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Jüdisches Volksblatt · 1921-05-31 · 40 (31.5.1921) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
40 (31.5.1921)
Date
1921-05-31
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Wlcuchgqe l WWWWMWUMW r Kwscm- STEMPEL- ERZE« OSKAR TORH Mtia-OSTMI), iWie«. r Tel NUN. c’nrften - 77.SS " 1S-- rinnt«« i 24, «er ’s, zelrages. I» H litt. " " erwirbt Bo* ln PaW als uiW3"11^ Eigentum selten V» SSSSTtSSS ,ej,eB «& rt o?SS 3* 1 K. Redal'lon und?5Dntittlf!rnricti: SRSS^fÖ-Oftrau. t'an«cfiaffe 84. »IflirJllTiple an* n'U Rückvorf werden nur ohne Gewühr anne» nntntnen und auldewahrr (ritte Bervkltchlnna »in Rüekienduna wird «ichl tuerkannt- Evrcwstunden de> Nedaition lagltcy von Kl bi» « Uhr ofrmtttaA». iü-nwm fcc# ^dLdttch-m v«. läge«" re« «en. m. t.» *>. »n Mährt,ch-LNran S"°uSaeber nn» verantwortlicher bledakteul Dr. Hugo Hernnairn in Mädr^Ostran. Dienstag, 31. V. 1921« Air. 40 3. Jahr. 'E. Abonnement ÄfS DaS »Aüdtiltz« VolkSblatt" t» Irin Lokalblatt, sondern als Bersand« -eitvng dann bernsen. den nationalen. kulturelle» und Wirtschaft, lichen Interessen der bewußten Iudenschas» im ganzen tschechoslowakischen Staate und in Galt- »icn »n dienen. — Inserate kosten 30 h für die Sfach gespaltene Miliimeterretle. «nträae illr In- ,erste Übernehmen außer der .'"ninistration alle größeren An- «iditioneu. Erscheint je» l stag und Freitag. Der siebzehnte Delegiertentag der zionistischen Bereinigung für Deutschland. Nach dem Referate Lrchcheims folc.te die Debatte, es sprucken Dr. Hantle (Naisenaier Cinheitsblock), Dos? (Misrachi), Dr. Leiser <Mannl)eim, fkakiionslvse Zionisten). i^urt Blnnrenfew (Hapcel-.tzozarr, Julius Verüer i(N. E. B.), Ähron Varth (Misrachi). Prof. Heinrich Lörve (frakt onslo?. R'-bert We'.tsch <H. H.), Katzenstein, Dr. Frönlel, Lieber und iKaneel- Ätach dem SchiutzworL LichtteNNs hält Felir Rvsenblüth oas Referat „Zioni-jllsche Ärbeir in Deutschland" aus dem mir rollendes, nach dem Berrcht der ,,2üd. Rundschau^. Berlin, veröffenttichen. In der zionistischm Bewegung herrscht seit ihrem grossen politischen Erfolge Verwirrung. In Deutschland war diese Verwirrung! t»ot)l am wenigsten spürbar. Wir haben auf San Remo inic der Arbeit für den Keren Hafefsod reagiert, k-'ind diese Zlrbeit gab uns ein gewisses Matz von Ruhe, Znoersicht und, wie man vielleicht sagen kann, von Aufbaustimmung. ( Die Zionistische Organisation sah sich iduchh sichren politischen Erfolg vor die Aufgabe gestellt, die Kräfte des gsurmten jüdischen Volkes für üen Aufbau von Erez Jsyrel tzu mobilisieren.. Es gab vu: eine ernz ge Methode, diese Aufg-ave im Beginne richtig auf?ufafsen. Man zunächit die ziou*- ftischen Energien, deren finanzielle Kapazität keineswegs zu unterschätzen ist, auf das Z el des Anfbaus lenken, und rch betrachte es als einen hohen Beweis von 2nstinktiicherheit. datz der deutsche Zionisnrus d'esen Wr§ gegangen ist. Die Frage der Heranziehung der Nicht- Äonisten ist Wichtig genug, aber sie mnä mit der Sicherheit einer Bemegung beb and l'. werden, die sich ihrer Herrschaft üoer die Seelen, ihres Politischen Einslusfes, ihrer Ste> lulN in Palästina, kurz ihrer eigenen Kraft ltewutzt ist. UnAweisellsaft ist ein wesentlicher Teil un iserer Aufgabe im kommenden Ee'chäftstahr die Organisierung der incht^ionistis-heu Luden Deutschlands für den Aufbau von Erez Israel. Der Zioiüsinus ist geboren aus der Mu> Kcllosigkeit des jüd scheu Vo krs im 25'fas, d e in höherem oder geringerem Grade üoerT. besteht. Sie ist gegebene gelchichtlirhe Bo.- ausjetzung, natürlich nicht mm auch diesem Mitzvwständnis entgegenzutreten), xoltisehes Ziel der Bewegung. BiomsMus als wirkende Macht ist vhne materielle oder geistige bln- Sufrie den heit m’t den gegebenen VerhältnisM Undenkbar. Ein .Zionismus der Zu riedenen ist unmöglich! Zionismus ist nicht eine Funltion der Palästinaliebe, tmabhängig von einer Funktion der Golusnot, sondern beides. Aub in Rufland entstano der Zionismus aus einM zunächst selbtäncigen Renai sance u d Freiheitsdrang, der sich mit der geschichtlich gegebenen Zionsiiebe des jüdischen Voltes mehr vermähle, als dast er, wie gcmeinh.n geglaubt wird, aus ihr hervorging. Jedenfalls ist ^Zionismus nur dort «ine treibende Macht im Leben, wo er als innere NotWendigkeii zur Ueberwindung des Goms, Schaffung eines besseren und freieren Lebens empfunden wird. Und der Zionismus wstd nur fo lange stark kleiben. fo lange er von Menschen geführt wird, die aus der Unfreiheit ihres jüdischen Lebens heransstrebsn. Wer also den Z'onismis nicht von seinen Ouellen abscheidrn will, darf das Goiussdewutzt ein des jüdischen Volkes nicht r>er- Ichütten. Man mag eine Verstärkung dieses Go! lsbewutztscins für überflüssig oder schädlich halten, aber man darf noch viel weniger das jüdische Volk über seinen Goiuszustanv hrnwegkänschcn wollen. Man mag die ..Entwurzelung" als Programm — das sie nie LkwZen ist — abiehnen, ober man darf noch M'Nh’er die Unfreiheit als gefchi.btl.che laiy labe leugnen. Hieraus so gen aber Koniecnrn- Scn für die Dias«sra--Positrk. .Ist es riürt'g, trast b^r Drang! nach freier Entfaltung der Voltspersönlichkeit ist, so ist es unmöglich, diesen Entfaltungsw llen an. Palästina zu lokalisieren. Die gleichen seelischen Triebkräfte, denen der Zionismus entspringt, führen im Galuth grundsätzlichen Forderung .eines eigenen jüdischen Lebens. Es ist durchaus notwendig, daß sich diese Fordemnfl in den Grenzen des Möglichen und Erreichbaren hält, iund es ist richtig, datz diese 'Grenzen in den westlichen Ländern eng geäogsn sind. Aber es wäre gefährlich, diesen Z'sitano als befriedigend lsinzunebmen, weil er e' .iua, „gegeÄn" ist Denn wer das Eolus vergessen macht, tötet die Erinnerung^ an Zion. Eine Zionistische Organisation, die ihre innere Kraft nicht preisgcben will, muh von Menschen getragen sein, die das Globus begreifen und Schöpfer eines neuen Lebens werden lSMken. Mir m-üffen Ernst inachen mit dem Aufbau Palästinas Eins 'soU-e ernste Aufbaustat ist der Keren Haje'sfod mit seiner Forderung an feden eiuiclncu dic zum ecsteumst ied.n Zioröstcn das Elüik empfinden läht, eine fchw-.ie Pflicht für Ersz-Jsrael erfüllt zu haben. In deM Eelchäftsber''ch1,. der Ihnen gedruckt votsiegT äst über die Ergebnisse der Aktion einiges Tatsächliche, aber auch über die Masicridce einiges Grundsätzliche ausgeführt worden, fcinb ick kann auf diese Darlegungen verwelsen Aber ich will noch ei-tsiges bimufügm Der deutsche Zionismus; leidst heute unter'feiner Abgeschlofsenheit gtgen Palästina. Wäre seine organ sck-e FoikLntloitili'nZ. die vor denr 'Kriege zu einer starken Vrrlebendigupg des Palästinagefüh's g füi'rt hatte, nicht durch die Wirtschaftskakastrophe des Deutschen Reiches unterbrochen worden, befänden wir uns heute in den Balutav:rhälm>!- i'en unserer amerikanischen G.sin »ngsgenos en, — kein Zwcisel. datz wir eine starke Einwanderung deutscher Zionisten nach Palästina eUeben würden. Tah dieser leSendige Zusammenhang mit Palästina so ungemein ersch.wert ist, ist sicher das wichtigste. Moment, das dis StiinMung im deutschen Zionismus in der letzten Zeit getrübt hatte. Wir müssen Ernst machen mit nnserem iZionismus, unb daher Müssen wir unsere Jugend, deren Uederficdlung einfacher;u ermöglichen und deren Arbeitskraft leichter Zu produktrvieren ist als die der älteren, im wertesten Ausmaße des Möglichen und Erreichbaren^ nach .Palästina zu schicken. Die Södianblung der ChaMfrage, die im letzten Jahre umstritten war, bl.nbt ein entscheidendes Kriterium für den Ernst unserer Bewegung. Eine Freiheitsbewegung, deren Jugend so sorgt ck behütet wird, oder die sich selbst so tzut bewahrt. datz sie selbst vor schweren notwendigen Opfern zurückschreckt, hat sowohl als sitl cke wie als politische Macht zu existieren aufgehört. Der deutsche Ziomsinv; mutz die Jungen, dir das Land mit ihrer Ärbeic aufbauen, als die VoUstircker seines ureigensten Wrlrns betrachten und sich mit jedem von ihnen verbunden fühlen. And dis Jungen, dk: hingehen. müssen wissen, datz der deutsche Zioui» mus hinter ihnen steht, daß er sie vls ^äie Avantgarde betrachtet, auf die er stolz ist. .Alle die. die in der letzten Zeit Nach bängereni ^Aufenthalt m,s Erez Israel rurückgekehrt sind, bestätigen, datz dort überali deutsche 'Zionisten mit tüchtiger, fachsicher Ausb l-d»ng. mrt TisZ'piin und sozialem Einordnunesw l en gebraucht werden . Vielleicht wrd der vcutsche Zionismus seine protzte Leistung voilvrächst haben, wenn er Palästina einige tausend folckier im wahren Sinne des Wortes aufbair.'nden Menschen gegeben hat. Cs wird daher unser ständiges Bemühen bleiben müssen, Ausdildungsmöglichkeiten für unsere?upna zu schaffen. um iic für Palästina vorzubsreiten. Dir Organisation als solche kann für diele Zwecke, wie di» Praxis bewiesen hat. nur beschränkte Mi't.-l 6'fbringen .Mrr so mutz di.' In-- Uative einzelner auf diesem Gebiete anregen,. Tenn nur bann werden die von privater Seite bereits geschaffenen Lghrstätten für Chaluzim aufrecht erhalten, ousgebauk und um wuwre vermehrt werden, wenn auch diese praktischen Förderer des Cyaluzgedankens^ sich mit denk Willen der Bewegung eins wessen. Darüber ksinaus mutz die Frage der Ansiedlung unserer Ehalu^m nach einigen Arbeitsjahren ernst siis Auoe gefaßt werden. Ich glaube, datz bereits der' nächste Eeschästsführende Ausschuß den Plan einer Siedlung, unserer Eha'uzim studieren mutz, für welche die nicht im Wege des Kredits zu beschaffenden Mittel in Drmschland aufzubringen wäenr. Praktische, ausbauende Ausgaben haben wir auf dem Gebiete der Kultur- und GMeinu?- arbeit. Wir müssen uns schsietzllch auch. u:b damit komme ich zu einer dringlichen A'rrgr. ein ernstes und würdiges Organifationslsben schaffen. Ist der Zionismus die Freiheitsbewegung des jüdischen VEes, so darf die Zionistische Organisation kein Verein Tettj wie taufend andere, mit aller Eitelkeit und kleinlichen Eifersucht und Verantwortungstosigkeii des Vereinslebens. Sondern sie mutz ein Ausdruch der zionistischen Bewegung sein, und cs ist keine ^Spielerei, sondern bitterste Lebens- Notwendigkeit, wenn man einen zionistischen Verband mit dem Organisationsgrist eines kämpfenden Heeres oder besser noch eines Staates zu erfüllen sucht. Damm tut uns dreierlei not: Wir Müssen erstens als Grundsatz der oinheiilichen Willensbilduns das demokratische Prinzig anerkennen rmd Hochhalten. Wir müssen danach streben, allen aktiven und arbeitsfäh'gen Kräften die Möglichkeit der Mitarbeit zu gewähren, und die Organisation ist mangelhaft, wenn sie solche Cleinente ausschaltet. Im engsten Zusammenhang damit steht Zweitens das Problem der Disiziplin überhaupt. Man weiß, datz die.Gegner des Zionismus von jeher des Nützlingen unserer Pläne prophezeit haben, weil wir unfähig seien, einander zu respektieren oder gar zu gehorchen. Tie Erfahrungen in den letzten Jahren haben bewiesen, datz in EmzelfäKen eine nervöse Anzufriedenheit mit der Leitung, der Bewegung, sei es in London oder Berlin genügt hat, unc Gesetze der Organisation oder ihrer gewählten Dertrewr zu. nützachten. Das ist eine Erscheinung, die im Prcpagandastadium unserer Bewegung hingehen mochte, die aber im Aufbaufrad um unmöglich ist und die gründlich ausgerottet werde'^ mutz. Drtttens fchlietzlich Mütz sich ein? Anschauung über das zionistische BeamLenwin durccheyen, die bisher noch nicht das Geine-nßtit aller ist. Es handelt sich dabei einmal um vre persönliche Stesiung und zwtttens um d e fachliche Bedeutung des Beamtentums. Wir müssen UNS daran gewöhnen, in jedem feiner Ausgabe vrgLbenen und tauglichen zionisttschen Beamten — über andere sollte die, Organisation nicht verfügen — einen Repräsentanten unserer 2m c zu setzen und zu respektieren, einen Diener de» Zionismus aber nicht der Zionisten Len» nur dann werden wir den Zustand aufrecht erhalten können, datz Ntenschen den Beruf des si müstischen Beamten c»; eine AusZelchnung ansihen, datz sie ihn aus ieinem anderen Grund ergreifen, als weit sie glauben, an dieser Stelle der Bewegung am besten nützen zu können. Wir müssen verlangen, datz die leitenden Männer nmeret Bewegung die volle Verantwortung für ihr Amt übernehmen, «nd drs?st nur denkbar, wenn die Verantwortung mit der t«> sächlichen Leitung verknüpft ist An der Sv ijc der Organisiitlon müscn gwignete vsi. verantwortliche Menschen stehcn und sie Nküfe», falls es erforderlich ist, besoldet werden. Wir wollen über diese Dinge ossin sprechen u id wo!' len uns gestehen, datz der Jnsimt, der jich gegen diese V^stcsiu ia sträubt, mich aus de': irrien Atmosp .äre un er r ZTunsish. ffnungen stamMrii kann Eine Zionistische Orgänsiation vön dieser Art brauchen wir. Eine Organisation, getragen und mit starkem Willen erfüllt von Menschen, die das Judentum aus der Unfreiheit des Eolus loslöfen und nach Palästina füllten wollen, eine Organisation, deren MitgliAer mit Palästina dmrch Li»be und Leistung verknüpft sind, deren Jugeno als höchstes Ziel d»s Lebens der Aufbau Palästinas durch eigene Arbeit gilt, die sich mit der Judenheit der ganzen Welt verbunden weitz. in der der Ordnungs- und Unterordnungssinn einer kämp enden. und bauenden Gemeinschaft l'bendig 'ist- Wir haben das feste Vertrau n. datz das nichtziomstische deutsche Judentum di? V.>rp I cch tung füblen wird, sich m t uns zu gemeinsamer Arbeit für Palästina Zu vereinigen^ Diese^ Ac°- beitsgemeinschaft wird und kann nicht ein Kompromiß gegründet werden. Wir können nicimlö verleugnen, datz wir, um es noch einmal Zu sagen, durch Palästina das Golns überwinden wollen, wir werden aber von niemandem verlangen, datz er den Begr.fs des^Golus anerkennt. Sondern das Fundammit dieser Arbeitsgemeinschaft ist her gcirtjtuiamc Wicke, durch den Aufbau Palästinas den Interessen stdes Judentums zu dienen. Wenn wir darauf vertrauen, datz ein sol^ ches Palästtnabündnis geschlossen weroen wird, so stützen wir uns auf eine ganze 'Reihe von WiNensäutzerungen nicht; onistisä.er Per ön chkeitcn und Gruppen, die zu gemeinsamer AreeU bereit sind. , Die Arbeit des nächstens Jahres gilt wieder dem Keren Hajesiod. Diese Arbeit trägt vielleicht den Kenn der Gefahr in sich, daß sie die Or^ansicition mit dem lähmenden Gefühl erfüllen wnnte. es komme jetzt alles auf Geld und nur auf Geld an. Es sei Iber Sinn unserer Tagung, datz wir wieder einmal erkennen: das Schicksal unserer Bew.-guig 7t unserer inneren Kraft anvernaut. die allein «ns und die Judenheit in Richtung auf Ere;-2srael bewegen kann. An der Debatte über dieses Referat beteiligen sich Kurt Blumenfeld. Gerda Arlosoroff. LaZaius Barth. Heinrich Dtargul-es, Dr. Dan- Ziger. Wir bringen noch die Wahlen u:b die gefaßten Befchlüife. während wir über die Montag -itung in unserer nächsten Nummer berichtsiwvlstn. Die Wahlen. Als Vertreter der dcutAi?n La,ndesorZ-anifation im großen Aftions-Komitee 'werden dis Herren Felix Rosenb'.üty und Pros. Heinrich Loewe einstimmig bestimmt. ,Zuni Vorsitzenden der Z. V. f. D. wird, untcc lebhaften Ovationen. Herr Fclft Rosendlüte einstimiN g wieoergwehl.. Der Eeschäftsführendc Ausschuß erhält folgende ZüsamMensei.ung: Kurt Blumenfeld, Dr. A. Hantle. Dr. Walter Moses/Dr. Siegfried Moses, Dr, Moses Smoira, Dr. Israel Auerbach, Dr. Egoix Nüsenderg, Max I. Kober, Arthur Rau, Dr.. Max Strauß. Ferner als Leiter der National fondskommission Herr Max Wollstesirer. Die Beschlüsse des Delegiertentages Rejolukion zur Politik der Exekulivr 1. Drganisation.. Der Delegiertentag der Z. V, f. D. ei blickt in der Zionistischen Weltorganisation dsl. Ausdruck der nationalen Einbeit und des nat a nalen Willens des^ jüdischen Volkes. DiesM nationalpontische Eharakter der Zionistischem Organisation ist die Voraussetzung zur?nint aung politischer Erfolge und zur Gewinnung der ideelen und materiellen Kräfte Zu.n Aufbau Palästtnas. 2. Leitun g. Der Dclegiettentag fordert, datz der Koe>' groß eine xon cinmi1uch-.m Wilien Excluckoe .eiiststzt, die die veraniWor lii.e FtzA 9955

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