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Jüdisches Volksblatt · 1921-07-22 · 51 (22.7.1921) · p. Seite 7

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
51 (22.7.1921)
Date
1921-07-22
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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^frÄn,5H?r'' ly* ^i7S!k •««•ffSft» Nr. 51 tfreffa# „Isidischrs VoffsM-tff' SS. iftütt 4fetfc l r&is. . a"f ^ute der .^«- e der n I^:ta,baUef'n.fe% »aitfao. It ^'Wfliitabtu<w;Jri ieFe M?ik» , ■ ” W", 'ÄL'Kd.» wuels koych deswarM^N «kemMär ir'htpS n SÄ »*Ät: usäflbe oont 27 3U1; Jl!? °utzrrorde«^ »teiftt 4e«Ieftei Syw« Berichterstatt«,,, rUfm teUto9 «* unverdäjng ®nw ivnte Bremer ..K'mi. Efiimas t j’i ftn9t‘d&e;;en A«^ wnt sind, nfr am 24.. 3^1 fcetilä;n Ka'vni'ten an „eil »rdMst ciittßlatb t#> u w urü.«^ tuitier, in bem es BalöJtinaiit^äBittfiaiV iüdisHi ZrM LdelMM» mH sieht un‘«t drm engW rn -ütnaeT, der tote den H \tm W mir to Tewcd'n i MtzAM MHm. x« u AAima rech MÄnritoit mit drn ^»s^lLigen ms (tanlteii) M!e C.-Hr-inM £<ts IMft Miitmn mfate titln zu 3nt‘t(iM;(tt oM/ckn dient desheK besondere Aeachü bfirfte im dn Wrheits- .M Wixi voM; gesM f!« Mten M A'MK« Art W Statte tm Orbits gebrach Mi. i btt ©ab eruot, ble itbtngs ange Tinsllh: dk üfa nach Dr «. Fm datz die Elf Haifa reM M »2. sbsich! t* strms'D iirtett. $ t MfA 78erkzeuge> Am I tt. Juli ging von New Kork ein Tran«, .crr mit Werkzeugen nach Jaffa stir die vereinigten jüdisck»n Arbeiterorganisationen in Palästina ob. Per Sekremr des „Lools for Palestine Mörsers Eommute-' teilt mit, ba& diese Komitee allein 50.0A0 Dollar für verschiedene Dreichmaichineu, Steinbrecher nsw. darunter auch Werkzeuge, die das Ruthei/berasche Projekt erfordert, cmsgegeden baben. Außer diesen vom New Korker Komitee gespendeten Werkzeugen, wurden auch in anderen Staaten für 50.000 Dollar Werkzeuge angeschafst, die mit demsellen Schiff abgehen. M^jt dem Transport begeben sich einige Ingenieure und Mechaniker nach. Palästina. (F. P. tj.) Die Enlwick kung der Stadt. Tel-Awiw. Die Unruhen in .Jaffa haben naturgemäß auch auf die jDich' 6>artenstadt Tel-Awiw en- 'Sewärkt und die Tät gkeit ves Magistrats vorübergehend unterbrochen, da die Fl Htsing;- fürsorge aUe Kräfte der Stadt in Anspruch nahm. Erst .nach Wiederherstellung des gesetzmäßigen Zustandes konnte die Stadt sich von neuem arideren wichtigen Aufbauarbeiten zuwenden. Gerade die letzen Ereignis'« haben her astspomenb gewirkt und den Bewohnern die Ueberzeugrmg gegeben, daß die Ruhe im Lande gmx heften durch die erhöhte Arbeitslieistung gesichert werden kann. Man ist nunmehr ent» schlossen, die Mlenby-Siraße bis an den 'Strand zu führen und die wichtige Baustoffabrik „SyAat" noch im Laufe des .3usi berrieb-sceif zu machen. Etwa 20 km Wau Lefind-- kkche Häuser werden in einigm W> Hm bezogen werden können, während 30 andere Bau-« ten >rm Herbst vollendet sein sollen. Bemerkenswert tst, daß Tel-Awiw diese 50 Häuser ohne ausländisches Kapital beut. Unter dem Eindruck der Mai age hat man auch die früheren Bedenken gegen den Bau von Geschäftshäusern in dem als Gartenstadt gedachten Tel-Awrw fallen lassen, und es besteht heute bereits dir Absicht, eine Trennung von Zaffa, Altstadt herbeizuführen. Der Magistrat von Tel Awiw, der diese Bestrebungen untersjütt. ist bereits erfolgreich mit 'der „AngOo-Palestme Company" wegen der F, anskerung der Neubau.en in Verbindung getreten. Die „A. P. C." hat eine Anleihe 'l'ck Aus-» Mt gestellt uns will demnächst in Tel-Awiw sine Filiale gründen. Mehrere j id sche K'ein siedlungen in der Nähe der Gartenstadt sind kürzlich eingemeindet worden, sodah Tel-Awiw auf dem besten Wege ist, sich »zu einer rein jüdischen Stadt zu entwickeln, der man künft'ghin auch besondere wirrfchastliche Bed-u ung bsstnesse» wird.- iZiko. ) Die Was s erv erj org un g Ier u's ale m s. Die palästinensifchc Regierung hat eine Kommission ernannt, deren besondere Aufgab, die Wasserversorgung Jerusalems fein foll Tie Kommission, der u. a. General Storrs als Vorsttzenoer und mehrere hervorragende Techniker angehören, hofft, ihre Arbeiten im Laufe des Sommers zum Abfchl>uß zu bringen Das Ziel btefer Arbeit ist die Versorgung der Städt lmt 2000 Kubikmeter Wasser, während die gegenwär ige Versorgung mur 1000 Ku^ bikmeter erreicht. fZiko.) Häuserbau. - I. P. Z. Die von der Misrachi-Org. in Jaffa gegründete Gesellschaft Bajith Megan kaufte einen Bodenkonrp.dr von 1500 Dunam, um darauf Häuser zu bauen. Ernte. I. P. Z. In Bcrseba wurdetdie!Einschätzung dös Zehents für das Sommer- und Wintergetrorde beendet. Die in diesem Jahre angebaute Fläche ist größer als die im vorigen Jahr. Von den zum Anbau sich eignenden 7,5 Millionen Dunam wurden 1,400.000 angebaut. Laut Schätzung mach die Emte 56 Millionen Kilogramm aus. Eine durchgeführte UntersuchunF hat festgestellt, daß dir Taratoren an manchen Orten mit Absicht eine ungenaue Schätzung vorzenommen hatten, worauf 4 Taratoren entlassen und 3 von Linen verhaftet «und Tu «einer kurzen Gefängnisstrafe ve.urkeik wurden. Wetter. I. P. Z. Das heurige Wetter ikuWalästtna sr cin^ abnormales. So herrschen in Judäa mffaübliche Hitzen: es gab dort im ^Ma: und den .isten Junilagen zahlreiche große Gewitter. B«i Berfeba fand ein großer Hagelsturm statt. Troß dem schlech.e» Wetter erreicht die Emte den Turchschmu. Ruc cas Obst hat stark gelitten Tie Preise der Lebensmittel sind bedeutend gesunken, besonders die der Kartoffel, des Kaffees und des Zuckers. Erntearbeit. I. P. Z- In Wliläa herrscht voMänyige Ruhe. Für Ausreck/e Haltung der Ordnung sind neu ngekommene indische Trurven bes mg. Seit Beginn'der Ernte konnten in den Ko.onieorstvikten zahlreiche jüd. Arbeiter mit Arbeit ver-, jtzen werden. Wegebauten. I. P. Z- Die Wegebauten bei denen über 2000 Chaluzim beschäf.igt sind, sind ihrer Beenidli'gung nahe. Ilm der Si naston der Arbeitslosigkeit von Tausenden zu begegnen, hat der Waad Hazirim ein landwirtschaftliches Unternehmen für die! hre Arbeit bei don KDusch mi ocrl'assenden Art'Llter ins Auge gefaßt, wie auch die Errichtung einer Anzahl von Häusem. Kulturelles. Neuerwerbungen der Natiobibliothek in Jerusalem. Dem Zionisten Dr. Llocisti ist es igeln ngen, von einein Führer der deutschen sozialdemokratischen Partei das Manuskript von Moses Heß' „Rom und Rerusaiem" für ttiö Natioualbibliothek in Jerusalem zu erweröen. Die Ueberkassuna geschah un'er der Bediagung. baß die Liaiionalbibliothek, sobald es ihre finanzielle Lage gestaltet, das Dokument käufliche rwirbt. Du ch Dr. Zlocisti hat die NatiionalbAiothek auch das Manuskript eines Teiles der „Gefchich e der Juden" von Grötz mit unveröffenlkich en Bemerkungen des Verfassers in ihren Besitz bringen können. <Ziko.) Striudbeig fn Palästina. ' Me erinnerlich!, hat das Jerusalemer Theater vor kurzer Zeit Ibsens „jftora" tu hebräischer Sprache zur Aufführung gebrachst Das Hebräische Theater in Jaffa hat nunmehr Strinbbergs „Vater" mit starkem Erfolg inszeniert. Die Dekorationen sind von jüdischen Künstlem entwarfen. . Frau Cohn- Bernstein, ein ehenraliges Milglisd des Moskauer Kaiserlichen Eremitage-Theaters, spieste bei der Erstaufführung die w/iblichr Hauptrolle. <Ziko.) Ae Besiedlung. Arbeitsbeschaffung für paläst'inenfjiische Einwanderer fChalutzim.) Da die Wegebauarbeit, für die weit über 2000 junge Arbeiter verpflichtet waren, nahezu abgeschlossen ist, bejchästigt sich die Zionistische Kommission in Palästina mit der Ausarbeitung eines Planes, der den fteimerdenden Chaluzrm vornehmlich Ackerbauarbeit geben soll. Tie Arbeitsbeschaffungsämter bemühen' sich, dabei den allgemeinen Siedlungsplänen der Ziomstischen KomM'flon entgegenzukommen nänd den Bau von Kleinhäusern ßu 'Unterstützen. <Zilo.) Ter palä stinensische Einwanderungs Kommissar über die jüdischen Arbeitet. In Konstantinopel fand ein Empfang zu Ehren Bialiks statt, bei welchem außer Äialik selbst Dr. Cafel» als Vertreter der sZionisti-- schen Organisation, der Großrabbiner Ch. Bejaran'o und die hebräischen Schnstste ler Kkeinmqnn und Drujanoff Ansprachen h-elten. SchKeWch ergriff der Chef des Emigrattonsdepartemems der palästinensischen Regierung. Major Morris,- das Wort, um sich! chber feine Stellung zum Zionisnms zu äußern. Major Morris, der übrigens Christ ist, meinte, daß er dem Zionismus wie der beste Zionistische Jude gegeiMerstände. und daß die Arbeit der jüdischen Einwanderer jChaluzim' ihn in dieser Auffasjung bestärkt habe. Der Mut der jüdischen Männer, Frauen und TöH er in Palästina zwinge jck>en Beobachter zur Bewunderung. Er habe gerade in Konstantinopek die ChuUliMi besucht und festgestellt, daß sie zu unbedingtem Vertrauen und großer Hoffnung belkchtigen. Dabei sei er gewiß, daß er >in Rumänien und in Polen, wohin er sich «in nächster Zeit begeben werde, die gleichen Menschen antreffen könne. (Ziko).. Haifas Bevölkerung. Nach einer kürzlich erfolgten Registrierung wurde festgesteWt, daß die Stadt Haffa 34.200 Einwohner zählt, und zwar 14-000 Mohammedaner, 12.600 Christen und 7600 Juden. _ IZiko) Vom Zionismus ss= Juden! Am 26. Juli (20. Tamus) fährt sich der Tag, an dem Theodor H e r z l starb, bevor die Frücht seines Wirkens gereist waren. Cr ahnte die heuti e in sei Ze,r, schaute sie in seinem „Altneuland", kämpfte für sie mit seiner ganzen Seele und brach unter der Wucht der Bürde zusammen, die er fteiwillig auf sich genommen. ' Seinen Körper deckt ein einfaches Grab, aber sein Geist imd seine Seele leben fort, wirken in UNS: seine Idee erstrahlt bis in den dunkelsten Winket der jüdischen Galuth und laßt in uns die Hoffnung auf die Freiheit unseres Volkes nie ersterben. Was er ersehnt,- ist heute Wirklichkeit. , Das jüdische Volk schickt sich an, seine alte Heimat neu zu bauen. - An uns ist es, unsere großen Toten zu ehren. Ein Wald auf seinen dkamen gepflanzt, soll im Lande nnserer Pater zu seinem ewige« Andenken erstehen und Eukeln und Urenkeln künden, wie das jüdische Bott die Borkämpfer seiner Freiheit ehrt. Juden! Erfüllet Euere Pflicht, feiert crm 20. Tamils das Andenken Theodor Herzls' Jeder Jude zeichne mindestens einen Daum. Prag, Tamus 568 t. Jüdischer Nationalfonds Zentralstelle im tschechoslmrakischen Slaai. Baum spenden (ein Baum KS 80. Ein Garten 100 Baume K5 3>M,l nimmt entgegen Sammelstelle deS Jüdischen Nationalfonds, M- Ostrau. Postsparknssa Nr. 50.465. Der Jüdische Nationalfonds bezweckt,^ den Grund und Boden in Palästina als imveräußertiches Eigentum des jüdischen Volkes zu erwerben und den Siedlern in Erbpacht zu oergebm. Die englische ReiiSskenferenz fflr die Regierungspolitik in Pafästina. „Daily Telegraph" teilt mit. daß sich di« englische Reichskonferenz mit der Politik der cngstschon Regierung be ür'Ä Mesopotamiens und Palöstm<rs cinoerstanden erklärt hat. Zur Würdigung dieser Nach sch' ist zu beachten, daß an dieser Konferenz einerseits der südafrikanische Premierminister Genera' SmutS, der als Zio nistenfreuno bekannt ist und vor kurzekn einer zionistischen Deputation in Südafrika versprochen hafte, bei der Reichskonferenz persönlich für die strikte Durchführung der Baifour-Deklaiafton elnzufteten, andererseits der Staatssekretär für Indien, der eine gewisse Rücksichtnahme gegen d S muselmanische Bevölkerung fordert, teilgenommen haben. 300.000 Cchekolim fn Polen. I. P. Z. Das zion. Zentralkomiteefekltniit,- daß durch.die Zion. Lrganiia'ion, den MismBö und die Zerre Äion in Polen über 300.000 Cchekolim abgeseßt worden sind. Es sei dies die größte Zahl, die seit Beginn der zionlstischen Bewegung in irgend einem Lande verkauft worden ist und es fei zu erwar'.en, ^aßidie polnifchm jZiouisten eine der stärksten Grupen beim tstonistenkongreß bilden werden. sss Ans den Gemeinden ss Mähr.- Ostrau. Lehrlingsheim! Der jüdische Hcmbwerkerverein in Mäbr.-Oftran schreitet an die Verwirklichung eines lang erstrebten Zieles rmd be> absichtiat nunmehr ein dem jüdischen Handwerkerstände dringend erforderliches Leyrlingsheim ins . Leben zu rufen. Jene Herren Meister, welche in'' der Lage sind ihren Lehrlingen vollständige Ver» pflegung ohne Unterkunft bieten zu können, werden gebeten, ihren Bedarf an solchen durch Dermittlung der Lehrlingsfürp Darstellung war bi« auf kleinere DetmlS mit ge- - lungen und fand reichen Beifall des zahlreichen Publikums. Während der Aktpausen erfreute Herr Oberkantor Grünbaum die Anwesenden durch einige sehr schöne Liedervorträge. Aus Sxn_ umliegenden Ortsgruppen waren .zahlreiche Gäste er- . schienen. ‘ Die Schekclarbeit wurde beendet und erbrachte ein befriedigendes Resultat. Gegenüber dem Vor- < jahre (51) zählt imsere Ortsgruppe Heuer 65 Schekelzahler. I v r i a. Eine im Mai durchgesiihrte Sammlung für die ukrainischen Waisenkinder brachte einen ansehnlichen Erfolg. Ende April fand eine Vollversmnmlung der Turnsektion „Makkabi" statt, in welcher über die kulturelle Arbeit in den Makkabis eine übeeau'' heftige Debatte abgefiihrt wurde. Es er-zab sich die Nottvendigkeit, eine Sichtung der Mitglieder torzunehmen und die Turnsektion, welche bis dahin eine ziemlich weitgehend« Autonomie hatte, direkt der Leit,mg der' „Ivria" zu nnterstellen. — In einer der letzten Sitzungen der Vereinslei trmg wurde über Vorschlag des Obmannes ein jüd. Hilfssonds geschaffen. Diesem Hilfsfonds sind von sämtlichen lokalen Organisationen von Veranstaltungen aller Art 5—10 Prozent des Neinertrages abzuführen. Es soll dadurch mit der Zeit erreicht weroen, daß die wiederholt vorkommenden Schnorrereirn mit Bogen aufhören und in wirklich berücksichtigenSwerten Fällen Unterstützungen aus diesem Fonds gewährt werden. Zionistische Arbeitsgemeinschaft. Im Einvernehmen mit dem Distriktskümitel? laben sich die zion. Organisationen: Bisenz -i- Gaya — Straßnitz und Ung -Ostra zu einer. Ar. beitsgemeinschast zusammenaeschloksen u. zu dereb Leiter Gg. Franke! (Ostra) gewählt. Der ZweH dieser Arbeitsgemeinschaft ist, durch gegenseitig« Unterstützung und Beratung einen neuen fräftitjet? Impuls in die zion. Arbeit Südmährens zu brwgen. Die dieser 4 Organisationen Cftra statt einen Aufschwung unserer Arbeit gewährleisten. Unter anderem haben die Telegeirten sich DW pflichtet, innerhalb der nächsten Zeit all das nach», zuholen, was bis nun versäumt wurde, insbesondere betreffs Preffe-, Schekel- und Nationalfonds- Arbeit. Das Hanptaugenmerk wirb die Leitung dem weiteren organisatorischen Aufbau der einzelnen O. G. ^»wenden, weil schöne Erfolge nur auf Balls einer guten Organisation erzielt werden können. F. F. WLlfcher Spott Das KreiSturnfest in Brünn. und werkervereines zu.decken. 'Die Bereinsleitim-., erhofft von seiten der Herren Mitglieder tatkrästigste Unterstütz'mg, um den gegenwärtig aktuellen jüdischen UmschichtungSbestrebimgen Rechnung tragen zu können und zwar in der Weise, daß sie die beranwackniende jüdische Jugend unter Leitung jüdischer Meister zu tüchtigen Handwerkern mrsbildet. Die Lehrlmgssürsorge andererseits wirv es sich zur Aufgabe machen, den Herren nur entr fpreckend qualifizierte Jünglinge zuzuführen und im Lehrlingsheime über ihre moralische und gei stige Entwicklung zu wachen. Alle v-- Das am 8. und 5. stattgehobte Turn> orge des jüdischen Hand-, Sportfest in Brünn gehört zu einer der größten Zuschriften und Anmeldungen sind an den Obmam der Lehrlingsfürsorqe Herrn M« Hahn, Elektrotechniker, Schkesisch-Ostrau zu rächten. T r o p p a u. Herzfeier. Montag, den 25. d-s. findet ein Trauergotlesdiensl anläßlich des Jomzetttages Theodor Herzls statt. Festpredigt. Anfang 7 Uhr abend-. Proßnitz. Am 17. Juli d. I. fand hier die General- Konferenz des jüd. akad. Fcrialvereines Giskalah statt. Die Ebargenwahlen ergaben folgendes ErgcbniS: Präses: Bb. sind. jur. Hans Goldschmied; Mzepröses: Bb. Fritz Steckelm.icher; Schriftführer: Bb. Felix Broll. N n g.» O st r a. . 9ion. Ortsgruppe: Im April fmd eine Vollversammlung statt, in welcher der Delecnerte Gg. Fränkel über den am 27. imd 28. März m Brünn stattgestmdenen Zionistentaq ansführlichen Bericht erstattete. An die Ausführungen des Referenten schloß sich eine längere Debatte.^ Ferner wurde von der Leitung der O. G. im Avril wieder ein Damen-TiskussionsabenÄ äbgehalten. Referaten David Wolflohn (Frl. G. Seidum:) „Die Lage im Zionismus" (F. Fränkel). LNese Diskiijsionsabende, bei welchen die Mitglieder -er Ortsgruppenleitung anwesend sind und an denen abwechselnd die Teilnehmerinnen über Kundgebungen der Ertüchtigung der jüdischen Ingend in unserer Republik. Uür 4 Uhr nachm, begann der Aufmarsch an dem zirka 1000 Turner., rmd Turnerinnen teilvahmen, von den Mitgliedern.' der Kreisleilung angeführt, die Queue bildeten die Fußballmannschaften der jüdischen Sportvereine H'Wibvr (Prag), Makkabea (Brattslava), Hakoah lOlmiitz), Makabi (Brm'nj und eine Fechtsekti^n, der Wiener Hakoah. Tie marschierenden Turner, wurden stürmisch vom anwesenden Publikum (man schätze 3000—5000 Züsch.) afftamiert. Bon den. Darbietungen feiere erwähnt: rhythmische Uebun-' gen weiblicher Zöglinge, Stabübimgcn von 5kna^ ' ben, Damenfreiübungen. hernach Gerätübungen ' non Knaben und Mädchen. Hervorzuheben wäre' das Männerturnen am Hochbarren (Wien—Budapest) und von den Kairiibungen am Reck, Makkabi Brünn. Im Wett u ruen für auswärtige Kreise ' gewannen: 1. Stein I. mit 125 Punkten, 2. Löw Gustav (Wien) 99>S Punkte, 3. Hirschfeld Stefan ‘ Wien) 99M Punkte, 4. Stößel David (Linz) 96 Punkte. Im Wetturnen für den tschechoslow. Kreis: 1. Braun Adolf (Mähr.-Ostrau) 94 Punkte,' 2. Frankl Artur Gaya) 93^' Punkte, 3. Heller Willi (Aussig) 92 Punkte, 4. Neugebauer Eduard-" (Brünn) 83 Punkte und 5. Neuschnl Robert-- lAujsig) 80 Punkte. Im Stafettenlauf „Quer durch Brünn" «. tvann als Sieger Haqibor (Prag) den von der Brunner Kultusgemeinde gestifteten silbernen Wanderpokal. Zweiter würde Hakoah (Olmütz). S.v. Makkabi lPrag). 4. Makk-absa (Bratislava) und 8. -Makkabi (Wien X.) Anläßlich des Turnfestes fanden auch folgende Tagungen statt: Jüdische Schiedsrichtewereinigung für die tchechoflow. Republik. Makkabi Kreislogmig des tschechoslow. Kreises rmd eine außerordentnche Generalversammlung des jüdisch. Fuß- »„.vruur.no oie -reiinemnermnen Uder Ttraeviee. In letzter Leit sckrumvkte zwn. Fragen referieren, haben bis NM merkliche Ausschuß des jüdischen Turn? und SvE^ein^ Erfolg aufzuweljeii.^Insbesondere die sich an die) Makkabi znsmnmen, da sich einige Mitglieder des- S"!e Diskusswnen^tragen selben mit anderen Beremsmitcflieder/gezwungen sahen, durch die Verweigerung eines von der Leimel zur Aneignung und Verticsimg zion. Wissens Anfang Mai fand ein allgem. DiSkussionsmit ^Referenten* Obmcsnn*StellVertreter' Preflereserat, Der Obmann- .„San Slenw." t-, J,6veranstaltete die O. G. einen .ys^ater-Abend. Zur Aufjührimg gelangte das jä- Bjche Drama „Unterwegs" von H, Hrünau, Die »ng des Versines gesordeten. prinzipiellen und rindenden Erklarimg, — wodurch sie sich verpflichten wurden an der kultwellen Tütigkeiit dä Vereines teilzunehmen — aus dem Vereine ausziitreten. In Konsequenz deflen, schrieb die Lelcung des Vereines Nemvahln a»S, die am 25. Juni m» eznem voller, Erfolg der alten LMupg rrztoXA,

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