Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 53 (5.8.1921)
- Date
- 1921-08-05
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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TiWswlLtbeiidc, Bortrche fik ata polemischer und apohfifär j!m MnsscrmiM dv Mich §t. tischen glich l'ildni K me eine!«, nistigetl chideiiluniS «Mo, \m\ di» ifc zur Ärsühm!, tmt. Ih w heit siidUchen nnitnroerd» Netze'über a!le Mn toüu Ntblik -niÄ-hnt und ssder, dn m fit ivr,teils ist, Mi! dibll'ch S« v.>i in kn Sienft k: MM 2.«'. tonnte m K'chu rbeiT. Bor allem katte der SUkh , an den ich denle, inr dre vp cht vMimMM Brdiu'lW Tiste iönnien mit rstrrnkell.-- freilich mre es "otwendtg,^ * .. Geschichte, Sorge zu MW- Mi md sie oft, W da? allgemeine SoW, ®!' DMO chLZÄk inte intercl e P^’ ,,Ä K un eres MnWch o“ :r tue L-aa>e wf”j,ie w - rkennnug und Nr. 53 VrMrK »*- IMW-s AoÄsMS" S. Augv>. « tsstisSi * *5 ZÄ ü- «**?. -Ad °uch A°'Z/An d lautlos verMN. - ie, dag sind >'-'r , s^nnz! -fragen mo^n bem^Tl'^! andelt Wk»> u2a nicht B r-SrLSi hraeen behMdelt 'r. z.O kommen, dre-tUss, , pa«i- 'eit zum^Ehor »nd, ,r»m fS ' €inlcfi ,mb uns »® %lni E. Mdere^l M it, M 1 Ji und K«ftw- £,;t 4 i!e Ws'' fJ!' V? D?qw sieht, groß urU> umfassend sind die Aufgaben oeZ jndisck-en ÜnlturvcrbandcZ, den wir planen. Diese Worte seinen nicht in den Wind g.-sprocl)e:t Wir bedürfen Z« seiner Anfrichtung und Fest, fef.ünq der Mitarbeiterschaft aller, nur bedürfen der Lehrer, der Schriftsteller, der Wohlhabenden und der groben Menae, des Rates udn der Tat, der Unterrichtenden und der ihn^n willig Zuhören. den, der Männer und Krauen, vor allem aber arch der Jugend. Mt TanzMterhcrlwngen mtd Vergnügimgen allein hilft man dem Judentum sicht. Gehen wir alle, die inir eS gut meinen, mit tmferem Rolke, erblich einmal an die ernste Arbeit mü» dies« aelte der kulturellen Rettimg unserer heiligsten Güter. Gründen wir einen Kultrtwer. vänv. der es llch zur Aufgabe macht, das MS zu «lallen, zu verbreiten und zu fordern, waS unseren böwftm Schah bildet, imsere Lehre Md Wiffaifchost. Tr. M. Grünfelb. Ser X!!. Siok'ckLrrkoNgreß in Karlsbad. 1. Vif-. Di« ifchechoflotvarische RegierMg hat mit Er- Wh vom 12. Nr 10.085. Pres. os. 31 den Besuchern des 12. Zionistenkongresfes eine 50. r«ozentige Erniaßigmig der Visagebuhren gewährt. Die tftmnftigiwg wird erteilt auf Jr>md einer Legitimaiion des zionistischen Zentralkomitees des öetressenden Landes, die in der Landessprache ab» gefajj! sein soll und -'"lnonden Wortlaut haben «uß: „Aus Grirnd dc'S Erlasses des tschechoslowaki. scheu Ministerium? des Aeußern Nr. 1O.O35, Pres, os. 21 vom IS Zul! betreffend Visagebührener. nästiaMg für Besuctx-r des 12. zionistischen KonrresseS in Karlsbad bestätigen wir hiedurch, daß Herr ..... aus .... nnt .,, , Familienniit. gliedern lFrcru. Sohn, Tochter usw.) zwecks Teilnahme am zionistischen Kongreß noch Karlsbad fährt. Votum.«teenfrift l Stempkl brt fienhaUtmite«. jlüt geschlossene Gruppen, die anläßlich des Konnresses wach Karlsbad kommen, wie Turner, Schauspieler, Musiker, Studenten, Sportvereine usw. bemühen wir Ms, S a m m e l v i s a zu envirken. Wir betonen nochmals, daß die tsch?cboslowakische RegierMg zugesagt hat, j e d e m Teilnehiner am Kongresse, der sich durch die Legitimation eitles zionistischen Landesverbandes als solävr ausweist, das Einreisevisum zu erteilen. 2. Zahrpreisermäßigung. Jeder Besucher des Kongresses hat daS Recht, van der tschechoslowakischen Grenze an ein« 33 ein Drittel Prozent. Ermäßigung des normalen Fahr» Preises auf den Eisenbahnen zu beanspruchen. Er muß also seine Fahrkarte für die tschs.hoslowaki. schen Rahnen erst an der tschechoslowakischen Grenz-.' losen. Die Legitimationen, die zli dieser Begünstigung berechtigen, lassen wir druckm Md werden sie den Landesverbänden zur Nushändimmg an die Kongreßteilnehmer zugehen lassen. Jeder Bcsncher des Llongresses sollte also im Besitze von zwei Legitimationsschreiben sein: 1. eines iür das tschechoslowakische Konsulat, 2. eine kür die tsä)echeslowakischon Bahnen. 3. Sitznngszimmer, Büros, Hilfskräfte. Falls von Landsmannschaften, Fraktionen oder anderen Verbänden für die Tairer des Kongresses oder vor dem Kongreß außer Sitzungszimmern auch noch Büros gewünscht werden, so muß dies dem Konareßbüro rechtzeitig mitgeteilt werden. Das gleiche gilt für die Inanspruchnahme von Schreibmaschmen. Landsmannschaften und Fraktionen werden Beralrmgszimmer g r a t i s zur Bersüqrmg gestellt Ur Büroräume und Schreibmaschinen l)aben sie Miete zu bezahlen, die vor Zuweisung der Raume oder Maschinen an der Kassa des Kongreßbürvs zu entrichten ist. Alle übrigen Bereiniguttgen, Verbände, usw., die anläßlich des Kongresse? Tagungen in Karlsbad veranstalten, erhalten die erforderlichen Säle, Beratungszimmer,, Büro?, Schreibmaschinen usw. — soweit deren Beschaffung möglich ist — erst nach Erlag des Mietpreises an der Kasse des Kongreßbürotz (angewiesen, Ta das Kongreßbüro nicht tn der Lage ist, Hilfskräfte abzugeben und solche auch nicht in Karlsbad ,zu haben sind, wird darauf aufmerksam gentacht, daß Sekretäre, Stenotvpistiunen usw. mitgebracht tverden müsteu. 4. Jvurnalistenkarten. Tas Kongreßbüro wird mit Gesuchen um .Zuteilung von Journalistenkarten überschtvemmt. Wir machen wiederholt darauf aufmerksam, daß nur «ine beschränkte Anzahl von Journalistenplätzen zur Verfügung steht ltnb daß demzufolge nur "die w i ch: i g st e n südi scheu und nichrtjüdischen ZeitMaen bernckstchtiat werden können. Alle übrigen Preßorgme, sudische sotvohl wie nichtsüdische, erhalten auf Wunsch gratis die täglich zweimal erscheinende K ongrestkorrespondenz. Außerdem werden auch die großen Telegraphen- und Korrespondenz, biiros regelmäßig Berichte über den Kongreß ver. senden. Gesuche um ZuteilMg von Jmrrnalistenkar» ten können nach Maßgabe der zur Verfügung stelanden Plätze mir dann berücksichtigt werden, wenn stnen eine Erklärung der Neoaktion Leigefügt ist, ans der hervorgeht, daß die Redaktion den betrefsenden Herrn sund zwar nur Um) mit der Berichterstattung über den Kongreß betraut hat. Diejeni- ^arrespondenten fübrender jüdischer und nichtsuMscher Leitungen, die sich ohne Beistigung einer solchen oksiziellen Bescheinigung bereits an da» ^cnareßburo gewendet haben, wevden daher drinacnd ersticht, nachträglich eine solche Bescheinigung einziisendcn. Anfang August wird das Kongreß, büro jeden Journalisten, der eine Anmeldung geschickt hat, verständigen, ob eine Pveßkcrrte für ihn reserviert werden konnte oder nicht. 5. Tribüuenkarten. Es wird nochmals nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß das Kongreßbüro Anfang August' die Verteilung der Tribün e n p l ä h e nach Maßgabe der bis dahin einge. laufenen Anmeldungen der Landesverbände Md Sonderverbände vornehmen muß. Später einlausende Anmeldungen können nicht inehr berücksichtigt werden. Die LmrdeS- und Sonderverbände müssen so. fort nach Erbalt der Mitteilung des Kongreßbüros, welche Anzahl von Tribünenplätze für sie reserviert wurden, den hiefür entfallenden Betrag cm das Kongreßbüro überweisen. DaS Kongreßbüro behält sich vor, über Plätze, di« bis 10. August nicht bezahlt sind, nach freiem Ermessen zu verfügen. 6. Ersatzdeleqlerte. Es wird besonders darauf aufmerksam ge. macht, daß Ersahdelegisrte, die nicht an die Stell« von Delegierten treten, in ihrer Eigenschaft als Ersatzdeleaiert« keinen Anspruch auf Einlaß in den Kongreßsoal erheben können. Sie gelten als private Konakeßbesucher urch erhalten nur dann Zutritt, n>enn ste ein» Tribünen- oder Stehplatzkarte vorweisen. Büro des 12. Ztonistenkongreffes. MttteNnng des Büros des x«. zwnistenkougrefses. 1. Stehplätze. Es ist nnS gelungen, eine größere Anzahl Stehplätze im Kongreßsaal einzurichten. Auch für diese Stehplätze werden Dauerkarten für di« ganze Tauer des Kongresses und Karten für die einzelnen Verhandlnngstage ausgegcben. Der Preis einer Trruerstebkarte beträgt 1<£ 30, der einer TageSstehkarte Kc 2.50. Alle Bestimminlgen für Tribünenkarten gelten ohne weiteres auch für Stehkarten. 2. Tribünenkartcn s-Sitzplätze und Stehplätze). Alle zionistischen Landes- und Sonderverlände werdeir dringend ersucht, dem Kongreßbüro sofort bekanntzngeben, wieviel Bestellungen aus Tribünenkarten sDauerkarten und Tageskarten) der gewünschten Art erhalten werden/ auch dann, wenn ihnen etwa aus Krirze der Zeit eine ausdrücklich« Bestätigung dmch das Kongretzbüro nicht mehr zugeben sollte. Eine Mitteilung darüber, in welchew Hotel oder Haus die Wohnung sur die SetresfendLp, Besteiler reserviert ist, wird in keinem Falle erwlgcn vielmehr wird jeder Besucher des Kongresses, der sich fine Wohnung durch das Kongretzbüro h'-i reservieren lassen, di« Adresss seines Logis sofort nach seiner Ankimft in dem WohnMgsnachweis an den beiden Bahnhöfen in Karlsbad erfahren. Die Besucher werden dringend aufgefordcrt, sich unter allen Umständen bei diesen Wohnungsnachweisen am Bahnhof zri melden, da nur aus dieie Weise Mßvcrständmiste und Verzögerungen ver. mieden werden können. In den Bahnhöfen wird ein ausgedehnter Bahnhofdienst den ankomwenden Kongreßbesuchern zur Versügimg stehen, der ihnen bei der Aufsuchung ihrer Wohnungen, Gepäckbeförderung usw. behilflich sein wird. S. Geldverkehr. Ten Kongretzöesuchern wird in ihrem eigenen Interesse dringend en'pfohlen. sich über die Be. sümmungen ihres jeweiligen Ausreiselandes bezüglich der ^Mitnahme von Geld und Devisen genau zu informieren. Es wird ihnen des weiteren angeraten, sich beim Eintritt in die Turchreiseländer, sowie beim Eintritt in die Tscheäwslowakei an der Eingangsgrenzstation eine BeicheinigMg über die Hobe der von ihnen imtgebrachren Gelder und Worte ansstellen zu lassen, damit ste bei der Ausreise aus dem Durchreiseland und bei der späteren Ausreise aus der T)chcchoslowakei keine Schwierig, keiten haben. Da? Kongretzbirro hat mit der Böhmischen llnionbank, Filiale Karlsbad ein« Vereinbarung getroffen, wonach dies« Bank iw KonaretzveMrde eine Bankstelle zur Verfügung der Kongretzbesucher einricbtet. Es dürste sich empfehlen, Kreditbriefe und Scheck? auf die Böhmische Unionbank, Filials Kar^bnd ausstellen zu lassen. Kongraßzeituttg. Biäiaeird des Kongresses erscheint als einziger offizieller täglicher Bericht über die Kongreß. Verhandlungen die Kongretzzeitung in deutscher Sprache. Sie wird au jedem Vormittag mit selbstverstündlicher Ausnahme des Sabbaths vor Beginn / S tr ick er, lingskolonnen über die Grenze nach der Ukrarn» begonnen, wag unter den unglücklichen Heimlosen die größte Pmttk hervorrief. Wie aus Konstcmtinopel gemeldet wird, lehnt« der Llopd Triestino die Anbordnabme der dortigen 60 Chaluzim ab, bis ihm eine UeberuahmS- und AusschiffimgSgarantie seitens der palästinensischen Regierung beigebracht wird. Der Moskauer »PrawdL' zufolge sind sinnländische Juden in der letzten Zeit wiederholt in mehreren L rten rohen Äewalttätigkeiwn der finnischen Soldaten zum Spser gefallen. Die Wiederaufbauzentrale des American Joint Distribution Eommittee l>at ihce Tätigkeit in den polnischen Nmidaebieten bereits mrsgenonw men. In einzelnen Städten werden zitz diesem Zwecke Spezialkommtssionen für die Wederaufbauarbeit geschaffen. Bisher wurden zu diesem Zwecke 50.000 Dollar für Wolhhmen und 30.000 Dollar für Brest-Litowsk assigniert. Der Direktor der amerikanischen Emigrantmfirrsorgegesellschast „Hias" Held, ist in Rumänien eingetroffen, um dre Lage der zur Auswmrdcrnng bereitsleheiideu iiidischen Heiraatlosm^ zu studieren und in den größeren Ortsömsten, insbesondere in den Hä'cn Md Grenzstädten Fürsvrgestationen zu eröffnen. Tie Universität Gießen hat. als erste Universität Deutschlands, eine Fakultät für jüdische Wis. senschaften erhalten Der ehemalige Rabbiner Weinberg aus Pilwischok sGouvernement Lomscha). der in den letzten Jahren in Deutschl-and seine Studien absolvierte, übernahm die Vorlesungen für das kommende Semester, in welchem über folgende. Gegenstände gelesen werden wird' 1. Bibelkritik, 2. 'Einführung in die Mischna, 3. Kommentar zum talnrudischen Traktat Baba kama. Im Wintersemester wird auch über talmudische Logik im Vergleiche zur allgemeinen Logik gelegen werden. Tie Hunger, mid Cbolerakatastrvphe in Rußland hat bereits mehrere Pogrome verursacht, zu deren Verbütimg Lenin nicht zu bewegen ist, da er angesichts' de? großen Elends seine Arme« nicht gegen die Bauern zum Schutze der Juden verwenden könnte. Der Gemeindeausschuß von Eferding > Oberösterreich) hat beschlossen, Juden nicht kmi- L berösterreichi hat beschlossen, Juden nicht länger -als 24 Stunden in der Gemeinde zu dulden. Die jüdischen Mandatare: Landtags-Abg. Ing. “Sol. Gerneinderäte- Dr. Brrmo P i der Verhandlungen erscheinen und die miSführli-l lack, Dr. Jakob Ehrlich Md Dr. Pl< bei ihnen eingelaufen llnd. Rur solche Bestellungen! äben Berichte über die BerhandlMgen des vor-,kes haben diesbezüglich beim SEtan&tfanJar können ans Berücksichtigung rechnen, die bis zum! hergehenden Tages enthalten. Insgesamt wer. .Schober imb beim Ministerium d«S Innern 2. August in unseren Händen sind. Tie Miltei lnng an uns muß ev. arü telegraphischem Wege erkolgen. Am 4. Auaust werden wir die Verbände telegraphisch verständigen, toieviel Zitze ihnen zu. gewiesen sind. Bis zmn 10. August rnuß uns von den Verbänden der Betrag für die ihnen zugewillen Plätze überwiesen lein, sei es auf unser Konto bei der Filiale der Böhmischen Nnionbank in Karlsbad, sei cs auf unser Bankkonto beim Jewish Colonial Trust in London Mter gleichzeitiger Verständigung an uns. Außerdem ist uus gleich'»itig eine genaue fortlaufend numerierte Liste mit Vors- und Zunamen und genauer Wohnadresse derjenigen Personen ein-ureichen. für die die Verbände die ihnen von Ms zngeteilten Karten bestimmt haben. Alle diese Personen müssen von den Verbänden eine Anweisung erhalten, die ebenfalls dm genauen Rainen und die Adresse der betreffenden Person enthalten und mit der entsprechenden Nummer der uns einaereichten Aufstellung versehen sein muß. Diese Anweisung muß den' unterschriebenen Stempel des betresfenoen Verbandes tragen. Rur dom Vorzeiger einer solchen A-.-.weisung wird vom 28. August ab im Konqreßgebäude in Kar^baL am Schalter für Tribünenkarten die für ihn reser. vierte Karte auSgehandigt irerb.en 3. Delegiertenkarte». Wir ersuchen alle Landes- und Sonderver- Hände uns nach erfolgter Wahl sofort eine genaue 'Ausstellung der gewählten ^delegierten und ihrer Ersatzdelegierten einzureicheii sMaohängig von der Einreichimg des Wahlprotokolles an die Erekutive laut?lrtikel 19 der Wahlordnung für dis Wahl von Delegierten ziM 12. Zionistenkongreß). Jeder gewählte Delegierte hat gemäß Artikel 25 der Wahlordnung von der Hcnivttoahlkommission eine vorläufige Legitimation über die erfolgte Wahl zu erhalten. Dem Vorzeiger einer solchen Legitimation wird vom 28. August ab vom Kongreßbüro beim Schalter für Delegiertenkarten ein« vorläufige Eintrittskarte in den Sitzungssaal deS Kongrefles ansgebändigt, die jedoch nur Gültigkeit bat bis nach erfolgter Prüfung aller Diandate durch den LegitimationsanSscbuß und Gutheißung durch den Kongreß. Darnach erhält der Delegierte gegen Rückgabe der vorläufigen Eintrittskarte, die dann keine Gültigkeit mehr hat, seine vom Legitimation-;, aiisschuß Mterreichnete Delegiertenkarte. Alle Aenderunqen der unS einmal eingereichtm Liste, insbesondere jeder Eintritt eines Ersatz, delegierten an Stelle eines uns als gewählt gemelbeton Delegierten müssen dem Kongreßböro unverzüglich mitgeteili werden. Die vorläufige Eintrittskarte wird nur cm solche Personen ausgehändigt werden, deren Legitimationen mit den ung einge» reichten Listen übereinstimmem 4. Logitz. Alle Besucher de» Kongresses lDeleqierte sowohl wie Gäste) werden dringend ersucht/ihre Bo, stellimgen aus Logir sofort dem Kongreßböro auf. zngeben. Alle Kongreßbesucher, deren Bestellmig bei «ns bis zmn 20. August eingelmifen ist, können den je Nach der Dauer des Kongresses Nummern heranSgegeben werden. Zweifellos wird in weiten zionistischen imd jüdischen Kreisen das Erscheinen dieser täglichen Kongretzzeitung — die aus technischen Gründen nur in dentscher Sprlrche erscheinen kann — mit Befriedigung begrüßt werden, umsomchr, als da» ruit allen denjenigen, die keine Möglichkeit der persönliche Teilnahme am Konaresse haben, ausgezeichnete Gelegenheit gegeben ist, sich schnell imd zuverlässig über den Verlauf des Kongresses zu informieren. Der Versand nach auswärts erfolgt mit den Vormittags.',ügen unter Streifband direkt an die Adresse des Bestellers. Der Abonnementspreis für die ganze AuSgäbe (8—10 Nummern) beträgt 25 K. Bestellungen, die durch zionistische Jnstitutio. von direkt vermittelt werden, berechtigen zu einem Rabkat von 20 Prozent ist gleich 5 K pro Abonnement für diese Institutionen. 8—10 ) interveniert (SB M. Z.) Der Agudarat in Lodz hat daS durch den Tot des Abaeord. Rabbiner Halpern freigewordene Mandat dem Rabbiner Feiner angetragen, der seine Annahme jedoch veriveigert hat. Dr. K ah an. Bern st ein erhielt ein Telegramm, wonach daS Schiff „Mapacu" daS S^iebcsaaben für die ukrainischen Flüchtlinge in Beßarabicn mitführte, bei BlrrgaS auf eine Mine gestoßen und untergegangen sei. Das Schiff batte eine Ladung, die 125.000 Dollars repräsentierte. Im Stybelverlag erschien die erste bebräische Uebersetzuiig des „Pan TaddeuSz" von Adam Miekiewiez. Der Nebersetzer ist Josef Lichtbaum. Der Warschauer Stadtrat hak 1 Million Polu. Mark für die jüdische Kinderhilfe bewilligt. Unterstützung von jüdischen 5vri«1 nj<u*fen.; Die jüdische Fürs-ge'enwLjse in Prag mit. daß sie in der Lag: ^ei, lüö'lchen Kriegswei^en ein: Gelduntorstnznng zu- E zi hung zukvmmen z,i lassen. Müt er und Do Ende iderartiger, t ir.id; dst KriegsverhäKnrss.' verwaisten Kinder mögen sich, imverlügbich in einer Eingabe an die Kultusgerrrrrnde wenden. &n dem Gesuch« tst anzug-eben: 1. Tag, Monai m ' .Jahr der Geinn.. 2. wZche -.chi.lc um. Ksa's: und mr weleden« Erso.lg: es to': ArrsM besucht. 2. Beruf de« verstorbenen Vaters, A. Beschäftigung und DerhzOris e der Mu> ter und der Anverwandten, 5. (Zahl uvfc Mer der Geschwister. Erez Israel. Politisches. Die hebräische Sprache. Au? London wird berichtet. Im ttnterbause richteie Major Steel die Anfrage an den Minister für Kolonien, welche Sorachen tu Palästina als Amtssprachen gelten, ob die heb» ä i s ch e, wenn sie zu diesen Sprachen gehört, an erftcr Dtelle figuriert, ltnb wenn dies 'der Fall ist, aus welchem Grrmde diese Bersügung aetrvssen wurde. Es ioird ferner ^fragt, ob e? '.wahr sei, daß in Palästina nur derjenige eine Regierungzstelle , rlaugt, der Hebräisch lesen imd sprechen kann, imb schließlich, wie groß die Zahl der in Rogierunaodicnsten stehenden Christen, Moyammed-rner und Juden einschließlich der bei den Eisenbahnen und Postämtern ar.gestellten Personen ist. In Be-cmttvortung dieser Anfrage erklärt Mr. Wood: In Palästina gibt es drei Amtssprachen, Englisch. Arabisch und Hebräisch. Tie hebräische Sprachist den andern'zwei Sprachen nicht vormgestellt Die Kenntnis der hebräischen Sprache ist für ein: Anstellung im Regierimgsdienste nicht unerläßlich. Die Gesamtzahl der Regiernngsbeamren unv -Diener einschließlich des Personals der Eisen. «E» »> tfTp-rantificnfüngrefies mltSTÄ «ÜßfWS&tÄ S7 tern fttw« «der lAn<wri* M»'«. i.r. «. - "" *" ü ü oizwi. Au» der Lbronil der jüdischen tern kurse »der längere Nettsten Der dre Entstehung des Etperanto und stines Gründers, des d Nugciwrztes Tr. Zamdnhof. Es ist lauffäMg, daß alle von seinem Idealismus ßu sprechen gleichzeitig aber von seiner jüd. Abstammung zu schweigen wisten. Auf die Gefahr hin, die ganze Bewegimo der Esperantisten zu brÄstieren. müssen daher wir auf bie;ett „vergessenen" Umstand aufmerkiam macken. In Lemberg ist eine neue Gruppe jüb-ifetjer Pogromopfer aus der Ukraine eingetrofsen. Einzelnen Kindern sind beide Arme abgehauen Die polnischen Grenzbehörden Ostgaliziens haben trotz dieser Scheußlichkeiten mit dem Rücktrankport der mjj Sicherheit darauf rechnen, daß sie Zimmer jmigst nachHstien schenyettollte Frage, warunm den Christen ein« so enorme Betvrznguug eingeräur.'t wird, blieh unbeantwortet. W. M. Z Das P a l ä st i n a»M a n d a t. Mw Dorf 28. Juli. lJüd. Korr.-Bur.) So. ^>en gelmigre der volle Ter« der Antwort de» Völkerbundes cm die amerikanischen Zionisten zur Verlautbarung, >velcbe beim Völkerbund telegraphisch die prompte Ratittzierung des Palästina- Mandats urgiert haben. Die vom Direktor de, Mandatssektion Rapp.ard Unterzeichnete Antwort irstatogt den Empfang der telegraphischen Uraen» sowohl seitens der Clevelander zionistischen Jävreskonserenz als auch einer .ähnlichen seitens ^.randecs und M-acktz /znd teilt den ameräkaiiischtz»