iiiupa. wo wir Juden sich mit allen mcu ihrer Wirt-Völker infizieren sehe», :r. Kaiser gegeben haben, waS nicht ein- Republiken gcbvhrsi wo ihre Macht nur imut k!e heu Instinkten der Masse a and die Großen der Erde unterstützen, i e die eine -rohe Mission erfüllen, der ’h<! aller;,v 'ein. ujiie nicht Üii-ere tiefste Schmach, für die . ir Volle;n spkelen, hätte nicht einst, n leibst sicli »ns a?» seine Prügelknaben Al er sieh« da, aus einem Volk von ist ein Volk von Schlemiehlen geworden fibeii wir nichts erreicht, wenn man uns aores-Hübneru die Schuld der anderen bullern lud, als daß die Völker das stir iii»ii.tq Hallen, um gleich manchem, der aip'.nr nicht begreift, weil er ihn an in.Ihu Absolution mißt, neue Sünden zu nie tie ihre privilegierten Sündcnböcke c d'a'.'d sind. Wenn oaS auch eine Mismag. so erscheint sie unS untauglich zur na des Militarismus. Um Tolstoj lini siidi'chcr Geschichte zu geben, ist eS zu , mir wallen ses'halten, daß suv viele <«r»ppeu deS Zionismus nicht ' daS -laiioiiale Moment ausschlaggebend war, •i, Gegenteil, der Zionismus, die erste i una Eurova st,' der nationalen alS . > iozialen Fnage bedeutete. Uird.Kraft da? Losungswort-. dem Zionismus. -Iirova, zurück »» Gottes Arbeit, der b .st, die wir Zionisten sollen gebremst >e ist es.lein Dogma, sondei eis gegen Tolstoj, daß der Zionismus u'oni’rfjfeit bot, daß Taufende, von jüdi« . i iu'ii die den akademischen Barnsen antu!) milgemaclit haben, »in Mit der Armande dem Volke den Weg zu bahnen. > uaikle Ziffern, greifbare Resultate, Menschen, Vieh und Werkzeuge, Boden h.r 2chtoeiß ein Argument, daS stärker -alchale fällt, alS btc vorgreisende ©p Kiritna irgend eineS Menschen, sei eS foliloj. Sein ganzer Fehler mag eS i » sich geirrt zn h-avcn. es ist nicht an der Tatsache vorbeiw« nur der unsachlichen Fachleute in lüvi- '•■ii allzu viel haben. Wir verwehren eS -.nd als Beispiel zu gebrauchen, aber ii keine wirklichkeitSserua Allegorie sein lolslu, hälten wir nicht nur Objektivität ie wir tei ihn, voraussetzen, sondern nnd Wissen. Tenn diese verpflichten.;mt mid die Quellen, auS denen man m ’T afrin Kenntnis schöpfen kann, sind?a hätte Tolstoj anderes erfahren. glS c i vom Zionismus zu berichten weiß >n den elblscle:, Früchte», die unser« schuf, a» nein kulturellen Aufschwung, eiltet, jene» Rüctschri:t mesien können, '.durch bedrohte, daß, wir zur Erreichung waS wir ebenso wie er wünschen, uns ischer Politik besudeln. I 'ollen UNS selbst wieder geqenübcrstr- Amliß beschauen ohne die Brillen und . der anderen und nicht mebr Apoloa. sondern leben. Um deS LebenS wil- II ciwas rmd einer, der cm seiner und eS belauscht, hat rmr die unreinen 'nimm, die ringSumher sein Ohr be. •c kann kein reine» Rieseln hören, weil -> Ohr dafür verdorben ist. DaS ist i fuhren. Sumste eS uns widerfahren,!r Volilik zn oersalle», so werden sich, . ite», tmlere Besten dagegen erheben. ,'aine steht in einer europäischen Preuiiserc Chaluzim bauen in Asien eine Ost nbch West unb von West nach Ost. lsic Arbeiterpartei ivagt den Versuch mnS der Bibel rein vom europäischen .]! .n, Marxismus ins Werk zu sehen. r f-mn eS nicht mit ansehm, sender "ürc I-etzt politischer Einflußsphäre zn- I.ater gc«oen die Juden, die — eS sei für Militarismus — in dem ihnen oßten Weltmacht verbrieften, eigenen! und so unklug die Methoden des We- „dkt hcrben, daß sie vnchrgten, alS sie in» notivendia -,» hab«r schienen. Aber i .'r eine jüdische Kataslropkie und wäh. stc, Verontwomina. iür Poarom-Ovscr in Europc^nnr -imf''mserem Hrr.zen, nicht aber der breit ausgetretenen ^Straße --britischer aus unserem Gewissen laste» suhlen, war dies da» . Politik in Mittelasien und seine Okklivation erste Geschehen ieit vielen Hunderten von Jahren^ jsj notwendig Pim Schlitz van Indien 'ür das wir „ns mitvera»tnchtllch suhltenI und lider zur Verteidigung , des Weltfriedens. c~ ..,w.. -- " ir e n»rm.m - Wie seh^ verschieden ist der Fall Palästinas. Selbst wenn Gerechtigkeit gegen die Juden keineswegs in Frage stünde, würde es doch kür irgend eine Macht, die für den: Schutz des Suezkanals verantwortlich ist. ganz unmöglich sein, sich zum Frieden Palcistinas Indifferent zu verhalten untr das Gegenstück zu einem britischen Mandat in Palästina t ic IclUt Schuld aäbe». weil loir eS versäumt hat kn, die Araber so zu imscren Freunden zu ma. chcn. daß »cinerler pölitilche Machiwationen uns ihre Freundschaft hatte,\ abwendig machen könwen. Aber wabrlich, •nicht- Europa konnte eS uns Uerux’Ijmt, wollten wir unser. Zand mit-Maschi. nengewelwen.vekteidsaen. .Denn, nicht,in Europa 'wird es;,n? aelingen, über eme Generatron von Täuflingen und: Assintilatzter, ■ hinanjüdilchen Llegyvten susammentresfen. liehe. War dos die Absicht? Kann das im Interesse des Weltfriedens und der Abrüstung geschehen? Die Frage stellen, heißt sie beantworten. Das 'Dokk Mag nach Herzensbedürfnis Argument am Argument häufen über die militärische^ und politische Nutzlosigkeit Mesopo'» tamiens. aber keines davon ist im geringsten anwendbar für den Fall Palästinas.! Es gibt, auch keine Parallelein den Ausgaben in beiden Ländern , und es üiäre traurig, wollten, wir unter der Last der Ausgaben zu ächzen behaupten. Palästina wird nach lülem im. kommenden Jahre zwei Millionen kosten^ und dieser. Summe machen die übertriebenen Reden ein wenig lächerlich.'Niemals gab es ein Land mit solch bedeutenden potentiellen finanziellen Aktiven, wie Palästina, an dem Jllden überall ti-oren .. - . unsere Tscheiben sind trefflicher als alle anderen. Jeden Krieg werden sie gegen ihr eigene» anllc-.- gendeS Herz niit Liffauerischen Hnßgesänocn prellen »nd nur wegige werden als Hochverräter, Blutzeugen geaen,dvS Blut, gegen TyrtäuShymneu stehen. ' Unser« Besten noch werden sich, ln Ohnmacht In fremdem VolkS hinter fremden i Masken verbergen,^ den»' es gehört der Mut der Verz'veiflmrg dazu,'' sich zum' Opfer darznbieten^ dns keine Aussicht hat, dag seine Tat Gerechtigkeit schrfse; anderö würden sie-im eiget'ren Volke aus«^ sichen, bereit,-'sich,-, gegen! die.Masse i zu stemtnen und von ihr gesteinigt zu teerte»/ Tcitn .num' irirb ihnen alles, nur das eine, pernlchtende, ihr Werk entwurzelnde, daS Chaov der Verdc^tigung zeugend« Wort nicht 'entgegenschlrudernr, Jude., : Valöstlua und Mesovoiamlen.' „Palestine* vom 23. Jull 1921. Es ist ein großes Unglück für Palästina, daß sein Name stets mit dem Mesopota oay ,em ucame lteis mit oem wce,opoia. r; m.« ’L ii nilens verknüpft wird, ebenso wie sein Kre^ hk °>n^i ™ dst mit dem englischen Volke, welches durch «^ressiett Abev selbst 3w^. die allgemeinen Anschuldigungen über über. flüssige Ausgaben und Mißwirtschaft vot^j65 nldjt ganz ver, eingenommen ist,,'was'für Mesopotamien!,^^- gelten mag.,nicht>erfük Palästina.. Ge.E ^EN betrEen. ms rode Mr. Asqutth. der gewöhnlich ein schr,^.^^? vorsichtiger Pqrlamentsredner . tst, und dessen Partei im allgemeinen mit dem zio. ““ä' m0" »fST« "istischen Projekte sympathisiert, machte sich! eine 1« dieser Unbilligkeit ln der Debatte über.die-'t^^re in ^egbpten ermöglichen^ wm-de^in. Kolonialamtsanträge am 14. Juli .schul,A*2J "in ys^ dig. „Weder.auf Grund von Derpsiichtun;-tKt.E°nneman4MMionen gen.noch auf'Grund von Iytereisen*.,.sagts,!LÄ^s^c-"^ er,, „haben wir eitt,Pfand in. MesopytömieflE^. SSi . schwtraeprüstett-rvk^,.. '.??^....^beMott.,^e»ü/acht. — daslelbe.sgil5 Verhältnis;?izu' chorakwnsieren. aber er ist c«f die Detailfragest nicht eingegaugen. Von den Vertrrter» der samt« rikaniscben •Niicht»ng, w,ir keine einzige repräsen. tcitive Persönlichkeii in Prag anwesend. Aus b Kongreß wird eS anders sein, unb eS ist te tu erwarten, daß dort de» Bericht der Reora sationSkoinmisston auch noch eine größere R ipielen wird. Richtig ist jedenfalls Weizma- Fesistellnng/ teiß dieser Berich! und die darin i haktene Kritik, zu Unrecht alS Waise im po' scheu Kampfe verwendet ivorde» ist. Mit > sachlichen.Teil deS Berichtes, sowohl in> fei. kritischen als auch in seinem konstruktiven. T werden weite Kreise auS allen ziomstischen Lag übereiitstimmen. Es muß auch immer wieder tont,werden, daß viele Punkte der Kritik ber> iwn anderen Seiten, z. B. seitens der palLstiin.;'- sischrn, Arbeiterparteien, lange zuvor formnliu! Ivorden sind. Weizmann selüst hat in der Sitzung des ÄctionS-EomiteS zugegeben, daß auch nach lei-, iieru Meinung die. Pmästinaarbeit resormbedürstiq ist, und Dv. Ruppin sagt in jeiner Antwort, daß der größte Teil der Borschlam, welch«.die Re» organisationskommission gegen Ruppin rietet, von . »hin selbkr stamms und von ihm in Palästina dey^. Herren der NeorgcmisationSkommission ' übergebeu worden ,st. Die Sachlichkeit der Diskussion, wird aiißerordeutlich erschwert, . wenn sofort politisch: und persönliche.Momente in den Vordergrund tprten, wo nüchterne wirtschaftliche Tatsawen unter sorgsälliger Beachtung .aller Umstände / geprüft tverden sollen. ' ES wäre ein großer Fortschri' wenn eS aelänge, die Frage der Reform der Pr' stütaarbeit auf dem Kongreß rein fachlich und Zusammenwirken , aller positiv genchteten Krä> zu behandeln. Da» Material, daS der Reorgar jalionSbericht zusammenstellt, kann dabei wertvr Tnenlle leisten, wenn eS ohne Boreingenomm. heit für und gegen behandelt wird. Darum ist gut, daß die deutsch lpreck-ende Monistisch« Oenlichkejt durch die dankenswerte Tat teä, „Jüdij , VolköblatteS" in Mähr.-Ostrau die Möglich!,., bat,^ sich über den Bericht der Reorgaulstitio kvmmission zu Informieren.. sDazu bemerken u daß gegen Einsendung eine- Betrages von b I c an . unter« Administration Einzelereinvlare dc .- bezüglichen Nummer abgegeben werten.) , v Ler XII. zionisteukongreb in Karlrbnd. ‘ Der große Kongreß der Zic^iistifcheN' Weltorganisation, der-am t. September m Karlsbad eröffnet wird, wirst bereits seine Schaiien teurem?. Es ist da» zwölfte Mal seit dem ersten-blonistcukongrelse 1697 In Basel, daß sich die Delegierten der Zionistischen' Organisationen aus allen Teil/: der Welt zur Beratung ihrer Angelegenheiten de. MefopotamimKWier,f'--1nWöeiZ' Versprechungen^. ppchW.-Lnt-res chichte5roerbrstsscheki.OkkupätioN.-cOSovi«! Inhell ist dürch^diesL^tetige ZusamMenstel. lung-angenchtetet rvoroen, daß es notwem dig ist, die Unterschiede zu betonerr, die i. Bedingungen7der. bßiden Länder, voneinander scheiden, V . ' t,.......-yfi Als erstes denn r drei Natur der'Derpfltchtungenr Mr. .Asquith zitierte die Proklamation / von Sir Stanley Maude'' von Bagdad in der-Absicht^ zu beweisen/' daß darin kein Versprechen enthalten sei, welches mis verpflichte, die Okkilpation .und den Schutz von Mefäpotamien fortzusetzen. Der Fall Palästinas liegt durchaus anders. Mr. Balfours Versprechen, eines . „national Home" für Juden in Palästina war ein Der. sprechen, welche«! ollen Ländern, ln denen Juden wohnen, gemacht-worden war. Das Versprechen der Befreiung der Araber in Mesopotamien ist in dem Zeitpunkt erfüllt worden, als die türkische Macht entthront wurde. Die Araoer haben die Freiheit ihre eigene Regtexungsform. zn -bestimmmen: möglicherwerfe, ist; sogar die Zurückziehung unseres/Militärs izttk. Erfüllung' des Versprechens notwendig: Nicht so verhält« sich mit Palästinas wo die Erfüllung des Versprechens Brliannkeits^die Verantwortung für die Regierung des' Landes auferlegt. Davon kannmai^'e« micht.dadurch/ entbinden, daß män^dem Lände die Unabhängigkeit gibt, welche df^tAraber bei ihrer jetzigen Stimmung benützen würden, um den zu San RemoT> geschlossenen Vertrag, der dem Mandat elnverleibt ist, nicht anzuerkennen. Man kann> wen matt will/mit Sir W. Ionnson-thicks lagen: „Es ist eine Ehrenschuld, die wir besser hätten zurückweisen sollenZ'i Aber man kann nicht mit' Mr. Tom Shaw sagen: „Wir wollen unser Versprechen halten und das Land verlassen." Das kann man. bezüglich Mesopotamiens sagen. Das ist der erste und wesentliche Unterschied in Beziehung auf das Versprechen. Wir zögern auf den Unterschied hinsichtlich unserer Interessen mit Nachdruck aufmerksam zu macken. Aber wenn von anderer Seite'dieses Argument ins Treffen .... «»-'«,«.'.cu».«»,'.,. , , r , , , ... . ... sammeln.' Aber.ivelcher UnlerschiLd besteht . ft Nichis-iderartiges -geschah»schm jener'Baseler.^tersammlung^nnte dem K:... i.nDtalästinL.^Jn:Mesöpotami^n^werden -. Kapttalausthätzdungen gemächt/wer Sie _ Reorganisattönskütnmlsfron, und *.r,,v--t. unser Blntt. < Die ' .Indische Nltiidsckziii", ' Berlins vom?l>. Juli sätreibt: Der Berrchl' der Neorgaiiisa» itonSkommission, - über de» so. viel gesproä)«, wurde, ohne daß der Wortlaut der Oeffentlichkcit bekannt gewesen.wäre, ist nun endlich verössentlicht worden. Die Nedaktion dcs „Jüdischer BolksblasteS" in Mäbr-Ostrau hat sich der umsiändliäten Mühe unterzogen, den gesamten Text a„S dem (Snqlififvit ins Deutsche. zu übertragen und hat ihn zusammen mit dm Antworten Doktor lliuppln» und einem im amerikanischen „Nelv Maccabcan" erschienenen Interview llssischkinö vollinhaltlich abgedrnckt. DIö Rüinmer lag berelts zur ActlmiS-Eomite-SItziing'in' Prag vor: Bei der ActionS-Eomite-Siltuncs wurde nur sehr wenig über den Konslikt zwssä)en der. ReorgmüsaiionS geführt wird, bleibt uns keine andere Wahl! K ReorgmiisalionS- Ermäßig,mg ans den Zfäx-chvslowakisäM Eilen als zu antworten. Auch hier gibt es keiner-, man» ^7«.?. daL WL.Ä7L-.L . «'.ch d.e^slerre.chilche >.nd,.diteutsche f I m nf V - tr^ Jrtm y l . iemerJ | mann fiat sich darauf beschränkt, prinziplclleü m Vtesopotamlen und Geciensatz zwisä>c» der Eretiilipe und tn-ii .amen- Dalöstina. Mesopotamien «egt abseits von kguischen Zionillensiihrern _in aller Sö'ürse greß'Jn..Karlsbad.-' Damals ein Neine» Häuschen lühknder'Ädealisifn/- di« aus he» Rpf. Thvrdr ttalausthEndungen gemacht wersuwm -i „Ks'Lcwd«» §MM.?ani^chPalästina4M'E'l^ Ed>ji1dlsches IgsNtap für.' die?EntwIcksung der sich bietendech Mögllchkeiten tn Erschei nung treten. Mesopotamien ist ein ustgehelv res Land ohne natürNche. Grenzen und eine Bevölkerung, die sich.: leicht leiten läßt. Die Türken, hielten das Land mit wenigen Leuten und.es,ist der Grund nicht einzusehen, warum wir nicht dasselbe machen sollten, wenn bloß: die Araber unsere Politik verstehen und darin keinerlei' Zeichen von Schwächt sehest.,Als Sir W? Joynsott-Ihicks prophezeite, wir würden/ein zweites Paar Divisionen nötig chaben, um Palästina zu halten, schüttelte Mr, Churchill, sein Haupt und.er hat gut daran getan. •: r.. ' /Der nächste notwendige Schritt, der die Voraussetzung einer klaren und eindeutigen Politik bezüglich der palästinensischen Regierung bildet, ist die'tleberführung von jüdischeni Kapital in das. Land, denn es steht fest, daß sich die, Araber durch das Beispiel von Erfolg.und Fortschritt, was. pis Jmmigratiog der„>Juden . qnbelangr,bekehren lasten, werden. Solange das.Mandat.nicht durch den Völkerbund anerkannt ist,-bleibt die' politiscke Situation , ungeregelt und es wird kein^Kapital zum 'Dorschein kommen. Aber'in der Zwischenzeit könnte viel mehr durch''direktesZusammeNgrheit.von.Juden . .. . .. ... und..Arabern^geleistet^werven/..-, /.g. /r um alle hle Besucher-aufzunehmen,, die 'i—.' “<9 3«Jtl Kongreß _tw<6 Karlsbad begeben wollen. M^vrcpmstotion gründeten. Wer nahm isenei 'Kongreß'ernst'? Die gonz« offizielle jüdische Weck Mit wenig Ausnahmen protestierte gegen di« ut. pistifchen Träumereien weltfremder. Idealisten von denen de alle möglichen imcrsreiilichen Kouscgiienzen für'die "Politische Stellung der Eliten erwarteten^ Inzwischen ist die Zionistische Organisation »n-einer der größten nnd verzweigtestrrs Ttraanisation. de« Erde geworden und chat welä>«r Prophet war doch Herz« — sich die Ancrlennimq deS 'Völkerbundes errungen. Der zwöllt« Zionistenkongreß in Karlsbad ist der erste Kongreß nach dem Vertrag von San Remo, durch den England das Mandat über Palästina znerteilt wurde mit der ausdrücklichen Verpslichtuna, da-; Land so zn verwalten, daß dort die nanonale Heimstätte für dajüdische Volk entsteht. Der bevorstehende Zioinslenkongreß - ruft in ten il'eitcsten.Kreisen deS lüoischen Volkes ein lautes Echo hervor. Nach den letzten Bei Ichtgii kann myn damit rechnen, daß mehr als eine Mil. lirn Inden durch Bezahlung des „ScheckelS" da» .Wahlrecht, zum Kongreß sich erworben haben. An» allen Teilett der ,Erde' werden Delegiert« nach Karlsbad kommen,-Man erwartet, eine lehr grobe Delegation - ausrÄmerika": und mit besondttem -Interesse spricht'man -von der Delegation, dl« aus Lotojetrußland iinißnregs Ist und die nach letzten Nacbrichten kast^Fl) Mann stark sein soll. .Die Zahl.der ^Delegierten», die zum Karlsbader-Konqreß ,komme», dürste 500 bis 600 betragen^ Viele tausende Anmeldungen, für Gostkorten. liegen, bereits pop i und der, ., große Theatersacil, de? ,SchÜhknhaiusrs"/w Karlsbad reicht, Hel weitem Eine Fülle von..Veranstaltungen werden den Könoreß umrahmen- Ei» großes Turnfest der jüdischen Tnrnerschast ist vorgesehen, sowie ein Match zwischen ten besten jüdischen Fußballmann- 'chasten. Die Freie.jüdisäte Bühne aiis Wien wird voraussichtlich im Sladttbenier Karlsbad während der Kongreßzci! einige Vorsiellinigen geben. Das Hakoah-Orchester aus Wien wird einen großen Shmphmiiegbend veranstalten, Lia Posen, die bekannte Bibelrezitatorin luirb im Kurhause l> len, Martin Biiber wird einen Vortrag halten, eine große hebräische Veranstaltung ist gcchlant usw. »sw. Die Behörden der tschechoslotvak!sä)en Repnblik bringe» dem Kongresse daS größlc Jntercste entgegen. Tllte Gesaiidtschasle» und Kviisulatc sind oiiiteioiesen, ten Koiigrcs-besuäteru bei der Paßerteilung J» iveiteilem. Maße eiitgegenznkommen. Diie. Teilnehme? am Kongresse erlinlle« eine bedeutend«! ru öfegicvinig bade»?lniird»>i»gcu aelrosse», weisenden .aum Kongresse die^Aisabesorgu lichlt.ru erleichtern nur den Aisabesorgung.möa-