Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Volksblatt · 1921-06-24 · 46 (24.6.1921) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
46 (24.6.1921)
Date
1921-06-24
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/9610648-9611118-9610887--236-9610890
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

>.'4t >° Än t#'9«l!S. Ä#!|( V>. ü ^sowohl ,latra * ®Ä; «iLKlriftini ,? Ä^ofe die Xotforh^6 s3rQnEeri- Volke? 2 -ber Exi- 1 Mut rwfch m dieseir Anschauung 5U i55f * -rk'L.'iL lsmopolitische «l - s v°n der Real^ m Qns und glaube, daß Zauber seinen Mit „Ades Zionismu? st -lrt. Er eröffnet *hfa* EainL r m Polen ökonomisch en auf eine Menschen. Durch die Zurückfiih, h Palästina und ihre gesunden, normale« eutet der Zionismu? keit, welche die menfch chert. Aber die W lonismus die für X ,in der Diaspora not ihr Selbstgefühl stärkt, lelose Anpassungssucht esaenossen immer als;nbeir. Jung eines freien jü- - in Palästina wird?öer in die Lage km- . Zu Ar. 46 ii-ft „I üdtlches 2i' o t! -’ *> r a m. ouitv iisjnuder i|u;en ^lu^uicutu zu voller Entfaltung zu Errichtung der hebräl> ähnlicher Institute iolk nicht bloß feine .herbeiführen. im.v tut uttb SBiffenfönft or Jahrtausenden in enken. tt m NMm. ig b S '11 ru an :ane ssmd..u e. Sblkungstäger find, au ttt ig-ehme't d^a.i erinnere daran; aß . i: na i-rnal f ' c B - wegung in A.g ptea 1917 in ,9'8 kün unterdrückt wurde, una bah Mi eh; ei t'' ent vo: ullircs polntf-ne- G sch;e: crh . u e 1 zu Mehrheiten wer.e i können." ll. In ihren Ausführungen über das Nationalitätenproblem in Palästina schreibt die „Times" weiterhin: ,Das; das arabische Gefühl leicht ge'äho ich oder ganz unbebauten Preisen zu ccrla;<; .n, u>^ 03El'l>e sich bemi.tzen, o;n een uais'-.n Kokonifationsmeth. e.i Nutzen U! z: he i, u d le sen, daß der Zustrom jüdischen >-.a i.ats owohl dem Ar.ber wie dem studenfug t.'cvnmt Tie;e aber zählen pelitsh nicht m.t. Eiiirgc oer Angrisse auf die Ziomst s e llliinim.üon und die üireuven Zion v.er ch Palästina sind höchst unfair. Es i * ebenso jächerirar, |te als Bolß.-ewistm zu bezncgi.e.i, che sie zu kritisieren, nur me k s.e Zionc -rn .. . ,• . . . „„„ and. Aber m.t Rehl darf gerügt werden, d tz lrch erregt werden kaMn, wird nach Meinung m Z onisren es oerffianu h en, »u;.rfcn.icit,, des Schretbcrs dreier Zeilen betvtefen durch nie Mlchlig es ich die arabsschr Ms nung xu! einen ^nvitcheittall, rer sich wahrend des Be- )?rsötznm, und ihren oft s.hr herchiü igen An-s suches Churchills in Patä tiua ereignete. Tcr »äng-rn eine sttenge pokk.ischt Dischplin auf-, Emir Aö-auklah bes'cht' di- Omar-Mosch e m luerleqen Die Araber, welche weninüens 85! Begleitung des Gouverneurs von ^eruMem, Vrozmt der Bevöl.erung Pa.äft uas bilden,' fv";” """" <hSHpr h1rtK hn’ Reben es natürlich nicht, ihr - ans „Erez 3 :ael" nennen zu la sen. Vor M.sl mz o n »em Wiederau-bau d?s Tempe.s Lai »ron. <t t j «r -stel.e, rto sich fehl die Omar- M f hee >er-, jebt, »u sprechen, wie es einige -überei.r gef Jünglinge getan haben, ist natü.ki h itra' ar närrisch. Tn Tag n r-kigiös?" und vot t ch : Lvannung rer rs che: sol e A ^sspr ch u e -- Kches Anherl, mögen auch m jenigen. vii denen sie stammen, noch so unbe.e fern sein Tr. Weizmaun und ci.ige andere zionistische Führer w..ren, wie nur sche nt, hu Cereitwr.lig, sich aus das p lit.sche Ta.gef hl ihrer Anhänger zu rerl sseu. Li: erwarteten von Männern, die dirsl: aus d.m rusis'e'. Treibhaus des rel'g öfen, prli ifchen und Kl fstnhasses kamen, da: si: aroße; m mf li-es StorrS. Ein Paar Minuten später war die Moschee überfüllt,, und über 2090 Mohammedaner drängten 'ich in dem grosten Hofraunl. Kaum war der Giuir einge^rv^en, als ei''.er der Versammelten ausrief: „Gott sei Dank, das; der Königs'ohn unter uns weilt, Gott sei Dank, daß der Tag der Tprannei bald vorüber sein wird!" und anfing, die Zionisten anzuklagen. Herr Storrs, der gewahrte, dast die Nko'chee kein pa'sender Ort für politische Ergü-se iei, worauf Ä verstummte. Es n'öge hier erwähnt werden, dast die Stellungnahme des Emir Abdiillah während seines 'Anfentl'Ates in Ienrsale'n nicht nur vö sig '"srrekt. 'andern auch den englischen Behörden sehr nützlich war. Aber während man stihlt, das; der archstche Autizionisnms rickt leichtber'ig als „lünst'i cstcn nis und u g me sene l p U sch n T tt bezechuet werden kann, kann man ander'eits ' ' nicht die Tatsache leugnen, das; fremde^ Einflüsse die Hand im Spiel <^crt c‘t beim rS ü reu der Fcmd'eligkeit der Araber gegen den Zionismus. Es 'it '.'Egm-hm sie Vcrwa't'mg i'N'erer fran-'ösischLn Verbündeten in Syrien ch iüuereu zu mü'sen, aber man möge sich ■' fragen, ob es logisch von General Gouraud gehandelt ist, nachdem Syrien in ver'chiedenv! „freie und autonome Tia-'teu" getü t wor^cj; ist, eche Breßtamvagne für die Vereinigung (wahrscheinlich unter französischem Mandat' Syriens und Palästinas zu fördern, und ob es politisch oder ökonomisch ist, so viele bezahlte inofsizielle Agenten ,;n unterhalten, deren Haukttätigkeit darin besieht, die arabsichen __ _ i% , __Feindseligkeiten gegen {>cu Zimnsimls zu Zuhörer, d^nt«'rsiek?enalisch-''Baamte.t'aüd schüren und die Engländer zu „plagen". Auch ihre Familien, nach dem Ktuemacharapbentbcakomasitische Intrige kann in Palästina > ach Verstci rntfalten wür.en. Ti? U'..uhen v,rb.sse?n de Zustände insofern, als si: man''LN Tiom en die Augen kür die Netwcr.d gk: t fiste: w rl en, die ardujdc Meinu.rg j:t t? :rföl)' c.i nftb -die ErL»avaganzen ihrer ei e?oi Na?ik.T:n zu sämpfcu. Auch jetzt könnten noch ncanchr der städ''- hhen Juden Palästinas Ar.tereiA n Lu dfamkeit uns Taktgejühl' neblnm. In diesem Zusammenhang möchte ich ein Bormmnuris in Jerusalem erwähnen. Ein Chor von rusiishen Schülern, fast alle noch Kinoer, Llert.ieoeue aus der Krim, welche in der Levante eiuig: vortreffliche Konterte gegeben haben,- hatten Vorkehrungen getro feu/um in Jerusalem zum Besten notleidender Russen zu singen. Als d t es oertlob nie amaehört hat zu leben. Auch ine Vetätiw'ug für E'.e;-Israe! bsarf. nicht des ,iit rt>ff:fcfjeri Rnsponis. Wohl aber nimmt diele Lci' a > o rank der volitlschen Nmoestaltung in Erez-Hirael mue Farmen a.i. In der Beilage :-?S .. -i: ■'eltt" nstrd -ine ausgiebige Polemik geaen die .zi- .isi-fch.' Poesie geführt mcoen ihrer B?, rrchiersim-mo übe'- d-» Miene: Agudah Km-ser-n- Es in v,ü'wstr len Ae-emst-.Oern Mer i'onie'-enr sehr m gewesen detz die Nachrichten l-b°r dre dvir aciahmn Beschlüsse in die Oesientlichkcii g-dr mn"i sind, bevor die geplanten Aktirum ansge'ül.rr tvarcn. Wir haben bereits berichtet», we,! eo r^turm der Entrüstung diese Be. schni'm. leso^dees >m Osten, ausoelöst baden, wr m grc hcii Pi Mmmsunaen gegen die Ltürunos. akliö.c tez Aa-doh Stellung genommen wurde, besonders .abg-Irbehak es der „Israelit" na- Oirlich au» den Miftoä''?- im „Ilraestt" be> gru.'.r wu.de von O'.zarns Barkb in d>r mismllststisch-iüdi'chen Presse ausgenommen. Auch *ei zionistisch: Testgreliemag in Hannover bietet d.m „Iiraesi-" Geleg.-t nt zu einer ci'.geher.deu Krsizk des Misrachi, dem er vorwirft, daß er Ve'bengunaeu nach links macht und Kamnf nach rechts führt. Im übrigen erklärt er im Anschluß an seinen Bericht über den Teleestertentaa, daß die Ortbodorre bereit sei, eine gemeinsame Plattform stir praktische Palästinasra. trauen anzunebmen. Er bemängelt, daß die Tis» kuision über die Verständigung mit den Nichtzionisten stets mir d'e liberalen Nichtzionisten im Auae hatte. Interessant ist ein Bericht über die Ai-dieiiz des dem Rebbeu beim Oberkommissar .Herbert Samuel, wobei der Rebbc dein Oberkownchssar versicherte, „es sei die mächtige Sehnsucht aller Kreise der orlbodoren Juden der Diaspora, stch in Erez-Israel niederzulassen und dort insbesondere auch öe,n Handel imd die Indnstrie zu beleben * AndMe des Gerrer NabLi aus rgrap-r ,. ter kamen, wo das Konzert sta?tsindeir svx.te er- I nteilten sie den Bescheid, daß eine,Anzahl sDischer Demonstranten gedroht hatten, das Kon-- zert zu stören und de» Byststzer!vrs Saales 'zu höykotlieren, wenn es den „W:ang:k,chrn Indmmördsrn" erlaubt w:rd;?K Schie st- Ach fand das KLNdcwl ln einer sbrnwachartest,>Kapelle statt, wo nur die geistlichen,, Äuimmcrn, des Programms gelungen wurden; die endeten 3ülmm?rn mr.ßtc-n ausfaUen Daß Wrang!, im Gegensatz zu den in.r teu Generalen De.-tttins, Pogrome vermieden hat. und daß die mei e;t der Chorknaben firger ah 17 Jahre tvaren Andachten die jüdischen Kor.zertsiörer nch. Di.ser Zwisckenfal-l', der bei Beobachtung ei t rer Tost ranz leicht hätte verhindert werden können, hat natürlich einen schlechten Eindruck bei d.r englischen Behörde h'uterstsscn. Aber wenn au; sL'ifcher Seite Fester gemacht wurdest, so sind die Areber r.i-ht wev.ige: zu tadeln. Der Gründung eines chri tlichohammebanifchen arabischen Klubs folgte die B st düng einer politischen Pa.t.r, der fegen.nuten Haisaer Lior.ferenz (nach der Stä te st.er sttzten Zusammenkunft.) Tie Führer li ser Partei bewielen ihren Bla g lan poii ischem Talgefüst! dadurch, das, sie Herrn Ch rchi.I ersu-'.Len, die Balstuv D kkrra.lon Lira zuziehen, die w.itere ifietfdie Einwanderung zu untersagm und alle Gesetze und Verorduungm austuheben, | welche seit dem Wa.fenstlkistund mit der'Türkei ' erlassen worden sind. Si: verlangt:n ferner einen Paragraphen, tur eher et tc Dsnunziation d,r Silben i-m algemckneu mar «ls eine vernün>tige Auseinan.-ersetzun; d,r arast'.s en Sache. Sie fanden den Kc-Lonialm nister in feie* / spns-bcr Stimmung Er mi er -rach h f ig und de'ätigte de 'V al ovr D kl ra to v? e iun. Rab aber am gl-.icheu ^.ag. e jü che Depulation einen Wink, daß, wenn der Zion smus reüssieren moste, man er re Po'itri ferK.r--- söhnung gcomüber der arabischen Maioritö.t treiben müsse. In einigen Kressen hält man daran fest, daß dieser arabische Wio.rstand geg?n den 'Zionismus künstlich crze gl werde und nur den Etandvunt' einer tlct;c.t Minori ä: darsteile. Tie Vertreter eie'er Ansich? erklä ea. daß o:,- sLiLene der arabischer Unzuiri de er de: R> gierung erkläre , t en. i: wären bereit, ih n „cbken Zorn gern der sti : iarrus , i derzunvia- 8'n", wenn man ihnen ooer ihren Verwmd er gewisse o.si ieil- Post e?r emräermen wür. e Es ist i&odfj l.i'et innig und gci'h'lch de Tatst "***- hrtfe Ntzast tib- P:.liliker. wie andere auch. gewiesen werden. Eine gerechie Kriiit der arabi'chan Iümer kvnftariert, daß sie noch nicht die oressen wirlschasttichen und finanziellen Vorreite erkannt zu haben scheinen, die sie in Zusammenarbeit mit den aewäßiatdn Zioniüen errcichcü kömren, die nad; allem die Zronssfteu sind, melcfve in Betracht kommen. In diese?,: Zusammenhang muß das Gesuch nach einer „semitischen Union" von Juden und Arabern erwähnt werden, das von Herrn H. M. Kalvaristy, einem Mirglred des Advi'orr) Council, eingerercht ivurde, der als kluger und gemäßigter Zionist gilt. Palästina genau kennt und mit einem' humanen Jdealisnms ein entschieden praktisches Temperament verbindet. Wenn der Araber vi 1von cire.n Dü dnis mit Lcn-Ziom en zu gevrinnrnKai, so wirb sich der vernnnf ig: Jude erinnwn, daß txn rorwa-g-end südliches P?rl-ässsna, sii ss noch ro stark, immer eine hebräische 3 :Y i t einem a abischm Ozean sein wird, und daß fr 1ä gder Islaur und das Christent m Kräfte i .d -mi, denen die Welt zu rockmen hll, der Mrnisu us verfuckwn m ch die n:oh-,nnm davifchen und clri ilichm Araber zu versöhnen. Met)-dedie den Boden sürssi,; s^l w?- Bü?:d ,r; -oorbe e tv; werden s'cher zu finden sein. . 3n',wischrn muß man sogen ^o"'. Heenn a ch der arabische Nati-nakiswu, in al'i'sina nich übersehen werden kann, do-ch auch kein tl> ge- Mann den Zionirkstus k i stt nehm n kann, weil keine 'ünS-en Mrst v? ä<v in 3 r.u'a^en- oder west die Zionisten FAler g-mach h Lenp D'nn braucht nur die jüdi ck.?n Kolonien zu be'uc en und die Chak issui bei ihrer Arl'e't "u sehen, um M erkennen, daß hi r einesMa-h tu ,n Werke ist, welch: ch nnmere 3r:tkmer überleben w'rd als di.'si'mgen, die begangen worden ms." Der Führer der Holnischen Ayudab Hai, nach Polen zurückgekehrN, in der Warschauer T;tome Emune Jsroel anläßlich seines Engsanae» ungefähr folgendes gesagt? Ich verUeß Palästina mit Wehumt, io schwer siek> mir me Trennung v.-n dem Heiligen Lande. Meine Bcobach ungen wlll ich nur kur; wiadergoben da die Mitgl eder der Delegation und auch ich erst später idussührl eher L' cr das, was dort v:-n uns und sunferer Delegatioin unternommen'w ree, wie auch von so manchem, was km Durchführen ist, ber chten werden. Im ( allgemeinen kann ich sagen, daß wir nsstrs rin \ größter Ort nung g.ss-mden baben. Wir kön-' n?n izri ein südliches Leben führen, äbn!.ih .in. unserer Berfahren. Man kann n'-.ch im Lauste sfinen Unterhnt: finden. Das Leben rer ortbr^ctren Juden in Pelä-ina habe ich mir vorl'-v viel schlimmer vorgesteikt. als 'ch es .angetr ITn habe. In een Jeschrbo - Mea>Sch:- .CVT-;>X-» t"»r' IvstA'tV ' V i '■ *-u s ►k-, Iut-en, habe auch viele Er iehu g r st'tu' onen besucht, die in wahrhaft südfchr.n Gss te.g .eitet werten. Die Stunde der Ta fü.adeuJ iso-st iiI Palästina hat geschlagen. Am besten wst-?: es, I weim ein feoer von uns i-or' - n'äf gm ch »5 könnte. Wem dies issch? m.'g!'ch ist,-oer soll stuj mindest etnen Test seines Kap t I - m < alä i.rta i>w stieren. Der Ssschub seht skw ha. p s rh, ch aus orthpooren Juden zusammen, d'e jedoch'in nEprechend tchlrcdlen materiellen Verhältn!'- sen leben, weshll'ö tst: Fr.i innigen die Ober kurz sagen, daß, obwohl es uumögssch! brar. sofort alle Mifhellig eilen aus dem Weg: zu räuincn, ick; dennoch o e cs für di: g gen c t ge Annäherung getan habe, uns i st hoffe, daß meine Bemühuvg.» nllch ve g b chgrmeien en worden. Ich wiederhole, daß icd viT mehr g??ebcn habe, als ich hier ber chte Tie «Ioricklle in Jaffa sind sicherssch ein U.igl.ick 'da d e Ara ber Acrheerunge.i anr chte.en WS gi.?. Ä: LNch koiche, dir die Schuld auf di. 'ü.-isch:-n R mmunistcn abwälzen wollen. Erst in Wien ba-e «ich erfahren, daß die Cinwa?d?ru >g eingesteik wor dm ist jedoch ist Die tzossnurg vorhanden, oaß dieses Verbot nicht lang: bestehen bis be,; o irb. 3. P. 3- Fnland. Fluch tlingsfrage. Die tsch chaslowakische R gi'ung s t! oer uicderho te Tut rv n f.m d r j d sston Dst g> tion in Paris ang.-ordnet haben, daß jüoisä)eu Fluch,gen ber Aufeasthal. in der schechoskowaki.chen Republik gestatte sei. mit A IS, nähme derjen'gru. die aus Gründen bei Staatssicherhei: das Land verkä sen müssen. jSo wäre denn, wenn diese Rackr ch vu Wahrheit beruht, ein jahr.l,;ng:s Mar p.i m dieser Flücktlinge,, dir aus altö err.ich lhor Stoatsraison wurden, zu Ende. Anm. der Red.) Eröffnung einer füdischen Tages-- Heimstätte in Drüun. Um 29. d. wird in Brünn pon der rührigen jüdilchen Fraueno'rgamf.t on g ch?f> fene Tagesheimstät.e eröff et. Die Tage, h, imstatte bef.noet sich in dem Sp.r geoäud: des Lstakkab: rm Schrcibu-alle und^dü.st: fü ,7f Kinder in Betracht kommen. Esst - die e . ch p jung um so bogrüßungswerter, als jeh, zu Beginn der Sommer,essen v eben K ndern, die eines Lanvmufenhaktes bedür.en (£• nrt? und Luft geboten wird. Die Tag sh?im alle, von der jüdischen Frauenorganimtion fina-azierl, wurde auch von dar Brünner St b gemeinde fubreatbrievt, es ist aber nstr selbstv?rstäud- Ach, wann die Juden der üstr'gen mähri ch'n Städte diesem, der sozialen Fürsorge der Kinder bestimmten Werke ihre Ilntcrstützung ge, währm. das Von der Aguda. Der „Israelii". das deutsche Organ der Agu. Iisroe! be'chäftrgt sich auch eingehend mit Patäjiiilafrage. Er begründet dabei den uilgehenerlichen Beschlup der Wiener Zentral, sijmng der Agudas Iisroe!, welcher eine Abänderung des Artikels 4 des Palästinamandaisentwnrsis rugunsten der Agud-as Irsroel verlangt und diesen Wunsch kelbll auf die Gefahr bin geltend machen will, dadmch die Erledigung deS Mandates zu verzögern Ti«. Agudah hat' sich für ihr Ber. Zollen eine neue Formel zurechtge!e:st, welche der „Israelit' fügendermaßen wltdergikl: „Das iübi :cf>c soweit es sich nicht von der Thora tm:ernte, bedarf nickt der Wicderbelebuna, weil Hand haben. Falls 500 wohlh..b:nde ortstv'- llove Inden sich in Jerusalem ansäs g machst-, würden, würde da-s - orthodore Indent m <i en b den enden Ernst ist rlan c.l Es gibt xah rss-che Pläne für ss: Erweiieruu; der Kokoniiation, Den A f ng mach e,t bv bereits, indem wir bss Jaffa e n T rrirZr u u von 20 000 Ouadr.stellen <ka f e i, u n da auf Wvhng bände und Geschäft: zu err'ch eu. Wir werden uns bestr ben, orth edoren füoiT ert Arbeitern Bereienstmögk chleit zu v:r chr fen; es gibt im Lande zahlre che fromm: Ha,;dwerk:c, di: jedoch keine Arbeiten bei be i F r sch »-fftfrcit übernehmen können llnf:re Ar ci hat sofort nach Piingston zu beginnen, sboaß für dm Winter ber-:i - eine größere Z h' d'eser Gebäude fertig s lli soll. An d es: :r-lln ernehmm, beteiligen sich einige rech Juden aus Jerusalem, zu denen man Bert auen ha'ea kann. Außerdem sind :n Pstästina a cheinige Mi'g i.der unsrer Destg Lion gebliesten. Daneben besteht ou-ch noch der Mm b-s Anka '"es größerer Bo -enkomp-re dur-ll di - Aguda Ich habe auch Samuel best ch und mi ßh - i;e ^ä >- gere An'erredu^. gehabt. Ist; w rd, von ihn bivollmälltigll zu erklären, daß vi or h-lloren Juden dir g eichen.Privilegien erhast n ws-den wie die anderen Organ fatioven. Er dr stk ett: ch' d-en Wimfch aus. daß die Elliwad.dere" n Freuntss-5"?: mit den Ar rbem l den mW n F-ch ^ss'ch rte ihn. daß wir Juden den heißesten Wunsch haben, mit allen ,ri Ich nd m Eintracht zu Istbsn. Ich erhs.ke auch i -i: Zusicherung. daß dir orthodoren Juden be: den Bodcnkäufen alle möglichen Trieickter nger enrcßen v.»rr-een. Biel Z sst habe i-ch a::ch verwendet ,ür die Erbdigun; des uu er bei bor '.stn Äaboinern derrfcheuoen.S^ei.es: ick k..nn uur > Aus der ßhronik der jüdischen Gasse. Der franl-ösischr Phtkosoph Henri; B - g - so n ist ron seiner Lehrkanzel am Cöäl g 'c France xurückgetreten. Auf einem Kongreß der russifch-nalrow-l n Partei uno der Kadc tc-n in Paris-hat Dr Daniel P a s m a in! das Wort crgrcifen «m g: gtn die Pogrome zu prost-e'sseren. In Loichon starb am 10. Jun' 'ba kekanute Agudahführer Dr M e i e r Z w i 3 u n g Dr. Jung war Rabbiner der von Lo d Swarith.ing präsidier en or hodoren Synngo gm--Föeerai'on, und war seinerzei. Rabbiner in Ung. Bros. Präsill.wt Harding hat mm Minister für Schiffsverkehr einen Juden, Albert D. ' aeker ernaunt Lasker ist der erste von Harding ernannte jü ifche Minister. In Wien wuroe eine Jüdische Künstle,- bühne G. m. b. H. gc-sL-asfen. Di: llün'-'.e i ch, Leitung übernehmen st: Herren Egon Be er und Isaak Deutsch. Die Gesell ch ste.l 'sich zur Aufgabe, dem Theater fc-'e no weud-i en Mittel zu seiner A-Sgestallung zu gebe - an, die Schaffung er..es neuen H.-.l.tcs in die Wege zu leiten. Das Gründungskomitee besteht a s den H r ron, Dr Israel W ä r d m a u n als Vorsitze v -st. B.nns^ B e r n -t e i n, al St l ver rerr un D - Si.gjried Schm tz als Sekr-stär. Die in Brüsiss t gende jüdilfs Emigrationskonjereitz hat be'chkasm alle 'ür dre jü' dijche Emigration wirkenden G fei schajlen u d Komitees unter die Füstung der „I a 'zu stell km, wodurch die Arbeit vereinh i.tich und fnstemi,iert werden >'oll. Auch Maßnahmen zum Schutze ’ü sich r Sintgrmtrrn und die Einführung wiri> nie. sanitärer A sticht in oen Aus- UNl Ei wand r: ng?str.ti.-u n w:rden besch-lc-f en. (Hofl.nt ich ha- «.je e Ko sseren; jhrs Bi,-sch.üsjc im Einverstämnis mir der zion stss schm Partei gesaßc. Mit der Rede des engssjchen Kslonialmp nisters Churchss. befaßte sich oeinahs die gesamt« englische Presse. Darin Mail sprich, t c;,!g<- g:tt weitere Ausgaben m Plefopotami-:,: uitL Palästina, „Daily Chronicie" arück! div f« nung aus, eaß die Regierung an ihr:' . « icyeit Politik in Palästina feithalten weroe Der (ssedanke zu der von mir in Nr. 4$ unseres Blattes vom 21. Juni gemeldete« Gründung des polnisch-jüdischen Klubs foL von Tr. Alfred N o i f i g ausgegangen fein. Die, »Gaseta Warsiawska" bat nun diese»

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.