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Jüdisches Volksblatt · 1921-07-29 · 52 (29.7.1921) · p. Seite 5

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
52 (29.7.1921)
Date
1921-07-29
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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ch den > in ffr« «v1f,Äo si“^ - t 3 Eroel Ä «Winnt die Astn DjÄuth (Goliathqnelle), Mlchs ^samt Zwei anderen, dem Jordan znflicyenden Quellen, hinrcicht um ein Vcerrel des Landes das < Bächsa«r. ' ganze Jahr über (zwei Ernten) und ein oimei J. )ß o '"l^enfon, für Winterfrucht — durch bloße dnt'^' ÄeittrnN«- W bewässern. Doch bevor Juden diese Boden oeder Rabbin^^E'edelir können, 'N'.iß deren Omnierang und Apttest ® “2 Tchg» /> f crfof<vu, indein rnan Waßerlrute reguliert Wecks "d) chmndj besonders Nuris, entsmnpst, das Bcrgland H "kschlbM ^8 M dii^kller.tvcise entsteint, evciit. temaycen. vel tototflb, 51 der Jesch!c,i tzm Sinne der Londoner JahreskonferciiZ, > '""Usalem welche den zum Träger der jüdischen Boden. ll- P. Z ». ' Politik in Stadt und Land bestimvit ijat, wandte ltee der 'aMt,« .-MierWsiich das Direktorium, nachdem es durch den Emectragt in An?? ^!chibah?»kaus ein weites Gebiet der landwcrtjchastlcchest eg da« m des s2Siedlung gesichert hat, nunniehr auch der ßrrdti- » oas Gebäude, in bPm '3* fcfine Bodenpolitik zu. lind ziv. vcrd gerad, ch Cchsarim" untern^ »!'dorr begonnen, tvo der inr übrigen große Erfolg 5eiT- AN Komiteejüdischer Stadtbesiedlnng durch di,' üna'iswe.chl.en von Oberrabb!»/ Folaen des privaien Ärmideigenuims, namlrch Mirde aeo^ i Kook R Bodenspekulation und Mietwucher, arg beecntrachlr den m um die nötigt worden iß. — in T e l A!v i w. Teil nmmttel- %rA,m e!m neuen friJaren Anitof; gab die Tatsache, daß infolge der Molth ouszubrinoen ' Maiansschreitnngcn aufgehehter rrabischer Elemente Liundcrle von Juden, tvelche sich währenv IN. der letzten Jahre voll friedlichen Vertrauens in. mitten Ser arabischen Stadtviertel Jaffas niedergelaisen ballen aus ihnen geiloben sind und sich weigern, in ihre alten Wvhuunani zurückzukchreii Settlements killt! — Anstralicn 1ll28 (209) — T schechoslo:vakei 1359 (1281) — Bulgarien 3113 — Ostaalizien 1023 (750) — Italien 803 (39) — Lit.auen-Kowno 810 (1Ü4) — Mimen 805 (4.36) — Holland 784 (1587) — Elsaß-Lothringen. - len, 701 (237) — Indien 636 — Bukowina 597 (227) — Finnland 584 (!) — Oest-erreich 550 (921) — Kanada 491 (1688* — Sebrr'edeii 424 (14) — Lettland 419 (34) — Westgaiiziei! 400 (700) — Traniylvauien 341 (286) — Griechenland . 303 (031) ^— 12 weitere Länder 1!63 (1920: 19 Länder mit Lstr. 3893 Die £ 60.175 des ersten Halbjahres 1921 er land, Argentinien .und Nordamerika oder ganz fehlen, wie Südafrika, Frankreich und die Schweiz. In der Iuiiisumme ist eine weitere Einzelspende von 1 4000 von einem Anonymus cnthcclebenso der Erlös des Legates Max Stei. ner-Numa (Jugoslawien) per 230.000SHis Kr. Neuerdings sielen dem INF zwei Legate z,. 500 Dollar zu, ,i. ziv. von Simon Ha lperin- Brooklyn (New York) und Iizchak Nal-Eanton (Cljio). . las neupulsierende südisck-e Leben t>at nun- Botni-D ten über dia!>s« >. mit, uuwi /m.r,,. ,!e -llvorlmung!.-Diese in der Heimat heimatlos Geivvrdenen lagern ,» vWiSMichie) die nun in Baracken und Zelten bei Tel Awnv. Der Me Fenizel und *3Beber w INF eilte ihnen zu Hilfe. Er bat sich bereit er. Men. M Rücksicht daran! klärt, einen zusammenhängenden Bodcnkomplcx ldtionsabteiluna bereit« k,' AU erwerben und einer ans de» Flüchtlingen gele betreffenden Vorsck'rttten k! bildeten Baugenossenschaft zur 'Errichtung von zu- M -I'M E nächst 250 Toppelhaii,ern siir o^O Familieiiwoy. ^Mbrnatsgei^fen }m & mn{cm Crbbaureckt Ä« vergeben. ffm müssen, wurde der dit imunambei' I» Prag weien am .15. Juli die Besitzer der it i™" en einzelnen Rabi Grunderaktien des Jewish Eoionial Trust zur n IM ganzen Lande bereits Ml G e rc e r a l v e r s a m IN l u n g des INF znsam- Dom?benl»r nren. Sie wird zu den Vorschlägen des Direkt». .. ' riums und zu den Gutachten der Landessammel-- m.e MÜvnaMMr, der mm! stellen des IybF wegen Verlegiing des Hanpi- MLveze'Meje Ausführung dss büros noch Jerusalem Stellung nehmen, die 1 Nmg Lear" verdankt feil* $TilWien Tiir künftige Bodenkänse feßlegen, die Jm%W mMmlV ®on£rei cmoeregte Statntenändermig e Ws (26. Mi) ÄBWrt - beschstetzen, wornach der ,.ll.e;erveparagraph .-Ä.P.Z. l Die H«jl»l>hll««P, rät &; n XII. Amii«MMrh gü ibe KMkiöaimüslrn befmu'.,'^ tsV Mreis IMm, Säfe WÄ kd>t fomm: M i i glättet M", ^ra: 2. ssmkt Freud, üirag. l 8. Pres. Tr. Eiegsr. k Pilsea. Liilc 11. Tr. Ms Aeschn, M 2. Tr. Leev. Lolt',Äl: z| L-G.-R- Tr Llmiitz- 4, Leo Krieger P.-Dfüi 5, Dr. ü?opr!b Leschrn,. *iHe Ilf.!■ Tr. Hege t Dr. Mar i,T(c IV. Tr. (?«» 38«S*imVJ=* 1 gtnphlsch anaemube-. Smi MM All«» ^ntias W emtlöedM. -® ‘ Am Kongresse der welcher bisher 25 Prozent deS INF-Vermögens der Verwendung in Erez Israel cntzoaen'hat, in Wegsall kommt, und einige weitere jnr die Ent- Wicklung des INF wichrrge Btaßnabmeu tre>fen. « Daran schließt sich im Zusammenhänge mit kommenden Zionistenkongreß, eine Reihe von >^F-Neranslaltimgen. Vom 28.—--0 August findet 'irr Karlsbad die allgemein zuaäng'ache 1. NF- W e l > k o n f e r e n z statt, an welcher außer den. Mitgliedern der NF-Generalversammlimg und der NF-Bertretung in Erez Israel, die Sekretäre des Hauptbüros, die Vertreter der 30 größt m Landessammelstellen und die geladenen Experten teilnehmen. Nach der Begrüßung und den^Berichten werden referieren: Ltdolf B öbm- Wien über „Die Bodenpolitik des INF", N. Groß und Dr. Granovsky-Haag über „die landsmann-schaftliche Kolonisation", Dr. E. M. Z.weig . Haag über „Die 9 t F - K o n st i t n t i o n schlicülich S Abel- New L)ork und Emil K a f k a-Prag über „NF-Provaaanda". Am zweiten Llbend hält A. P o l l a k-Haag anband von Lichtbildern einen Jnstrnktionsknrs für NF-Kommissäre. Die NF-A n s st e l l u n g wird durch eine Anzahl Gegenstände bereichert nöerdea, vöelche, von ^Jng. Oettinger in Erez Iiiraet gesammelt, die Entwicktnug der jüdiscben Kolonisation dar- [■- mehr auch die sc gordische Welt crgrlfsen. So veran qcben'mckü einmal die Halste 'der Spcndensnmme i stallet die Föderation Sinoistc d'Orient, die erst des Sabres 1920 per £ 161.2Ü0, doch ist cs eine) kürzlich eine eryolgrelche Werbewhrt durch ^hraalte Erfahrung, daß immer erst im zweiten Halb-! zien für den INF veranstallet hat, demnächst ,ahr der Spendeucingang des INF stark anwächst. ) einen N^-Blumentag ,n Komtantenopel und. Mi Aus der Lialbiahrsansstellung ist die befremd- -ans diesem Anlaß eine Ni<-Sondernnmmer ihre-, liehe Tatsache üenerdings ersichtlich, daß die Läw j Srgans.„La Nation" mit Beiträgen hervorragender mit vermehrten Opfern für den INF swtjder ittdljcher Per)onstchkeiien her»u-.,Die „Socldurchwegs solcke mit iehlechler^ Valuta Polen und A ferner Deutsch..-.., . - . , , . , ,n , . . siowakei, während umaekehrt die Läiider mit guter eingelciiet mid emen begeisterten Ausruf Valuta meistens ziirückbleiben, wre Kan>röa, Hol-j Europa, Asien und Afrika verschickt. sind, wie! lad Aeademiea de judios Sejardim Esperanz-a" in u^'^mänien"'mit''ihren' Nebeülaudern. I Wien ihrerseits hat eine Aktion zur. Popularisie- DeMscbland. Iuqoslowicn und die Tscheche' rnng der NF-Idee in allen sefardlscken Arenen 1 ' .i ----- . nach soll x ju , ferner, wie einst die Nai in Tel Aviv. — itiowÄsahiie. nunmehr auch die N a t i o n a lin — Tüblume ihre Einführung und Anerkennung sin- > Tic WlkabccrM den. Schon lange harte man versucht, für die i Usi’ — 8l»s in fep* Blumentage des INF, tvie sie besonders in Ameilijelircr>! , « ej -rika, England und .Holland eingebürgert sind, eine Die BodenkaM m . MF (charakteristische, schöne und haltbare Blume zu -chm' überall mter cen .finden, — bisher erfolglos. Nun hat die NF-Ver- IföiteS Interesse on H . tretunq in Erez Iisrael aus dem Versuchsgarten, imabslbluh wurde nlf J„ ® -er beim Museum für Landwirtschaft und Natur , ouiienw Bödeir H^e-- - F (der Kolonisationsabteilung des Waad Hazirim in LTC cm-n Tell m? die Ht, verble- 1.890 ^rmarn. - EG«r- 'erden inte-"'« ' rltiee, besonderaw H«-7' " ut )NNlt Tie Siral östlich der Griifpe. n-r i'iöstücken! lkuris °lst^ A'chseiiri. 5f&» .*is*m 5 kjZ$0fc*T&. B» S!||£”L5»w*ä-: avch t» "" tatcernsalem liegt, eine Blume zugeschickt, welch Lieie Frage endgülitig löst. Die Blume ist klein, -och von lebhaiter Farbe, weiß mit blutrotem Saum, und, ohne künstlerischer Trocknung zu bedürfeil, jahrelang haltbar. Ihr botanischer Name ist.Hellichrysum Sanguineun,. Die jüdische Volkslegende aber nenm sie Dam Hamakkabim, Makkabäerblnt) das Blut der in Verteidigung der Freiheit Erez Israels gefallenen Makkabäerbelden habe diese einst weiße Blume gefärbt: doch ist erst die Freiheit des jüdischen Volkes in seinem Lande neu begründet, wird sie wieder in reinem Weiß erstrahlen. * An NF-Tpenden kamen dem Ha.uptbüro im Juni 1921 aus 25. von 60 in Betracht koncwenden Ländern, insgesamt 13.172 Lstr. zu (gegcmiber 7240 im Juni 1920). Die Spendenstimme im e r st e n H a l b j a h r. -921 (bezw. 1920) ergibt 60.175 (46.892) und derteilt sich, i n c n g l i s ch e n Pfund, aus folgende Lander: Mesopotamien 10.140 fl 12} — Vereinigten ©waten 9139 |9494| — England 5283 (6178) — ßumamet, 3927 (384, - Teuschland 3572 Polen 2279 (2222) — China (Shangdai l 2398 f 10 102} — Argentinien 2211 f°4°li FI.^"'"land 1902 (139) - Erez JisraelÜT" l-'w"! — avaoilawien 1450 1550) üntiia Spiel ums Leben Grandiose amerikanische Sensation. Kino Palace Schl.-Ostrau Vom Freitag:, 29. Juli sinnverwandt, weil Atheist und Anarchist Umstiirzler sind, und zwar jener ,m Solche des Glaubens und dieser im Reiche der Staatsordnung. Es fragt sich aber füglich, was für Vorteile wir durch das Krematorium gewinnen? Pedantische LAeinigkeitskrämer werden, auf dem Steckeiipferd „Sanität". „Hygiene" reiten. Die gar vieltaufendjährige Praxis und die darauf anfgebaute Wissenschaft kennen aber keinen Fall, daß je etwa miasmatische Atome aus den so tiefen Gräbern und Grüften entstiegen waren und einen Menschen infizierend geschädigt hatten. Die Streber der Leichenverbrennungslustcgen führen auch egoistische Ziele und Zwecke im Schilde oder sind sie von Lecchtstnn. Aber- und Wahnwitz befangen, deinc moralische oder religiöse Vorteile für Leichen oder Lebendige können sie nicht ausweisen und wenn, unsere Stütze auf die obangeführten Koryphäen auch nur wankende, schwankende Rohre oder gar Strohhalme unter den Windeswellen wären, so dürfen wir sie dennoch nicht gegen die Spiegelfechtereien eines Krematoriums vertändeln. ‘ Ürtb wenn uns auch nur der Schatten einer Aussicht auf Auferstehung nach den obaufgezählten Koryphäen bliebe, so genügt auch dieser, um den Leichenverbrennungswahn zu verwerfen. Kongreßwahlen. Ästittwoch, den 3. August finden die Wnhlen zum 12. Zio. usstenkongreß in Karlsbad statt. Alle Schekelzahler der Ortsguppe M.-Oftrau werden ersucht, um 8 Uhr abends im Sitzungssaals der israel. Kultusgemeinde zur Wahl- Handlung zu erscheinen. Vor der Wahl wird ein Referat über den 12. Kongreß gehalten. X c _.n - md UNd 5501-1 __ Iii'üumi^ Maßstab, von den Dcv7rr^.j>,i>>>> llmiliüi! der Einwanderung abhängifllmll! üabare Geld. f r fl n i b) i f ch Frage von der höheren Wart m die E r e i g n isticks über die wirtschaftliche amiU,s Im „Populaire" Möglichkeiten die im jüdische. Iean L ongul t eiv^egen, betrachtet, ist m de Die indische iozinlisüschnen W können, die mr grotz« n-rtv,-» um eine Einwanderung zr . "'s-e als diese Ziffer bei unter- M.-Ostrau. Gegen die Einführung eines . w,'^iuV einen Betrag von 200 Lstr. rc-matoriums der nichtjudischen Gemeinde er- -4-r die schon wesentlich höher alten wir von einem Leser unseres Blattes iV.^ 9fvLH^-/>'.1e^be Vorkriegsziffer, bei der llgende Mitteilungen, die wir zum Abdruck m^I lligunqen in Betracht gezogen eingen: Verehrliche Redaktion! Schon in Gem'ZiearüudeiLund mck°ße Maßstab unserer Aktion esis (Ist. 19} sprach Gott zu Adam: „Im! - ümdern dürfen wir ja^ schweiße deines Angesichts wirst du deckt Brot iHiiiiilüliiijüiüllfllijHiEniil Aus den Gemeinden Mähr.-Lstran. Eingefenöet. Grundlage, >>-.> durch Schaffung von .. wtifchen und ländlichen Arbeiteraenossenschakten. Es ist überflüssig, Erklärungen für decc Haß und die JntriMecc zu suchen, eie gewissenlose Agitatoren gegen sie zu entfesseln bemüht sind. Die Arbiterklasse aller Länder und insbeson^ dcre die Arbeiter Englands, sind verpflichtet, darauf zu achten, daß der interest'mrle zionistische Versuch nicht durch nnznlässige Gewaltt.aten gehemmt werde. (Jak). Vom italienischen Zionismus Der Präsident der italienischen Föderation Fe lies R'a)v)e^n)n)a und der Vizepräsident Snllam haben bei der Sitzcmg des zionistischen Landeskomitees in Florenz ihre Demission gegeben, weil das M a s s e r P r i n z i p des Keren Hajessod bei den italienischen Zionisten auf stärken Widerstand gestoßen ist. Alan beschloß nach längerer Debatte einecc diesbezüglichDc Beschluß des Kongresses in 5l-arlsbad abznlvaricn, worauf R (loemio seine Demission zcirückzog. M i s r a ch j - K o n f e r e n z. . Gelegentlih ons-Kom,tees wiu'.e eine Sitzung der m Frage kommenden Miiglieder der Misrachi-Erekntwe abgchal.-en. Es wurde befchosen, eine Misrcchst Westkonferem nach Karlsbao cirzubcrnfen, welche am 28. Au zu st beginnen wira. ‘ Am 19. August wird inr Sch'itzeuhaus 'in Karlsbad ein Büro ixx: Borberei ung visier Konferenz errichtet werden. Ilm Brand eis. I. V 3. Du in Pi'trburg.; fü. tgcsumene Konferenz rer nn-er Führung ron Brandü-s und Mack.stehenden Zionisten hat öeschlosjen, einenB Mil.tonen Lollarsonos in Ausbauzwecken in Da- Nslina, eine sogenann e Palestine Development Association -u fcitoen, wovon 250.020 Dollar auf der Konferenz ge-eichuet wurden. In seiner Re e hob Indge Louis Brandeis hervor. l«i ökonomisch: Arle! im Via! jetzt weir wichtiger ,ei als poln.sch neue Organisation ziehe sich keineswegs von der -ioniftifchen Organisation zurück, sie lehne er, nur ab, an der Leitung der chronistischen Orgacnsation teistunehmen, bis ihre Prinzipien akzeptiert seien. Frl. Marie Fels, die «in Jerusalem weist hat der Brandeisgruppe 50.020 Dollar inr Verfügung gestellt: das Geldsollrur Errichtung einer Grohistcn-'K.orperaiive. verwendet werden, die in Palästina funktionieren oll. — Branders hat die monistische Exekutive ersucht, de», Kongreß seinen Rücktritt von der Ebrenprä isentschaft der st.mich!scheu Weltorganisation ru' Kenntnis zu bringen. essen, bis du zurückkehrst ins Erdcnreich, von welchem du genommen wurdest." Und ferner in demselben Verse heißt es dortfelbit: „Denn du bist Staub und sollst wieder zum Staube zurückkehren." Hier heißt es also kategorisch, daß die Menschenleiche begraben werde. Die Leichenverbrennung hingegen verstößt also mutwillig, ja trotzig gegen die ausdrückliche Bestimmuilg Gottes. Sie verstößt auch gegen die Lehren der Hauptpropheten Jesaias (XXV, 8) und Ezechiel (XXXVI!, 1—12), gegen die, von ganzen Völkern bochgefeierten und hochgepriefenen Psalmen (XVI, 10; XVI! 15; II, 16), gegen das gewaltige Buch der Welt, Hiob (xfx, 25—27), ebenso verstößt sie gegen den Hagiographen und Bisionenseher Daniel (XII, 2), gegen das 2. Buch der Makkabäer, in welchem der Anserstehungsglaube noch deutlicher ausgedrückt ist. Und auch die Kirche, bezw. das Papsttum war immer der erbittertste Gegner der Feuerbestattung, weil auch der Apostel Matthäus (XIV, 2: XVI, U) und Paulus tl. Kor. VX, 23, 35; 2. Kor. V, 1) den Auferstehungsglauben lehrten.. — ~ . Sogar der tiefe Dichter und Denker Fr. v. er Ta-u m des E.oßcn Aktl l Schwer („Die Hoffnung", „Die drei Worte" und „Dis Glocke") und auch der kühne Kopi und Denker seiner Zeit, Viktor Hugo („Extase orientalis") und noch andere Lzsroen der Literatur, Philosophie und Theologie halten an die Auferltehunq der Leichen fest. Also sowohl göttlich inspirierte Propheten sowie von den Musen exaltierte Poeten lehrten einmütig u>cd mit Einklang den Auferstehunqsglauben. Schon der bloße Anblick einer Lsichenverbrennung wirkt auf dis jungen, empfänglichen Seelen unserer Generation und ebenso auf die breiten unwissenden Massen demoralisierend und geradezu glaubeicvernichtend. Wenn z. B. der Christ anc Allerseclentage und der Jude am 9. Tage des Monates Ab oder im Monate Ellul jahrjährlich ihre Wanderungen zwischen den Gräbern und Grüften auf den Friedhöfen pietätvoll und feuchten^?luaes in. »«l i.i na ^'treten und fortsetzen, wie erhebt sich da Ihr 'Albest Diei^Eüt voller Andacht und Erbauung zu Gott! " 'Und die Sinnvermandtschaft zwischen Gott und Auferstehung liegt doch so nahe, daß mit dem Aufhören des Auferstehungsglaubens auch der Glaube an das Dasein Gottes hinfällig werden nmß. lind es frägt sich daher, wozu man in ollen Schulen Religion lernt. Wäre es doch besser, nützlicher, alle Synagogen, Tempel. Bethauser, Kirchen und Klöster zu Wohnräur»en zu adaptieren und so die erdrückende, herrlchende Wohnungsnot mit Erfolg aufzuheben. Und so werden auch alle Bande zwischen Staat und Kirche gelockert und in der Konseauenz werden auch alle Laster frei walten und alle gesellschaftliche Ordnung sich anflösen, wir fallen m den Atheismus und konseqnentermaßen auch m einen Anarchismus, denn . beide siicd doch Die r-aclmäßigen Vorträge im Verein A kj avath-Thora werden wieder jeden Samstag von 3 bis 4 Uhr nachm, abgehalten, und zwar trägt Herr Nabbiner Dr. Spira Schulchan-Aruch vor. Gäste willkommen. F r i e d e k. Die jnd.- akad. Freialvecbi.idung „Hasmon-aca" irr Friedek, hat in der an: 16. d. M. stattgesnndenen Sitzung ihre Tätigkeit, für das heurige Svmmersemester ausgenommen. Zum Präses wurde I. 11. E. Adolf S"chari, zum Stellvertreter und Schriftführer I. II. E. Joses Silberstein aewähli. Trenäin Teplice. Am 20. d. 01t. veranstalcete der hiesige Verein „Z.ion" lm Tbeaterfaale ein Fest zugunsten des stcd N.-F., welches von großem Ecgolge begleitet war. Oiachdcm Obmann Dr. S u ch a z y das Publikum in slowak. Sprache begrüßt, und Gesinmmgsgencssen Kühn ans Wien eiae mhaltsreiche zivn. Rede gehalten Halle, erfolgte die Einweihung der Vereinsfahne, wobei das Knrorchester die Hatikwah intonierte. Dann wurde der künstlerische Teil des offiziellen Programmes absolvi-rt, von dem lie mit stürmischem Beifall anfgenowmenen Rezitationen des kleinen Schmerler ans M.-Ostrau und die ton der kleinen Windhvlz ans Brünn aufgeiührteic stimbolischen Tänze besonders hervorznhebcn wären. Der inoffizielle Teil de?- Programmes — KabareUvorstellungs!) — werkte gewissermaßen störend, und es lväre zu wünsche::, daß solche Darlietimaen. zumal bei zion. Festen lieber entsallen; an.ch dann, wenn man vor sich ein gemischtes Knrpul'litmn hat. An dem ttzelingen des OlbendL a.rbeitete'-rrcben dein genannten Obmanne die wackere, gesinnnngötnchtiae Genossin, Frau Boi'dx. ß u n g. - O st r a. Zion. Ortsgruppe (pro Juni): Im Anschlüsse an eine Beratung, welche Anfang Juni die Vertreter der südmöhrlschen Makabi-Vereino in Nng.-Ostra abhielten, fand am Abend ein allgemeiner Diskusfionsabend statt, dem die auswär-. tigen Gäste beiwohnten. Referats: „Kolonisationsfragen (Frl. S. Kornfein); „Palästina — feine Verkehrswege" (Frl. F. Neufeld). Gg. Ernst Hayek sprach sodann über die letzten Ereignisse in Jaffa sowie Ursachen und Folgen derselben. An diese Ausführungen knüpfte sich eine rege Debatte, an welcher sich insbesondere unser NFK. Gg. Leo Klein sehr temperamentvoll beteiligte. Mitte Juni: Damendiskussionsabend: Referate: Frl. Jella Czech „Jmmigrationsfragen". Gg. Schick las den ersten Brief Kordons aus Palästina (tschechisch). Gg. Fränkel setzte sein Referat „Die jüdischen Parteien" fort. Die zion. Ortsgruppenleitung hält in Zeiträumen von je 3 bis 4 Wochen Sitzungen ob, in denen alle aktuellen zion. Fragen Zur Durchberatung gelangen. Die Nationalfondsarbeit hat im ersten Halbjahr 1921 ein befriedigendes Resultat Die Hälfte des uns vorgefchriebenen Jahreskontingentes wurde nufgebracbt f ^67165985489157259 8710018772755^287^

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