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Jüdisches Volksblatt · 1921-06-21 · 45 (21.6.1921) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
45 (21.6.1921)
Date
1921-06-21
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Dito»?' scren'/von 1920 hatte wK » ta, ds 'ü den Keren Sejchod r Wie eM die zeMsteten^oa m <fa « Kr*f"-f; itn 6m« «'»'««*f! inrnrüm r^tlMr 5E ü* 11 ^Rccht W ludB. 7" E WH» ner in» neu i:teütcr 15e2 md erD>. ■»®X:3Sms nichts' ngen WW-rV Vi seiner itütT:* m*: 3* 4 M «Ä des ft* y wä«* ®»wJ' SnlooJiHwtiLs- Lehrerna« mit' in nS^"lralt 3 DOt: nMN «W«( Lchrerb'-WS c^nten icnimkurs Iut, KliS« in^!? Ls Ö& W fringrn I'”' yg„r (5 i>iä8,w; Viatuntü^AeW^' m. 45 *3Tn>rfW* s -rrorrsoia'kt datz der Bewerber im TsÄeMchen und ru der Mathematr! die Note gut Mhab. und den Gesangsunterricht besucht hat. Die Gesuche ,wd bis 16. Juki l. I. bei der Virewon der -ehrerbiLungsanstalt Prag. Pairska unca zu überreichen. Derjenige, der bis zuni Ende des *J3u>\*r ies 3uli die Dokumente nicht zurückgesteUt bekommen hat, gilt als ausgenommen und yal mü 1. September in der Schule dort.eM fich «mzu-, Der Jüdische Nationalrat in Prag hat in Anbetracht der Wich igke t der Lch.sfung eines Lehrernachwuchses b.schDssen, sol.hen iDichen Abiturienten, welche sichdiesem Kurse widmen wollen, für dieses Jahr ein Stipendium von monatlich 300 Kronen su bewilligen: er hofft, d ah auch von anderen Mischen Korp«- rationm, denen dir Schaffung eines 'iloischsn Stiverläsiliche 'Elemente. Diese Bitte w-m'de zur nrteilung der Akademie der Wissenschaften übermittelt. Man irrt jedoch, wenn man meint, die Akademie den Akt an ihre Mitglieder, den berühmten Orientalisten Ignaz Goldzieher oder an Bernat Mnnkaesi, weitergegeben l)abe. denn die ungarische Akademie tut so etwas nicht und läht eme Sache N'cht von Kennern beurteilen, trel.che auch verstehen, was sie lesen. So kam es, txiß das Mitglied Daniel Varna tzie Begutachtung zugeww» sen bekam, welcher als Theologe auch Hbraii *)-. lesen gelernt hat. Daniel Varga war Mann g.enug, zu erklären, das; er von der ganzen Sache nichts verstehe, und übergab sie cm Michael Kinos ko, den bekannten Hetzer vom Wiener Am'- semitentag, obwohl er sich bewnht tmr, daß auch Kmosko Wohl nichts dovan trnrstehe. d ch so viel Judenhaß anfbringcn werbe, daß er ein der Re. aierung genehmes Gutachten abgeben könne. Knwsko gab auch sein ©utacfjieit ab, und zwar Lehrernachwuchses am Herzen liegt, so,.)- penbim gestiftet werden. Jnlerefemen wollen sich an d m Religionslehrer der tsch ch sclwn Leh- , . , rerW-unasanstaU, Ptof. Dr. Julius Reach mußte er hmstaiwren, das Blatt wäre tatsächlich Prag. Baclaoske nam. Nr. 43. wenden.. bloß eine nnssenschaitliche Zeitschrift, welche sich Lehramtsprüfung Herphi'. K nb w't der Politik gar Nicht befasse. Doch Mit RuS- -eirramrsprnzung „er. v.u ..^ bflTau^ ^n Redakteur des Blattes, Dr. R-b'chael Guitmmm, Mitglied der amerikanische!! Erwin Arnstein hat ani 13. Juni D. >I. dir Lehmintsprüfung an der Lehrerbildung-Lnstalt in Pribram m.t sehr gutem Erfolge abgelegt und wird fick) im koMnienden Jahre ber Lehrtätigkeit an der jüdischen Bolksschule in Prag <mit tschechischer Ilnterrichtssprachei widmen. Die Tätigkeit des I. N. Riim Maf 1921. Die Sitzungen des Jüdischen Nationalrates fanden am 10., 17., 29- und 31. Mai statt. Dem jMschen Schulwesen wurde die größte Aufmerksanlkeit gewidmet. Eine Aknen zivräs Erkeichung einer Staatssubvent on für jüdische Boitsschulen in Böhmen, Mähren Schlesien, das! Gymnasium in Brünn und die Fachschule m M.- Lstrau wurde durchgeführt. Vorbereitende Schritte wurden unternommen zur Einsetzung einer öffentMen Prüfungskommission für die hebräische Sprache. Beim Schulministerium ©uße erfolgreich eingeschrüten wegen Räumung der jüdischen Schulle in Hlohovez dnrchdas Milch tär. Für jüdische -chhrer in der Slowakei wurde eine günstige Interpret erung der gesetzlichen Dbrschristen über die Prüfung aus oem Sb)watischen über Bokdercttüngskr e erreicht.. Dem rDischen Gymnasium in Brürn w erde lur seine I. Klasse vom Ministerium das Oe.feilt.ichkeitsrccht erteilt. Das Schulininisteriunr wurde aufmerkjom gemocht auf einige Fälle der antisemitischen Lektüren an rsch ch schm und ikawakiichen Schulen. Kultusangolegenheiten. Auf der außerordentlichen Sitzung am 29, Mai würben Richt.'imen festgestell, für das künftige Verhalten.Iser für I. N. R. ivertretenen .Parteien ttt der Frage der Prager Kultusgerueinde. Eine speziek.e Kommission beschäftkgie sich am 31. Mai mit dieser!Frgge. Rechtsschutz. i In 9 Fällen wurde in Flüchtiingsangelegenheiten bei den Zentraläattern und poMschen Behörden interveniert, öfters in Patzuno iVisumangelegenheiten bei verschiedenen Konsulatm, in 6 Fällen wurde den jüdischen Enngrantm und in 2 Fällen den polizeilich Verhafteten Juden RechtsMutz gewährt. Eine Reihe von internen AnMegenheilen des I.. N. N. pus politischem nnd finanziellem Gebiete wuroe erledigt. » , Bnet-Rrith"-Lvqe sei und angesiäits der Möglichkeit, baß im Falle der Zulassung des Versands ins Auslmib auch die übrigen l^bräischen Blätter chic sich mit rein rituellen Fragen befassen!; die gleichen Forderungen stellen könnten, beanircmte er die Erlaubnis zn verweigern. Die Weisen der Akademie hörten mit Andacht dem Vortrage des Aceisters Kmosko zu, doch veriveigerte Franz Herczek seine Znstinmning, weiil er der Meinung Nor, die Akademie se> nur dazu berufen, festzusiellen, ob das Blatt ein bloß wissenschaftliches ob, auch politisches Organ lei. Keinesfalls aber habe sie darüber eine Emschcidung zu fällen, ob die Berioendung des BlatieS im Interesse des Landes gelegen sei. Da nun die hochgelehrten Herren nichtwnßten, was sie der Regierung antworten sollten, taten sie das .Klügste: sie legten die ganze Sache ad acta mtb die hebräische Wissenschaft kann weiter schauen, wie sie in Horthy-Ungarn ohne ein Organ kortkommt. Einem Berichte der „Gazeta .Wrrszawfka" zufolge hat sich in Warschau ein polnisch-jüdischer Klub"gebildet, dem nach Angabe des Blattes von polnischer Seite Mitglieder der fortschrittlichen wach mich Wedgwood mit einer Handbewegung und fügte hinzu:" „Sagen Sie nichts. Ich spreche auf Grund von eigenen Beobachtungen." Nnd mit einer sehr höflichen Rede des Vorsitzenden der Konferenz, welche den Dank aller sirr die erteilten Informationen zum Ausdruck brachte,. schloß der Besuch bei der englischen Arbeiterpartei." — Aus diesen Erfahrungen des Abgeordneten Diamand kann die polnische Regierung erschcn, daß sie gut daran t,,rt wird, wenn sie sich von den reaktionären Außenseitern und jenen radikalen Elementen befreit, welche ihre ganze Politik auf der Jndenhetze aufbauen nnd dadirrch Polens Ansehen im Auslande schädigen. Wmn cs der polnischen Regierung gelingt, diese Elemente abluschütteln, dann wird sie viel für die Erlangung der Sympathien im AuSlandc getan haben. Prvs. Ei.nstein hiett in London iiugrösztm AörsaaD des Kings College eiue-k Betrag, bei dem Lord Haldane erklärte, England f e t Deutschland für Einstein dankbar. (Wie Auffassungen merkwürdig sein können, in Berlin piiffen denselben Einsiein Deutschlands Studenten ans, und auf Deutschlands s o - heu Schulen ist für diesen Mann kern Platz mehr!) Am 18. ppch 19. d- M. fand!in Wien die Delrgierten-Kbniereuz der He'achdwh Hnpoel-Hazair statt, bei der Clieser Kaplans Orja Birnbaum und Dr. Chaj im Tartakorver{re ferierten. In Buenos Aires erscheint eine neue he- Zeitschrift für Literatur und Kunst. — Politische Woni!. — ReichswMschaftrrat und die Juden. Ter R ichswirt chastsrat der tschechoslowakischen Ncpub.il tage seit vem 15. Juni iirc Prag und. bespricht die wichtigen Wirtschaftsfragen. Wir horchen gespannt auf. Endlich Horn» men Sachverständige, Fachleute zusammen, die vorurteilslos, ohne Parteidrillen, den Tatsachen kühl in die Augen sehen, Am ldann ebenso sogenannten „Aktivistcngrnppe", amd zwar der und nüchtern, diejenigen Vorkehrungen zu Erzbischok Ropp nnd der Bischof Kulak, die Protreffen, die der Reichswirtschaft zugute komiessoren L. Petrazycki und Baudom oe Eourtenah soNm. Das sollte Man meinen, ttber swäre sowie Fr. §kap,ki, Eugen Starczew ki, Redakteur r„ Giel'vnlki nnd L Darovfki, ferner von der bcionnwn so hreße rch mcht lTel. t Re^chswirt- .-Bürgerpärtei' Ludwig Krzywicki, Zdislaw Fürst Ein Rat alio. vüer^ Rate, oer wirt- Lnbomirski, Abgeordneter de Rossek, der ehenraliae jchaftet, bewkrtschaftet oder vielleicht verwirk- Minister Patek, von der Sozialdeinokratie Abgeschaffet. Man kann nie wissen, was so ein ordneter Barlicki, von der konservativen Partei Wirtschaftsrat tut, denn da ist wirklich ein befragt. Sie gebe' Spannung in der Slowakei herrscht. He'»- scheu muß, solange nicht Menschen hlnkommen, die mit der Bevölkerung mit üblen, zu denen di.- Bevölkerung Zutrauen rin.- Vertrauen Hit, Es tonnte die Regierung seinerzeit nichts U geres machen, als in der katholi.chm Slowa' kei die Trennung von Staat nnd Kirchdurch führen wollen. LchsiFt doll, die Slowaken nach ihrer Fasson selig werden, dann werden sie schon zutraulicher,- der Agitation geg'V, die Regierungen wirp die Spitze abgebrochen uns» es wereen Wege gesunden, auf denen snan sich wird treffen können. Ein Volc, däs jahrzehntelang unter fremcem Regime gelebt — aber auch gelitten hat, earf nicb nach Hcrselben Marimc behandelt werden, wir ein einheimisches. Die slowakischen Zeitungen und auch die tschechischen solchen weniger Hetzen, aber desto mehr aufklären, weniger Strenge walten lassen, desto mehr Milde, mehr Verständnis zeigen für Fre-- und Leid' — und buch -Be' kcnntnis eines in seinem Wesen gutmüt'ge» Volles — oann müßte es gehen, aber das alles geschieht nicht, Täffir will man den Silben hängen. Man entzieht ihm Schankl'zenzen, Trafiken, bürdet ihm, nachdem ihn ein Mob geplündert hat — Steuern auf und kommt cs eann zur Tagung des Wirtich.uitrotes, fa beantragt die nationaksoziali-tiZcho Parte: in Hinblick auf die Sabotage der Ernährung settens der magyarischen Magnaten And jüdischen Pächter, die Regierung aufzufcrdern, von allen Grundbesitzern der Slowakei, die mehr als 30 Hektar Wesih ba Leu, ihr vorjähriges Kontingent in naiura brer in Geld einzufordern. — Und der flowaffche Referent aus Bratislava berichtete, daß dis slvwali'chen Landwirte die Ernährung sab tiex ten — aber der Jud ist Lhuld. Und so «ein Wirtschastsrat soll dann ernst genommen Iverden? Graf Bawerwoski und Federowicz beigetreten sein guter Rat teuer. Das hängt scheinbar auch UM seien sollen. Die Liste der jüdischen Mitglieder des mit der Teuerung zusammen, und da 'der „Lud" ' Mr. Ornsby Gbre über dis L«g^ Mr. Ornsby Gore hielt in einer Majjeu-- versammlung in London eine Rede, in der er lei-- klärte, daß die antijüdischen Errejse in Palu» stina gleichzeittg nntibrilischer Natur stim. Die gegenwärtige Lago sei sehr ernst, aberdng i«m:u?h ein engeres Zujammenarb iien der Araber m: den Juden ermöglich^. Er selbst unter,. Üu: dm Zionismus, weil die Juden das Bo^> ':'?- Bibel und die Engländer cin dietBibel lebendes Klubs ist dem Blatte nicht bekannt. — Es scheint sich hier um einen der vielen Versuche zu hcmdeln, InnAemng zwischen Polen mrd Achen im j Neichswirtichrftsrat keinen Rat weiß. Und da an der Teuerung schuld ist, so!-md ttatürich Eine arabische Delegation na a, Enü auch die Juden die Schrldigen, wenn sichrer aesellschastlicben Sinne herbeizuführen. Viele der “ S tt w rr , A-l' T, ö; von der „Gazeta Warszawska" Mgesührten Teil- ^chmeroenstmd ist die Slowakei. Senator Z l nehmer von polnischer Seite sind aufrichtige In densrecmde und ehrliche Kämpfer für den Fort mak spricht über Aus- und Einfuhr von landwirtschaftlichen Produkten ans der Slcwaschritt Ob aber die van diesen eingeschlagenen kei, die enttäuscht hat, weil 66 Prozent des Methode der gesellschaftlichen „Privatinitiative" i Bodens, ihr meint jüdischer Besitz sei «nein eher zmn Ziele"führen kann als die eine Verstau, i aber Besitz des Adels sei; und nun kommt digung von Volk zu Volk ist fraglich ES ist auch^ltes daran. Die Bevölkerung sei wtzusrieden, zu befurchen: daß 'bre mdcsckM Partner em paar Beamten wirtschaften nicht, sondern poli- - *"* «!x».im. um* agitieren und so konnte man es fortsetzen. Statt daß sich der ganze Wirtschastsrat an die Mehr Aus der khronik der jüdische« Gasse. In „Prager Presse" vrrüffentlick/te Donnerstag, dm 16. d. Prof. AloisstM u f i l erren Artikel, der sich mit der Ernennung des Emir Aejsal zum mesopotamkschen König der Araber beschäftigt. Prof. MusiOhäli diesen Mann nicht für fähig, solck> wichtigen Posten cinzunehmm und bezeichnet dessen Ernennung als schweren Mißgriff der englischen Polit k. Bor etwa eineinhalb Jahren hat der ungarische MnvNr des Innern die Ausfuhr von hebräischen Scbriftm und Druckwerken mit der Begründung verboten, daß diefe eventuell den Bolschewismus verpflanzen könnten. Der Grmid dieses Verbotes aber war, daß man sich fürchtete, es könntm in der hebrälfchen Sprache die imgarischen Verhältnisse wahrheitsgetreu geschildert werdm. Umsonst warxn alle Vorstellungen, es war keine Aushebung dieses Verbotes zu gelangen, soxar Hegedüs äußerte sich, baß dies zur Zelt nicht rnöglich sei.Untcr der Einwirkung dieses Verbotes hat mich Doktor Ludwig Blau, Rektor des Budat-ester lltabbinerseminars, die Herausgabe der hebräischen Zeitschrift „Hazofeh" eingestellt, da er die Spesen des Blattes .anÄ den ungarischen Abonnements nicht decken konnte. Vor einigen Wochen rvmdete sich Dr. Blau neuerlich mit einer Eingabe mr die ungarische Regierung und bat Vertreter des jüdischen Volkes. Eine der wichtigsten Institutionen für die jüdische Einwanderuiig nach Anrerika ist die über Initiative von mehreren Philantropm gegründete „Hebrew Immigration Assoziation", kurz „Heias" gmcmnt. Sie hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die gesamte jüdische Einwanderung nach Amerika zu kontrollieren. Sie führt eine jüdische Jinwanderimesstatistik, gewährt den Einwanderern rechtlichen rmd sonstigen Schutz, organisiert, wo es nottut, den Wanderstrom in seinen Ausgangsländern (so hat die Gesellschaft in dm jüdischen Zentrm von Osteuropa Bureaus errichtet und besonders die Aktion der Ueberführung von Angehörigm in Amerika lebender Juden geführt! und leistet den Emiarantm sowohl organisierte soziale Hilfe wie Mick Einzelhilfe in jeder Bezie, hmlg, um ihnen die Einwanderung nach Amerika nach Kräften zu erleichtern. Der sozialdemokratische Deputierte Hermann Diamant, welcher vor kurzem in parteipolitischer 'Rission England besucht hat, gibt im „Robotnik" einen Bericht über seine Konfernz mit den Füh. rern der englscher Arbeiterpartei. Darin findet »ick, folgende Schilderung: „Der Scktveiß trat aus allm Poren, als ich sah, ich müßte Rede rmd Antvwrt stehen kür alle Sünden der Faktoren, welche in Velen die Macht haben Von allen Examina, nzelche ich im Lebm abgelegt habe, war dieses eines der sck'wrsten. Es ist sehr scltzver, ohne sich an der Wahrheit zn versündigen. Sympathien für den polnischen Staat zn qewinnm, welcher ton einer mit russisch - preußischen Methodm durchsetztm Reaktion regiert wird,' und es ist schwer, bei Fremden Glaubm dafür zu gewinnen, woran ich selbst fest glaube, daß nämsich die Real- :ion in Polen nur ein Uebergang ist. Man hielt mir bei dieser Konferenz alle Bsißbränche rmd Gewalttaten gegen die Juden vor, die Wirtschaft in den Randgebieten im Osten rmd so weiter. vder minder gewölbte Brust schlägt und ausrust mea cukpa! Mea nmrima culpa.' bricht er «m dm gut ziehenden Ruf lauf der cIuch der Jud ist schuld, und der Magyarone.. Natürlich. Der Vorstand des Ern ähruna z>: eftrz.tes - in Bratislava, Fr. B o r o w e c Hai csl ge azt. und das muß doch wahr sein. Man chisie tz rar heute nicht, was man den Lellten hnk 'Juli zu essen geben wird. Warum? WH'! di: StaatsgetteideaustaÄ kein Geld hatte, vom Finanzminister keines bekomnren konnte, bis man von ungarischen Juten Geld bekam. Und jetzt stünde man vor der neuen Ernte, die Parteien können sich darüber nicht einigen, was tzu .geschehe hätte, die Organisationen könnten nichts mehr einkaufen, weil die Juden schon alles in Hütchen hätten. Uns nun: Der slowakische Bauer kann sich an Requisitionen nicht gewöhnen, da er während des Krieges dazu nicht erzogen wurde, Requiftionen hätte erst die tschechische Regierung durchgefnhrt, das mache böses Vllft unter der Landbevcllcruug uns wmn die Staatsbewirtschastung im kommenden Jahre nicht besser würde, als bis nun. so könne es unter den Landwirten sn einem blutigen Aufruhr kommen. Also klipp und k ar^ die Bevölkerung ist mit dem Syckem ünzufric-- hsn. Dttmr müßte doch der Rat den Rat finden, die Bevölkerung zuftieden zu machen. «Ganz einfach. Das Problem ist nicht fo schwierig. Wenn im affen Rom ein Politiker regieren man wolle den Versand seines Blcütes bew-illigeni Oberst Wedgwood, der schärfst« Exammant bei li^n Sitzmig. apostrophiWe mich am Schlüsse befasse, sondern ausß WÜlLulcbaktUg^ S^axeiH fei. att&ark eine der Konferenz solgendermHen: „Sagen a-i ie Sfimt in# ' -ftirrcK Sßaaiorjtsta. wctSj jSS&seM di-lafFttrt ilicEltfitti— bdil j lanb. Unter Führung Massah Kassm Vrasch a Husseins begibt sich eine arab sty 'De stgation nach Eirglanb, um die englischeOeff nchlichkcit über die arabischen Forderungen zn informieren. Neue Ansschreitungen. Arn 12. Juni kam es in Jaffa zu neuen arabischen Ausschreitungen gegen die Juditfl, wobei ein Araber und zwei Inden g tötet wurden und 4 Juden schwere Verletzungen erlitten. P r v t e st o e r sa m m l g. In einer Jerusalemer V rs mmlu-g traten Dr. Klausner, Dr. Hugo Bergmann und andere als Redner auf, dir bi: Rede des Oberkoinmissärs vom 3. Juni stark kritisierten, gegen die Knebelung der hebräischen Presse protestierten und sich gegen die aT Kn harte Prelle- Zensur verwahrten. Ben Zw: nnd Dr. Berg mann verlangen eine völlige und vorbehaltlose Verstünffgung mit der einhe.mislen arabischen Bevölkerung. , krez Israel. Wirtschaftliches. Jnteresfennahme eines Berliner Ere pörtko nZerns an Paläfti na. Tie Orirnthandelsfirma „S andard Bag- und Industriebedarf G. ur. b. S." '.in Berlln, welche spezielle Handclbeziehungen mit Pälä'. stin« und Nao bar.ändern nnt.wh.il: und in jüngi ster Zeit verschiedene industrielle Ausrü'tuugen für Palästina beschaffte, hat ii h de n Deknnn eit Berliner Erportkonzern Hecht. Pfeiff;r und Komp, anges'blossen. Der A schstlß bezweckt beit Ausbau fct's bisherigen <v' schästs, die Mög« lichkcit der Vorbereitung und Durchführung auch größerer wirtschaftlicher Unleruehmung:< namentlich in Palästina uuo Naäibarländern, Standard" sind zweikaus sderq wollte, so gab er der Bevölkerung Brot und " >• e - Spiele. Bei uns macht man es!'auch 'o — aber > ftE- Ztonis^u, darunter em statt Brot gibman nur Spiele. ‘ Soio'ea bereisen das Land und veranstalten Schautur lä st i n » nm. Fahren tagelang in der Hitze Mut der tschechoslowakischen Ei'enbähn und turnen in: --.v .. -V. Eine rumänische Sch'ffahrtsaesMchaft e» ScluveckeMm .Slrme,Ä.eL. And Itnd.gM wMläjfnete in 2aim eins FitüAe unterch

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